Hallo,
hier meine bescheidene Meinung dazu.
Ich frage mich dann immer, wann die Leute anfangen, solche Karten anzulegen.
Viel wichtiger finde ich persönlich die Frage, ob so ein Zettelkasten notwendig ist. Für Luhmann war das sicher eine tolle Sache. Aber wäre sie das auch für jeden anderen?
Zum einen gibt es heutzutage Softwarelösungen, die die Zettelwirtschaft überflüssig machen. Zum anderen braucht man das vielleicht tatsächlich einfach nicht, zumindest nicht so ausführlich wie bei Luhmann. Sicher, Zitate zu sammeln/zu sortieren/zu ordnen ist für eine Abschlussarbeit eine praktische Sache. Aber hat Otto-Normal-Student ohne große wissenschaftliche Ambitionen wirklich einen Nutzen davon, wenn er das das ganze Studium über betreibt?
Deine/Eure Meinungen dazu würden mich sehr interessieren.
Notizen halte ich, auch für Studenten, allerdings für unverzichtbar. Das wichtigste Tool für
Lernskripte ist m.E. Microsoft Word. Eine einfache Vorlage zum Download findet sich hier
https://www.fernstudi.net/lernskripte/36-word-vorlage-fuer-lernskripte (Word) und hier
https://www.fernstudi.net/lernskripte/37-open-office-vorlage-fuer-lernskripte (Open Office). Vorschläge, um die Vorlage noch besser zu machen, nehme ich gerne entgegen, dann würde ich die auch einmal aktualisieren.
Für
Notizsammlungen halte ich
Microsoft OneNote für DIE Software. All die Features dieser äußerst flexiblen, aber einfach zu bedienenden Software hier aufzuzählen, würde den Rahmen des Beitrags sprengen. Einfach mal die Demoversion installieren und 30 Tage testen, das Geld dafür lohnt sich m.E., wer sich einmal daran gewöhnt hat, will und kann vielleicht nie wieder ohne, so wie ich.
Eignet sich auch hervorragend für Notizen zum Studium.
So,
Literaturverwaltung kann man im Prinzip auch mit Onenote oder einfach mit Word betreiben. Wenn es aber umfangreicher wird, bietet sich ein Literaturverwaltungsprogramm an. Einzelne Programme werden hier vorgestellt:
http://ollewolf.de/tutorials/wissenschaftliches-schreiben/bibliografieren-literaturverwaltung
M.E. ist das für ein normales Studium überflüssig, so ein Programm, höchstens geeignet für literaturreiche Abschlussarbeiten, insbesondere Promotionen. Und natürlich praktisch für Forscher/Wissenschaftler, die Wissenschaft beruflich betreiben.
Hoffe, das hilft dir ein bisschen weiter.