FĂŒr wen ist die Weiterbildung zur Fachkraft fĂŒr Inklusion geeignet?
Der Fernlehrgang richtet sich in erster Linie an pĂ€dagogische FachkrĂ€fte, LehrkrĂ€fte, Integrationshelferinnen und Integrationshelfer, Erzieherinnen und Erzieher sowie alle, die bereits in Bildungseinrichtungen oder Unternehmen im pĂ€dagogischen Bereich tĂ€tig sind und ihre Kompetenzen im Bereich Inklusion gezielt erweitern wollen. Auch Interessierte, die eine selbststĂ€ndige TĂ€tigkeit als Fachkraft fĂŒr Inklusion anstreben oder eine inklusivere Arbeitsumgebung gestalten möchten, profitieren von diesem Zertifikatslehrgang. Wenn du bereits einschlĂ€gige Vorkenntnisse in PĂ€dagogik oder SonderpĂ€dagogik hast und auf der Suche nach praxisorientierter Weiterbildung im Umgang mit inklusiven Prozessen bist, entspricht der Kurs deinem Profil.
Formale und persönliche Voraussetzungen im Ăberblick
FĂŒr die Anmeldung zur Weiterbildung werden keine formalen AbschlĂŒsse oder Nachweise explizit gefordert. Idealerweise verfĂŒgst du jedoch bereits ĂŒber Erfahrungen im pĂ€dagogischen Bereich, z. B. als Lehrkraft, Erzieherin bzw. Erzieher, Integrations- oder Schulhelferin bzw. -helfer, oder arbeitest als pĂ€dagogische Fachkraft. Ein Zugang ist auch fĂŒr Quereinsteiger mit nachweisbarem Interesse und Grundwissen in PĂ€dagogik möglich.
Persönlich solltest du Offenheit gegenĂŒber vielfĂ€ltigen Lebenslagen und DiversitĂ€t, Empathie sowie Reflexionsvermögen mitbringen. KommunikationsfĂ€higkeit, Bereitschaft zur Zusammenarbeit und die FĂ€higkeit, dich eigenstĂ€ndig zu organisieren, sind fĂŒr das Fernstudium und den Umgang mit unterschiedlichen Zielgruppen erforderlich. Praktische Erfahrung aus Bildungseinrichtungen oder sozialen Kontexten erleichtert dir den Einstieg. Du solltest zudem bereit sein, wöchentlich etwa 10 bis 12 Stunden fĂŒr das Selbststudium und die Bearbeitung von Einsendeaufgaben aufzubringen. FĂŒr den erfolgreichen Abschluss sind Durchhaltevermögen und das Interesse, inklusive Prozesse aktiv mitzugestalten, von Vorteil.
Welche Inhalte vermittelt die Weiterbildung zur Fachkraft fĂŒr Inklusion?
Im Lehrgang âFachkraft fĂŒr Inklusionâ eignest du dir umfassende Kenntnisse rund um rechtliche und sozial-politische Grundlagen der Inklusion an. Du beschĂ€ftigst dich mit zentralen Anforderungen und Aufgaben, die eine Fachkraft fĂŒr Inklusion in Bildungseinrichtungen und der Arbeitswelt erfĂŒllen muss. Konkret vertiefst du folgende Themen:
- Rechtliche und sozial-politische Rahmenbedingungen der Inklusion
- Aufgaben und Berufsprofil einer Fachkraft fĂŒr Inklusion
- Erkennen und Verstehen zentraler BeeintrÀchtigungen, Handicaps, Erkrankungen und wichtiger Störungsbilder
- Methoden zur Lern- und Förderdokumentation
- Gesamtes Spektrum inklusiver PÀdagogik und deren praxisnahe Umsetzung in KindertagesstÀtten, Schulen oder AusbildungsstÀtten
- Anforderungen an pÀdagogisches Personal im inklusiven Kontext
- Prozessbegleitung: Wandel hin zu einer inklusiven Einrichtung
- Inklusion in der beruflichen Bildung und in der Arbeitswelt
Durch die Bearbeitung von Ăbungs- und Einsendeaufgaben erweiterst du deine Kompetenzen in der Analyse, Dokumentation und Umsetzung inklusiver Prozesse. Die Teilnahme an PrĂ€senz- oder Online-Seminaren fördert den Praxistransfer und den Austausch mit FachkrĂ€ften.
Wie ist der Ablauf und die Struktur des Fernlehrgangs gestaltet?
Die Weiterbildung erstreckt sich ĂŒber 9 Monate und beansprucht wöchentlich etwa 10 bis 12 Stunden deiner Zeit, insgesamt ca. 478 Lernstunden. Der Kurs ist in 9 Studienbriefe mit je rund 65 Seiten unterteilt. Jede Lerneinheit enthĂ€lt praxisorientierte Ăbungsaufgaben und Einsendeaufgaben, die von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten individuell korrigiert werden. WĂ€hrend des Lehrgangs nimmst du an zwei jeweils zweitĂ€gigen Wochenendseminaren teil, die wahlweise als PrĂ€senzveranstaltungen in Wuppertal, Sindelfingen oder der Region Leipzig sowie als Online-Seminare angeboten werden. FĂŒr die Nutzung aller Lernmaterialien und des Online-Studienzentrums ist gesorgt. Zum Abschluss legst du eine schulinterne PrĂŒfung (Klausur) ab. Bei Bedarf ist eine kostenlose VerlĂ€ngerung der Studiendauer möglich.
Mit dem Zertifikat eröffnest du dir neue berufliche Möglichkeiten in der Inklusion
Nach dem Abschluss als Fachkraft fĂŒr Inklusion bist du in der Lage, inklusive Konzepte und MaĂnahmen in Bildungseinrichtungen wie KindertagesstĂ€tten, Schulen, AusbildungsstĂ€tten oder Unternehmen praktisch umzusetzen. Absolventinnen und Absolventen arbeiten hĂ€ufig als pĂ€dagogisches Fachpersonal, Integrationshelferinnen und -helfer, Schulbegleiterinnen und -begleiter oder ĂŒbernehmen inklusive Aufgaben im Personalbereich und in sozialen Institutionen. Auch der Schritt in die selbststĂ€ndige TĂ€tigkeit als Beraterin oder Berater fĂŒr Inklusion ist möglich. Mit dem Zertifikat kannst du inklusive Strukturen fördern, VerĂ€nderungsprozesse begleiten und gezielt zur Chancengleichheit beitragen.
Welche Kosten entstehen und wie kannst du die Weiterbildung finanzieren?
Die StudiengebĂŒhren betragen 85 Euro pro Monat ĂŒber 9 Monate, also insgesamt 765 Euro. In dieser Summe sind sĂ€mtliche Materialien, der Korrekturdienst, die Nutzung des Online-Studienzentrums, Portokosten, die Teilnahme an den beiden Seminaren sowie die GebĂŒhren fĂŒr die AbschlussprĂŒfung enthalten. Eine Ratenzahlung ist durch die monatliche Abrechnung bereits vorgesehen. Fördermöglichkeiten durch den Arbeitgeber, steuerliche Absetzbarkeit als Werbungskosten oder Bildungskosten fĂŒr SelbststĂ€ndige können je nach persönlicher Situation genutzt werden.
Studienberatung
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Einige davon werden auch als Online-Veranstaltung angeboten.
ist der Lehrgang als Berufsabschluss anerkannt,
sodass ich danach die Erzieherausbildung starten kann,
mit 900 Stunden Praxiserfahrung?
Mit freundlichen GrĂŒĂen
Kiki
handelt es sich hier um einen vollwertig, anerkannten Berufsabschluss der zum tragen der Bezeichnung âPĂ€dagogische Fachkraftâ qualifiziert wenn man bisher ânurâ ĂŒber eine Helfer Ausbildung verfĂŒgt?
saatlich anerkannt sind zunĂ€chst die etwa 330 typischen Ausbildungs-/Lehrberufe, in denen die Ausbildung in Betrieben oder Verwaltungen bei gleichzeitigem Besuch einer Berufsschule erfolgt. Diese Ausbildungen sind von den zustĂ€ndigen Bundesministerien aufgrund der Regelungen des Berufsbildungsgesetzes oder der Handwerksordnung anerkannt. AuĂer diesen Berufen gibt es eine groĂe Zahl weiterer Berufe ohne staatliche Ausbildungs- und PrĂŒfungsregelungen. Hierzu zĂ€hlen auch viele Berufe im Gesundheits-, speziell im PrĂ€ventionsbereich, die sich aus unterschiedlichen GrĂŒnden als Ausbildungs-/ Lehrberufe nicht eignen. Wenn fĂŒr solche Berufe mit Hilfe von Fernunterrichtsangeboten aus- oder weitergebildet wird, mĂŒssen die entsprechenden LehrgĂ€nge als berufsbildende LehrgĂ€nge von der Staatlichen Zentralstelle fĂŒr Fernunterricht zugelassen sein (staatliche Zulassung). Diese Zulassung stellt unter anderem sicher, dass nach erfolgreichem Abschluss des jeweiligen Lehrgangs eine BerufstĂ€tigkeit im entsprechendem Berufsfeld möglich ist.
Alle Impulse-LehrgĂ€nge sind natĂŒrlich staatlich zugelassen.