Für wen ist der Master Public Health: Prävention & psychische Gesundheit geeignet?
Der Studiengang richtet sich an Berufstätige, die in der Gesundheitsförderung, Prävention oder im Management psychosozialer Dienstleistungen tätig sind oder eine entsprechende Tätigkeit anstreben. Insbesondere bist du angesprochen, wenn du ein fundiertes Interesse an psychischer Gesundheit hast und künftig leitende oder konzeptionelle Aufgaben im öffentlichen Gesundheitswesen, bei Krankenkassen, in Unternehmen (z. B. betriebliches Gesundheitsmanagement), Forschungseinrichtungen oder sozialen Organisationen übernehmen möchtest. Ärztinnen und Ärzte können zudem mit dem Studiengang CME-Punkte erwerben und den Kompetenzerwerb für die Anbieterqualifikation bei der Zentralen Prüfstelle für Prävention erlangen.
Welchen Abschluss brauchst du für die Zulassung?
Für die Zulassung zum Master Public Health – Prävention & psychische Gesundheit benötigst du einen ersten Hochschulabschluss (Bachelor, B.A. oder B.Sc.) mit inhaltlichem Bezug zum Gesundheitswesen, der Psychologie oder einem vergleichbaren Bereich. Es gibt folgende Zugangswege:
- Direkte Zulassung: Du hast einen Bachelorabschluss in Angewandter Psychologie, Präventions- und Gesundheitsmanagement oder Public Health der APOLLON Hochschule oder einen inhaltlich vergleichbaren Studiengang an einer anderen Hochschule (z. B. Public Health, Gesundheitswissenschaften, Gesundheitspsychologie). Die Gleichwertigkeit wird individuell geprüft.
- Zulassung über Propädeutikum: Absolvierst du ein anderes gesundheits- oder sozialwissenschaftliches Bachelorstudium (z. B. Gesundheitsökonomie, Pflege, Therapiewissenschaften, Soziale Arbeit, Psychologie oder Medizin), kannst du das notwendige Vorwissen über ein vorgeschaltetes Propädeutikum (29 ECTS) erwerben. Dies ermöglicht den Zugang zum Masterstudium.
Es gibt keinen Numerus Clausus (NC) und eine Einschreibung ist jederzeit möglich. Statistische Grundkenntnisse werden empfohlen.
Persönliche Voraussetzungen, die für den Studienerfolg besonders wichtig sind:
- Eigenständige, strukturierte Arbeitsweise – für das Fernstudium ist ein hohes Maß an Selbstorganisation erforderlich, insbesondere bei einem Workload von etwa 35 Stunden pro Woche.
- Analytische Fähigkeiten – zur Bewertung und Entwicklung evidenzbasierter Interventionen im Bereich psychischer Gesundheit.
- Interesse an interdisziplinärer Arbeit – du solltest offen für die Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsfeldern im Gesundheitswesen sein.
- Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit – wichtig für die spätere Leitung oder Koordination von Projekten im Gesundheitsbereich.
- Grundfähigkeiten in Statistik und wissenschaftlichem Arbeiten – diese Kenntnisse werden vorausgesetzt oder zu Beginn des Studiums vertieft.
- Berufspraktische Erfahrungen im Gesundheitswesen sind vorteilhaft, aber nicht zwingend erforderlich.
Welche Inhalte und Kompetenzen vermittelt das Fernstudium Public Health – Prävention & psychische Gesundheit?
Im Masterstudium Public Health – Prävention & psychische Gesundheit entwickelst du ein umfassendes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen gesundheitlichen Bedingungen und psychischer Gesundheit in allen Lebensphasen. Du erwirbst interdisziplinäre Fachkenntnisse zu Prävention, Gesundheitsförderung und psychischer Gesundheit, eingebettet in nationale und internationale gesundheitspolitische Kontexte. Das Curriculum behandelt zentrale Themen wie:
- Gesundheitspsychologie: (Neuro-)wissenschaftliche Aspekte des Gesundheitsverhaltens und deren Bedeutung für Präventionsarbeit
- Prävention psychischer Erkrankungen: Spezielle Ansätze für Kinder, Jugendliche, Erwerbstätige und ältere Menschen
- Globale und nationale Gesundheitssysteme: Strukturen, Steuerungsmechanismen, Politik und internationale Gesundheitsaspekte
- Epidemiologie und Biostatistik: Analyse von Gesundheitsdaten, Evidenzbasierung, Methodenkompetenz für Public Health-Forschung
- Public-Health-Ethik: Moralische und qualitätsbezogene Aspekte der Prävention und Gesundheitsförderung
- Versorgungsmanagement: Konzepte einer effizienten und bedarfsgerechten Versorgung
- Methoden wissenschaftlichen Arbeitens: Medical and Health Scientific Writing, gesundheitsökonomische Evaluationen, evidenzbasierte Medizin
Im Rahmen von Wahlpflichtmodulen kannst du eigene Schwerpunkte setzen und dich u. a. mit gesundheitsbezogenem Coaching, Prävention für alternde Belegschaften, kommunaler Gesundheitsförderung, gendersensibler Prävention oder den Möglichkeiten der Digitalisierung für ePublic Health beschäftigen. Projektarbeiten und eine Masterthesis stärken deine Fähigkeit, präventive Strategien praxisnah zu entwickeln, umzusetzen und zu evaluieren.
Wie ist der Ablauf und die Struktur des Fernstudiums gestaltet?
Das Masterstudium ist auf 24 Monate (Vollzeit) oder 32 Monate (Teilzeit) angelegt und umfasst 120 ECTS-Punkte, was einem Gesamt-Workload von etwa 3.600 Stunden entspricht. Du bearbeitest 14 Pflichtmodule und wählst 2 aus 5 Wahlpflichtmodulen. Die Lehrmaterialien werden dir regelmäßig digital (oder optional in Printform) zur Verfügung gestellt und sind didaktisch vielfältig, darunter Studienhefte, Web-based-Trainings, interaktive Quizzes und Audioformate. Das Studium ist orts- und zeitunabhängig konzipiert und ermöglicht dir maximale Flexibilität für Beruf und Privatleben.
- Studienunterlagen: Alle 3 Monate (bei 24 Monaten) bzw. alle 4 Monate (bei 32 Monaten) erhältst du aktuelle Lernmaterialien
- Online-Lernplattform: Zugriff auf digitale Materialien, Austausch mit Tutorinnen und Tutoren sowie anderen Studierenden über den Online-Campus
- Seminare: Einführungsseminar sowie Fachseminare können online oder in Präsenz besucht werden
- Prüfungsleistungen: Fallaufgaben, Klausuren, Hausarbeiten, Projekt- und Gruppenarbeiten, Abschluss in Form der Masterthesis mit Kolloquium
- Studienstart: Jederzeit flexibel möglich, keine Semesterbindung
- Individuelle Betreuung: Du wirst während des gesamten Studiums vom Studienservice, Lehrenden und einem Mentoring-Programm begleitet
- Kostenlose Studiendauer-Verlängerung: Bis zu 50 % zusätzlich zur Regelstudienzeit möglich (12 bzw. 16 Monate)
Du kannst das Studium vier Wochen kostenlos testen und bei Bedarf bereits anrechenbare Vorleistungen aus absolvierten Weiterbildungen einbringen.
Welche Perspektiven und Berufsmöglichkeiten eröffnet der Master Public Health – Prävention & psychische Gesundheit?
Mit dem Abschluss qualifizierst du dich für verantwortungsvolle Positionen im gesamten Gesundheitswesen, insbesondere mit dem Fokus auf die Entwicklung, Umsetzung und Evaluation präventiver Konzepte zur psychischen Gesundheit. Zu den typischen Tätigkeitsbereichen gehören:
- Öffentliche und private Gesundheitsinstitutionen: Planung und Steuerung von Präventionsprogrammen, Aufbau gesundheitsfördernder Strukturen
- Gesundheitsämter, Krankenkassen, Sozialversicherungsträger: Entwicklung von Maßnahmen im Bereich psychischer Gesundheit, Evaluation von Interventionsprogrammen
- Krankenhäuser, Kliniken, Reha-Einrichtungen: Implementierung betrieblicher Gesundheitsförderung und Stressbewältigungskonzepte
- Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM): Analyse psychischer Gefährdung, Beratung zu Burnout-Prävention, Gestaltung gesundheitsorientierter Arbeitsplätze
- Forschung und wissenschaftliche Beratung: Durchführung von Studien, Beratung von Politik und Verbänden, gesundheitspolitische Gutachten
- Selbstständigkeit: Beratung und Coaching im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention für Unternehmen oder Kommunen
Zertifikate wie Fachkraft Betriebliches Gesundheitsmanagement [BBGM] oder Betriebliche:r Gesundheitsmanager:in [BBGM], die im Studium integriert sind, sichern dir zusätzliche Qualifikationen. Auch eine spätere Promotion in Public Health oder verwandten Fachgebieten ist möglich.
Wie hoch sind die Studiengebühren und welche Finanzierungsmöglichkeiten bestehen?
Die monatlichen Studiengebühren betragen ab 311 €, die Gesamtkosten liegen bei ca. 8.760 € (abhängig vom Studienmodell und aktuellen Rabattaktionen). Im Preis inbegriffen sind sämtliche Studienmaterialien, die Nutzung des Online-Campus, Seminarteilnahmen sowie Prüfungen. Folgende Finanzierungsmöglichkeiten kannst du nutzen:
- Ratenzahlung: Monatliche Zahlung der Studiengebühr über die gesamte Studiendauer
- Teilweise Anrechnung von Vorleistungen: Mögliche Reduzierung der Kosten und Studiendauer, wenn anerkannte Weiterbildungen oder Studienleistungen vorliegen
- Fördermöglichkeiten: Bildungsgutschein, steuerliche Absetzbarkeit als Werbungskosten, ggf. Unterstützung durch den Arbeitgeber oder Stipendienprogramme
- BAföG (in Einzelfällen): Ein individueller BAföG-Anspruch kann geprüft werden
- Kostenlose Verlängerung: Die Verlängerung der Studienzeit um bis zu 50 Prozent ist ohne Mehrkosten möglich
Vor Studienstart kannst du das Fernstudium vier Wochen gebührenfrei testen und die Rücktrittsoption nutzen. Für weitere individuelle Finanzierungslösungen kannst du Beratung durch den Studienservice in Anspruch nehmen.
Studienberatung
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