10.07.2025

Hagen als sportlicher Hotspot: FernUni-Studierende starten ambitioniert bei den FISU World University Games 2025

Die FISU World University Games 2025 rücken Nordrhein-Westfalen und Berlin vom 16. bis 27. Juli 2025 ins Zentrum internationaler Hochschulsportbegeisterung. Mit dabei ist die FernUniversität in Hagen, die als Gastgeberstadt und durch eine Vielzahl sportlich engagierter Studierender an den Medaillenentscheidungen aktiv beteiligt ist.

Nach Veranstalterangaben werden insgesamt 8.500 studentische Athletinnen und Athleten aus aller Welt in 18 unterschiedlichen Sportarten an 23 Austragungsorten gegeneinander antreten. Hagen zählt zu den zentralen Schauplätzen. In insgesamt 234 Medaillenentscheidungen könnten sich Studierende der FernUni erstmals oder erneut einen Platz auf dem Podium sichern.

Unter den für die FernUni startenden 15 Athletinnen und Athleten sind sowohl erfahrene Leistungssportler als auch neue Talente vertreten. Die Universität hebt dabei hervor, dass ihr weiterbildendes Studienmodell für viele von ihnen eine wesentliche Voraussetzung darstellt, um Studium und Spitzensport miteinander zu vereinbaren. Die Kombination aus orts- und zeitunabhängigem Lernen sowie gezielter Unterstützung, etwa durch Kooperationen mit Olympiastützpunkten, ermöglicht es Studierenden, flexibel auf Wettkampf- und Trainingsphasen zu reagieren.

So berichtet beispielsweise Basketballspieler Nicholas Tischler (B.Sc. Wirtschaftswissenschaft), die flexible Studiengestaltung an der FernUni ermögliche ihm, Training und akademische Weiterbildung aufeinander abzustimmen. Ruderin Alexandra Föster (M.Sc. Praktische Informatik) verweist auf die Möglichkeit, sogar Klausuren während ihrer Trainingslager absolvieren zu können, und zeigt sich motiviert, bei den FISU Games im Einer auf eine Medaille zu hoffen. Tennisspielerin Marie Vogt (Rechtswissenschaft) sieht in den individuellen Studienzeiten die einzige realistische Chance, als Tennisprofi zugleich ein Studium erfolgreich durchzuführen.

Auch andere Athletinnen und Athleten wie Gina Dittmann (M.Sc. Wirtschaftswissenschaft, Tennis), Florian Koch (M.Sc. Informatik, Rudern) und Clea Reisenweber (Bachelor of Laws, Bogenschießen) unterstreichen die Vorteile der FernUni-Struktur, um sportliche und akademische Ziele parallel zu verfolgen. Jessika Schiffer (B.A. Politik-, Verwaltungswissenschaft, Soziologie, Basketball) und Linus Beikame (B.A. Kulturwissenschaften, 3x3 Basketball) äußern explizit ihre Freude über die Flexibilität und den Austausch mit anderen Hochleistungssportlerinnen und -sportlern.

Jona Pörsch (Akademiestudium Wirtschaftswissenschaft, Taekwondo) erinnert daran, mit den FISU World Games nicht nur eine Medaille anzupeilen, sondern auch die Möglichkeit zu erhalten, auf internationaler Bühne wichtige Wettkampferfahrung zu sammeln.

Zu den weiteren für die FernUni antretenden Sportlerinnen und Sportlern zählen Tebbe Möller (3x3 Basketball), Rotimi Ogunniyi (3x3 Basketball), Elias Baggette (Basketball), Lasse Enrique Schriever (Judo) und John Sperle (Tennis). Die Universität erläutert, dass die Leistungen aller Teilnehmenden als Ausdruck einer gelungenen Verbindung aus Weiterbildung und Spitzensport gesehen werden.

Neben den Wettkämpfen setzt die FernUni eigene Akzente im Veranstaltungsprogramm. Am 18. Juli 2025 beteiligt sie sich nach eigenen Angaben gemeinsam mit Humboldtⁿ an einer Veranstaltung zur Bildung nachhaltiger Entwicklung in der Bochumer Jahrhunderthalle. Besucherinnen und Besucher sollen dort virtuelle Lernräume kennenlernen und sich beim interaktiven Nachhaltigkeits-Quiz testen können.

Zudem wurde Hagen am 8. Mai 2025 im Rahmen einer feierlichen Übergabe offiziell als erste Host City der FISU World University Games in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Laut Prorektor Prof. Dr. Isfen betont die Auszeichnung das Engagement der Universität, die Vereinbarkeit von Leistungssport und Studium nachhaltig zu unterstützen.

Quelle: FernUni vom 10.07.2025
Foto: FernUni Hagen
Veröffentlicht am von