Italienisch gehört zu den Sprachen, die viele aus Leidenschaft lernen – für Reisen, für die Kultur, für die Familie. Berufsbegleitende Sprachkurse gibt es ab 71 € pro Monat bei der Zickerts Akademie und ab 89 € bei Laudius. Wer erst einmal reinschnuppern will, findet aber auch günstigere Wege – von kostenlosen Apps bis zu Sprachlern-Plattformen ab 7 € pro Monat.
Alle Kurse im Überblick
Wir verzeichnen insgesamt 4 Kurse im Fachbereich Italienisch.
Italienisch für Fortgeschrittene
Zickerts Akademie für Sprach-Fernkurse · Zertifikat · 12 Monate
Italienisch für Anfänger A1
Laudius Akademie für Fernstudien · Zertifikat · 5 Monate
Italienisch für Beruf und Urlaub
Zickerts Akademie für Sprach-Fernkurse · Zertifikat · 12 Monate
Italienisch für Anfänger A2
Laudius Akademie für Fernstudien · Zertifikat · 5 Monate
Was kostet ein Italienischkurs per Weiterbildung?
Die Gesamtkosten liegen zwischen 445 € für den Anfängerkurs A1 bei Laudius und 852 € für die 12-monatigen Kurse bei Zickerts. Die monatliche Belastung bewegt sich zwischen 71 und 101 € – das ist günstiger als die meisten anderen Sprachkurse im Fernlehrgangs-Bereich.
| Kurs | Anbieter | Studiendauer | Kosten | |
|---|---|---|---|---|
| Italienisch für Anfänger A1, Zertifikat | Laudius Akademie für Fernstudien | 5 Monate | ab 445 € insgesamt ab 89 € monatlich | |
| Italienisch für Anfänger A2, Zertifikat | Laudius Akademie für Fernstudien | 5 Monate | ab 505 € insgesamt ab 101 € monatlich | |
| Italienisch für Beruf und Urlaub, Zertifikat | Zickerts Akademie für Sprach-Fernkurse | 12 Monate | ab 852 € insgesamt ab 71 € monatlich | |
| Italienisch für Fortgeschrittene, Zertifikat | Zickerts Akademie für Sprach-Fernkurse | 12 Monate | ab 852 € insgesamt ab 71 € monatlich |
Die vier Kurse decken unterschiedliche Einstiegsniveaus ab:
- Laudius Italienisch für Anfänger A1 (445 €, 5 Mon.): Einstieg in Grundwortschatz, Aussprache und einfache Konversation. Der günstigste und kürzeste Kurs.
- Laudius Italienisch für Anfänger A2 (505 €, 5 Mon.): Aufbaukurs für alle, die A1 abgeschlossen haben oder Grundkenntnisse mitbringen.
- Zickerts Italienisch für Beruf und Urlaub (852 €, 12 Mon.): Komplettkurs von null an, mit Fokus auf alltagsnahe und berufliche Kommunikation.
- Zickerts Italienisch für Fortgeschrittene (852 €, 12 Mon.): Für Lernende mit Vorkenntnissen, die ihr Italienisch vertiefen wollen.
Die Kurskosten lassen sich als Werbungskosten steuerlich absetzen. Wer arbeitssuchend ist, kann einen Bildungsgutschein beantragen.
Lohnt sich ein Kurs – oder reichen App und Selbststudium?
Italienisch ist eine der Sprachen, bei denen Apps und Selbststudium besonders gut funktionieren – weil die Aussprache regelmäßig ist, die Grammatik für Deutschsprachige überschaubar bleibt und es ein riesiges Angebot an kostenlosen Ressourcen gibt. Hier die wichtigsten Alternativen:
| Alternative | Kosten | Was du bekommst | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Duolingo | Kostenlos (Premium ab ~7 €/Mon.) | Gamifizierte Lektionen, tägliche Übungen, Streaks als Motivation | Absolute Anfänger, 5–15 Min./Tag |
| Babbel | Ab ~7 €/Mon. | Strukturierte Lektionen mit Grammatik, Sprechübungen, Alltagsdialoge | Systematisches Lernen bis B1 |
| Busuu | Kostenlos (Premium ab ~10 €/Mon.) | Lektionen + Korrekturen durch Muttersprachler in der Community | Wer Feedback von echten Italienerinnen und Italienern will |
| YouTube / Podcasts | Kostenlos | Learn Italian with Lucrezia, Italy Made Easy, Coffee Break Italian u. a. | Hörverständnis, Alltagssprache, Aussprache |
| Tandem / HelloTalk | Kostenlos (Premium optional) | Sprachpartner finden, Textnachrichten und Videocalls | Sprechpraxis, ab A2-Niveau |
Ein Weiterbildungskurs lohnt sich, wenn du:
- Italienisch strukturiert und mit Betreuung lernen willst – mit Einsendeaufgaben, Korrekturen und persönlichem Feedback
- Ein Zertifikat für den Lebenslauf brauchst – etwa für eine Tätigkeit mit Italien-Bezug im Tourismus, Handel oder in der Mode-Branche
- Dich allein schwer motivieren kannst – der feste Lehrplan und die Abgabefristen geben Struktur
- Die Kosten per Bildungsgutschein fördern lassen kannst
Und KI-Übersetzungstools? DeepL und Google Translate übersetzen Italienisch auf hohem Niveau – für E-Mails und Dokumente kann das ausreichen. Für Gespräche am Marktstand in Rom, mit der italienischen Verwandtschaft oder im Geschäftstermin in Mailand brauchst du aktive Sprachkompetenz. KI hilft beim Lernen (Vokabeltraining, Textverständnis), ersetzt aber nicht die Fähigkeit, in Echtzeit zu reagieren.
Wie schwer ist Italienisch für Deutschsprachige?
Deutlich leichter als Russisch, Arabisch oder Chinesisch. Das Foreign Service Institute (FSI) stuft Italienisch in Kategorie I ein – die einfachste Stufe für englischsprachige Lernende, mit etwa 600 Unterrichtsstunden bis B2. Für Deutschsprachige ist es ähnlich gut zugänglich, weil viele Wörter aus dem Lateinischen stammen und auch im Deutschen vorkommen.
Was Italienisch leichter macht als andere Sprachen:
- Regelmäßige Aussprache: Im Gegensatz zu Französisch oder Englisch wird fast jeder Buchstabe gesprochen. Wenn du ein Wort lesen kannst, kannst du es aussprechen.
- Vertrauter Wortschatz: Viele internationale Wörter (Musik, Architektur, Küche) kommen aus dem Italienischen und sind sofort erkennbar.
- Kein neues Alphabet: Italienisch nutzt das lateinische Alphabet – kein kyrillisch, kein arabisch, keine Lautzeichen.
Was herausfordernd bleibt:
- Verbkonjugation: Regelmäßige und unregelmäßige Verben in mehreren Zeiten – ähnlich wie im Französischen.
- Grammatisches Geschlecht: Jedes Substantiv ist männlich oder weiblich – für Deutschsprachige (3 Geschlechter) aber keine völlig neue Logik.
- Kongiuntivo: Der Konjunktiv wird im Italienischen häufiger und feiner eingesetzt als im Deutschen.
Realistischer Zeitrahmen: Mit 8–10 Stunden Lernaufwand pro Woche erreichst du Basis-Konversation (A2) in etwa 3–4 Monaten und ein solides B1-Niveau in 8–10 Monaten. Die Laudius-Kurse (je 5 Monate) decken A1 bzw. A2 ab, die Zickerts-Kurse (12 Monate) gehen tiefer.
Andere Sprachen interessieren dich ebenfalls? Verwandte Kategorien: Spanisch, Französisch, Englisch, Russisch.
Häufige Fragen zum Italienischlernen
Ja. Die Anfängerkurse bei Laudius (A1) und Zickerts („Italienisch für Beruf und Urlaub") setzen keine Vorkenntnisse voraus und starten bei null. Für die Aufbaukurse (Laudius A2, Zickerts Fortgeschrittene) solltest du Grundkenntnisse auf A1-Niveau mitbringen.
Für einfache Alltagsgespräche (Begrüßung, Restaurant, Einkaufen) brauchst du etwa 2–3 Monate regelmäßiges Lernen. Für flüssige Konversation auf B1-Niveau rechne mit 8–10 Monaten. Italienisch hat eine regelmäßige Aussprache und viele erkennbare Wörter – der Einstieg gelingt schneller als bei Russisch oder Chinesisch.
Für den Urlaub und einfache Konversation: oft ja. Duolingo und Babbel vermitteln Grundwortschatz, Aussprache und Alltagsphrasen auf A1–A2-Niveau. Für systematisches Lernen bis B1 mit Grammatikvertiefung, Einsendeaufgaben und persönlichem Feedback sind die Weiterbildungskurse bei Laudius und Zickerts der gründlichere Weg – und du bekommst ein Zertifikat.
Die Laudius-Kurse führen zu den Niveaus A1 bzw. A2 (je 5 Monate). Der Zickerts-Komplettkurs (12 Monate) ist auf alltagsnahe und berufliche Kommunikation auf etwa B1-Niveau ausgerichtet. Für ein offizielles Sprachzertifikat (CILS oder CELI) brauchst du eine separate Prüfung – die Fernkurse bereiten darauf vor, nehmen sie aber nicht ab.
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