Hilfe - benötige Tipps gegen Schreibblockade

Valentina Schätzle

Fernstudent/-in

 •  #1

Hallo zusammen,

Ich bräuchte euren Rat. Ich bin gerade dabei meine Abschlussarbeit zu schreiben, aber mir fällt so langsam die Decke auf den Kopf und kann mich nicht mehr ganz auf meine Arbeit konzentrieren. Ich merke wie mich das ganze stresst, da ja die deadline immer näher rückt und ich noch nicht wirklich weit bin und zudem werde ich auch ständig krank. Was verständlich ist bei Stress und dem schlechten Wetter. Hat vielleicht jemand einen Tipp, wie ich am besten an die ganze Sache rangehen kann, damit ich endlich mit dem Schreiben vorankomme und das Ergebnis auch besser wird als es jetzt gerade ist?

Merci :)

martina manns Avatar

 •  #2

leg nen Wellnesstag ein und denk mal einen Tag nicht daran meist löst sich dann die Blockade
versuchs mal mir hilft das immer am besten noch ne Freundin mit nehmen!!!!!

viel Glück

Christian Wolf

935 Beiträge
51 Danke

 •  #3

Wenn du dich nicht konzentrieren kannst, mach mal 'ne Pause. Ich meditiere dann immer, aber das ist sicher nicht jedermanns Sache. Bisschen Bewegung hilft sicher auch, aber kein intensiver Sport, das stresst nur noch mehr. Schlaf natürlich. Wenn du nicht ausreichend und gut und regelmäßig schläfst, bist du gestresst und bekommst den Kopf nicht frei.

Tipps für guten Schlaf:
  • Gehe jeden Abend zur selben Zeit schlafen, am besten vor 10 oder 11.
  • Schlafe mindestens 8 Stunden.
  • Schau am Abend nicht mehr zu lange auf Monitor oder Fernseher oder Handybildschirm, das stört nur die Produktion deines Schlafhormons (Melatonin).
  • Iss möglichst ca. 4 Stunden vor dem Schlafen nichts mehr.
  • Sorge für einen absolut dunklen Schlafraum, da darf kein Lichtchen blinken und nichts zum Fenster reinscheinen. Der Schlafraum sollte angenehm kühl sein.
  • Kein Kaffee nach 14 Uhr.
  • Vor dem Schlafen evtl. Magnesium (als Citrat oder Glycinate) nehmen, das entspannt.
Was tun bei Schreibblockaden? Ehrlich gesagt, ich weiß nicht so recht, was das sein soll, eine Schreibblockade. Okay, manchmal habe ich auch keine Ideen, dann meditiere ich einfach oder schlafe über das Thema. Wenn ich keine Lust habe, zu schreiben, dann arbeite ich anderweitig am Text, z.B. überarbeite ich bereits geschriebene Kapitel.

Hilfreich kann auch sein, eine Schreibroutine zu festen Zeiten mit festen Reizen (Musik, Licht etc.) zu entwickeln. Wenn dir nichts einfällt, öffne ein Worddokument und schreib einfach irgendeinen Quatsch rein, freie Assoziation, bis du im Schreibmodus bist.

Über die Ernährung und verschiedene Nahrungsergänzungen lässt sich auch der Sprachfluss anregen, dazu ein anderes Mal mehr. Probier es mal mit B-Vitaminen und Eiern.

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Sascha

Fernstudent/-in
9 Beiträge

 •  #4

Einfach drauf los schreiben, auch wenn es nichts mit der Materie zu tun hat...Einfach irgendwas schreiben, auch wenn der Kopf leer ist. Bloß nicht den Stift hinlegen/die Finger von der Tastatur nehmen. Wenn du wirklich gar nichts mehr weißt, Punkte/Kringelö/Schleifen malen bzw. bjakgfburgb - oder so - Tippen.
Das nimmt einem so ein bisschen die Angst vorm weißen Blatt ;)

Christian Wolf

935 Beiträge
51 Danke

 •  (aktualisiert am 12.08.2015 von Wolf) #5

Genau.

Dazu passt auch dieser Brief, den Schiller 1788 an Körner schrieb, in dem er Körner Tipps gibt, gegen das, was wir heute Schreibblockade nennen. Auszug:

Schiller schrieb: Der Grund Deiner Klagen liegt, wie mir scheint, in dem Zwang, den Dein Verstand Deiner Imagination auflegte. Ich muß hier einen Gedanken hinwerfen und ihn durch ein Gleichniß versinnlichen. Es scheint nicht gut und dem Schöpfungswerke der Seele nachteilig zu seyn, wenn der Verstand die zuströmenden Ideen, gleichsam an den Thoren schon zu scharf mustert. Eine Idee kann, isolirt betrachtet, sehr unbeträchtlich und sehr abenteuerlich seyn, aber vielleicht wird sie durch eine, die nach ihr kommt, wichtig; vielleicht kann sie in einer gewissen Verbindung mit anderen, die vielleicht ebenso abgeschmackt scheinen, ein sehr zweckmäßiges Glied abgeben: – alles dies kann der Verstand nicht beurtheilen, wenn er sie nicht so lange festhält, bis er sie in Verbindung mit diesen anderen angeschaut hat. Bei einem schöpferischen Kopfe hingegen, däucht mir, hat der Verstand seine Wache von den Thoren zurückgezogen, die Ideen stürzen pêle-mêle herein, und alsdann erst übersieht und mustert er den großen Haufen. – Ihr Herren Kritiker, und wie Ihr Euch sonst nennt, schämt oder fürchtet Euch vor dem augenblicklichen, vorübergehenden Wahnwitze, der sich bei allen eigenen Schöpfern findet, und dessen längere oder kürzere Dauer den denkenden Künstler von dem Träumer unterscheidet. Daher Eure Klagen über Unfruchtbarkeit, weil Ihr zu früh verwerft und zu strenge sondert.

Also, Ideen bitte pêle-mêle kullern lassen, sortieren, zensieren, überarbeiten kann man immer noch im Nachhinein. Aber das Problem von Valentina scheint mir mehr Stress als Mangel an Ideen zu sein.

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MartinNs Avatar

 •  #6

einfach mal raus gehen viel Luft durch Sport atmen und die Arbeit = Arbeit sein lassen. Das kann mehrere Stunden dauern...aber meist platzt dann der Konten

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