08.10.2026

HFH: Prof. Oldenburg-Tietjen und Dr. Kheiravar übernehmen Hochschulleitung

Die Hamburger Fern-Hochschule (HFH) hat ihre Hochschulleitung neu aufgestellt: Zum 1. Oktober 2026 übernimmt Prof. Dr. Florian Oldenburg-Tietjen das Amt des Präsidenten. Zeitgleich tritt Dr. Sara Kheiravar als neue Kanzlerin an. Die Wahl beider erfolgte während der Hochschulratssitzung am 16. September 2026. Geschäftsführer der HFH gGmbH bleibt weiterhin Michael Scheithauer, der zuvor die Kanzlerfunktion zusätzlich innehatte.

Prof. Dr. Florian Oldenburg-Tietjen ist seit 2023 an der HFH tätig und leitete bislang den MBA-Studiengang General Management. Im Fachbereich Wirtschaft und Recht verantwortete er das Curriculum und organisierte ausbildungsbegleitende Angebote mit Schwerpunkt Logistik. Mit dem Wechsel an die Spitze der Hochschule folgt Oldenburg-Tietjen auf Prof. Dr. Cathleen Gaede-Illig, die seit 2025 als Präsidentin die strategische Weiterentwicklung und Digitalisierung der Lehre vorangetrieben hatte.

Die neue Kanzlerin Dr. Sara Kheiravar bringt umfassende Führungserfahrung aus Wirtschaft und Hochschulmanagement mit. In ihrer bisherigen Laufbahn hat sie unter anderem als CSO Verantwortung für wirtschaftliche und finanzielle Steuerung übernommen, Organisationen strategisch entwickelt und Transformationsprozesse begleitet. Diese Kompetenzen wird sie künftig für die organisatorische und wirtschaftliche Weiterentwicklung der HFH einsetzen.

Mit der Neubesetzung der Hochschulleitung setzt die HFH auf Kontinuität und neue Impulse zugleich. Die vergangenen Jahre waren geprägt von Modernisierungsprozessen, etwa beim Ausbau digitaler Lernangebote und der Flexibilisierung des Studienbetriebs. Die Leitung durch Oldenburg-Tietjen und Kheiravar steht vor der Aufgabe, diese Entwicklung fortzuführen und die Position der HFH im Wettbewerb der Fernhochschulen weiter zu stärken.

Die personellen Wechsel an der Spitze spiegeln einen Trend wider, der sich auch an anderen Fernhochschulen zeigt: Führungspositionen werden zunehmend mit Persönlichkeiten besetzt, die sowohl Hochschulerfahrung als auch wirtschaftliche Kompetenzen vereinen. Damit reagieren die Einrichtungen auf die steigenden Anforderungen an strategische Steuerung, Digitalisierung und Studierendenorientierung im Fernstudium.

Für Studierende und Studieninteressierte bleibt die HFH mit rund 14.000 Teilnehmern eine der größten privaten Fernhochschulen Deutschlands. Das Angebot reicht von Bachelor- und Masterstudiengängen in Gesundheit, Technik und Wirtschaft bis zu akademischen Weiterbildungen, die gezielt auf Berufstätige zugeschnitten sind.

Quelle: Pressemitteilung vom 08.10.2026
Foto: HFH-Geschäftsführer Michael Scheithauer, HFH-Kanzlerin Dr. Sara Kheiravar und HFH-Präsident Prof. Dr. Florian Oldenburg-Tietjen (v.l.n.r.); HFH
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