Alles über Prokrastination! Ursachen, Anzeichen, Lösungen – Interview mit Expertin Kerstin Obermeier
In Folge 9 dreht sich alles um Prokrastination bzw. Aufschieberitis im Fernstudium & Studium. Christian redet mit Coach & Expertin Kerstin Obermeier darüber, was die Ursachen für Prokrastination sind und was man tun kann, um Prokrastination zu überwinden. Natürlich geht es im Interview auch um Kerstins Bildungsweg sowie ihr Studium an der SRH Fernhochschule. Kerstin hat an der SRH Fernhochschule u.a. den Master Systemische Beratung & Coaching absolviert.
Inhalt:
00:00:00 Vorschau
00:05:08 Wie Christian mal jahrelang extrem prokrastiniert hat
00:10:25 Wann hat Kerstin das letzte Mal prokrastiniert?
00:12:36 Kerstin über ihren Bildungsweg
00:20:14 Kerstin über ihr Studium in Wirtschaftspsychologie
00:24:12 Kerstin über den Master Beratung & Coaching an der SRH Fernhochschule
00:28:55 Was macht man beruflich mit dem Master Beratung & Coaching?
00:31:45 Kerstins Erfahrungen im Fernstudium an der SRH Fernhochschule
00:36:51 Woran erkenne ich Prokrastination?
00:43:58 Was sind typische Vermeidungsstrategien in Zusammenhang mit Prokrastination?
00:47:41 Was ist die sog. Prokrastinationstendenz?
00:49:44 Gibt es unterschiedliche Typen von Prokrastinierern?
00:51:44 Wie hängen Prokrastination, Commitment & Disziplin zusammen?
00:57:23 Wie kann ich Prokrastination überwinden?
01:03:40 Wie Christian seine Prokrastination überwunden hat
01:09:24 Kerstin & Christian über Coaching
01:17:24 Kerstin über ihr Coaching-Programm Rock Your Fernstudium
Kerstin im Internet:
➡️ Website: https://kerstin-obermeier.de
➡️ Podcast: https://rock-your-fernstudium.podigee.io
➡️ Instagram: https://www.instagram.com/kerstin_obermeier
➡️ Facebook: https://www.facebook.com/KerstinObermeierCoaching
Im Podcast erwähnt:
👉 Infos zum Master Beratung & Coaching an der SRH Fernhochschule: https://www.fernstudi.net/fernstudium/14155
👉 Alles zum Fernstudium an der SRH Fernhochschule im Überblick: https://www.fernstudi.net/fernhochschulen/srh-fernhochschule
Christian: So, Kerstin, herzlich willkommen im Podcast!
Kerstin: Ja, herzlichen Dank für die Einladung, lieber Christian!
Christian: Wir wollen mal ganz ausführlich über das Thema Prokrastination reden. Ich habe dich vorgestellt als Expertin für Prokrastination und habe auch gesagt, ich bin auch so ein bisschen Experte dafür. In der Vorbereitung auf den Podcast habe ich mir so gedacht, eigentlich habe ich kein großes Problem mit Prokrastination. Ich hangel mich immer so von Deadline zu Deadline, mache manche Sachen vielleicht kurz vor der Deadline, aber ich kann ganz gut einschätzen, wann ich etwas erledige, ohne da wirklich in Schwierigkeiten zu kommen.
Christian: Und dann ist mir heute eingefallen, dass ich eigentlich eine Phase in meinem Leben hatte, wo ich ein Riesenproblem mit Prokrastination hatte. Das war so um die Zeit 2011, 2012, 2013, und das war nicht einfach nur ein Burnout, sondern das ging schon eigentlich in eine schwere Depression hinein. Ich habe in der Zeit in Berlin gelebt, ich war überfordert mit allem. Ein Beispiel für Prokrastination: Ich habe tatsächlich dann auch jahrelang meinen Briefkasten nicht mehr aufgemacht. Ich habe mich von allem so ein bisschen überfordert gefühlt, bin Tag für Tag an diesem Briefkasten vorbeigeschlichen, habe gesehen, wie der überfüllt war. Alle paar Monate habe ich mir dann mal einen Müllbeutel geschnappt, die Augen zugemacht und alles rausgeschaufelt. Im Nachhinein muss ich sagen, da war jetzt auch nicht viel drin, vielleicht mal die eine oder andere Rechnung, ein Haufen Mahnungen von meiner Vermietung, aber irgendwie hat das alles funktioniert.
Christian: Meine erste Frage an dich: Wie war das bei dir mit Prokrastination in den letzten Wochen?
Kerstin: Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich von Prokrastination sehr wenig betroffen bin. Bei mir ist das eher so, was du gerade auch beschrieben hast, dieser funktionale Handlungsaufschub. Dass man ganz genau weiß, wenn eine Deadline näher ist, dass man dann viel effizienter arbeiten kann. Das hat nichts mit Prokrastination zu tun, da gibt es eine ganz klare Abgrenzung. Ich weiß einfach, mit einem gewissen Stresslevel bin ich effizienter. Prokrastination geht immer auch mit einem Leidensdruck einher. Muss ich ehrlich sagen, bin ich nicht davon betroffen.
Christian: Dann lass uns erstmal ein kleines bisschen über deinen Bildungsweg reden. Kannst du dich noch an deine Schulzeit erinnern?
Kerstin: Also Grundschule, da war ich damals auf jeden Fall hoch motiviert, habe auch viel Unterstützung von meiner Mama bekommen. Dann ging es aufs Gymnasium, und ich weiß noch, die allererste Mathe-Ex, wo ich meine erste Sechs kassiert habe, das war so ein Knackpunkt. Mir wurde auch ein gewisser Weg aus dem Familienhintergrund mitgegeben: Ich musste Latein lernen und den naturwissenschaftlichen Zweig wählen, und das war alles Dinge, die ich nicht wollte. Habe dann auch die neunte Klasse wiederholt und in der zehnten Klasse zu rebellieren angefangen. Meine Eltern haben dann eingesehen, okay, das bringt hier nichts, und haben gesagt, du darfst die Schule verlassen, unter einer Bedingung: Du musst dir einen Ausbildungsplatz suchen.
Kerstin: War für mich überhaupt kein Thema. Süddeutsche aufgeschlagen, drei Bewerbungen geschrieben, schnell einen Ausbildungsplatz als Kauffrau für Bürokommunikation in München bekommen. Und dann ist was ganz Spannendes passiert: Der ganze Druck war weg, und in meiner letzten Englisch-Schulaufgabe hatte ich die einzige Eins geschrieben. Das ging mir in anderen Fächern auch so, mein gehasstes Latein habe ich mit einer Drei abgeschlossen. Da hat man gesehen, was Druck tatsächlich ausmacht.
Christian: Und dann?
Kerstin: Ausbildung gemacht, abgeschlossen, dann zwei, drei Jahre Berufserfahrung gesammelt. Dann hatte ich einen wundervollen Chef, der irgendwann gesagt hat, Mensch Mädchen, du kannst doch so viel mehr, warum machst du nicht das, was du eigentlich machen möchtest? Und dann habe ich mir fehlendes Abitur gesagt, und er meinte, das kann man nachmachen. Dann bin ich nach Baden-Württemberg gegangen und habe in zwei Jahren meine allgemeine Hochschulreife in der Vollzeitschule nachgemacht. Keinen Tag bereut, aber ich habe es auch nie bereut, das Gymnasium nach der zehnten Klasse verlassen zu haben.
Christian: Und Wirtschaftspsychologie hast du dann studiert?
Kerstin: Allerdings erst viele Jahre später. Dann kam die Liebe, die Männer, und erst zehn Jahre später, 2014, habe ich angefangen, Wirtschaftspsychologie zu studieren, und zwar an der SRH, damals noch SRH Riedlingen. Den Bachelor habe ich dort abgeschlossen, bin dann Mama geworden, und nach einem Dreivierteljahr habe ich gesagt, okay, der Bachelor ist schön, aber es geht ja noch weiter. Dann habe ich mich für den Studiengang Systemische Beratung und Coaching eingeschrieben, heute heißt er nur noch Beratung und Coaching. Ich war tatsächlich die Allererste, die diesen Studiengang begonnen und auch beendet hat.
Christian: Was sind so die Studieninhalte?
Kerstin: Der Fokus liegt natürlich auf den Coaching-Modulen und auf dem systemischen Ansatz. Was für mich das extrem Wertvolle war, ist dieser extrem hohe Praxisanteil. Im Coaching kann man Bücher lesen so viel man will, deswegen ist man immer noch kein guter Coach, man braucht wirklich Übung, Übung, Übung. Und man wurde dabei von den Professoren supervidiert, die haben die Fälle besprochen und gesagt, hier pass mal auf, hier hättest du mehr in die Tiefe gehen können.
Christian: Wie kann man sich das praktisch vorstellen?
Kerstin: Ich arbeite mittlerweile auch als Lehrbeauftragte im Modul Coaching. Die Studierenden haben sich da mittlerweile toll organisiert, es gibt eigene WhatsApp-Gruppen, wo sie sich die Klienten hin- und herschieben. Man sollte es vermeiden, in der eigenen Familie oder im engeren Freundeskreis zu coachen, sondern wirklich fremde Fälle suchen. Ich bin damals an Facebook rangegangen und habe reingeschrieben, ich suche Freiwillige, die sich coachen lassen wollen. Da haben sich zahlreich Menschen gemeldet, und aus dieser Zeit habe ich all diese Kontakte immer noch.
Christian: Wie sieht es beruflich aus nach so einem Master?
Kerstin: Das ist nicht mit einem Satz zu sagen, weil es ganz unterschiedlich ist. Ich habe während meiner Zeit die unterschiedlichsten Kommilitonen gehabt: aus dem sozialen Bereich, aus dem psychologischen Bereich, aus dem Personalbereich. Meine Professorin hat relativ früh zu mir gesagt, Frau Obermeier, Sie brauchen eine Nische, weil Coaches gibt es wie Sand am Meer. Und interessanterweise hat mich die Nische dann gefunden: Prokrastination.
Christian: Lass uns mal über die SRH reden, die Mobile University.
Kerstin: Einen kleinen Vergleich habe ich, weil ich in der Vergangenheit zwei, dreimal versucht habe, an der FernUniversität Hagen zu studieren und da gnadenlos gescheitert bin. Für mich wird die SRH ganz klar dem Anspruch Qualitätsführer gerecht, weil sie eine sensationelle Mischung bietet aus persönlicher Betreuung, praxisorientierter und zeitgerechter Lehre. Es gibt Podcasts, Videos, Online-Vorlesungen, aber auch Präsenzvorlesungen. Es gibt tolle Studientage. Obwohl man alleine ist als Fernstudierende, hatte ich nie das Gefühl, wirklich alleine zu sein.
Christian: Und die Prüfungsformen?
Kerstin: Es gibt so ziemlich alles: klassische Klausuren, mittlerweile auch Online-Klausuren, klassische Hausarbeiten, Einsendeaufgaben, Präsentationsprüfungen. Man hat auch immer mal wieder die Möglichkeit, aus der eigenen beruflichen Praxis Themen mit einzubringen.
Christian: So, jetzt zum eigentlichen Thema: Was ist Prokrastination eigentlich?
Kerstin: Es gibt nach wie vor keine ganz einheitliche wissenschaftliche Definition. Prokrastination beschreibt eine Handlung, die man ausführen möchte, die aber aufgeschoben wird, obwohl man keinen Grund dafür hat. Man wird nicht aus externen Gründen dazu gezwungen, es ist einem bewusst, dass es mit negativen Konsequenzen einhergeht, und es ist auch mit einem Leidensdruck verbunden. Jemand, der wirklich prokrastiniert, der leidet darunter.
Kerstin: Ganz wichtig die Abgrenzung: Der funktionale Handlungsaufschub, bei dem ich etwas bewusst aufschiebe, weil ich unter Druck besser arbeiten kann, ist keine Prokrastination. Dann gibt es Self-Handicapping, wenn ich absichtlich andere Aufgaben mache, um hinterher sagen zu können, ich hatte ja gar keine Zeit. Und Faulheit ist in der Regel etwas, was eben nicht mit Leidensdruck einhergeht.
Kerstin: Prokrastination ist kein Krankheitsbild, es wird weder in der ICD aufgeführt noch in irgendeinem anderen internationalen Krankheitsverzeichnis. Aber es kann sehr wohl zu vor allem psychischen Krankheiten führen. Die Depression steht da ganz weit oben. Das schlechte Gewissen kennen vor allem meine Studierenden, die sagen, ich habe eigentlich ständig ein schlechtes Gewissen, wenn ich an mein Studium denke. Dann kommen Schlafstörungen, Essstörungen, und es kann wirklich bis in die Depression reingehen.
Christian: Was erlebe ich auch: Das Thema Schamgefühl, das zu diesem sozialen Rückzug führt. Was sind so typische Vermeidungsstrategien?
Kerstin: An Nummer eins steht ganz klar das Smartphone, ob das jetzt Instagram, TikTok oder was auch immer ist. Ich schau mal schnell artet sehr schnell aus, und dann ist eine Stunde weg. Und dann habe ich tatsächlich ganz viele Frauen im Coaching, die sich dann mit Leidenschaft um den Haushalt kümmern. Die sagen mir, Kerstin, seitdem ich studiere, hatte ich nie einen so sauberen Haushalt wie jetzt. Prokrastinierende Menschen sind ja nicht faul, die machen wahrscheinlich vieles, aber in der Regel nicht zielgerichtet.
Christian: Was ist eine Prokrastinationstendenz?
Kerstin: Es gibt die Temporal Motivation Theory, und danach gibt es vier unterschiedliche Prokrastinationstendenzen, aus denen sich der Motivationsdruck zusammensetzt. Wenn ich ein Modul vor mir her schiebe, weil ich überfordert bin, habe ich eine ganz bestimmte Tendenz. Das nächste Modul schiebe ich vielleicht vor mir her, weil es mich total langweilt, da habe ich eine andere Tendenz. Meine Aufgabe im Coaching ist es, mit den Coachees zusammen zu erarbeiten, warum sie prokrastinieren.
Kerstin: Perfektionistische Menschen sind tatsächlich ganz stark von Prokrastination betroffen. Glaubt man immer gar nicht, weil man denkt, die sind doch perfekt. Nein, sie versuchen immer alles nur perfekt zu machen und schieben auf, weil sie noch eine bessere Quelle suchen und den Satz noch mal umformulieren müssen. Ich habe Studierende, die eigentlich schon eine fertige Arbeit haben, sie nur noch abschicken müssen, aber sagen, der Satz passt noch nicht ganz.
Christian: Warum ist man auf Arbeit eigentlich diszipliniert, aber im Studium nicht?
Kerstin: Auf der Arbeit wird unser Belohnungssystem aktiviert. Es gibt Menschen, die werden durch das Gehalt belohnt, durch Bonuszahlungen, oder die Kollegen sind einfach unheimlich toll. Und je nachdem, wie gut das Belohnungssystem in der Firma erfüllt wird, desto motivierter und disziplinierter bin ich. Jetzt sitze ich aber allein zu Hause vor meinem Rechner, wer belohnt mich denn da? Das muss ich wirklich selber machen. Es ist ganz wichtig, dass man lernt, sich auch selber zu belohnen, weil nur dann bleibt die Motivation dauerhaft erhalten.
Kerstin: Das Stichwort Commitment ist auch ganz wichtig. Auf der Arbeit unterschreibst du einen Vertrag, du gehst ein Commitment ein. Und wer macht schon mit sich selber einen Vertrag? In meinem Coachingprogramm committen wir uns alle gemeinsam als Gruppe, ganz wichtig.
Christian: Wie kann man Prokrastination überwinden? Was hast du für Tools im Werkzeugkoffer?
Kerstin: Als Erstes erarbeite ich immer die Tendenz. Für Zeit- und Selbstmanagement gibt es klassische Methoden. Was ich meinen Studierenden eigentlich allen immer mitgebe, ist das Pareto-Prinzip, dass man wirklich 80 Prozent einer Hausarbeit in 20 Prozent der Zeit schafft. Aber du kannst die tollsten Tools an der Hand haben, das hilft alles nichts, wenn du dein Warum nicht kennst.
Kerstin: Wenn jemand eine gestörte Selbstwirksamkeitserwartung hat, also an eine Aufgabe rangeht und denkt, das kann ich nicht, das werde ich nie lösen können, dann ist es ganz wichtig, sich diesen Berg klein zu machen und mit etwas anzufangen, wo man sich sicher fühlt. Eine andere Tendenz ist das Thema Wert: Wenn der Wert des Studiums nicht mehr da ist, warum soll ich dann weitermachen?
Kerstin: Ganz wichtig ist auch die soziale Unterstützung. Ich hatte im Master das große Glück, dass ich einen Study Buddy hatte. Wir haben unterschiedliche Masterstudiengänge belegt, aber haben uns trotzdem immer gegenseitig motiviert. Und ich erlebe es leider oft, dass Partner oder Partnerinnen nicht hinter dem Studium stehen. Da ist es wichtig, sich jemanden zu suchen, mit dem man gemeinsam das Ziel hat.
Christian: Was mir geholfen hat, war, mich erstmal mit mir auseinanderzusetzen. Ich habe versucht, gesünder zu werden, leichten Sport zu machen. Der wichtigste Faktor war, meine Umgebung zu ändern, aus Berlin raus. Was mir auch geholfen hat, war Meditation, um Ziele zu visualisieren. Ich habe mir immer visualisiert, wie ich das Ganze schon geschafft habe, und dann richteten sich alle meine Handlungen darauf aus.
Kerstin: Das Thema Akzeptanz ist auch ganz wichtig. Wenn jemand inzwischen eine Familie gegründet hat und die Lebensumstände ganz anders sind, das auch zu akzeptieren: Hey, das Studium steht jetzt nicht mehr auf Platz eins, das ist völlig legitim.
Christian: Kannst du uns noch etwas zu deinem Coachingprogramm Rock Your Fernstudium erzählen?
Kerstin: Rock Your Fernstudium startet immer einmal im Monat und ist ein Sechs-Wochen-Programm. Es sind immer drei bis maximal acht Studierende in einem Kurs zusammengefasst. Die erste Stunde ist immer ein Gruppen-Coaching, wo wir uns alle kennenlernen. Da lachen die Studierenden immer, weil sie merken, sie sind überhaupt nicht alleine, da gibt es Leute, die studieren noch viel länger. Da wird das Thema Commitment in den Fokus gestellt, wir setzen uns ein gemeinsames Ziel nach den SMART-Kriterien.
Kerstin: In Woche zwei und drei geht es in die Einzelsessions, wo wirklich die individuellen Themen herausgearbeitet werden. In Session vier treffen wir uns wieder zusammen, in Stunde fünf und sechs gibt es wieder Einzelcoachings. Die letzte Stunde treffen wir uns wieder alle, und da wird in der Regel gefeiert. Begleitet wird das Programm immer von einer WhatsApp-Gruppe und einem Eins-zu-eins-WhatsApp-Support durch mich, sieben Tage die Woche.
Kerstin: Ich habe wirklich viele Studierende, die studieren schon sechs bis zehn Jahre und hängen noch mittendrin. In dieser WhatsApp-Gruppe bilden sich oft tolle Dynamiken, eigenständige Lerngruppen daraus, und Studentinnen, die 200, 300 Kilometer auseinander wohnen, wollen sich einfach auch mal treffen. Und das ist das, was meine Coachees lernen: Ganz genau bei sich selber hinzuschauen, die soziale Unterstützung zu nutzen, und dieses warme Nest zu haben, das Sicherheit und Geborgenheit gibt, dass wir das gemeinsam schaffen können.
Christian: Kerstin, super interessant! Man merkt auch richtig, wie du für dieses Thema brennst. Finde ich schön, dass du Leuten da weiterhilfst, ihr Studium zu rocken. Tausend Dank für die Teilnahme!
Kerstin: Ich danke dir noch mal herzlich, Christian, für die Einladung, und dir auch einen schönen Tag. Ciao!

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