Passt der M.A. Erwachsenenbildung & Digitalisierung zu dir – und welche Voraussetzungen gelten?
Der Studiengang richtet sich an Berufstätige, die Weiterbildung strategisch und digital gestalten wollen. Geeignet bist du, wenn du in der Personalentwicklung, als Trainerin oder Dozent in Unternehmen, Bildungszentren oder bei Bildungsträgern arbeitest und digitale Lernangebote aufbauen möchtest. Ebenso passt der Master, wenn du aus dem Sozial- oder Gesundheitsbereich kommst, Teams schulst oder Integrations- und Bildungsprojekte leitest – und deine pädagogische Kompetenz gezielt vertiefen willst. Auch wer aus HR, Organisationsentwicklung oder dem öffentlichen Sektor in die Erwachsenenbildung wechseln und digitale Lernkonzepte verantworten möchte, findet hier eine fundierte Qualifizierung.
Zulassungsvoraussetzungen
Du benötigst einen ersten Hochschulabschluss (z. B. Bachelor) und erfüllst – je nach Mastervariante – zusätzliche Auflagen. Studien- und Prüfungssprache ist deutsch; Studienstart ist monatlich. Der Studiengang ist nach FernUSG zugelassen (ZFU-Nr. 1167924).
- 120 ECTS (4 Semester): Erststudium mit 180/210/240 ECTS plus mindestens 1 Jahr Berufserfahrung.
- 90 ECTS (3 Semester):
- Erststudium 180 ECTS + mindestens 1 Jahr Berufserfahrung + pädagogisches oder psychologisches Grundverständnis + Motivationsgespräch.
- Erststudium 210/240 ECTS + mindestens 1 Jahr Berufserfahrung + pädagogisches oder psychologisches Grundverständnis.
- 60 ECTS (2 Semester):
- Erststudium 180 ECTS + mindestens 2 Jahre Berufserfahrung + pädagogisches oder psychologisches Grundverständnis + Eignungsprüfung.
- Erststudium 210 ECTS + mindestens 2 Jahre Berufserfahrung + pädagogisches oder psychologisches Grundverständnis + Motivationsgespräch.
- Erststudium 240 ECTS + mindestens 2 Jahre Berufserfahrung + pädagogisches oder psychologisches Grundverständnis.
- Anrechnung von Vorleistungen: Berufserfahrung, Weiterbildungen oder Studienleistungen können angerechnet werden – das reduziert Studienzeit und Kosten.
Persönliche Voraussetzungen
Erfolgreich bist du, wenn du dich gut organisierst, Prioritäten setzt und dranbleibst. Wichtig sind ein echtes Interesse an Erwachsenenbildung, digitale Affinität, Freude an Beratung/Coaching sowie die Bereitschaft, Theorie in die Praxis zu übertragen.
- Selbstorganisation im Fernstudium: feste Lernslots, Wochenpläne und klare Deadlines.
- Durchhaltevermögen: regelmäßiges Arbeiten statt Lernspurt vor Prüfungen.
- Realistische Zeitplanung: je nach Variante und Vorwissen im Schnitt 10–15 Stunden pro Woche, in Projekt- und Prüfungsphasen mehr.
- Praxistransfer: du wendest Inhalte direkt in deinem Job oder Praxisprojekt an – Feedback einholen, Ergebnisse dokumentieren.
- Kommunikation: aktiver Austausch mit Lehrenden und Mitstudierenden beschleunigt den Lernfortschritt.
Wenn du diese Punkte mitbringst und deine Wochenroutine entsprechend planst, lässt sich das Studium gut mit Job und Familie vereinbaren – besonders durch die flexiblen ECTS-Varianten 60/90/120.
Was lernst du im Master Erwachsenenbildung und Digitalisierung an der SRH Fernhochschule – The Mobile University?
Du verbindest Erwachsenenpädagogik mit digitaler Transformation. Du vertiefst Didaktik und Methodik, lernst Lernprozesse datenbasiert zu analysieren und übernimmst Führung in der Weiterbildung – abgerundet durch Praxisprojekt und Master-Thesis mit Kolloquium. Spezialisierungen setzen individuelle Schwerpunkte.
Pädagogische und didaktische Fundamente: Du arbeitest mit pädagogischer Psychologie, Grundlagen der Erwachsenenbildung sowie Methodik/Didaktik. Ziel ist, Lernangebote für Erwachsene adressatengerecht zu planen, umzusetzen und zu evaluieren.
Digitalisierung und Smart Learning: Du überträgst Konzepte der digitalen Transformation auf die Erwachsenenbildung. Dazu gehören digitales Lernen, mediengestützte Lehr-/Lernsettings und der reflektierte Einsatz von Lerntechnologien im Betrieb und in Bildungseinrichtungen.
Beratung, Coaching und Diversität: Du entwickelst Kompetenzen in Beratung und Lerncoaching und lernst, mit Heterogenität umzugehen – von Diversity-Management bis zu interkultureller Bildung.
Management, Leitung und Qualität: Du qualifizierst dich für Leitung und Bildungsmanagement: Programme entwickeln, Budgets verantworten, Teams führen, Qualität sichern und Weiterbildung strategisch in Organisationen verankern.
Forschung und Datenkompetenz: Du nutzt empirische Sozialforschung und Datenanalyse, um Bildungsprozesse evidenzbasiert zu steuern. Damit evaluierst du Maßnahmen und triffst fundierte Entscheidungen.
Vertiefungen: Du wählst aus Spezialisierungen wie Betriebliche Weiterbildung, Digitales Lernen in der Erwachsenenbildung sowie Diversität und interkulturelle Bildung. Wahlmodule erweitern dein Profil, etwa in angrenzenden pädagogischen oder organisationalen Themen. Ein Praxisprojekt verzahnt Theorie und Berufserfahrung.
Wie läuft das Fernstudium im Master Erwachsenenbildung und Digitalisierung ab?
Start ist monatlich, das Studium ist komplett auf Fernlernen ausgelegt. Es gibt Varianten mit 60, 90 oder 120 ECTS, jeweils systemakkreditiert und durch die ZFU zugelassen (Nr. 1167924). Prüfungen erfolgen je nach Modul in unterschiedlichen Formaten; Abschluss ist die Master-Arbeit mit Kolloquium.
Studieren mit digitalen Materialien
Du lernst im Selbststudium mit strukturierten Studienunterlagen. Inhalte sind auf erwachsenengerechtes, flexibles Lernen ausgerichtet – mit klaren Lernzielen, betreuten Modulen und praxisnahen Aufgaben. Online-Formate ermöglichen ortsunabhängiges Vorankommen, ergänzt um Austausch und begleitete Lernphasen.
Prüfungen: schriftlich, mündlich, projektbasiert
Je nach Modul gibt es Klausuren, Haus- und Projektarbeiten, Präsentationen oder mündliche Prüfungen. Das Praxisprojekt dokumentiert Transfer in deinen Arbeitskontext. Den Abschluss bildet die Master-Thesis mit Kolloquium. Prüfungsformate sind lernzielorientiert gewählt und verteilen sich über die Semester.
Präsenzanteile realistisch einschätzen
Der Studiengang ist als Fernstudium konzipiert. Der Großteil der Lehre und Prüfungsvorbereitung findet online bzw. ortsunabhängig statt. Je nach Prüfungsform können einzelne Termine mit fester Abnahme erforderlich sein; sie sind planbar und liegen überwiegend zum Semesterende.
Zeitaufwand, Modelle und Verlängerung
Die Regelzeiten liegen bei 2 Semestern (60 ECTS), 3 Semestern (90 ECTS) oder 4 Semestern (120 ECTS). Als Orientierungswert ergeben sich – abhängig von Vorkenntnissen, Modulmix und Variante – etwa 10–20 Wochenstunden neben dem Beruf. Eine kostenfreie Verlängerung ist je nach Variante um bis zu ebenso viele Monate wie die Regelstudienzeit möglich, sodass du bei Belastungsspitzen Luft hast.
Was kostet der Master Erwachsenenbildung und Digitalisierung an der SRH Fernhochschule – The Mobile University?
Die regulären Monatsraten richten sich nach ECTS-Variante und Zahlungsmodell.
Im Modell Flex 1 zahlst du bei 120 ECTS 629 € für 24 Monate, bei 90 ECTS 729 € für 18 Monate und bei 60 ECTS 829 € für 12 Monate.
Im Modell Flex 2 sinken die Monatsraten, die Zahldauern steigen: 449 € (120 ECTS, 36 Monate), 579 € (90 ECTS, 25 Monate) und 679 € (60 ECTS, 16 Monate).
Jeweils inklusive kostenfreier Verlängerung um bis zu 24/18/12 Monate entsprechend der Regelstudienzeit.
Wichtig für die Gesamtrechnung: Zusatzkosten können für Lernmittel, ggf. Prüfungswiederholungen oder späte Verlängerungen nach Ablauf der kostenfreien Phase anfallen. Vorleistungen lassen sich anrechnen – das reduziert Gebühren und Studienzeit. Studienkosten kannst du in der Regel steuerlich geltend machen (Werbungskosten oder Sonderausgaben); viele Arbeitgeber beteiligen sich an Weiterbildungskosten, gerade bei der Spezialisierung „Betriebliche Weiterbildung“.
Welche Berufe und Gehälter sind nach dem Master Erwachsenenbildung und Digitalisierung möglich?
Der Abschluss qualifiziert für Leitungs-, Entwicklungs- und Beratungstätigkeiten in Unternehmen, Bildungsinstitutionen und Non-Profit-Organisationen. Je nach Rolle und Branche liegen Einstiegs- bis Erfahrungsgehälter häufig im Bereich von etwa 45.000–85.000 € brutto jährlich.
- Personalentwicklerin oder Personalentwickler – Konzeption und Steuerung von Weiterbildungsprogrammen; typische Spanne 50.000–75.000 €.
- Bildungsreferentin oder Bildungsreferent/Beraterin oder Berater – Programmentwicklung, Evaluation, Beratung; ca. 45.000–65.000 €.
- Trainerin/Dozentin oder Trainer/Dozent (inhouse/extern) – Durchführung und digitales Lernen; ca. 45.000–70.000 €.
- Leitung von Einrichtungen der Erwachsenen- und Weiterbildung – Strategie, Budget, Team; ca. 60.000–85.000 €.
- Integrationsmanagerin oder Integrationsmanager – Bildungs- und Teilhabeprogramme; ca. 40.000–55.000 €.
Mit Fokus „Digitales Lernen“ kommen Funktionen wie E-Learning-Managerin bzw. -Manager oder Learning Experience Designer hinzu (oft 48.000–70.000 €). Der Master eröffnet außerdem den Weg in Forschung/Projektleitung oder – je nach Vorbildung – in weiterführende Programme bis zur Promotion.
Für wen lohnt sich der Master Erwachsenenbildung und Digitalisierung – und für wen nicht?
Der Studiengang zahlt sich aus, wenn du Bildungsarbeit gestaltest, Digitalisierung aktiv nutzen willst und Verantwortung in Weiterbildung, HRD oder in Bildungseinrichtungen anstrebst. Er verbindet Pädagogik, Datenkompetenz und Management – passend für Berufstätige mit Entwicklungsambition.
- Wenn du bereits in Weiterbildung, Personalentwicklung, Coaching oder in Bildungsträgern arbeitest und deine Rolle ausbauen möchtest – inklusive Führungs- und Steuerungskompetenz.
- Wenn du digitale Lernformate strategisch einsetzen willst: von Blended-Learning-Konzepten bis Learning Analytics.
- Wenn du einen flexiblen Master mit 60/90/120 ECTS suchst, um Vorbildung und Berufsalltag passend zu kombinieren.
- Wenn du Praxisrelevanz brauchst: Praxisprojekt und wählbare Spezialisierungen erlauben direkten Transfer in deinen Job.
- Wenn du evidenzbasiert arbeiten willst – mit Methoden aus empirischer Sozialforschung und Datenanalyse.
Nicht jede Erwartung passt zu einem berufsbegleitenden Fernstudium. Prüfe vorab, ob Rahmenbedingungen und Zielprofil mit deinem Plan übereinstimmen.
- Wenn du einen staatlich reglementierten Berufsweg suchst (z. B. Lehramt an Schulen): Dieser Master führt nicht in solche Berufszulassungen.
- Wenn Präsenzlehre auf dem Campus oder feste Wochenstunden in Seminarräumen für dich zentral sind: Der Schwerpunkt liegt klar auf Fernlernen und Selbststudium.
- Wenn du neben einer Vollzeitstelle keine 10–20 Stunden pro Woche für kontinuierliches Lernen aufbringen kannst: Der Workload eines Masters verlangt verlässliche Lernzeit.
- Wenn ausschließlich sehr niedrige Gebühren wie an staatlichen Präsenzhochschulen möglich sind: Die monatlichen Raten privater Fernhochschulen sind höher.
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