Ist das Zertifikat „Grundlagen des Software Engineering“ für dich geeignet?
Das Nano Degree richtet sich an Berufstätige und Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die grundlegendes Wissen im Software Engineering erwerben möchten. Besonders geeignet bist du, wenn du bereits im IT-Bereich arbeitest, in ein softwarebezogenes Aufgabengebiet wechseln willst oder erste Grundlagen für weiterführende IT-Qualifikationen suchst. Auch für Fachkräfte aus angrenzenden Bereichen wie Ingenieurwesen, Wirtschaft oder Technik ist das Zertifikat sinnvoll, wenn du fundiert in Methoden und Prozessen der Software-Entwicklung einsteigen willst.
Welche Zulassungsvoraussetzungen gelten?
Für die Teilnahme werden keine speziellen Abschlüsse oder ein Abitur vorausgesetzt – der Zugang ist ohne NC, mit und ohne Abitur möglich. Eine formale Hochschulzulassungsberechtigung ist für das Hochschulzertifikat nicht erforderlich. Du kannst dich jederzeit einschreiben, der Studienbeginn ist flexibel zu jedem Zeitpunkt möglich.
Persönlich solltest du Interesse an IT-Prozessen und der Strukturierung komplexer Aufgaben mitbringen. Grundkenntnisse im Umgang mit digitalen Medien und Mathematikverständnis sind hilfreich, aber nicht zwingend vorgeschrieben. Eigenständige Arbeitsweise, Analysestärke sowie die Bereitschaft, dich in neue technische und methodische Inhalte einzuarbeiten, sind für den erfolgreichen Abschluss besonders wichtig. Von Vorteil ist Praxiserfahrung in technischen oder organisatorischen Berufsfeldern, aber auch als motivierte Quereinsteigerin oder motivierter Quereinsteiger kannst du starten.
Welche Kompetenzen erwirbst du im Kurs „Grundlagen des Software Engineering“?
Im Fernkurs „Grundlagen des Software Engineering“ an der Wilhelm Büchner Hochschule entwickelst du ein systematisches Verständnis für die gesamte Softwareentwicklung. Du lernst, den Lebenszyklus von Softwareprojekten zu analysieren, zu planen und zu steuern. Schwerpunkte sind:
- Vorgehensmodelle der Softwareentwicklung (klassisch und agil)
- Planungs- und Entwicklungsphasen – inklusive Lasten- und Pflichtenheft
- Modellierungstechniken, z. B. Daten-, Ablauf- und objektorientierte Modellierung mit UML
- Umgang mit Modellierungswerkzeugen in der Praxis
- Architekturmuster (beispielsweise adaptive Systeme, verteilte Systeme)
- Statische und dynamische Methoden der Softwarequalitätssicherung
- Testgetriebene Entwicklung und automatisiertes Testen
- Unterscheidung und Anwendung verschiedener Entwurfsmuster (Erzeuger-, Struktur- und Verhaltensmuster)
- Praxisnahes Umsetzen: Konzeption und Koordination eigener Projekte inklusive Aufwandsschätzung und Schnittstellensteuerung
Nach Abschluss bist du in der Lage, Softwareprojekte strukturiert zu managen, Qualität durch definierte Prozesse sicherzustellen und zentrale Methoden/Tools im Entwicklungsalltag anzuwenden.
Wie ist der Kurs aufgebaut und organisiert?
Der Kurs läuft als kompaktes Fernstudium mit einer Dauer von 2 Monaten und beinhaltet 6 ECTS-Verrechnungspunkte auf Bachelorniveau. Du kannst jederzeit starten – es gibt keine festen Semestertermine, der Kurs ist komplett flexibel studierbar. Die wichtigsten Merkmale:
- Modularisierte Inhalte: Sämtliche Materialien (Lehrbriefe, digitale Arbeitswerkzeuge, ergänzende E-Learning-Inhalte) erhältst du zum Kursbeginn direkt per Post und digital auf dem modernen Online-Campus.
- Selbstbestimmtes Lerntempo: Du bearbeitest die Module eigenständig und entscheidest, wann du jeweiligen Prüfungen ablegst.
- Kostenlose Verlängerung: Die Regelstudienzeit beträgt 2 Monate, eine kostenfreie Betreuungsverlängerung um weitere 2 Monate ist möglich.
- Betreuung und Austausch: Persönliche Tutorinnen/Tutoren begleiten dich, individuelle Rückmeldungen zu Einsendeaufgaben und laufender Support durch Studienberater stehen bereit.
- Prüfungsformate: Studienbegleitende Aufgaben und Prüfungen kannst du vielfach online absolvieren – an festen Standorten oder digital, in der Regel als Open-Book-Klausuren.
- Künstliche Intelligenz: Du profitierst vom KI-Lernassistenten WBH A[I]ssist für Erklärungen, Verständnisfragen oder Übungsfeedback in Echtzeit.
Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du das Hochschulzertifikat, das auf ein späteres Bachelorstudium anrechenbar ist.
Welche beruflichen Möglichkeiten eröffnet dir das Zertifikat?
Das Zertifikat legt ein fundiertes Fundament für klassische und agile Softwareentwicklung und ist besonders gefragt bei Arbeitgebern unterschiedlichster Branchen. Mit den erlernten Kompetenzen qualifizierst du dich unter anderem für:
- Junior- oder Associate-Positionen in Softwareentwicklung und Applikationsdesign
- Positionen im Bereich IT-Projektmanagement
- Tätigkeiten als IT-Beraterin/IT-Berater oder im Consulting mit Technologiefokus
- Funktionen in Organisationsabteilungen mit IT-Bezug, z. B. Koordination und Steuerung von Entwicklungsprojekten
- Selbstständigkeit als Entwickler, Testmanager oder Technischer Consultant
Grundlagenwissen im Software Engineering ist in der wachsenden Digitalwirtschaft ein Karrierebeschleuniger. Es bildet die ideale Voraussetzung für den Einstieg in weiterführende Bachelor-, Master- oder Weiterbildungsprogramme sowie für die Vertiefung in Spezialgebiete (z. B. Datenbankentwicklung, IT-Architektur, Testautomatisierung).
Je nach Branche und Erfahrung sind in diesem Sektor sogar sechsstellige Jahresgehälter möglich. Arbeitgeber schätzen zertifizierte Kompetenzen und Praxisnähe besonders.
Mit welchen Kosten musst du für das Zertifikat rechnen – und wie kannst du finanzieren?
Die Studiengebühr beträgt 575 Euro im Monat bei einer Laufzeit von 2 Monaten, das entspricht insgesamt 1.150 Euro. Im Preis enthalten sind sämtliche Materialien (Print und digital), die Betreuung durch Fachpersonal, die Nutzung des digitalen Campus samt KI-Lernassistent und die Prüfungsleistungen.
- Kostenlose Verlängerung: Falls du mehr Zeit benötigst, kannst du den Kurs um 2 weitere Monate ohne Zusatzkosten verlängern.
- Ratenzahlung: Die Studiengebühr ist monatlich zahlbar.
- Rabatte und Förderung: Alumni von WBH-Partnerinstituten erhalten 10 % Rabatt, Bundeswehrangehörige 20 % Nachlass. In vielen Fällen unterstützen Arbeitgeber die Weiterbildung finanziell. Auch regionale und bundesweite Programme zur Bildungsförderung oder Stipendien können genutzt werden.
- Steuerliche Absetzbarkeit: Die Studiengebühren sind in der Regel als Werbungskosten oder Sonderausgaben steuerlich geltend zu machen.
Durch die kurze und flexible Kursstruktur sind die Kosten transparent planbar, und Berufstätige können ohne Verdienstausfall ihre Qualifikation gezielt ausbauen.
Erfahrungen & Bewertungen
Quelle dieser Kursinfos: Anbieter-Website
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