Weiterbildung Heim- und Einrichtungsleitung (Zertifikat) – AUDITORIUM südwestfalen

👉 Die Weiterbildung „Heim- und Einrichtungsleitung“ richtet sich an Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung oder Hochschulstudium aus Sozial-, Pflege-, Pädagogik- oder Betriebswirtschaftsbereichen. In zehn Modulen lernst du unter anderem Führung, Qualitätsmanagement, Recht im Gesundheitswesen, Pflegeorganisation, Unternehmensführung sowie Rechnungswesen für Pflegeeinrichtungen. Das berufsbegleitende Studium dauert etwa 21 Monate und kann als Fernstudium, mediengestützter oder klassischer Präsenzstudiengang absolviert werden. Mit 1008 Unterrichtsstunden und digitalen Lernvideos bereitet der Kurs dich auf die Abschlussprüfung vor. Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du ein anerkanntes Zertifikat und kannst die staatliche Anerkennung als Einrichtungsleitung anstreben.

Auf einen Blick

🏫 Anbieter AUDITORIUM südwestfalen, Fernschule mit Sitz in Wilnsdorf
Das AUDITORIUM® südwestfalen ist ein etabliertes Bildungsinstitut für Fort- und Weiterbildungen im Pflege- und Gesundheitssektor. Seit 1998 bietet es flexible Studiengänge sowohl im Fernstudium als auch in Präsenz an. Die Programme sind zertifiziert und offiziell anerkannt, um eine hochwertige Wissensvermittlung zu gewährleisten. Studierende profitieren von individueller Betreuung durch erfahrene Dozentinnen und Dozenten über die Online-Plattform MeinCampus. Das Institut gliedert sich in fünf Fachbereiche und engagiert sich für eine zukunftsorientierte und praxisnahe Ausbildung in der Gesundheitsbranche.
📋 Studienmodell Weiterbildung
🎓 Fachrichtung Gesundheit & SozialesPflege
📜 Abschluss Zertifikat
⏳ Dauer 18 Monate, Lernaufwand 19 Stunden wöchentlich
🌍 Unterrichtssprache Deutsch
📖 Studieninhalte Umgang mit demenziell Erkrankten, Psychologische Handlungskonzepte in der Pflege, Führung von Mitarbeitern/Helfern in der Pflege, Allgemeines Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung und Organisation der Pflege, Recht für Gesundheits- und Sozialberufe, Grundkenntnisse in der Pflege- und Sozialberatung, Unternehmensführung, Projektmanagement und Konzeptentwicklung, Rechnungswesen für Leitungen einer Pflegeeinrichtung
👥 Präsenzphasen zur Anerkennung des Lehrgangs nach dem BayPfleWoqG ist Präsenzunterricht von 23 Tagen erforderlich
✅ ZFU-Zulassung Die staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) hat den Kurs Heim- und Einrichtungsleitung unter der Nummer 7183108 zugelassen.
📅 Kursstart jederzeit
💶 Kosten
ab 5950 € insgesamt
🔗 Mehr Infos Anbieterprofil anzeigen

Für wen ist die Weiterbildung „Heim- und Einrichtungsleitung“ geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich an berufserfahrene Fachkräfte aus dem sozialen, pflegerischen, pädagogischen, kaufmännischen oder betriebswirtschaftlichen Bereich, die Leitungsverantwortung in Gesundheitseinrichtungen übernehmen möchten. Besonders geeignet ist der Kurs für Pflegefachkräfte, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Erzieherinnen und Erzieher, Verwaltungsangestellte, Betriebswirte oder Personal aus sozialen Einrichtungen, die künftig eine Heim- oder Einrichtungsleitung anstreben oder ihre Leitungskompetenzen ausbauen wollen.

Welche Zulassungsvoraussetzungen musst du erfüllen?

Um zur Weiterbildung „Heim- und Einrichtungsleitung“ zugelassen zu werden, musst du eine der folgenden Voraussetzungen nachweisen:

  • Abgeschlossene Berufsausbildung mit staatlicher Anerkennung aus dem sozialen, pädagogischen, kaufmännischen, betriebswirtschaftlichen oder pflegerischen Bereich (z. B. Altenpflegerin, Erzieher, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Bürokauffrau, Sozialarbeiter)
  • oder ein abgeschlossenes Hochschulstudium aus den Bereichen Pflege, Sozialarbeit, Pädagogik, Betriebswirtschaft oder einem verwandten Fach

Für die staatliche Anerkennung nach AVPfleWoqG sind darüber hinaus mindestens 184 Präsenzstunden und ein Praktikum im Umfang von 40 Stunden erforderlich.

Du solltest bereits praktische Erfahrung im Gesundheits-, Sozial- oder Pflegebereich mitbringen. Persönlich sind Führungskompetenz, Verantwortungsbewusstsein und Organisationsfähigkeit wichtig. Eine hohe Kommunikations- und Sozialkompetenz sowie die Bereitschaft, dich mit rechtlichen, betriebswirtschaftlichen und qualitätsbezogenen Fragestellungen auseinanderzusetzen, sind ebenso von Vorteil. Da das Studium berufsbegleitend erfolgt, ist Selbstorganisation und die Fähigkeit zum strukturierten, eigenständigen Lernen entscheidend.

Welche Inhalte vermittelt die Weiterbildung „Heim- und Einrichtungsleitung“?

Im Rahmen dieser Weiterbildung eignest du dir fachliche, rechtliche und betriebswirtschaftliche Kompetenzen an, die zur Leitung und Steuerung von Pflege- und Sozialeinrichtungen erforderlich sind. Das Curriculum gliedert sich in 10 Module:

  • Umgang mit demenziell Erkrankten: Psychiatrische Krankheitsbilder, Demenz, biographisches Arbeiten, Milieutherapie, Validation und soziale Betreuung
  • Psychologische Handlungskonzepte in der Pflege: Psychologie, Psychohygiene, Selbstreflexion, Umgang mit herausforderndem Verhalten, Fallbesprechungen
  • Mitarbeiterführung: Pädagogische Grundlagen, Personalführung, Gesprächsführung, Motivation, Teamführung und Personalwirtschaft
  • Qualitätsmanagement: Einführung in QM-Systeme wie DIN EN ISO 9001, internes Audit, Managementbewertung, Beschwerde- und Risikomanagement, Qualitätswerkzeuge
  • Qualitätssicherung in der Pflege: MDK-Konzepte, Dokumentation, Expertenstandards, Personalbedarfsermittlung, Dienstplangestaltung, Pflegegrade nach SGB XI
  • Recht für Gesundheits- und Sozialberufe: Haftungsrecht, Arbeitsrecht, Heimrecht (bundesweit und landesspezifisch), Sozialrecht, rechtliche Grundlagen der Pflege
  • Pflege- und Sozialberatung: Pflegeberatung nach § 7a SGB XI, Beratungsmethoden, Konfliktmanagement, Aufbau von Versorgungsstrukturen
  • Unternehmensführung: Personalentwicklung und Marketing für Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • Projektmanagement und Konzeptentwicklung: Projektplanung, Besprechungsmanagement, Entwicklung und Umsetzung von Konzepten
  • Rechnungswesen: Bilanzierung und Kostenrechnung (allgemein und speziell für die Altenpflege), Unternehmensziele, Pflegesatzverhandlungen

Zu den erlernten Fähigkeiten zählen die interdisziplinäre Leitung einer Einrichtung, Einschätzung und Förderung von Mitarbeitenden, rechtssicheres Handeln im Gesundheitswesen sowie die professionelle Durchsetzung von Qualitätssicherungsprozessen und betriebswirtschaftlicher Steuerung. Praktische Anteile, wie ein 40-stündiges Praktikum (für die staatliche Anerkennung), runden das Profil ab.

So verläuft dein Studium zur Heim- und Einrichtungsleitung

Die Weiterbildung ist modular aufgebaut und kann in verschiedenen Formaten (reines Fernstudium, mediengestützter Studiengang, Präsenzstudium) durchlaufen werden. Der Großteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer studiert berufsbegleitend in etwa 18 bis 21 Monaten.

  • Selbststudium: Du erhältst optimal aufbereitete Lernunterlagen in digitaler und gedruckter Form sowie Zugang zu Lehrvideos im Online Campus „MeinCampus“.
  • Vertiefungsseminare: Im mediengestützten Format gibt es monatliche Seminare (wahlweise digital oder vor Ort), in denen Inhalte vertieft und praxisnah vermittelt werden.
  • Präsenzstunden und Praktikum: Für die staatliche Anerkennung ist die Teilnahme an Präsenzseminaren (mindestens 184 Unterrichtsstunden) und ein 40-stündiges Praktikum erforderlich. Praktika können auch beim aktuellen Arbeitgeber absolviert werden.
  • Prüfungen: Leistungsnachweise und Abschlussprüfungen erfolgen digital. Nach erfolgreichem Abschluss werden 1008 Stunden zertifiziert und es wird ein anerkanntes Zertifikat ausgestellt.
  • Fortbildungspunkte: Bei erfolgreichem Abschluss werden 40 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender bescheinigt.
  • Individueller Studienstart: Der Einstieg ins Fernstudium ist jederzeit möglich. Das klassische Präsenzstudium startet mehrmals jährlich an verschiedenen Standorten.

Welche Karrieremöglichkeiten eröffnet dir die „Heim- und Einrichtungsleitung“?

Nach Abschluss dieser Weiterbildung bist du dazu befähigt, Leitungspositionen in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, Seniorenheimen oder anderen sozialen Einrichtungen zu übernehmen. Typische Einsatzbereiche sind:

  • Leitung von Alten- und Pflegeheimen
  • Geschäftsführung und stellvertretende Geschäftsführung von sozialen Einrichtungen
  • Konzepterstellung und Projektmanagement in der Sozialwirtschaft
  • Qualitätsmanagement in Pflege- und Sozialinstitutionen
  • Pflege- und Sozialberatung

Das Zertifikat wird nicht nur bundesweit anerkannt, sondern kann auf weiterführende Qualifikationen aufgestockt werden, etwa „Pflegedienstleiterin/Pflegedienstleiter“, „Fachkraft für Pflege- und Sozialberatung“ oder „Qualitätsbeauftragter im Gesundheitswesen“. Durch die staatliche Anerkennung eröffnen sich zusätzliche Aufstiegs- und Führungswege insbesondere nach AVPfleWoqG.

Wie hoch sind die Kosten und welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?

Im reinen Fernstudium beträgt die Gebühr insgesamt 5.950 Euro. Dieser Betrag beinhaltet sämtliche Seminarunterlagen, Lehrvideos und Prüfungsgebühren. Für den mediengestützten und den Präsenzstudiengang liegen die Gesamtkosten etwas höher (6.950 bzw. 7.650 Euro).

  • Ratenzahlung ist möglich – die Konditionen werden individuell vereinbart.
  • Umfassende öffentliche Fördermittel stehen bereit, zum Beispiel durch Bildungsgutschein der Arbeitsagentur, Qualifizierungsschecks oder Aufstiegs-BAföG.
  • AZAV-Zertifizierung ermöglicht Zugang zu diversen Förderprogrammen und gegebenenfalls bis zu 100 % Zuschuss.
  • Rabatte auf den Eigenanteil können im Einzelfall gewährt werden.

Die nachgewiesenen Kosten sind als Werbungskosten steuerlich absetzbar. Der Anbieter unterstützt bei der Beantragung aller Förderungen und Zuschüsse.

Studienberatung

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Quelle dieser Kursinfos: Anbieter-Website