Abschlussarbeiten mit 5-Phasen-Strategie planen & Blockaden lösen | mit Thesis-Coach Manuel Kröger

Das Schreiben einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit ist eine Herausforderung, besonders für berufstätige (Fern-)Studierende. Oft fehlt es an Struktur, Zeitmanagement oder der richtigen Herangehensweise - für Viele endet das darin, am Ende nur noch das Nötigste retten zu wollen.

Hier soll die 5-Phasen-Strategie von Manuel Kröger eingreifen und von Anfang bis Ende ein planvolles, überschaubares Vorgehen bei der Thesis ermöglichen. Manuel ist Thesis-Coach aus München und unterstützt seit über zehn Jahren Studierende dabei, ihre Seminar- und Abschlussarbeiten erfolgreich zu schreiben. Mit seinem Team aus Schreibcoaches und Lektoren begleitet er vor allem Studierende, die berufsbegleitend oder an Fernhochschulen studieren.

Im Podcast bespricht Manuel Kröger mit Christian die 5-Phasen-Strategie und die darin enthaltenen Schritte, u.a. wie man sich mit dem richtigen Mindset seiner Arbeit annähert, ein Thema findet, in die Recherche einsteigt, sowie Hemmungen und Blockaden überwindet.

Inhalt:

00:00 Schönen guten Tag
01:12 Manuel Kröger stellt sich vor
05:14 Die 5-Phasen Strategie für Abschlussarbeiten
09:21 1. Phase Orientierungsphase & Themenfindung
16:16 1. Phase: Kann KI hier helfen?
20:23 2. Phase Planungsphase & Blockaden lösen
24:08 2. Phase: Worauf kommt es bei Selbstmanagement & Mindset an?
30:06 3. Phase Sammeln & Strukturieren von Informationen
35:26 3. Phase: Manuels Empfehlung zur Literaturverwaltung
37:14 4. Phase: Schreiben & Forschen
43:07 4. Phase: Schreiben in Schichten & Feedbackkultur entwickeln
48:50 5. Phase: Abgabe & Nachbereitung
52:16 So könnt ihr mit Manuel in Kontakt treten

Manuel im Internet:

➡️ Website: https://manuelkroeger.de/
➡️ Youtube: https://www.youtube.com/@manuelkroger9979/videos
➡️ Instagram: https://www.instagram.com/manuel.kroeger/

Im Podcast erwähnt:

👉 Consensus CustomGPT: https://chatgpt.com/g/g-bo0FiWLY7-consensus
👉 Google Scholar: https://scholar.google.com/
👉 Beispiele für weitere Datenbanken:
https://link.springer.com/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/
https://arxiv.org/
https://www.researchgate.net/
👉 Literaturverwaltung Citavi: https://www.citavi.com/de
👉 Literaturverwaltung EndNote: https://endnote.com/de/
👉 Literaturverwaltung Zotero: https://www.zotero.org/
👉 Manuels Video über Feedback zu Abschlussarbeiten: https://www.youtube.com/watch?v=P243kENNTFk

Christian: Manuel, herzlich willkommen hier im Podcast! Vielleicht stellst du dich einfach erstmal ganz kurz vor. Wer bist du, was machst du? Ich kenne dich ja von Instagram, verfolge dich da schon eine ganze Weile. Vielleicht kennen einige unserer Zuschauer und Zuhörer dich auch von Instagram, aber stell dich vielleicht doch nochmal ganz kurz vor.

Manuel: Vielen Dank erstmal für die Einladung. Ich bin Manuel Kröger, habe 2014 angefangen, Studenten zu coachen bei ihren Abschlussarbeiten, weil ich selbst Probleme hatte mit meiner Bachelorarbeit, obwohl ich ein sehr guter Schreiber bin und schreiben mein Leben lang ist. Ich habe mich gefragt, wieso habe ich das nicht hinbekommen, und habe mich dann erstmal richtig damit beschäftigt. Über die Jahre habe ich dann einfach immer mehr Erfahrung gesammelt, jetzt haben wir langsam mehr als 700 Klienten begleitet bei ihren Abschlussarbeiten. 80 % sind davon berufsbegleitend, 20 % machen es in Vollzeit. Wir haben dann jetzt auch ein Team aufgebaut aus Coaches und Lektoren und helfen unseren Klienten wirklich intensiv durch den Schreibprozess.

Christian: Was waren denn so die Probleme bei deiner Bachelorarbeit, die größten, an die du dich erinnern kannst?

Manuel: Ich hatte keine Struktur. Ich habe versucht, alles irgendwie zu machen. Also, hatte ein spannendes Thema mir ausgesucht, ich wollte einen Film analysieren, und habe dann angefangen, mir alles Mögliche an Büchern auszuleihen, was es einfach nur gibt, durchzulesen. Und hab irgendwie versucht, alles möglichst schnell durchzuarbeiten, aber bin eher in dieser Phase Lesen stecken geblieben. Hab nicht so richtig angefangen zu schreiben, auch nie zu analysieren. Und dann saß ich eine Woche vor der Abgabe da, hatte gerade mal so 20 Seiten geschrieben, hätte eigentlich 60 Seiten schreiben müssen, und hatte meine Filmanalyse noch nicht angefangen. Die habe ich dann in der Nacht vor der Abgabe durchgeführt. Das war die schlimmste Nacht meines ganzen Lebens, nie wieder so. Also Struktur und nicht wissen, wie man da richtig rangeht, das hat mir am Ende mein Genick gebrochen.

Christian: Ich kenne das auch so ein bisschen aus meiner eigenen Tätigkeit als Lektor, das habe ich auch einige Jahre gemacht. Und da ist das bei ganz vielen Studierenden so gewesen, da fehlt irgendwie einfach die Struktur. Ich hatte dann relativ schnell auch gar keine Lust so richtig, mit Studierenden zusammenzuarbeiten, weil das für mich, der selber sehr strukturiert denkt und auch an sowas rangeht, ein bisschen problematisch war. Deswegen habe ich dann angefangen, mehr mit Doktoranden zu arbeiten, da ist das eben alles schon so ein bisschen mehr, durch die viele Schreiberfahrung – Bachelorarbeit, Masterarbeit oder damals noch Diplomarbeit, haben die meisten eher schon geschrieben, oder Magisterarbeiten. Also kenne ich auch ein bisschen aus der Erfahrung mit Studierenden. Und dann hast du deine Masterarbeit geschrieben und bist da wahrscheinlich dann sehr viel strukturierter reingegangen?

Manuel: Ja, also da wusste ich dann eben, was ich wann machen muss. Ich hatte da schon mit vielen Klienten gearbeitet, hatte auch dann an den Schreibberatungszentren von der LMU und TU gearbeitet. Und durch die ganze Coachingerfahrung – also gar nicht durch die Schreiberfahrung in Hausarbeiten, das hat nicht viel gebracht, sondern wirklich durch die Coachingerfahrung – das hat mir dann gezeigt, wie man da richtig rangeht. Was ich gemerkt habe, das war auch noch ein Problem, das ich auch noch lösen musste danach, wirklich Zeitmanagement. Auch da hatte ich noch unterschätzt, wie viel die Empirie ausmacht. Also habe auch da nicht richtig geplant, und das war zwar eine sehr gute Arbeit, die wurde auch dann vom Dekan gelobt und so weiter, aber ich habe gemerkt, auch das hat noch nicht gereicht. Nach der Masterarbeit habe ich erstmal gesagt: Okay, jetzt weiß ich, wie der wissenschaftliche Prozess funktioniert, und wissenschaftlich Arbeiten, das habe ich jetzt drauf, aber das Zeitmanagement, das muss ich nochmal richtig lernen.

Christian: Über Zeitmanagement werden wir jetzt im Verlauf dieser Folge natürlich auch reden. Ich hatte ja schon angekündigt, wir möchten über deine Fünf-Phasen-Strategie reden, die du dann entwickelt hast über die Zeit. Bevor wir jetzt alle fünf Phasen mal im Detail durchgehen, lass uns doch vielleicht erstmal einen ganz kurzen, groben Überblick über diese einzelnen Phasen geben. Kannst du die Phasen vielleicht mal ganz kurz benennen? Einfach mal sagen, was Phase 1, 2, 3, 4, 5 ist?

Manuel: Genau, also ich habe einfach gemerkt, so ein Schreibprojekt ist eben ein Schreibprozess, und so ein Prozess, auch ein Projekt an sich, sollte am besten phasenweise bearbeitet werden. Es ist jetzt kein linearer Prozess, heißt, man führt die erste Phase durch, zwei, drei, vier und so weiter, sondern wir haben gesehen, dass bestimmte Phasen immer wieder durchgegangen werden müssen. Die fünf Phasen sind: Erstens Orientieren, also erste Phase. Dann zweitens Planen und Strukturieren. Dann dritte Phase Forschen – mit Forschen meint man jetzt nicht nur Interviews oder so was, sondern eben sich auch Quellen suchen und die verarbeiten oder Daten erheben und auswerten. Dann die vierte Phase, die immer die ersten drei Phasen auch berührt und damit zu tun hat, ist Schreiben. Und dann, wenn man diese Phasen immer wieder durchgegangen ist und man sagt, klar, passt, jetzt kann man abgeben, dann geht es in die Abgabephase, die fünfte Phase.

Christian: Okay, das ist dann die spannendste wahrscheinlich, oder eine der spannendsten, mit ganz viel Aufregung auch bei Studierenden verbunden, zumindest bei denjenigen, die ihre Bachelorarbeit schreiben. Wir fangen aber natürlich ganz am Anfang an. Vielleicht noch eine Frage vorher: Was sind denn so die typischen Phasen, in denen sich deine Klientinnen und Klienten gerade befinden, wenn die an dich herantreten mit der Frage nach dem Coaching? Sind die da schon in irgendeine Phase eingestiegen, haben schon irgendwas angefangen, ausprobiert, oder sind die da noch sozusagen beim leeren Blatt bzw. dem leeren Word-Dokument?

Manuel: Also ist ganz unterschiedlich. Die meisten haben schon ein Thema oder irgendwie eine Themenidee. Manche sind auch schon sehr weit fortgeschritten, beispielsweise sogar schon im empirischen Part, und merken: Warte mal, ich habe noch gar nicht meine Theorie erarbeitet. Was ein großer Fehler ist, die Theorie nach der Empirie zu entwickeln. Also, haben irgendwie schon mit der Empirie angefangen, sind so mitten im Prozess, schreiben und forschen und machen alles Mögliche, aber sie haben keine richtige Struktur und keinen roten Faden. Deswegen wissen sie gar nicht, was sie dann wann und wie tun sollen. Ich würde sagen, wer wirklich ganz zum Anfang kommt, noch gar nichts hat, sind vielleicht so 10 bis 15 %. Wer schon ein grobes Thema hat und dann mit uns gut durchstarten möchte, sind so 20 bis 30 %. Und der Rest ist dann entweder so in dieser letzten Phase, drei bis vier Wochen vor Abgabe, oder eben mittendrin im Prozess und will die Fehler, die jetzt schon passiert sind, noch mit uns geradebiegen und dann besser vorankommen.

Christian: Okay, der optimale Einstieg ist dann natürlich so früh wie möglich, da schon zu gucken, dass man sich auch Hilfe holt, wenn man vielleicht schon so ein bisschen ahnt, dass man da dann ein bisschen überfordert werden könnte. Ich kenne das auch aus meiner Arbeit als Lektor, da kamen die Leute auch dann immer ganz kurz vor der Abgabe und haben dann die Hoffnung gehabt, dass da jetzt noch irgendwas groß zu reißen ist. Das ist aber häufig gar nicht der Fall. Natürlich kann man als Lektor beispielsweise oder Korrektor dann nochmal den Text durchgehen und da noch ein paar Fehler finden und aufzeigen, aber die hauptsächliche Arbeit findet trotzdem bei den Studierenden statt. Also die bekommen dann ihren korrigierten Text zwar wieder, aber müssen da auch ganz viele Fehler durchgehen und gucken und das alles trotzdem irgendwie noch selber finalisieren. Und es ist super schwer, wenn man sich dann drei Tage vor der Abgabe irgendwie versucht, noch Hilfe zu holen. Das sollte schon eine ganze Weile vorher sein, dass man da noch Luft hat. Dann lass uns mal die allererste Phase angehen, also die Orientierungsphase. Was sind so typische Herausforderungen in dieser Phase der Orientierung, denen sich Studierende ausgesetzt sehen?

Manuel: Also, die meisten – und das ist vielleicht auch so ein übergreifendes Problem – können gar nicht wirklich so eine Phase rauspicken, sondern die meisten kennen diese Phasen nicht. Die wissen auch nicht, wie wichtig diese Phasen sind, auch die Phasen richtig durchzugehen, und sie wissen nicht, wie man die Phasen richtig durchgeht. Das ist erstmal das grundsätzliche Problem. Und dann das größte Problem ist, dass die meisten eben die erste Phase, die Orientierungsphase, nicht ernst genug nehmen. Sie wollen möglichst schnell anfangen zu schreiben, zu forschen, also sie wollen möglichst schnell in die Phase 3 rein, also Forschung, und dann auch verbunden mit der Phase 4, um möglichst schnell zur Phase 5 zu kommen. Und deswegen machen sie einfach irgendwas. Ein häufiger Satz ist: Ich fange jetzt erstmal an zu schreiben. Wird übrigens auch viel von Dozenten geraten. Ist vielleicht nett gemeint, aber einfach kurze Warnung: Dozenten sind häufig gute Wissenschaftler – sollen sie jedenfalls sein – aber sind meistens keine guten Mentoren. Es gibt auch welche, ich habe natürlich auch welche in meinem Bekanntenkreis, die super Mentoren sind. Aber wer zu uns kommt, und vor allem wenn jemand sagt Fang jetzt erstmal an zu schreiben, du kommst dann schon rein – großer Hinweis, Red Flag: Verlass dich bitte nicht auf diesen Ratschlag, jedenfalls nicht beim Schreiben.

Christian: Also zur Orientierungsphase gehört ja auch die Themenfindung, wenn ich das richtig verstanden habe. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, mit dem man dann eigentlich schon ganz viel Grundlagen auch legt für die weiteren Phasen, und vielleicht auch dafür, dass man eventuell im Laufe der Arbeit nicht überfordert wird. Normalerweise sollte man ja hier auch Hilfe von den Dozierenden erhalten, bekommt man vielleicht nicht immer. Manchmal kriegt man dann auch ein Thema vielleicht sogar vorgeschrieben, aber in der Regel ist man doch dafür selber verantwortlich. Was ist denn so der große Fehler beim Versuch, das richtige Thema zu finden oder zu formulieren? Gibt es da ganz typische Anfängerfehler oder Probleme, mit denen Klienten an dich herantreten?

Manuel: Ja, manche versuchen, ein leichtes Thema zu bekommen, und glauben: Wenn ich ein leichtes Thema habe, dann wird es auch leichtfallen, die Thesis schnell zu schreiben. Das ist einer der größten Fehler. Sich ein Thema geben zu lassen, das einen gar nicht interessiert, oder sich zu sehr, beispielsweise wenn man mit einem Unternehmen zusammenschreibt, vom Unternehmen vorschreiben zu lassen, welches Thema man zu schreiben hat, und kein Interesse daran zu haben. Das Thema an sich muss einem selbst auch was bringen. Entweder man findet es spannend, oder das hilft einem in der Karriere beispielsweise. Dieses Eigeninteresse ist super wichtig. Es gibt noch ein paar weitere Kriterien: Es muss beispielsweise aktuell sein, relevant, muss auch machbar sein, das heißt nicht zu groß, nicht zu klein, und auch dass man dafür die richtigen Methoden dann verwenden kann.

Und hier in der Orientierungsphase geht es gar nicht nur darum, das Thema zu finden. Viele haben eine gute Themenidee, das ist gar nicht das große Problem. Nur das Thema richtig herauszuarbeiten, es wirklich präzise herauszuarbeiten – diesen Schritt überspringen die meisten. Viele schreiben vielleicht noch ein Exposé, und manchmal lese ich mir Exposés durch, die auch angenommen wurden von der Uni, und sage dem Klienten: Ich würde dieses Exposé so niemals durchgehen lassen. Dieses Exposé hilft nicht, weil das Wichtigste ist, das Problem zu verstehen.

Und hier ist übrigens einer der größten Fehler, den man machen kann: die Einleitung zum Ende zu schreiben. Das hört man oft. Ich glaube, 50 % der Leute, mit denen ich spreche, sagen, sie haben schon mal gehört, von Kommilitonen oder von Schreibberatern an den Unis oder von Dozenten: Schreib erstmal deinen Theorieteil, deine Empirie, und dann, wenn du das Thema kennst, wenn du dich richtig auskennst, dann kannst du erstmal richtig die Einleitung schreiben. Das ist einer der großen Fehler. Ich erkläre auch, warum: Die Einleitung ist wie deine Orientierung, dein Fokus. Da verstehst du überhaupt erstmal, welches Problem konkret will ich eigentlich untersuchen. Einstein hatte mal gesagt: Wenn ich ein Problem lösen soll, dann beschäftige ich mich erstmal 55 Minuten mit dem Problem und 5 Minuten mit der Lösung. Und die meisten springen sofort auf die Lösung. Das kann damit zusammenhängen, dass wir Menschen uns ungerne mit negativen Dingen beschäftigen, also wir wollen möglichst schnell die Lösung finden. Aber erstmal zuhören, wirklich verstehen, was genau ist das Problem – das hilft einem, zielgerichtet dieses Problem zu lösen.

Und wenn man das Problem nicht richtig untersucht, dann kann man auch die Forschungsfrage nicht entwickeln. Hier ist ein weiteres Problem, dass viele zwei oder drei Hauptforschungsfragen entwickeln, was null Sinn ergibt. Denn ich will mit der Arbeit auf einen bestimmten Punkt hin. Also drei Dinge, auf die ich hinarbeiten möchte – das ergibt keinen Sinn. Eine Hauptforschungsfrage, zwei, drei, manchmal sogar fünf, es gab sogar welche, die sieben Subforschungsfragen hatten. Diese Präzision reinzubekommen in der Orientierungsphase, dadurch erst kann man sich orientieren. Das ist der mit größte Fehler, den die meisten machen, eben das nicht zu tun.

Christian: Okay, also ganz wichtig: hier auch mehr Zeit als man vielleicht möchte reinvestieren und da wirklich ganz strukturiert schon anfangen. Ein gutes Thema suchen, das hat man ja wahrscheinlich schon, hast du gesagt, ganz viele Menschen haben sowieso schon eine Idee, aber das dann eben auch einzugrenzen, die Forschungsfragen herauszuentwickeln und vielleicht auch zu reflektieren. Hast du oder gibt es vielleicht Möglichkeiten, wo man sich hier an dieser Stelle schon irgendwie mit KI vielleicht helfen lassen kann? Ich gebe jetzt bei ChatGPT einfach ein: Ich möchte gerne eine Abschlussarbeit über das Thema KI zum Beispiel schreiben. Gibt es da vielleicht irgendwelche – oder spuck mir einfach mal fünf ganz konkrete Themen für diese Arbeit aus? Ist das möglich oder ist es eigentlich sinnlos?

Manuel: Also, wir sind gerade dabei, einen Extra-Kurs dafür zu entwickeln, wir nennen den jetzt aktuell als Arbeitstitel Thesisthema in 7 Tagen. Also man kann sich natürlich auch da helfen lassen von KI, aber mit bestimmten Beschränkungen. Erstmal, die Frage hat mir sogar ChatGPT gestellt: Kannst du mir ein Thema finden für meine Bachelorarbeit oder ein Thema geben für die Bachelorarbeit? Hier ist die Sache, dass ein Thema ja immer möglichst auf der aktuellen Forschung aufbauen muss und eine Forschungslücke finden muss, und die untersucht man dann. ChatGPT ist gar nicht so intelligent, wie man glaubt, und auch KI-Tools sind eher Tools, die Zusammenhänge erklären können, die Dinge zusammenfassen können, die dir auch helfen bei der Recherche, aber sie können nicht komplett neue Ideen kreieren.

Also bei ChatGPT kannst du dir Themenideen geben lassen, so Anstöße zum Weiterdenken: In welche Richtung könnte ich suchen, um ein gutes Thema zu finden? ChatGPT ist so für Brainstorming da, aber eben nicht, um dir wirklich ein Thema zu geben und zu sagen: In diesem Thema kannst du es jetzt schreiben. Weil es erstmal veraltete Datensätze hat und es auch keinen Zugriff hat vor allem auf bezahlte Paper. Und da ist wichtig, dass man mit anderen Tools arbeiten kann – Elicit, Semantic Scholar, Consensus und so weiter – um dann da in die Recherche reinzugehen. Man kann schauen, okay, welche Ideen gäbe es, was würde mich davon interessieren, okay, ich wähle davon eins aus und gehe dann damit zum Beispiel in diese anderen KI-Tools rein, um dann wirklich echte Paper zu suchen. Aber auch hier: Es hat keinen Zugriff auf bezahlte Paper, und das sind meistens wirklich sehr gute und relevante Paper.

Und dann ist ein wichtiger Punkt, dass man auch hier auf ein weiteres Problem stößt, wenn man mit KI arbeitet: Man wird überfrachtet mit Informationen. Man gibt eine Frage ein, bekommt ganz viel Information, muss die auch wieder aussortieren. Man muss eben schauen: Was ist davon interessant, was kann ich verwenden, was ist auch aktuell, was sind aktuelle Paper, welche haben überhaupt zu tun mit meinem Thema? Es kann dir helfen, aber es muss nicht unbedingt heißen, dass es dir Zeit spart, wenn du nicht weißt, erstens wie du richtig mit KI arbeitest, zweitens wie Wissenschaft funktioniert. Und hier ist mir dann auch klar geworden durch die Arbeit mit KI: Deine Ergebnisse werden bestimmt durch die Qualität deiner Fragen, und die Qualität deiner Fragen wird bestimmt durch das Wissen, das du selbst besitzt – also beispielsweise Wissen über das Thema, den Fachbereich oder auch Wissenschaft an sich.

Christian: Okay, also zur Inspiration ja durchaus nutzbar, auch mal so ein bisschen ein Sparring zu betreiben, aber wahrscheinlich ist es noch viel sinnvoller, sich da einfach Studierende oder Kommilitonen oder eben dann auch Dozierende oder vielleicht einen Coach oder eine Coachin zu suchen, um da wirklich viel strukturierter vorzugehen. Ja, kommen wir mal zur zweiten Phase. Das hat natürlich auch ganz viel mit Strukturierung zu tun, das ist die Planungsphase, wie ich das verstanden habe. Irgendwie hat das auch noch was mit Blockaden zu tun, denen man vielleicht auch in dieser Phase oder relativ früh am Anfang schon gegenübersteht. Was muss ich denn eigentlich alles planen in dem Sinne, jeden Schritt und jede Aufgabe?

Manuel: Also, wir haben beispielsweise für unsere Klienten ein Gantt-Diagramm, wo wir schauen: Wann musst du welche Phase durchgehen, wann musst du welchen Schritt durchgehen? Also: Wann ist welche Aufgabe, wann musst du welche Aufgabe beginnen und wann musst du welche Aufgabe abschließen, um dann eben pünktlich zu dem festgesetzten Zeitpunkt abzugeben, den man sich selbst festsetzt?

Also, viele die zu mir kommen – und das ist erstmal ein wichtiger Punkt –, die wissen überhaupt nicht, wann sie abschließen wollen. Wenn ich frage: Wann möchtest du abgeben? Dann sagen viele: Schnellstmöglich. Und ich so: Okay, was ist für dich schnellstmöglich? Und dann fangen sie erstmal an zu überlegen und zu schauen, wann ist das für mich überhaupt machbar, was ist realistisch für mich, wann will ich auch vielleicht – also viele sagen, ich will beispielsweise bis Mitte Dezember, ist klar, vor Weihnachten, vor Jahresabschluss – es gibt bestimmte Gründe, weshalb jemand zu einem bestimmten Zeitpunkt abschließen möchte. Es ist wichtig, sich klarzumachen, wann will ich abschließen.

Auch wichtig ist: Welches Ergebnis will ich haben? Auch hier wieder, viele sagen Ja, ich will einfach das bestmögliche Ergebnis. Frage ich wieder: Welches Ergebnis willst du denn? Ja, ich will nur bestehen. Okay, mit welchem Ergebnis willst du bestehen? Also hier lasse ich auch nicht locker, weil jeder hat eine bestimmte Idee, nur die muss er auch wirklich formulieren und dann mal sagen: Okay, eine 2 oder eine 3 oder vielleicht auch eine 1. Sei erstmal wichtig: Bis zu welchem Zeitpunkt will ich welches Ergebnis haben? Denn dann kann man schauen: Welche Aufgaben sind zu tun und welche Bedingungen sind zu erfüllen? Also mit Bedingungen meine ich: Was erwartet die Wissenschaft von dir, was erwartet die Uni von dir, was erwartet der Dozent von dir? Diese Bedingungen muss man wissen, das ist das Erste. Und dann muss man diese Bedingungen einplanen: Wie lange brauche ich jetzt für welche Phase, für welchen Schritt? Und auch schauen, okay, welches Thema habe ich und welche Methodik? Man plant, welche Schritte muss ich mit der Methodik gehen. Auch dann, je nachdem wie lange eine Arbeit sein soll laut den Richtlinien, muss man schauen: Wie lange brauche ich jetzt für ein bestimmtes Kapitel? Das wird alles nach und nach eingeplant.

Christian: Das ist im Projektmanagement eigentlich ähnlich, da weiß man ja auch nicht alles von vornherein. Und ich glaube, diejenigen die an der IU studieren, die studieren ja auch so ein bisschen nach diesem Sprintsystem, das man auch aus dem agilen Projektmanagement kennt. Da gibt es ja immer so diese Sprints, das sind bestimmte Phasen, beispielsweise eine Woche, und dann nach dieser Woche guckt man immer: Wie lief diese Woche jetzt? Und konfiguriert sich dann mal so ein kleines bisschen neu und kann wieder neu schauen, die Ziele vielleicht ein bisschen anpassen. Also man hat auch eine gewisse Flexibilität einfach in der Planung. Ist das irgendwie sinnvoll, vielleicht auch so nach einem Sprintmodell dann vorzugehen, um seine Arbeit irgendwie fertig zu bekommen?

Manuel: Also den Sprint selbst kenne ich nicht. Wir arbeiten eben mit smarten Zielen. Auch hier ist ganz interessant, dass vielen das extrem hilft. Manche kommen damit nicht klar, manchen ist es zu viel Druck. Aber ich sage: Hey, wenn du was abgeben möchtest, wenn du fertig werden möchtest, musst du einfach dem Druck auch standhalten. Was am besten funktioniert, ist Begrenzungen zu haben, sich immer ganz klare Grenzen zu setzen. Auch Grenzen gegenüber anderen Einflüssen, gegenüber Familie, gegenüber Arbeitgeber, oder wenn man selbstständig ist gegenüber seinen Kunden, oder gegenüber Netflix, alles Mögliche was an Zeitfressern da ist. Sich abgrenzen, sagen: Okay, wie viel Zeit habe ich in der Woche? 10 bis 15 Stunden sollte man haben, beispielsweise zwei am Tag.

Hier ist ein wichtiger Punkt: Viele machen den Fehler, dass sie sagen Ich konzentriere mich in der Woche nur auf meinen Job, ich werde dann schon alles am Wochenende machen, und am Wochenende haben sie dann keine Lust mehr oder doch keine Zeit, weil dann die Familie von ihnen was möchte, sie haben keine Energie mehr. Das ist ein wichtiger Faktor, dass man eben kontinuierlich dranbleibt. Und dann, wenn man sich diese ganz klaren Zeiten eingeplant hat – ich mache es so, dass ich mir das einplane in meinen Kalender, Schreibtermine – sagt man: Alles klar, wann habe ich Zeit für meine Aufgaben? Dann schreibe ich mir in meinen Kalender rein, welche Aufgabe führe ich hier durch. Und hier kann man schauen: Möchte man zum Beispiel am Morgen vor der Arbeit diese Aufgaben durchführen oder nach der Arbeit, je nachdem wie viel Energie man hat und wie man am besten auch arbeitet.

Wir arbeiten mit WhatsApp-Gruppen. Dann formuliert jeder Klient einmal in der Woche ein smartes Ziel. Montags: Was ist dein Ziel für diese Woche? Dann schreiben sie es rein, wir sagen ja, passt oder passt nicht, so auf diese Art und Weise mal anders machen. Dann checken wir vor Ende der Woche: Wie weit bist du gerade, hast du es geschafft? Und durch dieses smarte Ziele setzen haben die Klienten immer den übergreifenden Zeitplan im Blick. Wir haben auch so eine Schreibperformance-Coaching dazu, klären mit denen ab: Wie weit bist du gerade, wie lange brauchst du noch, und was musst du jetzt nochmal umplanen in deinem Zeitplan? Und natürlich auf wöchentlicher Basis checken wir immer: Bist du gerade gut in der Zeit oder nicht? Wo musst du schneller vorankommen?

Christian: Ja, und ein Begriff im Zusammenhang mit dieser Phase ist auch Commitment, habe ich auch öfter gelesen, sieht man so ein bisschen auf deiner Webseite. Super wichtig, auch so eine gewisse Voraussetzung, um mit dir oder mit euch zusammenzuarbeiten, dass man auch wirklich auf sein Ziel fokussiert ist. Wie wichtig ist denn das Mindset an sich, und was kann ich denn persönlich machen, um mein Mindset vielleicht mal auf den Prüfstand zu stellen?

Manuel: Mindset ist einer der grundsätzlichen Faktoren, die bestimmen, ob du zum Ziel kommst oder nicht. Denn so, wie du über dich selbst oder über das Projekt Abschlussarbeit denkst, so fühlst du dich. So wie du dich fühlst, so handelst du. Wenn du beispielsweise denkst Ich bin nicht gut genug für diese Arbeit, dann würde dich das demotivieren. Du wirst sagen: Warum sollte ich mich jetzt so viel mit meiner Arbeit beschäftigen, es bringt ja sowieso nichts, ich schaffe das sowieso nicht, ich bin nicht gut genug, nicht intelligent genug und nicht wissend genug. Dann machst du natürlich nichts – selbsterfüllende Prophezeiung. Dadurch kommst du nicht weiter und kommst nicht zum Ziel, oder bei der kleinsten Schwierigkeit sagst du: Oh, ist alles zu schwierig, ich kann es nicht, verstehe es nicht, ich mache nicht weiter.

Ein wichtiger Part bei uns: Wir haben extra auch einen Coach in unserem Coaching, der darauf spezialisiert ist, nur herauszuarbeiten, warum stehst du gerade dort, wo du gerade stehst. Der stellt dann zum Beispiel Fragen wie: Wenn du bis nächste Woche Freitag, in 7 Tagen, ein Kapitel fertig schreiben musst, und wenn du es nicht schaffst, bist du bereit, dann einer Partei, die du nicht magst, 10.000 Euro zu überweisen? Je nachdem, wie jemand politisch gepolt ist, und die Person dann sagt Nein, bin ich nicht, dann weiß der Coach: Diese Person ist sich gar nicht sicher, dass sie das wirklich schafft zu dem Zeitpunkt. Deswegen muss man entweder schauen, okay, hängt es am Commitment oder ist die Aufgabe gerade zu groß und muss man sie irgendwie kleiner machen? Also durch solche bestimmten Fragen schaut man, wie sicher ist eine Person, ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Christian: Okay, also Mindset super wichtig, natürlich auch für diesen ganzen Schreibprozess, sicherlich auch für das gesamte Studium, für das Karriereleben und so weiter. Muss man jetzt vielleicht nicht unbedingt zu sehr auf den Prüfstand stellen in dem Moment, wo man kurz vor der Abgabe steht, aber sich trotzdem immer mal wieder ein bisschen Gedanken darüber machen, was denn eigentlich meine Einstellung ist, meine Geschichte, die ich über mich selber erzähle. Ist das jemand, der gerade so durch seine Arbeit durchkommen wird und das gerade so besteht, oder der einfach versucht, alles zu geben und auch seine Ziele zu erreichen? Kommen wir mal zur nächsten Phase, das ist die Phase 3. Da habe ich mir hier als Stichpunkt gemacht: Sammeln und Strukturieren von Informationen. Also Literaturrecherche gehört da letztendlich auch wahrscheinlich mit dazu, wobei man die sicherlich auch in der allerersten Phase schon so ein bisschen betreibt. Das gehört ja auch dazu, wenn man ein Thema sucht, erstmal zu gucken: Was gibt es denn eigentlich zu diesem Thema? Aber dann habe ich irgendwann mein Thema und muss mir da wirklich auch ganz gezielt und strukturiert Literatur raussuchen. Was gibt es denn so für Strategien, die ich da nutzen kann, jetzt mal abgesehen von der ganz klassischen Bibliotheksrecherche, um da möglichst strukturiert vorzugehen?

Manuel: Okay, also hier ist wieder wichtig: erstens zu wissen, was will ich eigentlich untersuchen und was will ich herausfinden. Dann eine klare Struktur sich zu entwickeln, also eine klare Gliederung aus dieser Orientierung herauszuarbeiten, und dann eben systematisch zu recherchieren. Also nicht einfach in eine Datenbank reingehen und dann ein paar Suchbegriffe eingeben und schauen, was es gibt. Es gibt zwei Probleme bei der Recherche: Entweder findest du zu wenig oder zu viel. Und um das zu vermeiden, brauchst du eine Systematik, wo du schaust: Okay, für diesen Fokus suche ich mir jetzt Quellen.

Du kannst dir auch gerne dabei mit KI helfen lassen, mit ChatGPT beispielsweise. Also hier geht es dann wirklich darum, Suchbegriffe zu entwickeln, die sinnvoll sind für beispielsweise ein bestimmtes Kapitel. Gar nicht für die gesamte Arbeit suchen, sondern erstmal kapitelweise recherchieren. Für dieses Kapitel brauche ich jetzt diesen Inhalt, dann sich klarmachen: Welche Suchbegriffe sind für das Kapitel relevant? Welche Suchanfragen, also welche Suchstrings entwickle ich, um gezielt in den Datenbanken zu recherchieren?

Ich erkläre mal kurz den Prozess, wie wir vorgehen. Durch die Orientierung entwickeln wir eine bestimmte Gliederung. Dann gehen wir beispielsweise in Kapitel 2.1 und sagen: Welchen Zweck hat dieses Kapitel, welche Fragen muss ich beantworten in diesem Kapitel, um diesen Zweck zu erfüllen? Weil ein Text eine Beantwortung für ganz bestimmte Fragen ist. Diese Fragen schreiben wir bei uns in roter Schrift ins Kapitel rein, bei uns sogenannte rote Fragen. Die geben so einen roten Faden durch das Kapitel. Und mit Hilfe der roten Fragen, das sind ganz präzise Fragen, entwickeln wir Suchstrings. Wir nehmen auch die roten Fragen und das Kapitel und nutzen dann beispielsweise ChatGPT, um mit bestimmten Prompts weitere Suchbegriffe, Synonyme und Suchstrings weiterzuentwickeln. Damit gehen wir in Datenbanken. Wir haben bei uns eine Liste, die ist 14 Seiten lang, mit den wichtigsten Datenbanken der Welt. Google Scholar und die Unibibliothek und so weiter ist ganz nett, aber es gibt noch ganz bestimmte spezifische Fachdatenbanken, die man auch richtig auswählen muss je nach Fachbereich und Themenbereich.

Dann geht man in diese Fachdatenbanken rein, sucht sich relevante Titel heraus, und dann beginnt man auszusortieren. Man sammelt erstmal die ganzen Quellen anhand der Titel, sagt okay, das ist relevant oder könnte relevant sein, schaut sich das Abstract und das Inhaltsverzeichnis an, liest noch nicht den vollen Text – ganz, ganz wichtig, sonst ist man wie in einem Rabbit Hole, man verliert sich. Und dann sagt man: Auf Grundlage von Abstract und Inhaltsverzeichnis, ist das relevant für mein Kapitel? Dann hole ich mir die Quelle, entweder frei verfügbar oder manche muss man auch bezahlen, und schaut dann nochmal im vollen Text, ob das dann wirklich mir hilft für die Beantwortung meiner roten Fragen innerhalb meiner Kapitel. Und auf diese Weise findet man möglichst zielgerichtet so viele Quellen, wie man braucht.

Christian: Sag mal, gibt es eine Empfehlung für die Literaturverwaltung? Mach ich das einfach in meinem Word-Dokument direkt, oder würdest du auch eher dazu empfehlen, beispielsweise ein Programm wie Citavi oder so was zu nutzen?

Manuel: Ja, also Citavi oder EndNote, je nachdem. Wir nutzen am liebsten Citavi und EndNote, die funktionieren am besten. Also, es gibt ganz viele verschiedene Zitierstile, und manche sind nicht vorprogrammiert in Citavi so, wie die Uni das möchte, und das kann ein Problem sein. Deswegen nutze ich selbst die Programme nur, um Quellen zu sammeln und gar nicht zu zitieren, sondern nur um zu sammeln und mir dann am Ende ein Literaturverzeichnis ausspucken zu lassen. Oder man kann auch einfach mit seinem Computer arbeiten, das mache ich am liebsten, dass ich einerseits diese Quellen mir einspeise in Citavi, nur um am Ende das Verzeichnis zu haben, und sie mir dann in einer bestimmten Ordnerstruktur auf dem Computer abspeichere. Man kann nach Kategorien oder nach Kapiteln in seinem Textdokument vorgehen. Vor allem mit digitalen Dokumenten geht es ganz gut. Man sagt: Für dieses Kapitel habe ich jetzt beispielsweise die und die Dokumente. Aber die und die Dokumente können auch für ein anderes Kapitel relevant sein, das heißt, das dupliziere ich dann da. Man muss einfach nur sagen: Ich schreibe jetzt in diesem Kapitel, ich schaue in meinen Ordner rein auf dem Computer, suche mir da die zwei, drei relevanten Quellen und arbeite nur mit diesen, damit man auch den Fokus hat.

Christian: Irgendwann komme ich ja dann mal ins Schreiben, das wäre dann die nächste Phase, wenn ich das richtig verstanden habe, da sind wir jetzt bei Phase 4 angekommen. Was sind so ganz typische Fehler beim wissenschaftlichen Schreiben? Kannst du uns vielleicht mal ein paar Klassiker nennen?

Manuel: Also, größter Fehler ist, zu früh anfangen zu schreiben. Eben wieder das typische Thema: Ich will schnell fertig werden, deswegen Text aufs Papier. Dann fragen sich viele: Wie schaffe ich es, diese 80 Seiten oder 60 Seiten, die ich schreiben muss, zu füllen? Und dann entweder kopieren sie irgendwo Text raus, um es irgendwie zu füllen, oder sie arbeiten mit ChatGPT. Kann man machen, vor allem zum Beispiel im Empirieteil, wenn man vorstellen muss, wie die Methodik funktioniert, wenn der Dozent und die Uni es zulässt, kann man sich auch hier Textteile von ChatGPT vorgeben lassen, aber ich würde auch immer diesen Textteil überprüfen und nochmal selbst überarbeiten.

Also keine klare Struktur sich zu bauen, sondern einfach irgendwie Texte zusammenzufügen, die möglicherweise relevant sein können. Keinen roten Faden richtig zu haben, weil man eben die Orientierung vorher nicht hat und die Struktur nicht gebaut hat. Dann irgendwann merkt man später: Ich habe ganz viel geschrieben, ich weiß gar nicht, ob es was zu tun hat mit dem, was ich eigentlich untersuchen will, weil ich gar nicht weiß, was ich wirklich untersuchen will. Das sind mit die größten Fehler.

Und dann natürlich ein Fehler – vielleicht, wofür du dich auch gerade viel eingesetzt hast mit dem Lektorat: Viele verstehen diesen Prozess des Paraphrasierens nicht. Viele glauben, Paraphrasieren meint, ich muss irgendwie einen Text lesen und es irgendwie umschreiben. Dann suchen sie Synonyme und versuchen irgendwie, den Text umzustellen, aber das ist unglaublich aufwendig und hat nicht den Sinn von Paraphrasieren. Paraphrasieren meint, etwas zu verstehen und zu nutzen, um damit eine Forschungsfrage zu beantworten. Und automatisch findet man eigene Erklärungen, eigene Worte, um das zu erklären. So wie ich dir jetzt zum Beispiel etwas erkläre: Gibst mir einen Text, sagst, bitte erklär mir das mal, ohne auf den Text zu schauen, und ich erkläre es dir – und dann finde ich automatisch meine eigenen Worte.

Christian: Also ich könnte auch noch eine Sache nennen, die mir aus meiner Erfahrung heraus immer wieder untergekommen ist, nämlich einfach das Problem, dass viele nicht in der Lage sind, ständig zu überarbeiten oder ihren Text auch ganz systematisch zu überarbeiten. Da hat häufig auch die Systematik gefehlt. Dann denkt man, man schreibt da einmal so seinen Text runter, und dann war es das, und dann lässt man vielleicht ein Rechtschreibprogramm drüberlaufen, heutzutage wird man das wahrscheinlich auch mal in ChatGPT eingeben und sagen Verbessere mir das mal so ein bisschen. Aber auch das Überarbeiten ist eigentlich ein ganz systematischer Prozess. Und der bedeutet jetzt auch nicht, dass man immer wieder von Anfang bis Ende Stück für Stück seinen Text durchgeht, sondern beispielsweise auch mal zum Schluss anfängt oder bei dem Kapitel, das man vor drei Tagen geschrieben hat, und da auch aus ganz verschiedenen Perspektiven überarbeitet. Das kann man ganz systematisch angehen. Nur die Rechtschreibung zu überarbeiten, das ist wahrscheinlich noch das Einfachste, und dann die Grammatik, oder vielleicht auch das Inhaltliche. Und erst wenn man das von der eigenen Seite aus gemacht hat, systematisch überarbeitet hat, dann kann man den Text auch gerne mal weggeben und von anderen korrigieren lassen, wenn man ein Lektorat machen möchte. Mal abgesehen von diesen ganzen typischen Rechtschreibfehlern und Grammatikfehlern, die da immer wieder auftreten, die sind aus meiner Sicht das kleinere Problem, weil sich das alles ziemlich einfach auch mit Software heutzutage korrigieren lässt.

Manuel: Das ist ein wichtiger Punkt, weil viele nicht wissen, was sie schreiben sollen, und verlieren sich dann in diesen Feinheiten, um irgendwas zu tun. Dann eben Rechtschreibung oder überarbeiten ständig die Sätze, haben am Tag vielleicht dann einen Satz geschrieben, den sie auch nicht gut finden. Also sie verlieren sich in Perfektionismus, weil sie glauben, dass Schreiben ein Ergebnis ist. Sie sehen immer tolle Texte in Büchern und in Papern und glauben, sie müssten sich im Kopf irgendwas zusammendenken, um es perfekt aufs Blatt Papier zu schreiben. Aber Schreiben ist ein Prozess. Schreiben hilft dir, Dinge zu verstehen und den Inhalt immer weiter zu verbessern. Natürlich entwickelt sich nach und nach auch ein Ergebnis.

Ich frage die Leute mal: Gibt es etwas Perfektes? Dann wird denen klar, dass es natürlich nichts Perfektes gibt. Man kann es nicht festlegen auf nur eine Art und Weise, wie ein Text geschrieben sein kann. Muss einfach schauen, dass man auch Fehler zulässt und sagt: Okay, ich würde es jetzt so schreiben, so würde ich das verstehen, so würde ich jetzt dieses Kapitel schreiben, so würde ich jetzt diese Frage beantworten. Ein anderer würde es anders machen, ist in Ordnung, aber das ist, wie ich es dann mache. Sich selbst auch den Mut zu machen: Ich bin intelligent genug, um einen zusammenhängenden Text zu schreiben, der Sinn ergibt.

Und dann ein weiterer Punkt, wie du sagst, dass man in endlose Überarbeitungsschleifen kommen kann. Ich habe so eine Art Schreiben in Schichten entwickelt. Also man legt eine Schicht an, beispielsweise in einem Kapitel, man legt eine Schicht an mit Quellen und sagt: Okay, es ist noch nicht perfekt. Und lässt am besten dann jemand lesen, jemand Fachkundiges, also nicht irgendwie Oma, Opa, Familie, die mal sagen Ja, hört sich alles super an, sondern wirklich jemand, der sich mit Wissenschaft auskennt. Lässt dem sagen, was da passt und was nicht passt, um von diesem Feedback zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Also erstmal Schreiben in Schichten, und dann kann man eine nächste Schicht anlegen, und dadurch verliert man auch mehr und mehr die Angst vor Fehlern, weil man es ja korrigieren kann.

Was ein großer Fehler ist: zu sagen Ich schreibe jetzt erstmal den gesamten Text und lasse am Ende jemand drüberschauen, ob alles passt. Im Worst Case sagt der Lektor dann: Das passt alles nicht. Hatten wir letztens gerade so einen Fall. Das muss man so krass rausbekommen aus dem Denken der Leute. Selbst bei unseren Klienten haben wir ganz klar das System: Kleine Schritte, Feedback. Du machst einen kleinen Schritt, du schreibst ein Unterkapitel, schickst es uns zum Feedback, wir geben dir Feedback, und auf diesem Feedback kannst du dann weiterarbeiten. Es ist so schwer, das rauszubekommen. Die sagen: Ich schreibe jetzt erstmal Kapitel 2 und 3 und schicke euch das dann ein. Wir sagen: Nein, bitte nicht, bitte schrittweise. Und manche wollen nicht hören.

Christian: Das ist ziemlich interessant, weil eigentlich muss ich sagen, habe ich das eher tatsächlich so gemeint, dass ich als Lektor immer wieder die Anfragen von Menschen hatte, die ihre Arbeit gerade angefangen haben zu schreiben und dann zwischendurch eigentlich so ein Coaching wollten, so wie das heute eigentlich Gang und Gäbe ist. Das war vor 10, 15 Jahren, wo ich das gemacht habe, noch nicht so. Da gab es eben einfach nur Lektoren, Korrektoren in der Regel, die diese Arbeiten dann einfach nur korrigiert und lektoriert haben. Und ich hatte halt immer mal wieder diese Anfrage, ob ich nicht in der Form coachen kann, so dass mir dann regelmäßig die Kapitel zugeschickt werden und ich da immer wieder Feedback geben kann. Und das wollte ich aber einfach nicht. Ich habe immer wieder erwartet, von meinen Klienten damals einen wirklich fertigen Text zu haben. Das war immer die Vorgabe: Ihr schickt mir diesen Text einfach, wenn der aus eurer Sicht wirklich fertig, perfekt und abgabebereit ist, dann gucke ich nochmal drüber und versuche nochmal so die letzten Schritte zu machen. Aber so wie du das jetzt erklärt hast, ist es natürlich auch völlig überzeugend, wenn man dann sozusagen unterwegs auf diesem Weg gecoacht wird. Ist es wahrscheinlich viel sinnvoller, weil man dann eben tatsächlich ganz früh schon da eingreifen kann, an Stellen wo das wirklich problematisch werden könnte. Ich habe dann häufig auch Arbeiten bekommen, wo ich dann gelesen habe und gesagt: Okay, ich kann natürlich jetzt noch die Rechtschreibung verbessern und die Grammatik und den Ausdruck, kann euch da ein bisschen was verbessern, aber die Arbeit ist jetzt nicht wirklich gut, da lässt sich nicht mehr viel machen. Sei froh, wenn du da irgendwie durchkommst mit dieser Arbeit.

Manuel: Richtig, also genau, das ist nämlich dieser – es gibt da das Angebot Roter-Faden-Check am Ende. Und ich habe mir auch die Anbieter angeschaut und auch ein YouTube-Video dazu gemacht. Es kann helfen bei Studenten, die sich wirklich sehr gut auskennen mit Wissenschaft, die sehr gut schreiben können und auch wirklich von außen bestätigt bekommen, dass sie wirklich gut schreiben können. Die wissen, was zu tun ist, und dann am Ende nur nochmal ein letzter Check.

Selbst ich, wenn ich was schreibe, lasse mir immer zwischendurch Feedback geben, kapitelweise, weil ich weiß: Dadurch kann ich überhaupt meinen eigenen Text besser verstehen, dadurch sehe ich erstmal überhaupt Lücken, die ich alleine nicht sehe, und kann den Text unglaublich verbessern. Sogar auch was super ist: wenn jemand sich mit dem Fachbereich nicht auskennt, weil der dann die Lücken, die in dem Text sind, nicht durch sein eigenes Wissen ausfüllt, sondern der sieht dann: Da ist eine Lücke, da verstehe ich irgendwas nicht, kannst du mir mal bitte erklären? Und dann merkt der Schreiber: Okay, da muss ich verbessern.

Und dann eben Worst Case: Jemand kennt sich nicht so gut aus mit dem Schreiben, kommt am Ende her und sagt: Hier bitte, schau es mal an, gib mir Feedback. Und dann müsste eigentlich alles überarbeitet werden. Man hat die Zeit dazu nicht mehr. Man kann vielleicht noch froh sein zu bestehen oder eben nicht zu bestehen. Ja, Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung, Zitierung kann man auch verbessern, okay, aber da kommen keine guten Ergebnisse meistens raus. Also entweder ist der Lektor so ehrlich und sagt einem das, oder sagt, um den nicht zu entmutigen: Ja, passt schon, wird schon durchgehen, und man besteht nicht.

Christian: Das ist auch mal sehr schwer. Aber gerade bei so umfangreichen Arbeiten wie einer Dissertation, da noch so ein Feedback irgendwie zu geben – also habe ich natürlich auch mal gemacht und versucht, das fiel natürlich aber in der Regel umfangreicher bei mir aus, wenn ich die Arbeit wirklich gut fand. Ansonsten, da haben die Leute teilweise Jahre an Arbeit reingesteckt, und denen dann zu sagen Ja, es war halt so lala, das ist dann eben auch ein bisschen schwer. Aber das ist dann glaube ich die Aufgabe von dem Coach und von dem Lektor, da wirklich auch ein schonungsloses Urteil zu geben. Bei der Dissertation hat man in der Regel ja auch ein bisschen länger Zeit, dann kann man sich doch vielleicht nochmal zwei, drei Monate Zeit lassen, um das Ganze zu verbessern. Bei Masterarbeiten, Bachelorarbeiten ist es dann nicht mehr ganz so einfach, da gibt es dann diesen Druck: Das muss jetzt abgegeben werden, sonst falle ich halt durch.

Lass uns mal zur Abgabe kommen, ich habe es jetzt schon angeschnitten. Das ist dann die letzte Phase: Abgabe und auch Nachbereitung. Wie sieht es denn aus, was meinst du denn mit Nachbereitung? Also, ich habe meine Arbeit jetzt abgegeben, ich habe mir vielleicht Hilfe geholt, habe das alles irgendwie perfekt zurecht formatiert in dem abgabebereiten Format, bin von meinem Text eigentlich soweit überzeugt – was ist denn mit Nachbereitung gemeint?

Manuel: Ja, also wir sagen erstmal: Inhaltlich muss alles passen. Die ersten vier Phasen sind immer dafür da, einen Text inhaltlich, aber auch schon formal und sprachlich und so weiter so fertig zu bekommen, dass er abgabebereit ist. Und dann kann man in der Abgabephase nochmal ein sprachliches Lektorat machen lassen. Das heißt: Rechtschreibung, Zeichensetzung, Sprachstil, Verständlichkeit, Formatierung, das wird dann nochmal angepasst, wenn jemand es möchte. Nicht alle unsere Klienten machen das, aber man kann es anpassen lassen von Lektoren bei uns. Das machen wir deswegen in dieser Abgabephase, um es abzugrenzen von diesen ersten vier Phasen. Die sind jetzt immer wieder durchgegangen, passt jetzt, wird es nochmal wirklich fertig gemacht für die Abgabe.

Man macht dann nochmal einen Plagiatscheck, dann eine Abnahme, wo man nochmal, nachdem man alles im Detail mit dem Klienten durchgegangen ist, Schritt für Schritt schauen: Wurde irgendetwas übersehen im Gesamtkontext? Ein Coach schaut sich nochmal alles in zwei Stunden an, um dann irgendwelche kleinen Dinge zu finden. Und dann klar, schaut man, ob man es dann eben noch drucken muss. Auch da sollte man möglichst schon vorher mit Druckereien Kontakt haben und wissen, was die genau brauchen. Die brauchen meistens gar nicht so lange, Drucken geht da meistens innerhalb von zwei Stunden, man muss eben vorher vorbereiten: So viele Seiten, einseitig, farblich und so weiter.

Nachbereiten ist jetzt keine großartige Phase mehr, sondern man schickt ab, und dann kann man noch, wenn das auch gewollt ist vom Klienten, nochmal in ein Präsentationstraining rein, damit man die Verteidigung vorbereitet, um dann da auch einen vernünftigen Auftritt zu haben.

Christian: Okay, also die Nachbereitung ist in dem Sinne auch noch eine Art Vorbereitung, weil man sich eben auch noch auf die Verteidigung vorbereiten muss. Was man vielleicht nicht machen sollte, ist, dann zu sehr in seiner Arbeit nach weiteren Fehlern, nach Rechtschreibfehlern und so zu suchen. Da finden sich doch in der Regel immer nochmal ein oder zwei Sachen, da hilft wahrscheinlich auch das beste Lektorat nicht. Ist eigentlich auch in fast allen Büchern so, irgendwas findet man immer, außer dann vielleicht in der zehnten Auflage, da hat man alles rausbekommen – außer es gibt Kapitel, die dann irgendwie neu hinzugefügt worden sind. Aber da darf man sich dann auch nicht ärgern, das ist dann vielleicht auch so ein bisschen eine Mindset-Sache, dass man da dann auch nicht zu perfektionistisch sein darf. Aber irgendwo ist dann vielleicht tatsächlich noch ein Komma vergessen oder irgendwo im Literaturverzeichnis. Aber natürlich im großen Ganzen muss es schon alles so sitzen, dass man da jetzt keine Abzüge bekommt für eine schlechte Form. Also letzte Phase dann, Abgabe – ganz wichtig, und dann kann man sich erstmal freuen und bereitet sich natürlich auch schon so ein bisschen auf die Verteidigung vor.

Dann haben wir eigentlich alle Phasen soweit durch. Natürlich gibt es da noch viel mehr Schritte und viel mehr Dinge, die man zu den einzelnen Phasen sprechen könnte oder sollte. Wer die wirklich so strukturiert durchgehen möchte, wie ihr das auch anbietet, der sollte natürlich mit dir und mit euch in Kontakt treten. Kannst du uns vielleicht zum Schluss noch sagen, wie man das am besten macht? Wie kann man am besten mit dir in Kontakt treten, jetzt mal abgesehen davon, dir auf Instagram zu folgen? Was gibt es noch für Möglichkeiten?

Manuel: Genau, also erstmal Instagram: Manuel Kröger, einfach Manuel Kröger suchen. Dann bieten wir kostenlose Analysegespräche an, also Strategiegespräche. Geht auf manuelkröger.de, bucht euch dort ein kostenloses Analysegespräch. Dort schauen wir dann innerhalb von 15 bis 30 Minuten, ob eine Zusammenarbeit Sinn ergibt. Das heißt, wir schauen: Können wir dir helfen, wie können wir dir helfen? Wenn alles passt, dann können wir ein kostenloses Strategiegespräch durchführen. Das dauert dann 90 Minuten bis manchmal zwei Stunden. Dort gehen wir wirklich eine Strategie mit den Interessenten durch, und wenn da auch alles passt, dann kann man gerne anfangen, an der Arbeit gemeinsam zu arbeiten. Wichtig ist: Wir führen nicht einfach nur ein einfaches Lektorat durch, sondern wer ein Lektorat durchführen lassen möchte, muss auch vorher bei uns im Coaching sein und kann am Ende nochmal ein Lektorat von uns auch erhalten.

Christian: Ein YouTube-Kanal gibt es auch, den verlinken wir natürlich auch mit in der Beschreibung für diesen Podcast. Einen Podcast hatte ich jetzt nicht gesehen, ist vielleicht irgendwann mal was in Planung, oder auch mal Lust, irgendwie einen Podcast zu machen?

Manuel: Das planen wir gerade, ja. Aktuell erstmal nur YouTube.

Christian: Okay, super. YouTube ist schon super viel Arbeit, aber da gibt es auch schon sehr viele Videos, die man sich auf deinem Kanal anschauen kann. Wir verlinken mal alles in der Beschreibung. Also vielen herzlichen Dank dafür, dass du uns hier so bereitwillig Rede und Antwort gestanden hast und so kompetent Auskunft erteilt hast zu diesen einzelnen Phasen. Und ja, ich würde mal sagen, wir hören uns, wir sehen uns. Schönen Tag dir noch!

Manuel: Ja, sehr gern, vielen Dank. Tschüss!

Christian: Tschüss!

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