Für wen eignet sich die Weiterbildung zur Tierpsychologin bzw. zum Tierpsychologen?
Der Fernlehrgang richtet sich an alle, die fundiertes Wissen zu Tierverhalten und Verhaltenstherapie erwerben wollen – unabhängig von beruflichen Vorkenntnissen. Geeignet bist du, wenn du privat oder beruflich mit Tieren arbeitest oder künftig tierpsychologische Beratung, Training und Verhaltenstherapie für Hunde, Katzen oder Pferde anbieten möchtest. Die Weiterbildung ist gerade für Tierhalterinnen und Tierhalter, Beschäftigte in Tierheimen, Hundeschulen, Reitbetrieben oder im Tierschutz interessant, offen steht sie aber auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern mit starkem Interesse an Tierverhalten.
Zulassung und persönliche Voraussetzungen im Überblick
Formale Zulassungsvoraussetzungen gibt es für die Ausbildung zur Tierpsychologin bzw. zum Tierpsychologen bei Impulse – Schule für freie Gesundheitsberufe nicht. Der Kurs steht ohne Nachweis einer bestimmten Vorbildung oder Berufserfahrung allen Interessierten offen.
Für den erfolgreichen Abschluss solltest du erste Erfahrungen im Umgang mit Tieren mitbringen und die Bereitschaft haben, dich intensiv mit tierpsychologischen Themen auseinanderzusetzen. Wichtige persönliche Voraussetzungen sind Beobachtungsgabe, Empathie für verschiedene Tierarten, Kommunikationsfähigkeit im Umgang mit Tierhalterinnen und Tierhaltern sowie Disziplin für ein strukturiertes Fernstudium mit regelmäßigen Einsendeaufgaben und drei verpflichtenden Seminartagen. Für das eigenverantwortliche Lernen solltest du etwa 10 bis 12 Stunden Zeit pro Woche einplanen.
Welche Kenntnisse vermittelt die Ausbildung zur Tierpsychologin bzw. zum Tierpsychologen?
In der Weiterbildung zur Tierpsychologin bzw. zum Tierpsychologen eignest du dir fundierte Kenntnisse der Verhaltensbiologie und tierartspezifischer Verhaltenstherapien an. Im Pflichtmodul erhältst du eine Einführung in die Grundlagen des tierischen Verhaltens, das Lernverhalten und Methoden des Trainings. Das Wahlpflichtmodul schärft dein Profil anhand einer frei wählbaren Spezialisierung – Hund, Katze oder Pferd:
- Hunde: Wesens- und Verhaltensmerkmale, rassetypisches Verhalten, Hundehaltung, Erkennung und Therapie von Verhaltensauffälligkeiten, spezielles Verhaltenstraining, Rechtsfragen und Existenzgründung
- Katzen: Verhaltensentwicklung, Revier- und Jagdverhalten, Kommunikation, Auffälligkeiten und Störungen, Diagnostik, Verhaltenstherapie und Beratung, Existenzgründung
- Pferde: Verhaltensmerkmale, Wahrnehmung, Kommunikation, Spiel- und Sozialverhalten, Haltung, Diagnostik und Therapie von Verhaltensstörungen, Beratung, Existenzgründung
Du lernst, Verhaltensauffälligkeiten und -störungen bei Tieren zu erkennen und zu therapieren. Zudem erwirbst du Fähigkeiten in tierpsychologischer Beratung sowie Trainingskompetenz, um gezielte Maßnahmen für das Wohl von Tieren und deren Halterinnen und Haltern umzusetzen. Abschlusskompetenzen beinhalten auch Grundlagen zur Existenzgründung im tierpsychologischen Bereich.
Wie ist die Ausbildung zur Tierpsychologin / zum Tierpsychologen aufgebaut?
Die Weiterbildung ist als Fernstudium mit einer Regelstudienzeit von 15 Monaten organisiert. Du bearbeitest 15 Studienbriefe mit durchschnittlich 60 Seiten Umfang, die zu rund 10–12 Stunden Lernzeit pro Woche führen. Das Selbststudium wird durch Übungsaufgaben und Einsendeaufgaben ergänzt, die von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten korrigiert werden. Insgesamt solltest du von einer Gesamtlernzeit von 794 Stunden ausgehen.
- Drei verpflichtende Wochenendseminare begleiten deinen Lernprozess; teilweise kannst du diese auch online besuchen. Die Seminare sind gleichmäßig über die Ausbildungszeit verteilt und dienen der praktischen Vertiefung.
- Die theoretische und praktische Prüfung umfasst eine schulinterne Abschlussklausur sowie eine Abschlussarbeit als Hausarbeit.
- Du erhältst nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat sowie ein Abschlusszeugnis.
- Seminare finden vor Ort in Sindelfingen (bei Stuttgart) und Wuppertal statt.
- Eine kostenlose Verlängerung der Studiendauer ist möglich, falls du mehr Zeit benötigst.
In welchen Berufsfeldern kannst du nach der Ausbildung tätig werden?
Mit dem Abschluss als Tierpsychologin oder Tierpsychologe eröffnen sich dir vielfältige berufliche Perspektiven im tierpsychologischen Beratungs- und Trainingsbereich:
- Selbstständige Tätigkeit als Tierpsychologin bzw. Tierpsychologe mit Spezialisierung auf Hund, Katze oder Pferd
- Beratung und Verhaltenstraining für Tierhalterinnen und Tierhalter, insbesondere bei Verhaltensauffälligkeiten
- Kombination des tierpsychologischen Angebots mit anderen Tätigkeiten im Bereich Tiergesundheit, Tierschutz oder Tierheilkunde
- Kooperation mit Tierarztpraxen, Tierheimen oder Hundeschulen
- Vorbereitung und Begleitung zur Existenzgründung im eigenen tierpsychologischen Beratungsdienst
Der Abschluss ist für alle geeignet, die professionell im Bereich Tierpsychologie arbeiten möchten – sowohl für den Quereinstieg als auch als Erweiterung bestehender tierbezogener Berufe.
Wie hoch sind die Kosten der Ausbildung und welche Leistungen sind enthalten?
Die Studiengebühren betragen 78 € monatlich bei einer Laufzeit von 15 Monaten, entsprechend einem Gesamtbetrag von 1.170 €. In der Gebühr sind alle wesentlichen Leistungen abgedeckt:
- Lernmaterialien (Studienbriefe, Aufgaben, Online-Plattform „Mein Impulse“)
- Korrekturdienst und persönliche Betreuung durch Dozentinnen und Dozenten
- Teilnahme an den drei verpflichtenden Wochenendseminaren
- Portokosten für Sendungen der Schule
- Gebühren für die schulinterne Abschlussprüfung
Eine kostenlose Verlängerung der Studiendauer ist möglich. Zusätzliche Fördermöglichkeiten oder steuerliche Absetzbarkeit der Kosten können bei individuellen Voraussetzungen bestehen.
Erfahrungen & Bewertungen
Quelle dieser Kursinfos: Anbieter-Website
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