Bachelorarbeit schreiben lassen - so funktioniert Ghostwriting

Christian Wolf
 25 Kommentare

Mal im Ernst: Wer heute seine wissenschaftliche Abschlussarbeit noch eigenhändig schreibt, ist selbst schuld. Man muss sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Seht es mal aus der Warte - in der Zeit, in der Ihr Eure Diplomarbeit schreiben würdet, schätzungsweise 3 Monate, könntet Ihr ca. 10.000 €  verdienen, wenn Ihr es richtig anstellt. Von diesen 10.000 € investiert Ihr 5.000 in Eure Abschlussarbeit, teurer sollte es bei einem Seitenumfang von 100 nicht werden. Bleiben also 5.000 € übrig, die Ihr nicht hättet, würdet Ihr Eure Arbeit selbst schreiben.

Lebenszeit sinnvoll nutzen und Abschlussarbeit besser von [Dr. Anonym] schreiben lassen, der sich auskennt (Abbildung: © dbunn/Fotolia)

Hier erst einmal die Gründe, warum Ihr Eure Arbeit durch einen professionellen Ghostwriter schreiben lassen solltet:

  1. Konzentriert Euch auf Eure Kernkompetenzen. Die wenigsten von Euch werden Profi darin sein, Abschlussarbeiten zu schreiben, denn es ist ja eure erste. Profi wird man nur durch Erfahrung, sucht Euch also jemanden, der Erfahrung hat.
  2. Ihr werdet das Wissen, dass Ihr an der Uni erlangen solltet, nie wieder brauchen. Im Berufsleben zählen andere Dinge als graue Theorie. Warum also sich die Mühe machen und eine theoretische Arbeit schreiben, wenn das Geldverdienen doch so nahe liegt? Im Berufsleben werdet Ihr schnell lernen: Es gibt immer jemanden, der in einer Sache Profi ist und sich gerne dafür bezahlen lässt, es für Euch zu erledigen.
  3. Auf wissenschaftliches Ehrgefühl könnt Ihr pfeifen. Zum einen seid Ihr sowieso keine Wissenschaftler und werdet auch nie welche, zum anderen halten es die „richtigen“ Wissenschaftler auch nicht unbedingt mit der Ehre.
  4. Eine gute Abschlussnote ist paradoxerweise gerade für Berufseinsteiger recht wichtig. Überlasst Eure Note nicht dem Zufall, nur ein Ghostwriter sorgt gesichert für eine gute Note.

Damit die Sache nicht auffliegt, solltet Ihr auch einige Dinge beachten.

  1. Sucht Euch den richtigen Ghostwriting-Service. Diskretion ist oberstes Gebot. Ein guter akademische Ghostwriter wird Euch sagen: Die Arbeit, die wir schreiben, ist nur ein Beispiel, Anschauungsmaterial. Natürlich verstößt es gegen geltendes Recht, diese Arbeit dann als eigene einzureichen. Aber selbst wenn Ihr das tätet, wer soll das schon mitbekommen, wenn Euer Ghostwriter die Klappe hält? Alternativ könnt Ihr die Arbeit dann einfach ab- oder umschreiben.
  2. Erzählt es bloß nicht Euren Kommilitonen. Ihr dürft nicht den Neid derer unterschätzen, die der Meinung sind, sich Mühe für ihre eigene Arbeit geben zu müssen. Das sind die Loser und Streber, die noch nicht kapiert haben, wie es heute funktioniert. Also: Klappe halten. Es kann sein, dass Ihr ein Lügengebilde aufbauen müsst, durchdenkt es bitte bis ins kleinste Detail.
  3. Ihr solltet Euch dennoch ein wenig mit dem auskennen, was Eurer Ghostwriter Euch schreibt. Lest das Ding ein paar Mal, besorgt Euch die Quellen, damit Ihr auf eventuelle Nachfragen Eures Profs auch ein wenig zusammenplappern könnt.

Leider gibt es noch keine Preisvergleichsseiten für akademisches Ghostwriting, aber mit ein wenig Google-Recherche werdet Ihr genügend Anbieter finden, die sich die Finger danach lecken, Eure Diplomarbeit zu verfassen. Sucht Euch am besten eine Agentur, denn in die kann man noch am ehesten vertrauen.

Doch kein Ghostwriting: Es geht auch ohne Geld

Kein Geld für einen akademischen Ghostwriter? Kein Problem. Alles, was Ihr machen müsst, ist eine ähnliche Abschlussarbeit wie die, die Ihr verfassen wollt, bei hausarbeiten.de oder einem ähnlichen Anbieter herunterzuladen und umzuschreiben (das funktioniert auch prima mit Hausarbeiten). Ihr müsst dann aber wirklich Satz für Satz umschreiben, damit der Plagiatefinder Eures Profs nicht anschlägt. Außerdem könnt Ihr die Arbeit zusätzlich mit umgeschriebenen Wikipdia-Artikeln zieren. Ich hoffe, diese Tipps helfen Euch, sinnlose Arbeit zu vermeiden, und Euch auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist.

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Wie sind Eure Erfahrungen mit akademischen Ghostwriting? Ihr seid doch bestimmt auch der Meinung, dass es heutzutage eine sinnvolle Investition sein kann. Ich freue mich über Eure Kommentare! [/ironie]

Ghostwriting

 veröffentlicht vor 10 Jahren (aktualisiert vor 3 Monaten)

Diskussion

Ein interessanter Beitrag. Über diese Thematik gibt es ja genügend Beträge, allerdings laufen alle in die gleiche Richtung - dieser aber nicht. Jedoch muss man bedenken, dass nicht jeder 10.000€ in 3 Monaten verdient. Ein Student schreibt so eine Diplomarbeit in 3 Monaten, der Ghostwriter macht es i.d.R. in ca. 3-4 Wochen. Somit gibt es ziemlich viele Variablen, die man auch mit in die Rechnung nehmen muss. Somit kann man das pauschal nicht sagen, ob es sich lohnt . Einen akademischen Autoren die Diplomarbeit
schreiben lassen ist auch eine Frage der Moral ;-) Nichtsdestoweniger ist der Ansatz interessant. :-)

Also ich muss sagen, dass ghostwriting nicht umsonst so verbreitet ist. Ich denke das hat viel damit zu tun, dass an den Unis nicht mehr viel von selbstbestimmtem Lernen übrig ist, sondern letztlich nur die Noten entscheiden. Wenn wir uns mal den Arbeitsmarkt anschauen, wird doch schnell klar, dass eine schlechte Abschlussnote in 90% der Fälle ein Ausschlusskriterium für einen Job ist.
Da kann man schnell mal auf den Gedanken kommen mit etwas Geld die eigene berufliche Zukunft zu pushen. Traurig aber wahr.

So, mal die Sicht eines Geprellten! Ich kann jedem nur davon abraten. Ich war unsicher vor meiner Abschlussarbeit und wollte eigentlich nur mal sehen wie es Profis machen und das als Inspiration nutzen. Hab nach einiger Suche Acad Write kontaktiert, weil die ja mehrfach im Web erwähnt werden. Dachte, dann muss das ja "seriös" sein. Die waren auch super nett. Nach einer ordentlichen Vorauszahlung dann der Schock. Die Gliederung war totaler Schrott. Da hat man sofort gesehen, dass die sich nicht wirklich eingearbeitet haben. Gleich beschwert und alles abgeblasen sowie mehrfach um zumindest eine Teilrückzahlung gebeten - Nie wieder etwas von denen gehört! Fazit: 4stelliger Betrag für Nichts!

@Martin Esslin - ich habe jetzt schon zig mal deine Kommentare hier und dein Gespamme für unseriöse Firmen entfernen müssen. Beim nächsten Spamversuch schicke ich ne Rechnung, nehme deine "Firma" mal genau unter die Lupe und erstatte ggf. Anzeige.

Die Ironie ist mir nicht aufgefallen,darum habe ich mich ernstahft geärgert, erst die Kommentare brachten einwenig mehr Licht in die Dunkelheit. Ich habe nicht nur eine blablabla Arbeit geschrieben und wende das erworbene Wissen auch im Job an, also ja mir hat es sehr viel gebracht die Arbeit selbständig zu schreiben. Ich weiss ja nicht wie es sonst ist, aber darf man sich denn nicht überall das Thema selbst aussuchen? Und wenn ich etwas drei Jahre oder mehr sudiere, dann muss ich doch so langsam wissen was mich interessiert udn worüber ich noch mehr erfahren will...oder? udn falls nicht, warum studiere ichd as dann überhaupt? :)

Wenn ich das hier alles lese, wird mir ganz anders.
Somit muss man davon ausgehen, das in den Führungsebenen fast nur Leute sitzen, die betrügen, lügen, stehlen aus Faulheit und Geldgier!?!

Kein Wunder, dass das soziale Miteinander immer weniger wird. Hochleben der Egoismus!

Nein danke, ich werd es allein schaffen oder eben nicht. Ich habe noch etwas Ehrgefühl übrig.

-

"Das sind die Loser und Streber, die noch nicht kapiert haben, wie es heute funktioniert"
Nee, das sind die Leute, die noch ein gefühl für Anstand haben!

Sehe ich auch so. Ich hoffe, dass Dir aufgefallen ist, dass der Artikel ironisch gemeint ist.

Florian17

Ich kann mir nur schlecht Vorstellen, dass man nach der Abschlussarbeit nie wieder eine Arbeit, einen wissenschaftlichen Bericht oder Artikel verfassen muss, spätestens dann würde es peinlich werden wenn man vorher einen Ghostwriter genutzt hast.

Mueller

na jetzt aber mal halb lag...wie soll man am Anfang des Studiums wissen, dass man am Ende Schwierigkeiten mit dem Schreiben der Diplomarbeit haben wird ?? Ich halte es für eine sehr gewagte Aussage, dann lieber einen praktischen Beruf zu wählen.

Ich war innerhalb meines Studiums ein sehr guter Student mit sehr guten Noten. Jetzt zum Ende quäle ich mich mit der Diplomarbeit, da ich meine Gedanken schwer in Worte fassen kann.
Nach Deiner Meinung soll ich dann also nach 4 Jahren Studium doch lieber einen anderen Beruf lernen und alles wa umsonst nur weil ich kein guter Schriftsteller bin? Das halte ich für eine sehr arrogante Aussage. In jedem Menschen steckt unterschiedliches Potential, der eine kann besser schreiben, der andere besser frei reden, was für den gleichen Studiengang wichtig sein kann.
und nur, weil man nicht alles super kann soll man gleich einen anderen Beruf erlernen?

Sorry für meine Ausschweifungen, aber diese Aussage verletzt doch sehr..., ein Studium besteht nicht nur aus der Diplomarbeit.

VG

Hallo Mueller,

danke für Deinen sachlichen Kommentar.

Ich weiß auch sehr gut, dass viele Probleme mit dem Schreiben an sich haben. Aber man muss kein Schriftsteller sein, um eine gute Diplomarbeit zu schreiben. Genau genommen hat das mit Schriftstellerei so gut wie gar nichts zu tun.

Wissenschaftliches Schreiben sollte man im Studium und auch durch die Abschlussarbeit lernen. Wer einen Ghostwriter in Anspruch nimmt, drückt sich davor.

Professionell helfen lassen kann man sich trotzdem: durch Lektoren bzw. Korrektoren, die einen auch "coachen" können.

Was akademisches Ghostwriting für ein Riesen-Geschäft ist, zeigt schon allein die Menge der Anbieter - einfach mal "Ghostwriting" in eine Suchmaschine eingeben.
In diesem Zusammenhang sind auch die folgenden Artikel interessant:
http://www.e-fellows.net/show/detail.php/7440
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,399951,00.html

Manche wollen sich auch in den Suchergebnissen nach oben mogeln, hat man zumindest das Gefühl, wenn man solche Wortwüsten direkt auf der Startseite entdeckt:

"Ghostwriting, Ghostwriter, Marketing, Controlling, Rechnungswesen, Personalwesen, Jura, BWL, VWL, Sozialwissenschaften, Akademisches Ghostwriting, Akademischer Ghostwriter, Wissenschaftsberatung, Hausarbeit, Habilitation, Dissertation, Masterarbeit, Diplomarbeit, Universität, Fachhochschule, Publikation, Fachpublikationen, Publizieren, Coaching, Hilfe, ghostwriter, diplomarbeit, gutachten, hausarbeit, akademiker, spss, wissenschaftliche arbeit, wissenschaftliche arbeiten, geisteswissenschaften; medienwissenschaften, psychologie, literaturwissenschaften, promotionsberatung, seminararbeit, akademische ghostwriter, doktorarbeit, seminararbeit, schreibservice, referate, hausarbeit, hausarbeitenerstellung, hausarbeiten, facharbeiten, facharbeit, diplomarbeiten, studieren, studium, magisterarbeit, magisterarbeiten"

Noch einen interessanten Artikel zum Thema akademisches Ghostwriting habe ich hier gefunden: http://www.freitag.de/2006/21/06211801.php

Das ist ja ähnlich wie mit dem Titelhandel. Mich würden Zahlen interessieren, wie viele der akademischen Titel unrechtmäßig durch Ghostwriter erworben wurde. Auch die Preise würden mich sehr interessieren.

Wobei ich mir den Job des akademischen Ghostwriters recht interessant vorstelle. Jedes Jahr eine Dissertation schreiben oder auch mehrere Diplomarbeiten, da dürfte schon ein ordentliches Wissen zusammekommen.

Erwin Semmler

Die Ghostwritingbranche ist nach meiner Erfahrung sehr undurchsichtig. Die Preise, Fachkompetenz und vorallem Termintreue variieren sehr. Manche Ghostwriter verlangen vorab bis zu 50%, dass ist total unseriös. Ich zahle nur wenn ich was in der Hand habe. Bis jetzt haben sich www.wissen***.de. www.schreiben***.de und www.write***.de als in Ordnung erwiesen

[Admin: Links raus]

Aber schließen sich Seriosität und akademisches Ghostwriting nicht von vornherein aus? Zu den genannten Anbietern (der erste Link funktioniert nicht) möchte und kann ich nichts sagen. Wo es eine Nachfrage gibt, entsteht natürlich auch ein Markt und wie gesagt, stelle ich mir den Ghostwriter-Job recht interessant vor.

Ghostwriting gibt es ja auch in vielen anderen Bereichen, Reden, Romane etc., wo es sehr sinnvoll eingesetzt werden kann. Im Bereich der Wissenschaft halte ich Ghostwriting wie den Titelhandel für äußerst vulgär, und jeder, der sich mit so einem erkauften Titel schmückt, sollte sich seiner Faulheit schämen. (Wobei man auch hier sagen könnte: Was soll's - die ganzen Titel sind so oder so überflüssig und kaum aussagekräftig.)


Eine ähnlich interessantes Thema sind übrigens Indizes wie der SCI, die findige Wissenschaftler wie Suchmaschinenoptimierer natürlich auch gerne manipulieren, indem sie sich absprechen, wer wen wann und wo zitiert.
Aber darum soll es hier ja nicht gehen.

Stenden University Berlin

Jeder, der eine Diplom- oder Bachelorarbeit einreicht, unterschreibt am Schluss des eingereichten Exemplars eigenhändig, dass er sie selbständig angefertigt hat. Hat er das nicht, liegt Betrug vor!

Solcher Betrug kann noch jahrelang auffliegen und den Abschluss kippen. Es muss nur der "Ghostwriter" oder jemand, der davon etwas weiß, mal auf erpresserische Gedanken kommen und die Hochschule informieren...

Also: Finger weg von solch gefährlichem Quatsch! Und bitte keine Aufrufe zu betrügerischem Handeln. "Ghostwriter" in der Politik und Wirtschaft sind erlaubt, nicht aber im Studium - siehe oben.

Im übrigen machen meine Kölner Professorenkollegen und ich uns einen Sport daraus, diesen Dingen bei der Prüfung der Arbeiten genau nachzugehen. Wir kennen ja unsere Diplomanden persönlich seit Jahren und da weiß man, wer mit welchem Wortschatz und welchem Maß an Wissenschaftlichkeit unterwegs ist. Spätestens beim Kolloquium, wenn da kein "Ghost", sondern der Diplomand selbst sich beweisen muss, schlägt die Stunde der Wahrheit.

Schließlich: Wer nicht imstande / willens ist, seine wissenschaftliche Abschlussarbeit selbst zu schreiben, hat nicht den Abschluss verdient. Und wer sein Leben lang mit solchem Betrug leben muss, ist durch ihn genau nicht in seinen Kernkompetenzen gestärkt, sondern bleibend geschwächt, was sich im Alltag eines Berufslebens, das die akademische Qualifikation erfordert und voraussetzt, nicht dauerhaft vertuschen lässt.

Werter Herr Gertler,

danke für Ihren Kommentar, genauso sehe ich es auch, ich befürchte, die Ironie, mit der ich versucht habe dieses Post zu verfassen, ist nicht ganz herübergekommen.

Ich habe im Zuge weiterer Recherchen zum Thema Titelhandel, über das ich hier noch schreiben möchte, einen interessanten Artikel im SPIEGEL gelesen, der sich hier findet: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,508217,00.html

Dort schreibt die Autorin Debora Weber-Wulff: "Deutschland muss sich eine Kultur des korrekten Zitierens wieder angewöhnen. Es ist keine Schande, die Werke anderer zu nutzen. Aber man muss angeben, woher man die Gedanken hat, nach bestem Wissen und Gewissen. Wir Lehrenden müssen erst mal vorleben, was gute Wissenschaft ist. Bei der Lehre müssen wir das Wort "Betreuung" ernst nehmen und tatsächlich Zeit investieren, um mit jungen Leuten über ihre Arbeiten zu reden, um ihnen zu zeigen, wie man schreibt."

Man kann nicht nur sagen, dass da nur faule, karrieregeile Studenten am Werk sind, und geldgierige Profis/Ghostwriter/„Promotionsberater“ das ausnutzen, sondern es sind auch überforderte Studenten, die kaum Zeit haben, Freude am Studieren zu empfinden, Freude am Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten etc.

Also: Ich möchte hier nicht dazu aufrufen, sich seine wissenschaftliche Arbeit schreiben zu lassen. Das wird immer nach hinten losgehen, ganz klar. Ich versuche hier auf fernstudi.net viele Hilfen zum wissenschaftlichen Arbeiten zu geben, als Korrektor & Lektor sehe ich quasi tagtäglich, wie es um das wissenschaftliche Arbeiten, um wissenschaftliches Schreiben bestellt ist. Das sind einige Perlen dabei, aber auch sehr viel schnell Zusammengeschustertes, sehr viel Unsicherheit, selten kommt wirklich Freude am wissenschaftlichen Schreiben rüber (bei ca. 2 bis 3 von 100 Arbeiten).

Wie es im dem genannten Artikel heißt - "Dass Studenten und Wissenschaftler abschreiben, ist ein ernstes Problem für die Hochschulen. Mit Software ist es nicht zu lösen." Womit dann?

Edwin Semmler

Hier gibt es auch was zu diesem Thema: [Edit Redaktion: Spamlink entfernt]

slade

Wieso ghostwriting? Na weil es schnell, diskret und vor allem günstig ist! Die Zeitersparnis ist enorm.

Mir stellt sich die Frage, wie die Professoren denn herausfinden, ob eine Arbeit nun durch ein Lektorat verbessert wurde oder tatsächlich mit Ghostwriting erstellt wurde?

Nur um es klar zu sagen, also ich bin nicht für Ghostwriting! Bei der Frage würde mich interessieren, ob nicht auch mal jemand unschuldig darunter fallen kann, der z.b. ein Lektorat hat machen lassen, um eine gute Arbeit abzugeben!

@Chistian: Hab die Ironie schon erkannt. ;-)

mE

Hallo, ich trage mich mit dem Gedanken, einen Ghostwriter zu engagieren. Ich halte es für moralisch in Ordnung, da ich mich mit dem Thema schwer beschäftigt und viel Arbeit reingesteckt habe, nur das Schreiben fällt mir so schwer? Warum soll ich da keine Hilfe annehmen, ist dies doch ein eher formales Kriterium? Ist dies nicht eine ähnliche Hilfe wie ein Computer?

Klar, warum verschenken wir den Studienabschluss nicht gleich in der Fußgängerzone!

Vielleicht überlebst du mal ne Operation nicht, weil der Chirurg genauso gedacht hat wie du! Denk mal nach!

Mir ist noch etwas eingefallen, daher der zweite Beitrag (etwas sachlicher)!

Wenn einem im Studium eine Arbeit zu schreiben schwer fällt, dann ist das wohl wirklich nix, so ein Studium! Dann muss man sich glaube ich auch auf praktische Berufe konzentrieren, dann ist man glaub ich wirklich nicht dazu geeignet, zu studieren...!
Oder, das würde dich auszeichnen, du lernst, wie man schreibt!
Da kann ich empfehlen UTB Verlag, Esselborn-Krumbiegel, von der Idee zum Text!

Also entweder praktischer Beruf oder eben Schreiben lernen!
Eigentlich ist die Argumentation, die Aussage an sich schon, eine Disqualifikation...!

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