Die 5 größten Fehler in Hausarbeiten & Seminararbeiten im Studium: Nina Feldbusch im Interview

In diesem Podcast ist Studicoach Nina Feldbusch zu Gast. Christian redet mit Nana über wissenschaftliches Schreiben und Seminararbeiten. Nina erklärt, warum Hausarbeiten wichtiger sind als Abschlussarbeiten. Darüber hinaus redet Nina über Literaturrecherche, Zitieren, Rechtschreibung, Formatierung und vieles mehr.

Inhalt:

00:00 Vorschau
05:15 Warum Nina Seminararbeiten wichtiger findet als Abschlussarbeiten
12:15 Fehler beim Recherchieren und der Arbeit mit Quellen
23:40 Fehler und Probleme beim Zitieren und bei Quellenangaben
34:42 Häufige Fehler bei Rechtschreibung, Grammatik & Zeichensetzung
45:35 Häufige Fehler in Bezug auf Formatierung & Layout
49:58 Warum Perfektionismus im Studium problematisch sein kann
57:07 Nina über ihre Schulzeit
59:11 Nina über ihr Coachingprogramm für Studierende

Nina im Internet:

➡️ Website: https://www.ninafeldbusch.de
➡️ Instagram: https://www.instagram.com/ninafeldbusch

Im Podcast erwähnt:

👉 Die Top 10 der Rechtschreibfehler und Stilmängel in Abschlussarbeiten: Praxistipps eines Wissenschaftslektors https://www.fernstudi.net/magazin/13225?utm_sour
👉 Abschlussarbeit überarbeiten: Schlussredaktion in 5 Schritten https://www.fernstudi.net/magazin/13798

Christian: Schönen guten Tag, liebe Freunde des wissenschaftlichen Arbeitens und des wissenschaftlichen Schreibens! Diese Woche habe ich im Podcast Nina Feldbusch. Nina ist Studicoach mit Herz, so bezeichnet sie sich zumindest, und hilft Studierenden dabei, besser durchs Studium zu kommen, bessere Hausarbeiten und Seminararbeiten zu schreiben, effizienter zu lernen, stressfreier generell durch das ganze Studium zu kommen und natürlich ganz wichtig: bessere Noten zu bekommen. Nina hat eine ganze Menge Erfahrung auch in der Arbeit mit Studierenden, deswegen habe ich sie eingeladen.

Christian: Wir wollen mal so ein bisschen über Seminararbeiten reden. Nina ist nämlich der Meinung, dass Seminararbeiten besonders wichtig sind, vielleicht noch ein bisschen wichtiger als so eine Abschlussarbeit wie eine Bachelorarbeit. Warum das so ist, darüber will ich mit Nina reden. Aber wir haben uns das so überlegt, dass wir darüber reden, was so die größten Fehler und Probleme beim Schreiben von Haus- und Seminararbeiten sind. Natürlich kann ich euch auch ein paar Sachen aus meiner eigenen Erfahrung als Wissenschaftslektor nennen, werde ich auch machen im Laufe des Gesprächs. Aber ich möchte natürlich vor allem Nina zu Wort kommen lassen, die hat uns eine ganze Menge Fehler mitgebracht, die sie so in freier Wildbahn beobachtet.

Christian: Wir reden über Recherchieren und Recherchefehler, wir reden natürlich auch über Zitieren und Zitierfehler, wir reden darüber, rede ich dann auch besonders gerne, über Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und auch ein bisschen über Formatierung. Darüber wollen wir alles reden in diesem Podcast, und ich würde sagen, wir legen mal direkt los.

Christian: So, Nina, dann herzlich willkommen hier im Podcast! Schön, dass du mitmachst.

Nina: Hallo, guten Morgen, Christian!

Christian: Wir reden jetzt so ein bisschen über Hausarbeiten. Hausarbeiten habe ich in meinem Studium auch so einige geschrieben. Also wer unseren Channel verfolgt auf YouTube, der weiß, dass ich keine Abschlussarbeit geschrieben habe bisher, also ich habe keinen Abschluss in dem Sinne. Ich habe zwar sehr viel studiert, und im Rahmen meiner mehreren Studiengänge habe ich auch eine Menge Hausarbeiten geschrieben. Ich persönlich hatte nie so ein großes Problem damit, es war immer so ein bisschen natürlich eine Herausforderung, gerade die ersten ein, zwei Hausarbeiten, aber dann ging das, weil ich auch immer sehr viel geschrieben habe.

Christian: Aber es gibt natürlich einen Haufen andere Studis, die da eher so ein bisschen Probleme haben, die dann vor dem berühmten weißen Blatt sitzen und nicht so richtig wissen, wie sie anfangen sollen. Oder die dann ihre Arbeit geschrieben haben und das selber gar nicht so richtig einschätzen können, ob die gut wird oder schlecht wird, was man da jetzt noch überarbeiten müsste. Deswegen reden wir da jetzt mal so ein bisschen drüber, was die typischsten Fehler sind, dass man die auch versuchen kann, selber zu erkennen und dann entsprechend seine Hausarbeit oder Seminararbeit noch mal ein bisschen überarbeitet.

Christian: Erste Frage an dich: Wir haben im Vorgespräch schon ein bisschen drüber geredet, du hast mir gesagt, dass du Hausarbeiten sogar wichtiger findest als Abschlussarbeiten. Kannst du da ein bisschen was dazu sagen?

Nina: Ja, absolut, das ist echt eine gute Frage, die ich auch schon öfter gestellt bekommen habe. Also es gibt da so mehrere Punkte. Ich würde das gerne mit einer Analogie verdeutlichen: Wenn du denkst, du willst jetzt den Mount Everest besteigen, dann hast du ja super viel Angst davor. Und wenn man das so mit der Abschlussarbeit vergleicht, und wenn man dann aber mit Hausarbeiten schon geübt hat und sich die Grundlagen geschaffen hat, wie Zitieren, Literaturrecherche, roten Faden erstellen, solche Dinge, dann ist das auch nicht mehr so beängstigend. Das ist dann, als ob man vorher Bergsteigen geübt hat.

Nina: Und was ich auch super wichtig finde: Wenn man den Aufwand vergleicht, den man betreibt für eine Hausarbeit, der ist halt im Verhältnis zu einer Abschlussarbeit viel geringer. Das heißt, man kann eine gute Note viel leichter erzielen als mit der Abschlussarbeit. Ich werde zum Beispiel oft gefragt: Du, Nina, sag mal, wie viel Zeit muss ich denn eigentlich investieren, um eine gute Hausarbeit zu schreiben? Ich bin sehr analytisch und tracke immer alles in Excel-Tabellen und habe auch immer geschaut, wie viel Zeit ich gebraucht habe für eine Hausarbeit. Tatsächlich waren es bei mir so für eine sehr gute Hausarbeit zwischen 35 und 50 Stunden. Und bei der Masterarbeit waren es irgendwie über 600 Stunden.

Nina: Deshalb, wenn einem die Abschlussnote wichtig ist, dann empfehle ich immer, mit Hausarbeiten sich eine Grundlage zu schaffen, weil es einfach viel leichter ist und viel weniger Aufwand bedeutet. Und natürlich, dass man einfach die Grundlagen schon hat, weil wenn du dann noch in der Abschlussarbeit anfangen musst zu überlegen, wie zitiere ich denn richtig, wo finde ich eigentlich Literatur, was ist überhaupt geeignete Literatur, das wissen viele nicht, weil es einfach auch in der Uni oft gar nicht erklärt wird.

Christian: Und mit den ganzen Haus- und Seminararbeiten, die du dann schreibst, legst du ja auch eventuell zumindest eine inhaltliche Grundlage einfach für deine Abschlussarbeit. Du hast dann schon Literatur gesammelt, die du vielleicht wieder verwenden kannst, du hast Karteikarten gesammelt, die du vielleicht dann auch in einer Abschlussarbeit wieder verwenden kannst. Das ist ja auch ganz sinnvoll, um den Zeitaufwand für die Abschlussarbeit dann so ein bisschen zu minimieren.

Nina: Was ich auch so gemerkt habe, ist, dass man einen viel besseren Lerneffekt hat, als wenn man jetzt nur stur irgendwas auswendig lernt für die Klausur und danach ist es eigentlich weg, oder sag ich mal 95 Prozent sind weg. Aber wenn man sich da eingelesen hat und das runtergeschrieben hat, dann bleibt es auch viel besser im Kopf. Zum Beispiel im Master, ich habe über 15 Hausarbeiten tatsächlich geschrieben und ich war kein einziges Mal in der Bibliothek.

Christian: Das bringt einen auf jeden Fall weiter, auch was die Auseinandersetzung mit so einem Thema angeht. Also ich hatte eben schon Recherchieren und Quellen angesprochen. Aus meiner Beobachtung ist es auch so ein typisches Thema, wo viele am Anfang ein bisschen Probleme damit haben: Wie finde ich die richtigen Quellen, wo recherchiere ich, wie recherchiere ich, wie viele Quellen brauche ich? Hast du für uns einen ganz typischen Fehler oder ein ganz typisches Problem aus deiner Erfahrung in Bezug auf Recherchieren und die Arbeit mit den Quellen?

Nina: Ja, absolut. Tatsächlich kriege ich öfter Nachrichten und die Studierenden schreiben mir dann: Nina, ich habe folgendes Thema, aber dazu finde ich keine Literatur. Und ich persönlich kenne das Problem auch aus dem Bachelor noch. Irgendwie im ersten Semester wird einem dann gezeigt: Hier ist die Bibliothek. Und wenn man dann das erste Mal eine Hausarbeit schreiben muss oder sogar dann die Abschlussarbeit, dann geht man in die Bibliothek und fragt sich: Okay, wie fange ich jetzt am besten an?

Nina: Und was viele Studenten gar nicht wissen, und vor allen Dingen auch für Fernstudierende ist es schwierig, in die Bibliothek zu gehen, auch was die Öffnungszeiten angeht: Man muss tatsächlich oftmals gar nicht in die Bibliothek gehen. Vor allen Dingen ist es ja wichtig, einfach auch Aufsätze zu lesen. Die findet man oft auch frei zugänglich über Google Scholar zum Beispiel oder auch über den Katalog von der Uni. Viele Fernunis, vor allen Dingen, da kann man ganz viel auch von zu Hause aus machen.

Christian: Ganz wichtig ist glaube ich dann auch immer, in die Literaturverzeichnisse beispielsweise von irgendwelchen Monographien zu schauen und sich da dann so ein bisschen lang zu hangeln. Und irgendwann, so nach einiger Zeit der Recherche, bekommt man dann auch so ein Gefühl dafür, was ist denn jetzt die wirklich wichtige, relevante Literatur in diesem Thema. Was wird besonders häufig zitiert, welche Autoren sind hier besonders relevant. Zur Not kann man natürlich auch noch mal mit den Betreuern darüber reden, was so relevante Autoren sind.

Christian: Und wie sieht es aus mit dem Umfang? Wenn jetzt Menschen eine Seminararbeit schreiben wollen und nicht so richtig wissen, wie viel muss ich denn da jetzt eigentlich raussuchen, brauche ich jetzt 30 Fachartikel, brauche ich zehn Monographien, muss ich das auch alles lesen? Was sagst du dazu?

Nina: Also ich finde, das ist immer schwierig, da so eine Faustregel abzugeben. Aber wie du eben schon gesagt hast, nach einer Zeit merkt man so einen Break-Even-Point, man weiß dann, was sind die relevanten Autoren, was sind relevante Aufsätze, was sind die Grundlagenwerke. Ich empfehle immer, erstmal alles rauszusuchen, noch nicht so richtig anzufangen zu lesen. Und wenn man diesen Punkt erreicht hat, dass man dann nicht sagt, ich habe jetzt zehn Monographien und lese alle von Anfang bis Ende, sondern wirklich genau schaut, was ist denn eigentlich relevant für mich. Und auch bei Aufsätzen muss man nicht immer den ganzen Aufsatz lesen, sondern vor allen Dingen auch am Anfang erstmal nur die Einleitung und vielleicht das Fazit, dass man sich da einfach nicht so aufhält mit so viel Lesen.

Nina: Es wird ja oft empfohlen, sage ich mal, zwei Quellen pro Seite, die man schreibt. Wenn man jetzt eine 15-seitige Hausarbeit schreibt, dass man insgesamt 30 Quellen hat. Aber was ich immer auch empfehle, ist, dass man Lehrbücher nur ganz wenige, am besten gar keine Lehrbücher verwendet, weil Lehrbücher natürlich immer leicht verständlich geschrieben sind und die Prüfer wollen ja meistens, dass man sich auch mit komplizierter Literatur auseinandersetzt. Es sei denn, das Lehrbuch ist an sich eine Quelle.

Nina: Was viele auch nicht machen, entweder aus Unwissenheit oder auch weil es schwierig ist: englische Literatur einzubeziehen, vor allen Dingen weil das ja oft schon so geschrieben ist, dass man Schwierigkeiten hat, das nachzuvollziehen, und dann noch eine andere Sprache. Aber das ist halt auch immer so ein Qualitätsmerkmal von wissenschaftlichen Arbeiten, dass man nicht nur deutschsprachige Quellen nutzt, sondern auch englischsprachige. Häufig publizieren viele Autoren erstmal im englischsprachigen Raum, bevor sie es dann auch im Deutschen noch mal publizieren.

Christian: Lehrbücher kann man nutzen, um so ein bisschen Überblick zu bekommen. Letztendlich kann man dafür auch Wikipedia benutzen, die haben auch sehr viele Quellen am Ende der Artikel. Ist jetzt vielleicht nicht unbedingt etwas, was man zum Zitieren nutzen sollte, können wir dann gleich noch mal darüber reden. Aber da sind wir beim Thema Online-Quellen. Was hältst du von Online-Quellen?

Nina: Also ich persönlich habe immer darauf geachtet, dass es Quellen sind, die auch in wissenschaftlichen Zeitungen veröffentlicht werden. Ich habe da persönlich versucht, darauf zu verzichten. Aber was immer auch ganz gut zu nutzen ist, so für die Einleitung, um Interesse zu wecken, sind Quellen aus guten Tageszeitungen wie eine FAZ oder die Welt.

Christian: Hier kann man ja auch die Faustregel einfach nutzen: Wenn es diese Quelle auch irgendwo anders gibt, beispielsweise aus irgendeiner Zeitschrift, dann natürlich die richtige Quelle nehmen. Manchmal muss man das ja auch so machen, dann gibt es vielleicht eine Webseite, die man analysiert, das kommt ja ganz auf den Fachbereich drauf an. Im Informatikbereich oder Marketingbereich ist es auch typisch, dass man dann natürlich eine Webseite als Quelle nutzt. Da macht man dann aber wahrscheinlich auch eher einen Anhang, wo man dann noch mal Screenshots macht und das Ganze so archiviert, dass jemand, der die Arbeit dann liest, das auch in 20 Jahren noch nachvollziehen kann.

Christian: So, kommen wir mal zum Thema Zitieren und Zitierfehler. Ich glaube, auch mit Zitieren, da haben vielleicht noch ein bisschen mehr Studis am Anfang Schwierigkeiten und Probleme. Wie mache ich das jetzt, was belege ich jetzt genau, welches Zitiersystem wähle ich für meine Arbeit? Kannst du uns da vielleicht mal eins oder zwei Sachen nennen, die da besonders häufig in freier Wildbahn an Fehlern und Problemen auftreten?

Nina: Ja klar, also das ist auch so ein häufiges Problem, und viele machen das tatsächlich auch nicht mit Absicht. Ich habe im Master zwei Jahre lang im Prüfungsausschuss als ständiges Mitglied mitgewirkt und da oft auch gesehen, dass Studierende plagiieren, aber nicht mit Absicht, das ist aus Versehen passiert, weil sie einfach nicht richtig wissen, wie nutze ich den Zitationsstil richtig, welcher Zitationsstil ist geeignet, was sind direkte und indirekte Zitate.

Nina: Am Beispiel direkte und indirekte Zitate: Ein direktes Zitat ist immer, wenn ich etwas wörtlich übernehme, dann muss ich das auch in Anführungszeichen setzen, dann muss die Quelle auch praktisch direkt dahinter genannt werden. Und bei einem indirekten Zitat ist es halt wichtig, dass man das auch in eigenen Worten wiedergibt und die Quellen dann entsprechend auch angibt dahinter.

Nina: Und dann ist es auch so ein Fehler, der gemacht wird, dass ein Zitationsstil nicht einheitlich verwendet wird, sondern dann werden mal Fußnoten genommen, es wird mal im Text zitiert. Oder auch, dass man aus einer Quelle etwas nimmt, was dort schon zitiert worden ist, aber nicht kenntlich macht, dass es praktisch eine Sekundärquelle ist. Wobei ich auch generell davon abraten würde, ich würde immer versuchen, die Originalquelle anzugeben, das ist doch so ein Qualitätsmerkmal.

Nina: Und was du auch vorhin schon angesprochen hast: Wenn man Hausarbeiten schreibt, dann hat man schon mal eine Grundlage, auf die man vielleicht später bei einer Abschlussarbeit oder einer anderen Hausarbeit auch zurückgreifen kann. Aber was viele Studierende auch nicht wissen, ist, dass man auch sich selbst plagiieren kann. Da muss man auch aufpassen, dass man nicht ganze Sätze, ganze Passagen aus alten Hausarbeiten einfach per Copy-Paste nimmt, weil das dann tatsächlich ein Selbstplagiat ist.

Nina: Und natürlich, was auch manchen Studierenden passiert: Es ist auch ein Plagiatsfehler, wenn man sich am Aufbau oder der Struktur von anderen Arbeiten orientiert. Es gibt ja so coole Portale, wo man Hausarbeiten kaufen kann, um sich einfach mal so einen Überblick zu verschaffen. Aber das Problem ist halt, wenn man einmal diese Inspiration vor Augen hat, dann ist es halt schwierig, eigene Ideen zu entwickeln. Die Prüfer merken das immer.

Christian: Wenn es keine Vorgabe gibt beziehungsweise wenn man beispielsweise die freie Wahl hat, ob man Fußnoten verwendet oder direkt im Text die Quelle nachweist, was findest du besser?

Nina: Also ich empfehle immer den Studierenden, das zu nehmen, was ihnen am leichtesten fällt. Wenn sie jetzt schon ein paar Mal im Text zitiert haben, dann würde ich nicht plötzlich sagen, jetzt zitiere mal in den Fußnoten. Was man auch machen kann, wenn man noch nie zitiert hat und noch gar keine Präferenz hat: mal schauen bei dem Dozenten, bei dem man die Hausarbeit oder seine Abschlussarbeit schreiben muss, wie macht der das denn in seinen Veröffentlichungen. Weil die das natürlich meistens dann lieber haben, wenn man auch den Zitationsstil nutzt, den die auch bevorzugen.

Christian: Ich bin eher so ein Verfechter von Fußnoten geworden, wirklich nur um die Quellennachweise reinzuschreiben. Kein Text und kein Zitat, sondern nur die Referenz. Weil ich dann als Leser eben die Möglichkeit habe, das einfach zu ignorieren. Wenn ich wissen möchte, wo kommt das Zitat jetzt her, kann ich in die Fußnote gucken. Wenn man sozusagen immer in Klammern die ganzen Belege schreibt, dann wird es manchmal ein bisschen anstrengend, je nachdem wie viel man zitiert und belegt.

Christian: Und bitte auch Fußnoten möglichst nicht dafür nutzen, um sich selber zu kommentieren. Das machen nämlich auch viele ganz gerne, die lesen dann später ihre Arbeit noch mal durch, dann fällt ihnen da noch irgendwas auf, und anstatt den Text dann tatsächlich zu ändern, wird einfach eine Fußnote dahin gepackt. Das machen auch Doktoranden wirklich gerne. Und dann kommt man als Leser total raus, weil man ständig hin und her wechseln muss zwischen dem Ende der Seite und wieder zurück zum Text.

Christian: Aber da wollen wir jetzt nicht zu sehr in die Tiefe gehen. Gerne auch mal verschiedene Systeme ausprobieren und einfach mal gucken, was der Dozent oder die Dozentin nutzt, sich da so ein bisschen dran orientieren. In verschiedenen Fachbereichen gibt es einfach verschiedene Normen, also im medizinischen Bereich sieht das Ganze noch mal komplett anders aus als bei den Juristen beispielsweise.

Christian: So, kommen wir mal zum Thema Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung. Ist jetzt eigentlich ein Riesenblock an Themen, aber da kann man jetzt auch nicht zu sehr ins Detail gehen. Was hast denn du so mitgebracht an häufigen Problemen in Bezug auf Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Schreibstil?

Nina: Also tatsächlich sind das ja wirklich vermeidbare Fehler. Was den Inhalt angeht, da kann man manchmal den Fehler nicht vermeiden, dass man da was falsch hat. Aber Rechtschreibfehler, Grammatikfehler, Zeichensetzungsfehler, die kann man vermeiden. Und der häufigste Fehler, der gemacht wird, ist: Ich schreibe die Arbeit fertig und denke, jawohl, sie ist jetzt fertig, ich gebe sie jetzt ab. Ich empfehle wirklich jedem, sich da ein bisschen Puffer einzuplanen, was diese Schreibphase angeht, dass man irgendwie so eine Woche vorher oder fünf Tage vorher fertig ist, um dann die Arbeit von mindestens mal einer anderen Person Korrektur lesen zu lassen. Weil man persönlich hat da einfach Betriebsblindheit.

Nina: Und das müssen auch keine Profis sein, also keine Wissenschaftler oder jemand, der gerade studiert hat, sondern es können ganz normale Leute sein. Es geht ja dann auch nicht um inhaltliche Korrektur, sondern wirklich nur, dass man formale Fehler findet. Weil das führt einfach zu Punktabzug. Andersrum ist es halt dann super ärgerlich, wenn man deshalb dann zwei, drei, vier Notenpunkte schlechter bekommt, das muss ja einfach nicht sein.

Nina: Aber du hast nach konkreten Fehlern gefragt: Das fängt schon an, dass man die falsche Zeitform verwendet oder die Zeitform wechselt innerhalb der Arbeit. Da muss man auch darauf achten, einfach immer im Präsens zu schreiben und da nicht plötzlich andere Zeitformen zu verwenden. Oder was vielen auch schwer fällt, ist auseinander- und getrennt schreiben. Und das zeigt mir auch das Word-Programm nicht immer richtig an, da empfehle ich immer: wenn man sich unsicher ist, einfach mal googeln, was sagt der Duden dazu.

Nina: Was ich auch sehe, was manche falsch machen: das und dass, also mit einem S oder zwei S. Und auch Kommasetzung, die fällt auch vielen super schwer. Das zeigt dir auch das Programm meistens nicht richtig an, deswegen ist es immer empfehlenswert, das wirklich von jemandem lesen zu lassen.

Nina: Was ich auch sehe: dass dann Formulierungen mit Personalpronomen verwendet werden, und das gehört absolut nicht in eine wissenschaftliche Arbeit. Also Wörter wie ich, du, wir und so weiter, das zeigt ja immer was von Subjektivität, und Subjektivität gehört halt nicht in wissenschaftliche Arbeiten rein. Man versucht es dann meistens zu ersetzen durch der Autor, die Autorin, aber ich rate dann auch eher dazu, zu versuchen, das irgendwie so zu umschreiben. Im Vorwort kann man natürlich auch mal ich sagen, das nimmt einem auch keiner übel, aber in der Arbeit selbst sollte man sich da nicht zu sehr erwähnen.

Christian: Die Einheitlichkeit, die du jetzt am Anfang schon genannt hast, sehe ich auch als eines der größeren Probleme, wenn es um die Rechtschreibung geht. Dieser Boost an verschiedenen Schreibweisen, man hat eben nach der sogenannten neuen Rechtschreibung auch mehrere Möglichkeiten. Was ich hier rate, ist, dass man sich einen sogenannten Korrekturstil einfach raussucht. Da gibt es verschiedene Stile, zum Beispiel einen konservativen Stil, da versucht man dann eben immer, wenn es erlaubt ist, die alten Schreibweisen zu nutzen. Dann gibt es beispielsweise noch eine progressive Korrekturmethode, wo dann wirklich immer nur die neuesten Schreibweisen verwendet werden. Also hier einfach eine Festlegung für sich treffen und dann immer im Duden nachgucken.

Christian: Gerade bei der Getrennt- und Zusammenschreibung hat man relativ viel Freiheiten. Bei der Kommasetzung heutzutage kann man eigentlich auch ganz gut nach Gefühl vorgehen und einfach mal gucken, wenn man den Text laut liest, wo jetzt auch rein sprachlich eine Pause gesetzt werden würde, und gucken, ob da vielleicht auch ein Komma ganz gut hinpasst. Man darf sich auch nicht auf die Rechtschreibprüfung von Word unbedingt verlassen. Ich schalte die zum Schreiben auch immer aus und nutze die dann nur für einen Korrekturdurchgang.

Christian: Ich kann noch mal drei, vier Sachen sagen: Einheitlichkeit, hast du genannt, würde ich auch nennen, ist ein ganz großer Fehler. Je einheitlicher, desto besser. Lieber alles einheitlich falsch schreiben als wirklich alles irgendwie durcheinander. Was ich auch sehr häufig beobachte, und das geht dann schon ins stilistische rein und in die Lesbarkeit von einem Text, sind Wortwiederholungen und irgendwelche Füllwörter, die da überflüssig sind. Dabei ist zum Beispiel so ein ganz beliebtes Füllwort, was eigentlich überhaupt keinen Sinn hat. Schwierigkeiten sehe ich häufig auch so in der Durchkopplung, also in der Frage, wann schreibe ich jetzt eine Wortzusammensetzung mit Bindestrich. Und was den Stil angeht, der absolute Klassiker ist halt so dieser Beamtenstil, der den Text dann einfach so unleserlich macht, ganz viele Passiv-Formulierungen.

Christian: Ganz wichtig: einen Korrekturdurchgang machen, vielleicht mal jemandem zum Lesen geben, von dem man auch weiß, der oder die war gut in Deutsch, kennt sich ein bisschen aus mit Rechtschreibung. Wenn man eine Diss schreibt, am besten auch ein Lektor oder Korrektor, besser gesagt. Aber als Studi braucht man das nicht unbedingt, da reicht es auch, wenn man jemandem seine Arbeit mal zum Gegenlesen gibt.

Nina: Tatsächlich, es gibt ja wirklich richtig coole Angebote, was Lektorate angeht, aber ich finde auch, für eine Hausarbeit ist das echt nicht notwendig. Für eine Abschlussarbeit schon eher, oder für eine Dissertation auf jeden Fall. Aber bei einer Hausarbeit, wie gesagt, das reicht echt, wenn das jemand liest. In der Regel helfen Freunde und Leute, die einen im Studium so ein bisschen unterstützen können, und meistens sind die Texte auch interessant, man lernt ja was dabei.

Christian: So, dann eine Sache vielleicht noch: die Formatierung. Ganz typische Sache, die immer wieder für Stress sorgt für Studierende. Heutzutage vielleicht noch ein bisschen einfacher, weil viele Fachbereiche ihren Studis auch so Vorlagen zur Verfügung stellen, wo das Titelblatt und so weiter schon gestaltet ist. Aber ich sehe das auch an unseren Videos auf unserem YouTube-Channel, da sind auch eine Menge Videos zum Beispiel: Wie setzt man jetzt die Paginierung römisch/arabisch, wie macht man da diesen Wechsel, oder wie bekomme ich jetzt die Überschrift in die Kopfzeile? Wie ist das aus deiner Erfahrung, was sind da so die größten Schwierigkeiten, die Studis haben?

Nina: Dass man die Vorgaben einhält, die die Uni gibt. Ich finde es auch irgendwie komisch, dass da nicht einfach eine Vorlage zur Verfügung gestellt wird. Dass viele dann überhaupt diese Vorgaben ignorieren, das fängt schon beim Seitenabstand an, den man dann entsprechend einstellen muss. Das kostet halt super viel Zeit, was viele auch unterschätzen. Dann ist die Arbeit fertig, man muss vielleicht noch am selben Tag abgeben, und dann merkt man: Oh, ich muss ja noch formatieren, die Seitenzahlen stimmen noch nicht. Oder dass man auch keine automatischen Verzeichnisse erstellt, weil man einfach nicht weiß, wie es funktioniert.

Nina: Ich empfehle einfach, dass man sich vielleicht am Anfang eine Vorlage selbst bastelt, wenn man keine zur Verfügung gestellt bekommt. Es gibt so ein paar Sachen in Word, wenn man die drauf hat, dann hat man eigentlich so sage ich mal 80 Prozent dieser ganzen Formatierungsdinge verstanden: Das sind Tabulatoren, Tabstopps, wie funktionieren sogenannte Absatz- und Zeichenformatvorlagen, die braucht man nämlich, um aus seinen Überschriften ein Inhaltsverzeichnis zu generieren. Wie funktionieren Abbildungsbeschriftungen, auch ganz wichtig, wenn man ein Abbildungsverzeichnis erstellen will. Wie funktionieren die Seitenzahlen. Relativ einfache Sachen, die kann man eigentlich innerhalb von ein bis zwei Stunden lernen.

Christian: So, ein Thema, über das ich noch gerne mit dir reden würde, weil das auch ein Thema für dich ist: das Thema Perfektionismus. Hängt auch so ein bisschen mit Prokrastination zusammen. Kannst du vielleicht mal ein bisschen was dazu sagen, was hat Perfektionismus jetzt generell mit Hausarbeiten und Seminararbeiten zu tun, wie wichtig ist auch die Note für so eine Seminararbeit?

Nina: Perfektionismus ist per se eigentlich nichts Schlechtes, aber bei vielen ist es eben so, dass es schnell zu Stress ausartet, weil dieser Perfektionismus durch negative Glaubenssätze geprägt ist und eben durch Angst. Und bei vielen Studierenden, die mir Anfragen schicken oder die mich um Unterstützung bitten, ist es gar nicht so sehr, dass sie jetzt eine Eins haben wollen in ihrer Hausarbeit, sondern eher, um überhaupt zu bestehen. Da lese ich auch oft: Die letzte Hausarbeit habe ich gerade so bestanden, oder: Ich bin durchgefallen. Und dann haben sie natürlich Angst, wenn sie es jetzt noch mal machen, dass sie dann wieder durchfallen.

Nina: Dieser Perfektionismus führt dazu, dass sie vielleicht nicht frühzeitig anfangen, weil sie denken, ja, es muss ja perfekt sein, und dann das so aufschieben. Aber aus meiner Erfahrung: Es wird nie perfekt sein. Nur jemand, der auch was macht, kann Fehler machen. Das heißt, es ist halt einfach wichtig, dass man einfach mal anfängt, dass man sich da nicht unnötig Stress macht.

Nina: Was auch immer hilfreich ist, sich mal zu überlegen: Hey, was will ich überhaupt mit meinem Studium, was für einen Job möchte ich haben, was für eine Abschlussnote will ich, brauche ich überhaupt eine Eins oder reicht auch eine Zwei? Und sich da auch mal zu vergegenwärtigen, die meisten Arbeitgeber schauen gar nicht nach Einsen, sondern die schauen sich auch an, was hat die Person für soziale Fähigkeiten, passt die ins Team. Also sich da nicht so den Druck von außen zu machen und auch nicht von innen.

Nina: Was auch vielen dann hilft, sich mal zu vergegenwärtigen, ist das Pareto-Prinzip: dass man mit 20 Prozent seines Inputs 80 Prozent des Outputs erreichen kann. Wenn man jetzt versucht, die letzten 20 Prozent noch zu erreichen, dann muss man ja 80 Prozent des Inputs noch mal dazugeben. Wenn ich das jetzt zum Beispiel mit dem Auto saugen vergleiche: Ich kann in 10 Minuten 80 Prozent meines Autos saugen, aber ich kann dann noch mal 40 Minuten weitersaugen, um die letzten 20 Prozent auszusaugen, was aber keinem auffällt. Und das Gleiche ist auch mit der Hausarbeit.

Christian: Das ist denke ich mal auch etwas, was jeder Autor am Anfang seiner Karriere lernen sollte und muss: Jetzt ist Schluss. Diesen Schlussstrich wirklich zu ziehen und sagen, jetzt wird gedruckt, jetzt gibt es kein Zurück mehr. Und wenn dann gedruckt wird, dann guckt man auch nicht mehr rein, ob man noch einen Fehler irgendwie findet, weil den findet man so oder so. Die meisten Prüfer, die haben auch keine perfekten Rechtschreibkenntnisse, die übersehen auch Sachen, viel mehr als man erwarten würde wahrscheinlich. Also von daher, Schlussstrich ziehen, jetzt wird abgegeben, jetzt wird gedruckt, und gut ist.

Nina: Die meisten Gutachter sind ja auch nicht so, dass sie jetzt Studierende hassen und denken, ich muss jetzt jeden Fehler finden. Wenn da jetzt zwei, drei kleine Fehler drin sind, dann gucken die auch mal darüber hinweg. Aber wenn halt die ganze Arbeit oder in jedem Satz ein Rechtschreibfehler oder ein Zeichensetzungsfehler ist, dann müssen sie natürlich auch einen Punkt abziehen.

Nina: Aber was ich auch so erlebe, ist, dass viele so perfektionistisch sind und sich dann selbst auch keine Schwäche eingestehen wollen, was dazu führt, dass sie sich auch keine Unterstützung holen. Was aber so hilfreich sein kann, vor allen Dingen auch für Studierende, die vielleicht noch nebenbei berufstätig sind, dass sie dann auch Abkürzungen kennenlernen. Es gibt mittlerweile so viele Angebote, wo man sich unterstützen lassen kann.

Christian: Nina, eine Frage noch: Kannst du dich noch an deine Schulzeit erinnern? Wie warst du als Schülerin, hat dir die Schule Spaß gemacht?

Nina: Dadurch, dass ich manche Folgen deines Podcasts kenne, weiß ich, dass du diese Frage stellst. Ist eine coole Frage, wird einem ja so nicht so oft gestellt im Alltag. Ich habe nicht so den geraden Weg wie viele, die einfach Grundschule, Gymnasium, fertig haben. Ich habe tatsächlich achtmal die Schule wechseln müssen, weil meine Familie einfach so oft umgezogen ist. Bei mir war es dann eher nicht so das Problem mit dem Lernen, sondern eher immer so, wieder aus diesem sozialen Umfeld rausgerissen zu werden, dann wieder neue Freunde zu finden. Ich war auch tatsächlich drei Jahre auf einem Internat, was eine super prägende Zeit war, und habe dann tatsächlich Abitur gemacht. In Hessen kann man mit Fachabitur auch an der Uni studieren.

Christian: Ist ja auch interessant, wenn man so häufig die Schule wechselt, lernt man ja dann wahrscheinlich auch, schneller auf Menschen zuzugehen, Menschen schneller kennenzulernen. Das bringt einen dann auch auf die Art und Weise natürlich weiter, aber als Schüler hat man wahrscheinlich dann ein bisschen das Problem, dass man immer wieder neue Freunde finden muss. Aber ich glaube, später ist es auch ein guter Skill, wenn man in der Lage ist, schneller Freundschaften aufzubauen.

Christian: So, dann erzähl uns noch mal abschließend so ein bisschen was über dein Coaching-Programm. Du bietest ja auch Coaching an für Studierende, nennt sich Studicoach mit Herz. Was machst du da genau?

Nina: Also tatsächlich war es bei mir so, ich bin mit Fachabitur an die Uni, und was viele als Grundlagen hatten, musste ich mir erarbeiten. Das hat sich dann so durchgezogen, ich habe mich da echt enorm durchgequält und habe dann danach gesagt, ich werde nie mehr studieren, weil es einfach schrecklich ist oder nichts für mich. Dann habe ich aber im Berufsleben gemerkt, ich will mich weiterentwickeln, und bei vielen Jobs brauchte man dann auch einen Master. Und habe dann für den Master mich da wirklich akribisch vorbereitet, was Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens angeht, aber auch die innere Einstellung. Ich hatte so ganz viele negative Glaubenssätze aus dem Bachelor, und was auch viele unterschätzen: Wenn man die richtige Einstellung hat, ist es auch leichter. Das hat einfach bei mir dazu geführt, dass ich im Master erfolgreicher war und auch wirklich mal Spaß hatte am Studieren.

Nina: Das haben dann auch Kommilitonen mitbekommen, und dadurch hat sich das so entwickelt, dass ich angefangen habe, andere Studierende beim Thema Hausarbeiten zu unterstützen, weil ich finde, nicht, dass man sich durch ein Studium durchquälen muss. Gute Noten oder Erfolg im Studium haben auch nichts damit zu tun, wie fleißig oder wie intelligent jemand ist.

Nina: Und wie gesagt, das ist so mein Kernthema, das Thema Hausarbeiten, für das ich jetzt mittlerweile auch einen Onlinekurs entwickelt habe, wo man eben die kompletten Grundlagen lernen kann, wie man eine Hausarbeit zeiteffizient vor allen Dingen schreiben kann.

Christian: Cool, das verlinken wir auch in der Beschreibung beziehungsweise in den Shownotes für diesen Podcast. Deine Webseite einerseits und dann den Onlinekurs natürlich, den findet man aber auch über deine Webseite. Und wer dir folgen will, der kann das beispielsweise auch über Instagram tun, da postest du auch regelmäßig Content rund ums besser Studieren, also jetzt nicht nur rund um Seminararbeiten, sondern auch zum Thema Lernen und Motivation. Das verlinken wir alles in den Shownotes. Also vielen herzlichen Dank, dass du deine Erfahrung auch hier mit uns geteilt hast, was Hausarbeiten und Seminararbeiten angeht. Ich hoffe mal, dass wir den ein oder die andere ein bisschen mehr motivieren konnten, sich auch wirklich hinzusetzen mit der Arbeit und das Ding runterzuschreiben. Vielen Dank fürs Mitmachen!

Nina: Danke dir, Christian!

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