94 von 100 Punkten. Für eine Hausarbeit, bei der ich KI ziemlich umfangreich eingesetzt habe.
Eigentlich könnte ich sagen: Hat funktioniert.
Aber genau darüber habe ich mit Schreibcoach Manuel Kröger debattiert. Denn seine These ist: Schreiben ist Denken. Und wenn ich das Schreiben an KI abgebe, gebe ich möglicherweise auch einen Teil des Denkens ab.
Ich sehe das etwas differenzierter. Ich habe recherchiert, Quellen geprüft, KI-Texte verworfen und überarbeitet – und am Ende knapp 30 Stunden in die Arbeit gesteckt. Aber habe ich dadurch genauso viel gelernt, wie wenn ich jeden Satz selbst formuliert hätte?
Darüber sprechen wir in der neuen Folge: über Schreiben als Denkprozess, KI als Werkzeug, die Bedeutung von Expertise und die ziemlich einfache Probe aufs Exempel: Kann ich am Ende eigentlich verteidigen, was ich abgegeben habe?
Ich bin gespannt, wie ihr das seht: Wo hört Unterstützung durch KI auf – und wo beginnt das Auslagern des eigenen Denkens?
👉 Hier geht's zur neuen Podcast-Folge „Hausarbeit mit KI: Gute Note, nichts gelernt?“ mit Manuel Kröger:
https://www.fernstudi.net/podcast/71 #KIimStudium #WissenschaftlichesArbeiten #Hausarbeit
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Eigentlich könnte ich sagen: Hat funktioniert.
Aber genau darüber habe ich mit Schreibcoach Manuel Kröger debattiert. Denn seine These ist: Schreiben ist Denken. Und wenn ich das Schreiben an KI abgebe, gebe ich möglicherweise auch einen Teil des Denkens ab.
Ich sehe das etwas differenzierter. Ich habe recherchiert, Quellen geprüft, KI-Texte verworfen und überarbeitet – und am Ende knapp 30 Stunden in die Arbeit gesteckt. Aber habe ich dadurch genauso viel gelernt, wie wenn ich jeden Satz selbst formuliert hätte?
Darüber sprechen wir in der neuen Folge: über Schreiben als Denkprozess, KI als Werkzeug, die Bedeutung von Expertise und die ziemlich einfache Probe aufs Exempel: Kann ich am Ende eigentlich verteidigen, was ich abgegeben habe?
Ich bin gespannt, wie ihr das seht: Wo hört Unterstützung durch KI auf – und wo beginnt das Auslagern des eigenen Denkens?
👉 Hier geht's zur neuen Podcast-Folge „Hausarbeit mit KI: Gute Note, nichts gelernt?“ mit Manuel Kröger: https://www.fernstudi.net/podcast/71
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Gute Note, nix gelernt? Schreiben mit KI | fernstudi.fm Folge 71
94/100 für eine Hausarbeit mit KI – aber was wurde dabei gelernt? Schreibcoach Manuel Kröger über KI, Schreiben als Denkprozess und eigene Kompetenz.
www.fernstudi.net
Viele Fernstudierende denken, sie könnten ihre Lernzeit maximal strecken, wenn sie Pausen als reine Zeitverschwendung ansehen. Tatsächlich zeigen Untersuchungen das Gegenteil: Nach 60 bis 90 Minuten Konzentration beginnt der Output rapide zu sinken – selbst, wenn du dich anstrengst. Stattdessen profitierst du direkt von kurzen Unterbrechungen.
Setze dir heute ganz bewusst einen 10-Minuten-Wecker nach einer Stunde Lernen und verlasse deinen Arbeitsplatz. Stehe auf, atme durch, bewege dich kurz – kein Handy, keine Mails. Dein Gehirn nutzt diese Auszeit zum unbewussten Verarbeiten. Danach bist du messbar aufnahmefähiger und sparst auf lange Sicht sogar Zeit.
Probier diese Mini-Pause beim nächsten Lernblock aus und schau, wie es deinen Fokus verändert.
Wie ist dein Verhältnis zu Pausen – eher Pflicht oder überflüssig? 🕒 Diskutier mit!
Viele Fernstudierende setzen bei neuen Vokabeln oder Fachbegriffen auf stumpfes Wiederholen oder simple Notizzettel – doch genau da verschenkt ihr eure Gedächtnisleistung. Die Schlüsselwortmethode macht sich zunutze, dass dein Gehirn absurde, bildhafte Verknüpfungen viel länger behält als nackte Bedeutungen. Das Prinzip: Finde zu jedem neuen Begriff ein ähnlich klingendes deutsches Wort und spinne daraus ein möglichst schräges, bildhaftes Szenario. Beispiel: Das lateinische „pulchra“ (schön) klingt wie „Pullover“ – stelle dir einen Pullover vor, der mit Glitzerpulver bestäubt wird und dadurch besonders schön aussieht.
Dein Praxis-Schritt heute: Wähle aus deinem aktuellen Stoff 5 neue Begriffe, finde zu jedem ein passendes, denglisches oder deutsches Schlüsselwort und male dir die verrückteste Bildgeschichte dazu aus. Schreibe diese Bildideen kurz auf – und teste dich gleich nach 10 Minuten, dann am nächsten Tag!
Warum? Je absurder das Bild, desto stabiler die Erinnerung, weil dein Gehirn die emotionale oder ungewöhnliche Verknüpfung liebt. Die Methode funktioniert besonders bei Vokabeln, aber auch bei Definitionen oder Listen.
Traust du dich, heute mal fünf richtig seltsame Bild-Eselbrücken zu bauen? Teile dein kuriosestes Beispiel mit uns! 🧠