Berufsbegleitendes Studium Gesundheitsmanagement (B.A.) – FHM

👉 Im Gesundheitsmanagement lernst du Controlling, Qualitäts- und Prozessmanagement, E-Health und Versorgungssteuerung. Das berufsbegleitende Bachelorstudium ist als virtuelles Live-Studium mit 24 Monaten Regelstudienzeit und flexiblen Selbststudiumsanteilen konzipiert, sodass du Job und Familie vereinbaren kannst. Der Abschluss B.A. umfasst 180 ECTS, startet jährlich im Oktober und bietet ein praxisnahes Modell mit Präsenzwochenende pro Jahr.

Auf einen Blick

🏫 Anbieter Fachhochschule des Mittelstands, Fachhochschule mit Sitz in Bielefeld
Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) ist eine private, staatlich anerkannte Fachhochschule mit Standorten in ganz Deutschland. Seit 2000 spezialisiert sie sich auf praxisorientierte Hochschulausbildung – insbesondere für Berufstätige, die flexibel studieren möchten.
📋 Studienmodell Berufsbegleitendes Studium
🎓 Fachrichtung Gesundheit & SozialesGesundheitsmanagement
📜 Abschluss Bachelor of Arts (B.A.)
⏳ Dauer 24 Monate
🎯 ECTS 180 Credit-Points
🌍 Unterrichtssprache Deutsch
📖 Studieninhalte Gesundheitswissenschaften, Gesundheitsökonomie, Aufbau und Akteure im Gesundheitssystem, Biomedizinische Grundlagen, Allgemeine medizinische Fachgebiete, Präventions- und Versorgungsmanagement, Organisations- und Prozesskompetenz, E-Health & Telemedizin, Qualitätsmanagement & Medizinische Dokumentation, Abrechnung und Datenschutz, Betriebswirtschaftslehre, Grundlagen des Rechnungswesens, Recht im Gesundheitswesen, Agiles Projektmanagement, Marketing & Vertrieb, Businessplanentwicklung & Digitale Geschäftsmodelle, Kundenbeziehungsmanagement, Teammanagement, Präsentation & Moderation, Führen und Leiten im Gesundheitswesen, KI in Theorie und Praxis, Wissenschaftliches Arbeiten, Empirisches Forschungsprojekt
📚 Vertiefungen Verwaltungs- & Leistungssteuerung, Integrative Versorgungsprozesse & Organisation
👥 Präsenzphasen verpflichtend, Online (virtuelle Präsenz freitags 16:00-19:45, samstags 8:30-17:00, 1x wöchentlich abends 18:00-20:15), 1x Präsenzwochenende pro Kalenderjahr an einem Standort der FHM
📍 Studienort Online-University
📅 Kursstart Wintersemester
💶 Kosten
ab 545 € monatlich
ab 13580 € insgesamt
🔗 Mehr Infos Anbieterprofil anzeigen

Wer profitiert vom B.A. Gesundheitsmanagement – und welche Voraussetzung gilt?

Das Aufbaustudium richtet sich an Berufstätige, die bereits im Gesundheitswesen arbeiten und ihre Praxis mit einem akademischen Abschluss verbinden wollen. Typische Profile sind: Mitarbeitende von Krankenkassen in der Leistungsbearbeitung oder Kundenberatung, die in Richtung Management und Steuerung aufsteigen möchten; Kaufleute im Gesundheitswesen aus Klinikverwaltung, MVZ oder Reha, die Prozesse, Qualität und Digitalisierung verantworten wollen; außerdem Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger nach Elternzeit, die vorhandene Branchenkompetenz formal aufwerten und planbar neben dem Job studieren möchten.

Zulassungsvoraussetzungen

Die Zulassung ist klar geregelt, ein NC entfällt. Es handelt sich um ein berufsbegleitendes Aufbaustudium mit folgenden formalen Anforderungen:

  • Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife
  • Abgeschlossene Berufsausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte oder Sozialversicherungsfachangestellter
  • oder: Abgeschlossene Berufsausbildung als Kauffrau oder Kaufmann im Gesundheitswesen
  • Unterrichtssprache ist Deutsch – sichere Deutschkenntnisse sind erforderlich

Anrechnung von Vorleistungen: Inhalte aus deiner Vorqualifikation (z. B. Gesundheitsökonomie, Recht im Gesundheitswesen, Qualitätsmanagement, BWL) können auf Module angerechnet werden. Dadurch reduzierst du deinen Prüfungsumfang in einzelnen Bereichen und vermeidest Dopplungen bereits erworbener Kompetenzen.

Persönliche Voraussetzungen

Berufsbegleitend studieren heißt: Du strukturierst Lernen aktiv und verlässlich. Wichtig sind Selbstorganisation, Durchhaltevermögen und eine realistische Planung mit deinem Umfeld. Das Studienmodell kombiniert Selbststudium mit festen Live-Terminen in virtueller Präsenz: freitags 16:00–19:45 Uhr, samstags 8:30–17:00 Uhr sowie einmal pro Woche abends 18:00–20:15 Uhr; ein Wochenende im Monat ist frei, zusätzlich findet einmal pro Jahr ein Präsenzwochenende statt. Plane zwischen den Terminen feste Lernfenster für Vor- und Nachbereitung ein – ideal sind wiederkehrende Slots unter der Woche und an den freien Wochenenden.

  • Du kannst mit Routinen umgehen: Lernpläne, To-do-Listen und Deadlines helfen dir, Module und Prüfungen planbar abzuschließen.
  • Du arbeitest gern analytisch und kommunikativ – beides brauchst du für Themen wie Qualitätsmanagement, Prozesssteuerung, E-Health und Teamführung.
  • Dein Umfeld zieht mit: Klare Absprachen mit Arbeitgeber und Familie erleichtern Prüfungsphasen und Präsenztermine.

Praxisnähe ist ein Kern des Studiengangs. Du profitierst besonders, wenn du Aufgaben aus deinem Arbeitsalltag ins Studium spiegelst – etwa Prozesse dokumentierst, Kennzahlen analysierst oder kleine Verbesserungsprojekte im Team anstößt. So wächst deine fachliche Souveränität, und dein Arbeitgeber sieht früh, welchen Mehrwert du einbringst.

Was lernst du im Gesundheitsmanagement an der Fachhochschule des Mittelstands?

Du kombinierst betriebswirtschaftliche Grundlagen mit gesundheitswissenschaftlichem und rechtlichem Know-how. Inhalte reichen von Controlling, Marketing und Rechnungswesen bis zu Versorgungs-, Qualitäts- und Prozessmanagement, E-Health und Telemedizin – jeweils auf die Besonderheiten von Kliniken, Kassen und Einrichtungen zugeschnitten.

Gesundheitswesen und Medizin: Aufbau und Akteure des Gesundheitssystems, biomedizinische Grundlagen sowie allgemeine medizinische Fachgebiete. Ziel ist, medizinische Abläufe so zu verstehen, dass du sie ökonomisch und organisatorisch steuern kannst.

Versorgungs- und Qualitätsmanagement: Präventions- und Versorgungsmanagement, Qualitätsmanagement und medizinische Dokumentation, Abrechnung und Datenschutz. Du lernst, Versorgungsprozesse messbar zu machen, zu optimieren und rechtssicher abzubilden.

Digitalisierung und Datenkompetenz: E-Health und Telemedizin, KI in Theorie und Praxis, Businessplanentwicklung und digitale Geschäftsmodelle. Der Fokus liegt auf der Umsetzung nutzbarer, wirtschaftlich tragfähiger Digitalprojekte.

BWL, Recht und Markt: Betriebswirtschaftslehre, Grundlagen des Rechnungswesens, Recht im Gesundheitswesen, Marketing und Kundenbeziehungsmanagement. So steuerst du Budgets, entwickelst Angebote und positionierst Einrichtungen im Wettbewerb.

Organisation, Führung und Praxis: Organisations- und Prozesskompetenz, agiles Projektmanagement, Führen und Leiten im Gesundheitswesen, Team- und Präsentationsskills. Dazu kommen „Studium in der Praxis I+II“ sowie ein empirisches Forschungsprojekt als anwendungsnahe Leistungsnachweise.

Wahlschwerpunkte und Anrechnung: Je nach Vorbildung vertiefst du entweder Verwaltungs- und Leistungssteuerung (u. a. Sozialrecht, Verwaltungsprozesse) oder integrative Versorgungsprozesse und Organisation. Zahlreiche Module können aus einschlägigen Ausbildungen angerechnet werden – das verkürzt den Weg zum Abschluss mit 180 ECTS.

Wie läuft das Fernstudium im Gesundheitsmanagement ab?

Das Studium findet als berufsbegleitendes Live-Studium an der Online-University statt. Du lernst im Wechsel aus virtuellem Präsenzunterricht und flexiblem Selbststudium. Feste Online-Vorlesungszeiten sichern Planbarkeit; ein Präsenzwochenende pro Jahr ist verpflichtend.

Format: Live-Online plus Selbststudium

Die Lehrveranstaltungen laufen in virtueller Präsenz. Ergänzend arbeitest du im Selbststudium mit digitalen Materialien und Aufzeichnungen. So bleiben Arbeitszeit und Studium trennbar, ohne auf Interaktion mit Lehrenden zu verzichten.

Prüfungen: studienbegleitend organisiert

Leistungsnachweise werden studienbegleitend erbracht. Je nach Modul kommen unterschiedliche Prüfungsformen zum Einsatz. Die Organisation ist auf das berufsbegleitende Format ausgerichtet und lässt sich mit regulären Arbeitszeiten kombinieren.

Präsenztermine: selten, aber verpflichtend

Die Vorlesungen finden freitags (16:00–19:45 Uhr), samstags (8:30–17:00 Uhr) sowie einmal wöchentlich abends (18:00–20:15 Uhr) virtuell statt – ein Wochenende pro Monat ist frei. Zusätzlich gibt es ein Präsenzwochenende pro Jahr an einem FHM-Standort.

Zeitaufwand: realistische Wochenstunden und Flexibilität

In Vorlesungswochen solltest du mit rund 14–15 Stunden Live-Unterricht rechnen (Fr/So/Abend). Hinzu kommt Selbststudium, dessen Umfang je nach Modul variiert. Die Regelstudienzeit beträgt 24 Monate (Start jeweils im Oktober); das Format zielt auf Vereinbarkeit mit Vollzeitbeschäftigung.

Was kostet der Gesundheitsmanagement-Studiengang an der Fachhochschule des Mittelstands?

Es fallen 545 € monatlich über 24 Monate sowie 500 € für die Abschlussprüfung an – damit liegen die Gesamtkosten bei 13.580 €. Für ein privates, berufsbegleitendes Bachelorstudium ist das ein marktüblicher Wert; staatliche Hochschulen sind in der Regel günstiger, bieten jedoch selten dieses Live-Online-Format.

Zusatzposten können durch das jährliche Präsenzwochenende entstehen (Reise/Übernachtung). Studiengebühren und prüfungsbezogene Ausgaben sind in vielen Fällen steuerlich absetzbar (Werbungskosten/Sonderausgaben). Arbeitgeber finanzieren berufsbegleitende Studiengänge teils ganz oder anteilig – etwa über Bildungsbudgets oder Rückzahlungsvereinbarungen. Eine Förderung per Bildungsgutschein ist nicht vorgesehen, da keine AZAV-Zulassung ausgewiesen ist.

Welche Berufe und Gehälter sind nach dem Gesundheitsmanagement-Studium möglich?

Typische Einstiegs- und Aufstiegsfelder liegen im Management von Kliniken und Kassen, im Qualitäts- und Prozessmanagement, im Betrieblichen Gesundheitsmanagement sowie in Beratung und Projekten. Mit Berufserfahrung sind Team- und Bereichsleitungen realistisch; langfristig sind auch Führungsrollen erreichbar.

  • Gesundheitsmanagerin/Gesundheitsmanager (Klinik/Verbund): Steuerung von Abläufen, Ressourcen- und Leistungsplanung, Digitalprojekte. Gehalt ca. 48.000–70.000 € brutto/Jahr, mit Führungserfahrung darüber.
  • Qualitäts- und Prozessmanagerin/-manager im Gesundheitswesen: QM-Systeme, Audits, Prozessoptimierung, Dokumentation. Gehalt ca. 50.000–72.000 € brutto/Jahr.
  • Referentin/Referent Krankenkasse (Leistungs-/Fallsteuerung): Versorgungs- und Verwaltungsprozesse, Daten- und Kostenanalysen. Gehalt ca. 45.000–65.000 € brutto/Jahr.
  • Spezialistin/Spezialist Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM): Analyse, Programme, Evaluation, Zusammenarbeit mit HR. Gehalt ca. 42.000–60.000 € brutto/Jahr.
  • Klinikcontrolling/Medizincontrolling (Junior bis erfahren): Leistungs- und Erlössteuerung, Schnittstelle Medizin/Verwaltung. Gehalt ca. 50.000–75.000 € brutto/Jahr.

Wer seine Profilbreite weiter ausbauen will, kann im Anschluss einen Master anschließen, z. B. in Gesundheitsökonomie, Public Health, Krankenhausmanagement oder einen MBA zur Führungskräftentwicklung.

Für wen lohnt sich der Gesundheitsmanagement-Studiengang – und für wen nicht?

Das Programm richtet sich an Berufstätige aus dem Gesundheitswesen, die ihre Managementkompetenzen systematisch ausbauen und einen vollwertigen Bachelorabschluss erwerben wollen. Das Live-Online-Format mit festen Terminen schafft Verbindlichkeit und Austausch – bei planbarer Woche.

  • Du arbeitest im Gesundheitssektor (Klinik, Kasse, Pflege, Verwaltung) und willst in Steuerung, Qualität oder Projekte aufsteigen.
  • Du bevorzugst Live-Lehre mit festen Zeiten und Austausch – kombiniert mit flexiblem Selbststudium.
  • Du möchtest Inhalte zu E-Health, KI und Prozessmanagement praxisnah anwenden.
  • Du strebst mittelfristig verantwortliche Rollen an und brauchst dafür 180 ECTS mit Managementfokus.
  • Du willst deine einschlägige Vorbildung teilweise anrechnen lassen und den Abschluss in 24 Monaten erreichen.

Weniger passend ist das Programm, wenn du maximale zeitliche Freiheit ohne feste Termine brauchst oder keinerlei Präsenz wünschst. Auch die Gebühren liegen über dem Niveau staatlicher Angebote – dafür gibt es das spezifische berufsbegleitende Live-Format.

  • Du willst vollständig asynchron lernen – hier gibt es feste Online-Vorlesungszeiten am Freitag, Samstag und einmal wöchentlich abends.
  • Du kannst keine verpflichtenden Präsenztermine wahrnehmen – ein Präsenzwochenende pro Jahr ist vorgesehen.
  • Du suchst die niedrigstmöglichen Kosten – private Studiengebühren von 545 € monatlich plus 500 € Abschlussprüfung übersteigen in der Regel staatliche Gebühren.
  • Du möchtest mit einem Bildungsgutschein finanzieren – hierfür ist keine AZAV-Zulassung ausgewiesen.

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