Erfahrung im AKAD Fernstudium – Alumna Heidi über das Studium an der AKAD University
Die ganze Folge: youtube.com/watch
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Transkript
Warum die AKAD University?
Christian: Dann lass uns vielleicht mal noch ein bisschen allgemeiner über die AKAD University reden. Also beim Studiengang International Business Communication ist für mich schon ein bisschen klar, warum du dich für die AKAD University entschieden hast – da gab es einfach nichts anderes in diesem Bereich, also das war die einzige Hochschule, die diesen Studiengang so angeboten hat. Und das ist, glaube ich, auch immer noch so. Ich habe es jetzt nicht genau im Kopf, wie es woanders aussieht, aber ich glaube, da gibt es auch keinen Studiengang in diese Richtung. Also war das der Entscheidungsgrund für dich für die AKAD University?
Heidi: Nein, ich habe mir ehrlich gesagt gar keine Konkurrenz angeguckt.
Christian: Ach so.
Heidi: Also ich hatte mehrere Kollegen, die an der AKAD studiert hatten, ich kannte die Lernhefte, ich fand die Lernhefte auch einfach so gut, dass ich gesagt habe: Für mich kommt jetzt eigentlich gar nichts anderes in Frage. Da müsste ich mich noch mal einarbeiten und müsste gucken, wie machen die das eigentlich. Ich wollte einfach effizient und schnell vorankommen, und da war für mich eigentlich klar: Ich wähle das, was ich schon kenne und was auch innerhalb meines Unternehmens anscheinend etabliert und angesehen ist. Also sicherlich auch das mit ein Entscheidungsgrund.
Christian: Okay, sehr interessant, dass du die Lernhefte jetzt angesprochen hast. Da auch vielleicht der Tipp an unsere Zuhörer, die sich für so ein Studium interessieren: Nutzt den Probemonat, den ihr eigentlich schon fast überall, vor allem an den privaten Hochschulen, habt, um euch auch einfach mal die Unterlagen anzugucken, ob das irgendwie zu euch passt. Ich meine, die Unterlagen für den Probemonat, die sind natürlich auch so ein bisschen ausgewählt von den Anbietern, dass die wahrscheinlich am meisten glänzen – man hat irgendwie immer im Studium auch Dinge dabei, die langweilig sind, durch die man sich durchkämpfen muss. Aber ja, interessant, dass du das so sagst, dass gerade das auch Entscheidungsgrund für dich war, dass du die gut fandest.
Betreuung und Kontakt zu den Dozenten
Christian: Wie sieht es denn aus mit der Betreuung im Studium an der AKAD University? Das geht ja los sozusagen bei der Verfügbarkeit vom Studierendensekretariat – wie schnell kommen da Antworten zurück, wenn man irgendein organisatorisches Problem hat – bis hin zu: mit seinen Dozenten, Profs, Professoren zu reden. Wie war das für dich in beiden Studiengängen, und hat sich da vielleicht auch etwas verändert über die Jahre?
Heidi: Also dadurch, dass ich das wirklich ganz selten in Anspruch genommen habe, kann ich gar nicht sagen, dass sich da irgendetwas verändert hat. Also wenn ich eine Frage hatte, habe ich beim Betreuungsteam angerufen, da ist immer jemand schnell ans Telefon gegangen, und man konnte mir immer helfen. Das ist für mich eigentlich so das Entscheidende gewesen. Alles andere, muss ich tatsächlich sagen, habe ich fast ausschließlich online gemacht. Also ich habe selten Kontakt zu einem Dozenten aufgenommen, wirklich nur, wenn irgendetwas ganz unklar war in den Lernheften. Dann hat man ja auch das Forum noch, wo dann auch andere Studierende Feedback geben können. Aber im Großen und Ganzen würde ich sagen: Wenn man die Lernhefte als Referenz hernimmt, kann man die Prüfung sehr, sehr gut bestehen.
Online-Campus und Kontakt zu Kommilitonen
Christian: Okay, also Betreuung war für dich gut. Und Kontakt zu Studierenden hast du jetzt auch schon angesprochen – wie ist das da? Vorhin hast du gesagt, da kann man vielleicht gleich mal auf den Online-Campus zu sprechen kommen, der hat sich, glaube ich, ja auch ein bisschen verändert über die Jahre. Sag vielleicht mal ein bisschen etwas zum Online-Campus und zu den Möglichkeiten, die man da an der AKAD University hat, auch mit seinen Kommilitonen in Kontakt zu treten.
Heidi: Also dadurch hat man natürlich keine Klasse oder so, mit der man sich regelmäßig austauscht, jeder studiert in seinem Tempo. Deswegen würde ich eigentlich jedem diese Einführungsveranstaltungen ans Herz legen wollen, um einfach mal mit anderen in Kontakt zu kommen, weil dieser Kick-off ist einfach wichtig, um erst mal jemanden kennenzulernen. Es gibt jetzt auch Bestrebungen – es wird vielfach auch online durchgeführt, in Zoom –, wir wollen jetzt aber auch mit virtuellen Welten an den Start gehen, um zu sagen: Wir wollen noch mehr Präsenzerleben schaffen, wir wollen noch mehr informellen Austausch fördern und so dann auch wirklich die Leute zusammenbringen. Die können sich dann über den Campus austauschen – also wenn man den Namen hat, kann man jederzeit Kontakt aufnehmen zu jemand anderem. Aber ich glaube, viele Studierende nutzen einfach die Kanäle, die sie schon kennen, egal ob das jetzt LinkedIn ist oder Discord oder WhatsApp, Teams beispielsweise auch, manche nutzen auch Slack.
Christian: Ja, genau, das ist dann alles nur so ein bisschen verstreut im Fernstudium. Wer Wert legt sozusagen auf so eine Kohorte, wie du es jetzt genannt hast, und auf so eine feste Klasse, für den ist dann vielleicht eine Hochschule wie die FernUni Hagen beispielsweise besser, oder so eine staatliche Hochschule oder generell eine Hochschule, wo man so einen ganz klassischen Wintersemester-Sommersemester-Betrieb hat und dann da wirklich mit einer Gruppe von Menschen anfängt. Ansonsten hat man natürlich immer Austausch und Kontakt auch im Fernstudium, aber bei Weitem nicht so intensiv, wie das im Präsenzstudium der Fall ist.
Skripte, Videomaterial und Hausarbeiten
Christian: Wie sieht es denn aus – die Skripte hattest du jetzt schon angesprochen, die gefallen dir sehr gut, vielleicht kannst du uns ja gleich noch ein kleines bisschen etwas dazu sagen. Und wie sieht es aus mit ergänzenden Materialien, Videomaterial beispielsweise?
Heidi: Also Videomaterial wird jetzt sukzessive ausgebaut. Ich könnte mir vorstellen, dass das jetzt in so klassischen Studiengängen wie im Bachelor BWL schon relativ weit fortgeschritten ist. Das war jetzt in meinem MBA-Studiengang natürlich nicht unbedingt der Fall, weil der natürlich auch sehr hausarbeitenlastig ist. Also ich hatte vier Prüfungen, ich weiß aber, dass es jetzt nur noch drei sind, und der Rest sind Hausarbeiten. Und da macht natürlich ein Video auch relativ wenig Sinn, weil es ist halt nun mal eine wissenschaftliche Arbeit, und da ist natürlich viel Eigeninitiative gefragt, aber halt auch viel Freiheit. Also das darf man ja nicht vergessen: Ich kann mir das Thema relativ frei aussuchen und suche mir das dann so zusammen, wie es für mich passt.
Christian: Ja, ganz wichtig auch zu verstehen für Menschen, die sich für so ein Fernstudium interessieren: Es gibt da nicht diese Online-Vorlesungen, wo man dann anderthalb Stunden wie bei einer klassischen Präsenzvorlesung vor dem Rechner sitzt und da jemandem zuhört. Also ich wüsste jetzt keine Hochschule, wo das so der Fall ist im Fernstudium. Vereinzelt hat man das vielleicht mal, auch an der FernUni Hagen oder so, wo man an so einer Vorlesung dann teilnehmen kann oder sich das auf Video anschauen kann. Aber an sich ist das im Fernstudium so, dass man hauptsächlich über die Skripte lernt.
Gedruckt oder digital lernen
Christian: Sagst du vielleicht da noch ein, zwei Worte dazu? Digital gibt es die mittlerweile bestimmt auch – hast du gedruckt oder digital gelernt?
Heidi: Sowohl als auch. Also ich habe klassisch bei meinem ersten Studiengang wirklich die ausgedruckten Skripte genutzt und war der Meinung, digital geht gar nicht. Beim Master habe ich es genau anders gemacht, da habe ich nur noch digital gelernt. Also es ist so ein bisschen, wie man es gewohnt ist. Aber immer so kurz vor der Prüfung habe ich mir noch mal ein paar Sachen ausgedruckt und dann wirklich mit den gedruckten gelernt, weil ich glaube – und es gibt auch Studien dazu, die das besagen –, dass man von gedruckten doch noch mal besser lernt. Und gerade so die Wiederholung am Ende habe ich gedruckt gemacht, aber ansonsten alles digital. Und die Hausarbeiten sowieso: Also wenn man sich digital organisiert, mit Zitationsprogrammen wie Zotero oder Citavi, dann ist man sowieso immer am Rechner.
Christian: Das Schöne am Digitalen ist halt auch, dass man es einfach mal dabei hat. Du kannst dich überall, wo du gerade bist, hinsetzen, dein Handy rausziehen und kannst da ein kleines bisschen lesen, oder hast das Tablet mit dabei und kannst dann lesen. Aber ja, mit dem Lernen an sich, das mache ich genauso: Also ich lerne dann auch wirklich am liebsten mit dem Papier. Ich schreibe mir auch immer Zusammenfassungen und was man da nicht alles so macht – Karteikarten, die habe ich dann auch in der Regel digital. Aber ja, ich bin trotzdem auch noch so ein ganz klassischer Print-Leser. Für die Umwelt ist es natürlich besser, wenn das dann alles nur noch digital stattfindet. Aber wichtig zu wissen für unsere Zuhörer, die sich für die Hochschule interessieren: Man hat das dann natürlich auch alles digital zur Verfügung.
Präsenzen und virtuelle Welten
Christian: So, die Präsenzen hast du jetzt auch schon ein ganz kleines bisschen angeschnitten im Gespräch. Die sind mittlerweile gar nicht mehr so verpflichtend – ich weiß es jetzt nicht genau: Gibt es da noch optional die Möglichkeit, an Präsenzen teilzunehmen in diesem Studiengang, oder läuft es dann tatsächlich alles nur noch rein digital ab?
Heidi: Also dadurch, dass ich in der Corona-Zeit studiert habe, da gab es natürlich gar keine Präsenzen. Aber man kann das Studium komplett online absolvieren, die ganzen Tutorien sind in aller Regel ohnehin online. Wie das bei anderen Studiengängen ist, kann ich nicht sagen, ich könnte mir vorstellen, die Labore, das sind natürlich nach wie vor Verpflichtungen und auch interessant. Aber im Großen und Ganzen: Wer an der AKAD studiert, macht so gut wie alles online. Und dahin gehen auch die Bestrebungen, das Studienmodell weiterzuentwickeln, mit eben virtuellen Welten und neuen Technologien, die eben kommen. Also die Entwicklung bleibt ja nicht stehen, die geht ja weiter.
Christian: Ja, da bin ich auch gespannt, wie sich dann so dieses Metaverse auf das Studium auswirkt, wo man aber noch mehr Erleben hat, wenn man sich dann mit Menschen trifft. Es ist ja irgendwie noch mal etwas anderes, als wenn man so eine Zoom-Konferenz macht, versus man hat dann wirklich so das Gefühl, da sitzt oder steht jetzt jemand neben einem. Da bin ich auch mal gespannt, wie sich das jetzt in den nächsten Jahren entwickeln wird, wie sich die Technik da weiterentwickelt und dann auch die entsprechende Software, und wie das dann auch adaptiert wird von den einzelnen Hochschulen.

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