App-Entwicklung lernen: Kurse ab 168 €/Mon. im Vergleich

Android-Programmierung und UX/UI-Design – berufsbegleitend bei ILS, FEB und CareerFoundry
 · Letzte Aktualisierung 27.03.2026

Eigene Apps entwickeln – das klingt nach Startup-Romantik, ist aber auch ein solides Berufsfeld. Die hier gelisteten Kurse decken zwei Wege ab: Android-Programmierung mit Java bei ILS und Fernakademie (ab 168 €/Mon.) sowie UX/UI-Design bei CareerFoundry für die gestalterische Seite. Wichtig zu wissen: Das Feld verändert sich durch KI und No-Code-Tools gerade grundlegend.

Alle Fernkurse zum Thema App-Development im Überblick

Wir verzeichnen insgesamt 4 Kurse im Fachbereich App-Entwickler.

Weiterbildung · Zertifikat

Fernakademie für Erwachsenenbildung · Zertifikat · 12 Monate

Fernakademie für Erwachsenenbildung
12 Monate
ab 186 € monatlich 2.232 € insgesamt
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Was lernt man in diesen Kursen?

Die vier Kurse hier bedienen zwei unterschiedliche Schwerpunkte – Programmierung und Design. Was sie verbindet: Beide sind Teil der App-Entwicklung, erfordern aber verschiedene Fähigkeiten.

SchwerpunktKurseWas du lernstKarriereziel
Android-Programmierung Gepr. Android App-Programmierer (ILS, FEB) Java, Android SDK, App-Architektur, Datenbankanbindung, Google Play-Veröffentlichung Android-Entwickler, Mobile Developer
UX/UI-Design UI Design Program, UX Design Program (CareerFoundry) Nutzerforschung, Wireframing, Prototyping, visuelles Design, Usability-Testing UX/UI-Designer, Product Designer

Ehrlicher Hinweis: Die Android-Kurse bei ILS und FEB vermitteln native Android-Entwicklung mit Java. In der Praxis setzen viele Unternehmen heute auf Cross-Platform-Frameworks wie Flutter (Dart) oder React Native (JavaScript), mit denen eine App gleichzeitig für Android und iOS entwickelt wird. Darüber hinaus empfiehlt Google seit 2019 Kotlin statt Java für neue Android-Projekte – wer Java beherrscht, lernt Kotlin aber in wenigen Wochen dazu (mehr dazu unter Java-Entwicklung). Reine Android-Java-Entwicklung ist nach wie vor gefragt – besonders für die Wartung und Erweiterung bestehender Apps – aber das Feld hat sich seit der Kurskonzeption weiterentwickelt.

Mobile Developer verdienen beim Einstieg 40.000–48.000 € – UX/UI-Designerinnen und -Designer starten bei 38.000–45.000 €.

Was kosten die Kurse?

Die Preisspanne ist groß: Die Android-Kurse bei ILS und Fernakademie liegen bei 2.016–2.232 € gesamt (168–186 €/Mon., 12 Monate). Die CareerFoundry-Programme für UX/UI-Design kosten 6.491–8.960 € – das ist ein anderes Preissegment, das sich an Berufswechslerinnen und -wechsler mit Bootcamp-Mentalität richtet.

KursAnbieterStudiendauerKosten
12 Monateab 2016 € insgesamt
ab 168 € monatlich
12 Monateab 2232 € insgesamt
ab 186 € monatlich
3 Monateab 6491 € insgesamt
ab 2163 € monatlich
8 Monateab 8960 € insgesamt
ab 1120 € monatlich

Die Android-Kurse lassen sich als Werbungskosten steuerlich absetzen und sind teilweise per Bildungsgutschein förderbar. Die CareerFoundry-Programme bieten eigene Ratenzahlungs- und Finanzierungsmodelle.

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Wie verändern KI und No-Code die App-Entwicklung?

Die App-Entwicklung gehört zu den Bereichen, die KI und No-Code-Tools am stärksten verändern. Wer über eine Weiterbildung in diesem Feld nachdenkt, sollte diese Entwicklungen kennen:

  • KI-gestützte Code-Generierung: Tools wie GitHub Copilot, Cursor und Claude können App-Funktionen aus natürlichsprachlichen Beschreibungen generieren. Einfache Apps – Formulare, Datenbankmasken, CRUD-Anwendungen – lassen sich damit in Stunden statt Wochen bauen.
  • No-Code- und Low-Code-Plattformen: FlutterFlow, Adalo, Bubble und AppSheet ermöglichen es, funktionierende Apps ohne Programmierkenntnisse zu erstellen. Für Prototypen, interne Tools und einfache Business-Apps reicht das oft aus.
  • Cross-Platform statt nativ: Flutter und React Native haben den Markt verändert. Statt separate Apps für Android und iOS zu entwickeln, bauen Teams eine Codebasis für beide Plattformen. Das reduziert den Bedarf an reinen Android- oder iOS-Spezialistinnen und -Spezialisten.

Was das für dich bedeutet: Die Android-Kurse hier vermitteln solide Grundlagen in Java und App-Architektur – das Verständnis für App-Lebenszyklus, Datenbankanbindung und API-Integration bleibt wertvoll, unabhängig vom Framework. Wer darüber hinaus Flutter oder React Native lernt (z. B. über Plattformen wie Udemy oder die offizielle Flutter-Dokumentation), ist breiter aufgestellt. Die UX/UI-Kurse von CareerFoundry sind vom Technologiewandel weniger betroffen – gutes Design wird unabhängig davon gebraucht, ob eine App nativ oder mit No-Code gebaut wird.

Häufige Fragen zur App-Entwickler-Weiterbildung

Nein. Die Android-Kurse bei ILS und Fernakademie sind auf native Android-Entwicklung mit Java ausgerichtet. Für iOS-Entwicklung brauchst du Swift und Xcode – dafür gibt es hier keine Kurse. Wenn du Apps für beide Plattformen entwickeln willst, ist ein Cross-Platform-Framework wie Flutter oder React Native der pragmatischere Weg. Die Grundlagen (App-Architektur, Datenbanken, APIs), die du im Android-Kurs lernst, sind aber übertragbar.

Für die Android-Kurse: Nein, Java wird von Grund auf vermittelt. Für die UX/UI-Programme von CareerFoundry: Keine Programmierkenntnisse nötig – der Fokus liegt auf Design, Nutzerforschung und Prototyping, nicht auf Code.

Ja, aber das Feld wird enger. Native Android-Entwicklung mit Java (und Kotlin) bleibt relevant für performance-kritische Apps, hardwarenahe Funktionen (Kamera, Sensoren, Bluetooth) und die Wartung bestehender Codebases. Für neue Projekte setzen viele Unternehmen auf Cross-Platform-Frameworks. Die Java-Grundlagen aus dem Android-Kurs sind in beiden Fällen nützlich.

App-Entwicklerinnen und -Entwickler programmieren die App – sie schreiben den Code, der die Funktionen steuert. UX/UI-Designerinnen und -Designer gestalten das Nutzererlebnis – sie entwerfen die Oberfläche, testen die Bedienbarkeit und sorgen dafür, dass die App intuitiv funktioniert. Beide Rollen arbeiten eng zusammen. Die CareerFoundry-Programme hier sind für die Design-Seite, die Android-Kurse für die Programmier-Seite.

Ja. Die CareerFoundry-Programme (6.491–8.960 €) richten sich an Karrierewechslerinnen und -wechsler und beinhalten Mentoring und Job-Garantie. Günstigere Alternativen für UX/UI-Design: Google UX Design Certificate auf Coursera (~300 €), Interaction Design Foundation (Abo ~180 €/Jahr) oder Kurse unter Webdesign bei SGD und ILS. Für App-Programmierung findest du breitere Kurse unter Software-Entwicklung und Java-Entwicklung.

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