Italienisch lernen: Kurse ab 71 €/Mon. und Alternativen

Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse bei Laudius und Zickerts – plus Apps und kostenlose Optionen
 · Letzte Aktualisierung 05.05.2026

Italienisch gehört zu den Sprachen, die viele aus Leidenschaft lernen – für Reisen, für die Kultur, für die Familie. Berufsbegleitende Sprachkurse gibt es ab 71 € pro Monat bei der Zickerts Akademie und ab 89 € bei Laudius. Wer erst einmal reinschnuppern will, findet aber auch günstigere Wege – von kostenlosen Apps bis zu Sprachlern-Plattformen ab 7 € pro Monat.

Alle Kurse im Überblick

Wir verzeichnen insgesamt 4 Kurse im Fachbereich Italienisch.

Was kostet ein Italienischkurs per Weiterbildung?

Die Gesamtkosten liegen zwischen 445 € für den Anfängerkurs A1 bei Laudius und 852 € für die 12-monatigen Kurse bei Zickerts. Die monatliche Belastung bewegt sich zwischen 71 und 101 € – das ist günstiger als die meisten anderen Sprachkurse im Fernlehrgangs-Bereich.

KursAnbieterStudiendauerKosten
5 Monateab 445 € insgesamt
ab 89 € monatlich
5 Monateab 505 € insgesamt
ab 101 € monatlich
12 Monateab 852 € insgesamt
ab 71 € monatlich
12 Monateab 852 € insgesamt
ab 71 € monatlich

Die vier Kurse decken unterschiedliche Einstiegsniveaus ab:

  • Laudius Italienisch für Anfänger A1 (445 €, 5 Mon.): Einstieg in Grundwortschatz, Aussprache und einfache Konversation. Der günstigste und kürzeste Kurs.
  • Laudius Italienisch für Anfänger A2 (505 €, 5 Mon.): Aufbaukurs für alle, die A1 abgeschlossen haben oder Grundkenntnisse mitbringen.
  • Zickerts Italienisch für Beruf und Urlaub (852 €, 12 Mon.): Komplettkurs von null an, mit Fokus auf alltagsnahe und berufliche Kommunikation.
  • Zickerts Italienisch für Fortgeschrittene (852 €, 12 Mon.): Für Lernende mit Vorkenntnissen, die ihr Italienisch vertiefen wollen.

Die Kurskosten lassen sich als Werbungskosten steuerlich absetzen. Wer arbeitssuchend ist, kann einen Bildungsgutschein beantragen.

Lohnt sich ein Kurs – oder reichen App und Selbststudium?

Italienisch ist eine der Sprachen, bei denen Apps und Selbststudium besonders gut funktionieren – weil die Aussprache regelmäßig ist, die Grammatik für Deutschsprachige überschaubar bleibt und es ein riesiges Angebot an kostenlosen Ressourcen gibt. Hier die wichtigsten Alternativen:

AlternativeKostenWas du bekommstGeeignet für
Duolingo Kostenlos (Premium ab ~7 €/Mon.) Gamifizierte Lektionen, tägliche Übungen, Streaks als Motivation Absolute Anfänger, 5–15 Min./Tag
Babbel Ab ~7 €/Mon. Strukturierte Lektionen mit Grammatik, Sprechübungen, Alltagsdialoge Systematisches Lernen bis B1
Busuu Kostenlos (Premium ab ~10 €/Mon.) Lektionen + Korrekturen durch Muttersprachler in der Community Wer Feedback von echten Italienerinnen und Italienern will
YouTube / Podcasts Kostenlos Learn Italian with Lucrezia, Italy Made Easy, Coffee Break Italian u. a. Hörverständnis, Alltagssprache, Aussprache
Tandem / HelloTalk Kostenlos (Premium optional) Sprachpartner finden, Textnachrichten und Videocalls Sprechpraxis, ab A2-Niveau
Italienisch gilt als eine der leichteren Fremdsprachen für Deutschsprachige – die regelmäßige Aussprache erleichtert den Einstieg.

Ein Weiterbildungskurs lohnt sich, wenn du:

  • Italienisch strukturiert und mit Betreuung lernen willst – mit Einsendeaufgaben, Korrekturen und persönlichem Feedback
  • Ein Zertifikat für den Lebenslauf brauchst – etwa für eine Tätigkeit mit Italien-Bezug im Tourismus, Handel oder in der Mode-Branche
  • Dich allein schwer motivieren kannst – der feste Lehrplan und die Abgabefristen geben Struktur
  • Die Kosten per Bildungsgutschein fördern lassen kannst

Und KI-Übersetzungstools? DeepL und Google Translate übersetzen Italienisch auf hohem Niveau – für E-Mails und Dokumente kann das ausreichen. Für Gespräche am Marktstand in Rom, mit der italienischen Verwandtschaft oder im Geschäftstermin in Mailand brauchst du aktive Sprachkompetenz. KI hilft beim Lernen (Vokabeltraining, Textverständnis), ersetzt aber nicht die Fähigkeit, in Echtzeit zu reagieren.

Wie schwer ist Italienisch für Deutschsprachige?

Deutlich leichter als Russisch, Arabisch oder Chinesisch. Das Foreign Service Institute (FSI) stuft Italienisch in Kategorie I ein – die einfachste Stufe für englischsprachige Lernende, mit etwa 600 Unterrichtsstunden bis B2. Für Deutschsprachige ist es ähnlich gut zugänglich, weil viele Wörter aus dem Lateinischen stammen und auch im Deutschen vorkommen.

Was Italienisch leichter macht als andere Sprachen:

  • Regelmäßige Aussprache: Im Gegensatz zu Französisch oder Englisch wird fast jeder Buchstabe gesprochen. Wenn du ein Wort lesen kannst, kannst du es aussprechen.
  • Vertrauter Wortschatz: Viele internationale Wörter (Musik, Architektur, Küche) kommen aus dem Italienischen und sind sofort erkennbar.
  • Kein neues Alphabet: Italienisch nutzt das lateinische Alphabet – kein kyrillisch, kein arabisch, keine Lautzeichen.

Was herausfordernd bleibt:

  • Verbkonjugation: Regelmäßige und unregelmäßige Verben in mehreren Zeiten – ähnlich wie im Französischen.
  • Grammatisches Geschlecht: Jedes Substantiv ist männlich oder weiblich – für Deutschsprachige (3 Geschlechter) aber keine völlig neue Logik.
  • Kongiuntivo: Der Konjunktiv wird im Italienischen häufiger und feiner eingesetzt als im Deutschen.

Realistischer Zeitrahmen: Mit 8–10 Stunden Lernaufwand pro Woche erreichst du Basis-Konversation (A2) in etwa 3–4 Monaten und ein solides B1-Niveau in 8–10 Monaten. Die Laudius-Kurse (je 5 Monate) decken A1 bzw. A2 ab, die Zickerts-Kurse (12 Monate) gehen tiefer.

Andere Sprachen interessieren dich ebenfalls? Verwandte Kategorien: Spanisch, Französisch, Englisch, Russisch.

Häufige Fragen zum Italienischlernen

Ja. Die Anfängerkurse bei Laudius (A1) und Zickerts („Italienisch für Beruf und Urlaub") setzen keine Vorkenntnisse voraus und starten bei null. Für die Aufbaukurse (Laudius A2, Zickerts Fortgeschrittene) solltest du Grundkenntnisse auf A1-Niveau mitbringen.

Für einfache Alltagsgespräche (Begrüßung, Restaurant, Einkaufen) brauchst du etwa 2–3 Monate regelmäßiges Lernen. Für flüssige Konversation auf B1-Niveau rechne mit 8–10 Monaten. Italienisch hat eine regelmäßige Aussprache und viele erkennbare Wörter – der Einstieg gelingt schneller als bei Russisch oder Chinesisch.

Für den Urlaub und einfache Konversation: oft ja. Duolingo und Babbel vermitteln Grundwortschatz, Aussprache und Alltagsphrasen auf A1–A2-Niveau. Für systematisches Lernen bis B1 mit Grammatikvertiefung, Einsendeaufgaben und persönlichem Feedback sind die Weiterbildungskurse bei Laudius und Zickerts der gründlichere Weg – und du bekommst ein Zertifikat.

Die Laudius-Kurse führen zu den Niveaus A1 bzw. A2 (je 5 Monate). Der Zickerts-Komplettkurs (12 Monate) ist auf alltagsnahe und berufliche Kommunikation auf etwa B1-Niveau ausgerichtet. Für ein offizielles Sprachzertifikat (CILS oder CELI) brauchst du eine separate Prüfung – die Fernkurse bereiten darauf vor, nehmen sie aber nicht ab.

Studienberatung

Fragen zum Thema? Nutze unsere Studienberatung. So funktionert es: 1) Stelle eine Frage. 2) Unsere Experten und Expertinnen antworten dir in kürzester Zeit persönlich.