Für wen ist das berufsbegleitende Studium Gesundheitspsychologie geeignet?
Das berufsbegleitende Bachelorstudium Gesundheitspsychologie richtet sich an Menschen, die aktiv zur Förderung von Gesundheit und Prävention von Erkrankungen beitragen möchten. Besonders geeignet ist der Studiengang, wenn du im Gesundheitswesen, in der Sozialarbeit, in der Beratung, im Bildungsbereich oder in Unternehmen tätig bist oder einsteigen willst. Auch für Coaches, Ernährungsberaterinnen und -berater, Yoga-Lehrende oder Personal Trainerinnen und Trainer bietet das Studium wissenschaftliche Zusatzqualifikation und erweitert dein berufliches Profil um fundiertes psychologisches Wissen.
Welche Zugangsvoraussetzungen gelten für den Bachelor Gesundheitspsychologie?
Die formalen Zulassungsvoraussetzungen lauten:
- Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder
- Fachhochschulreife (Fachabitur) oder
- Fachgebundene Hochschulreife oder
- Berufsausbildung und Berufserfahrung im Bereich des Studiengangs
- Meisterbrief oder eine vergleichbare Aufstiegsfortbildung
Zusätzlich musst du Deutschkenntnisse mindestens auf Niveau B2 nachweisen.
Du solltest Interesse an psychologischen Themen und Gesundheitsfragen mitbringen sowie die Motivation, dich wissenschaftlich weiterzubilden. Vorteilhaft sind erste Erfahrungen im Bereich Gesundheit, Soziales oder Beratung, etwa durch eine Ausbildung oder berufliche Tätigkeit. Da das Studium berufsbegleitend und überwiegend online organisiert ist, sind Eigenmotivation, Selbstorganisation und die Bereitschaft zu regelmäßigen Praxisphasen (z. B. 800 Stunden oder eine Fallstudie) erforderlich.
Welche Inhalte vermittelt das Bachelorstudium Gesundheitspsychologie?
Im Bachelorstudium Gesundheitspsychologie an der Kolping Hochschule entwickelst du umfassende Kompetenzen, um die körperliche und psychische Gesundheit von Menschen ganzheitlich zu fördern. Du lernst, Risikofaktoren zu erkennen und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen zu gestalten. Das Studium vermittelt dir Kenntnisse in folgenden Bereichen:
- Grundlagen der Psychologie und Gesundheitspsychologie
- Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation – Entwicklung maßgeschneiderter Angebote für verschiedene Zielgruppen
- Gesundheitsmodelle und Einflussfaktoren – Analyse persönlicher, sozialer und struktureller Bedingungen für Gesundheit
- Pädagogische Psychologie & Diagnostik
- Betriebliches Gesundheitsmanagement und Managementkompetenzen
- E-Health und Digitalisierung im Gesundheitswesen
- Quantitative Methoden und wissenschaftliches Arbeiten
- Persönlichkeitsentwicklung und lebenslanges Lernen
- Arbeiten im Gesundheits- und Sozialsystem
- Embodiment – Verbindung von Körper und Geist
Praktische Fähigkeiten werden durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis kontinuierlich geschärft. Du entwickelst Werkzeuge, um z. B. in der Stressbewältigung, Suchtberatung oder Burnout-Prävention unterstützend tätig zu werden.
Wie ist das Studium Gesundheitspsychologie strukturiert?
Das Studium ist berufsbegleitend konzipiert und auf sieben Semester (3,5 Jahre) ausgelegt. Du lernst überwiegend ortsunabhängig über moderne Online-Plattformen und kannst alle Module flexibel in deinen Alltag integrieren. Der Ablauf ist so gestaltet:
- Online-Präsenzstudium: Interaktive Live-Vorlesungen, digitale Lernmaterialien und Gruppenarbeiten über den Online-Campus
- Workshoptage (Case Days) am Campus Köln: 2–3 Praxistage pro Semester für vertiefte Fallarbeit, Vernetzung und Anwendung
- Praxisphase (800 Stunden) oder alternativ die Ausarbeitung einer umfangreichen Fallstudie
- Regelmäßige Betreuung durch persönliche Mentorinnen und Mentoren sowie Zugang zu einer Online-Bibliothek und digitalen Services
- Vorlesungen finden auch außerhalb der regulären Arbeitszeit statt, sodass du Beruf, Familie und Studium gut kombinieren kannst
- Kostenlose Verlängerung und Urlaubssemester möglich, falls du mehr Flexibilität benötigst
Die Prüfungen kannst du wahlweise online oder vor Ort am Campus Köln ablegen.
Welche beruflichen Perspektiven eröffnet der Bachelor in Gesundheitspsychologie?
Mit dem Abschluss Bachelor of Arts Gesundheitspsychologie bist du breit aufgestellt für Tätigkeiten in der Gesundheitsförderung, Prävention und Beratung. Zu den möglichen Karrierewegen zählen:
- Tätigkeiten in betrieblichem Gesundheitsmanagement von Unternehmen und Organisationen
- Beratung in Gesundheitszentren, sozialen Einrichtungen, Schulen oder Kommunen
- Entwicklung und Durchführung gesundheitsfördernder Programme für Prävention, Rehabilitation oder Bildung
- Fachpositionen in öffentlichen Verwaltungen, Verbänden, Krankenkassen oder NGOs im Gesundheitswesen
- Selbstständige Tätigkeit als Coach, Beraterin oder Trainerin für Gesundheitsthemen (z. B. im Bereich Stressprophylaxe, Ernährung, Bewegungsförderung)
Das Studium ist außerdem eine ideale wissenschaftliche Zusatzqualifikation für bereits im Gesundheitssektor oder beratenden Berufen Tätige, die ihr Profil um fundiertes psychologisches Wissen erweitern möchten.
Mit welchen Kosten musst du für den Studiengang Gesundheitspsychologie rechnen?
Für das berufsbegleitende Bachelorstudium fallen folgende Gebühren an:
- 330 € monatlich bei 54 Monaten Laufzeit
- 410 € monatlich bei 42 Monaten Laufzeit (3,4 % Ersparnis)
- 16.700 € als Einmalzahlung (6,3 % Ersparnis)
Vorleistungen, Stipendien oder Arbeitgeberzuschüsse können die Kosten für dich deutlich senken. Ein kostenfreies Urlaubssemester oder die Verlängerung der Studienzeit bieten zusätzliche Flexibilität ohne Mehrkosten. Die Kosten können im Rahmen berufsbezogener Weiterbildung steuerlich geltend gemacht werden. Kombiniere das Studium flexibel mit anderen Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten, beispielsweise durch Bildungsprämien oder Unterstützung deines Arbeitgebers.
Erfahrungen & Bewertungen
Quelle dieser Kursinfos: Anbieter-Website
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So läuft das berufsbegleitende Studium Gesundheitspsychologie an der Kolping Hochschule im Alltag – und genau da liegt auch der Unterschied zu „klassischem“ Fernstudium und Vollzeit:
1) Wie der Studienalltag praktisch aufgebaut ist (berufsbegleitend)
Überwiegend online: Du studierst ortsunabhängig über den Online-Campus.
Live-Online-Lehre („digitale Präsenz“): Es gibt interaktive Live-Vorlesungen und feste Termine (also nicht nur reine Selbstlern-Skripte). Das gibt Struktur, ist aber weniger „komplett frei“ als ein reines Fernstudium.
Selbstlernphasen + digitale Materialien: Zwischen den Live-Terminen arbeitest du Inhalte eigenständig nach.
Gruppenarbeiten/Projektarbeit: Ein Teil läuft kollaborativ (virtuelle Gruppenräume etc.).
Präsenzphasen in Köln: Pro Semester sind 2–3 Workshoptage („Case Days“) am Campus Köln vorgesehen.
Praxisanteil: Insgesamt sind 800 Stunden Praxisphase vorgesehen – alternativ wird eine umfangreiche Fallstudie genannt. Wenn du schon im Gesundheitsbereich arbeitest, ist das oft gut integrierbar, aber die konkrete Anerkennung/Anrechnung hängt von deiner Tätigkeit und den Vorgaben der Hochschule ab.
Prüfungen: Laut Hochschule kannst du Prüfungen wahlweise online oder vor Ort (Campus Köln) ablegen.
Flex-Puffer: Es wird erwähnt, dass kostenlose Verlängerung und Urlaubssemester möglich sind, falls es mit Job/Privatleben mal eng wird.
Was das für „Flexibilität“ im Job heißt:
Flexibel beim Ort (du kannst von überall lernen).
Teilweise flexibel bei der Zeit (Selbstlernanteile), aber: Live-Online-Termine und Case Days sind fixe Bausteine, die du mit deinem Dienstplan abstimmen musst.
2) Unterschied zu einem „klassischen Vollzeitstudium“
Vollzeit heißt meist: deutlich mehr Präsenz/Zeitslots tagsüber, weniger Rücksicht auf Arbeitszeiten, schnelleres Lerntempo.
Berufsbegleitend ist auf Vereinbarkeit ausgelegt: Lehrveranstaltungen finden laut Profil auch außerhalb der regulären Arbeitszeit statt, und das Studium ist insgesamt so strukturiert, dass du parallel arbeiten kannst.
3) Unterschied zu einem „reinen Fernstudium“ (asynchron)
Viele meinen mit Fernstudium: hauptsächlich Selbststudium ohne feste Live-Termine.
Kolping wirkt eher wie eine „digitale Präsenzhochschule“: Du hast mehr Live-Interaktion und mehr Verbindlichkeit (Termine, Austausch, Gruppenarbeit).
Reines Fernstudium ist oft maximal flexibel in der Wochenplanung, kann aber einsamer sein und verlangt sehr viel Selbstdisziplin.
Bei Kolping bekommst du meist mehr „Klassen-/Kohorten-Gefühl“ und direkte Ansprechbarkeit, gibst dafür etwas Zeitflexibilität ab.