Für wen eignet sich die Ausbildung zum Athletiktrainer?
Die Weiterbildung richtet sich an Trainerinnen und Trainer in Fitnessstudios, Sportvereinen sowie Personal Trainer, die ihr Fachwissen im Bereich funktionelles Training und Athletiktraining gezielt ausbauen möchten. Besonders geeignet ist der Kurs für Personen, die Sportlerinnen und Sportler vielseitig betreuen oder Menschen mit körperlich stark belastenden Tätigkeiten professionell auf Anforderungen in Beruf, Alltag und Sport vorbereiten wollen.
Welche Zugangsvoraussetzungen gelten?
Um an der Ausbildung „Athletiktrainer/in“ der BSA-Akademie teilzunehmen, gibt es keine formalen Zugangsbeschränkungen wie bestimmte Schul- oder Berufsabschlüsse. Die Teilnahme an der dreitägigen Präsenzphase (wählbar als Präsenztermin oder digitales Modul) ist verpflichtend. Empfehlung des Anbieters: Vorkenntnisse durch abgeschlossene BSA-Lehrgänge „Trainer/in für gerätegestütztes Krafttraining“ und/oder „Trainer/in für Cardiofitness“ sind dringend angeraten, um dem Lehrgang gut folgen zu können.
Du solltest Erfahrung im Fitness- oder Trainingsbereich mitbringen, etwa aus Tätigkeiten als Fitnesstrainer oder Vereinstrainer. Persönlich sind Eigenmotivation, Interesse an funktionellem Training, grundlegendes Verständnis sportwissenschaftlicher Methoden und Bereitschaft zur selbstständigen Wissensaneignung wichtig. Zusätzlich hilfreich sind Kommunikationsstärke, Organisationstalent und Verantwortungsbewusstsein für die Betreuung verschiedener Zielgruppen.
Welche Trainingskompetenzen vermittelt die Athletiktrainer-Weiterbildung?
Im Lehrgang „Athletiktrainer/in“ der BSA-Akademie erfährst du, wie du gezielte Trainingspläne zur Steigerung athletischer Fähigkeiten erstellst und individuell auf die Anforderungen von Sportlerinnen, Sportlern oder Menschen mit körperlich fordernden Berufen zugeschnittenes Training entwickelst. Folgende Inhalte stehen im Mittelpunkt:
- Leistungsanalyse und Assessment: Du lernst, Leistungsfähigkeit zu messen, funktionelle Bewegungsmuster zu testen und aussagekräftige Trainingsempfehlungen aus Testergebnissen abzuleiten.
- Funktionelles Aufwärmen: Dazu gehören verschiedene Laufvariationen und gezielte Bewegungsvorbereitung.
- Schnelligkeit und Agilität: Das Training umfasst Techniken zur Verbesserung der linearen und lateralen Schnelligkeit.
- Funktionelles Krafttraining: Im Fokus stehen biomechanische Aspekte sowie Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, Schlingentraining, Freihanteln, Kettlebells, Sandsäcken, Explosivseilzügen und Medizinbällen.
- Spezifisches Ausdauertraining: Konzepte wie High-Intensity-Intervalltraining (HIIT) und Übungen mit „wilden Seilen“ werden behandelt.
Nach Abschluss bist du in der Lage, individuelle Athletiktrainings zu konzipieren, die funktionelle Trainingsformen effektiv kombinieren und zur Verbesserung von Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer sowie Koordination und Sensomotorik beitragen.
Wie ist der Ablauf der Athletiktrainer-Weiterbildung organisiert?
Die Weiterbildung ist auf eine Dauer von drei Monaten ausgelegt. Der theoretische Teil erfolgt im Fernunterricht. In einer anschließenden Präsenzphase von drei Tagen vertiefst du dein Wissen praxisnah. Diese Präsenz kann entweder an einem der bundesweiten Lehrgangszentren oder digital – unabhängig von Ort und Termin – absolviert werden.
- Fernstudium mit flexibler Zeiteinteilung für das Selbststudium
- Drei Tage verpflichtende Präsenzphase (wahlweise vor Ort oder online)
- Abschlussprüfung durch eine praktische Lehrprobe: vor Ort oder in Form eines Lehrprobe-Videos
Gelingt dir der Abschluss, erhältst du das staatlich zugelassene Zertifikat „Athletiktrainer/in“ (ZFU-Nr. 7253212), das auf der Fernstudien-DQR-Stufe 4 als Aufbauqualifikation eingeordnet ist.
Mit welchen Berufsperspektiven kannst du nach dem Abschluss rechnen?
Mit dem Zertifikat „Athletiktrainer/in“ bist du qualifiziert, Athletiktraining in einem breiten beruflichen Spektrum anzubieten. Einsatzbereiche sind unter anderem:
- Fitnessstudios als Spezialist für funktionelles Athletiktraining
- Personal Training mit Fokus auf Leistungssport und Alltagsbelastbarkeit
- Sportvereine, insbesondere Betreuung von Teams und Einzelsportlerinnen und -sportlern
- Gesundheitszentren und Unternehmen mit Programmen für Mitarbeitende in körperlich fordernden Berufen
Die Weiterbildung eignet sich sowohl zur Spezialisierung als auch zur Erweiterung bestehender Trainingskompetenzen. Sie bildet zudem die Grundlage für weiterführende Qualifikationen, etwa den Lehrgang „Athletiktrainer/in Leistungssport“ oder – in Kombination mit anderen Abschlüssen – die „Athletiktrainer/in-A-Lizenz“.
Wie hoch sind die Kosten und welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?
Die Gesamtkosten für den Lehrgang belaufen sich auf 898 Euro bei Einmalzahlung. Alternativ ist eine Ratenzahlung möglich: sechs monatliche Raten zu je 164 Euro (insgesamt 984 Euro). In den Kosten enthalten sind alle Lernunterlagen, die Präsenzphase sowie die Abschlussprüfung.
- Einmalzahlung: 898 Euro
- Ratenzahlung: 6 × 164 Euro (ges. 984 Euro)
Für diese Weiterbildung stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung, beispielsweise durch Bildungsgutscheine, den Berufsförderungsdienst oder Förderprogramme auf Landesebene. Die Lehrgangsgebühren sind steuerlich als Werbungskosten absetzbar.
Erfahrungen & Bewertungen
Quelle dieser Kursinfos: Anbieter-Website
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