Ist das Zertifikat „Mental Health & Wellbeing“ für dich geeignet?
Das Hochschulzertifikat richtet sich an Berufstätige und Studierende, die ihre Kompetenzen im Bereich mentale Gesundheit, Achtsamkeit und emotionale Intelligenz gezielt ausbauen möchten. Geeignet bist du besonders, wenn du im Arbeitsalltag Verantwortung für dich selbst oder andere trägst – zum Beispiel als Führungskraft, Teammitglied in einem sozialen oder pädagogischen Umfeld, HR-Manager oder als Person mit Interesse an nachhaltiger Selbstführung und Stressbewältigung. Auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger aus anderen Branchen, die praktische Soft Skills im Bereich Wellbeing suchen, können profitieren.
Welche Zugangsvoraussetzungen musst du erfüllen?
Formale Zulassungsvoraussetzungen:
- Für das Zertifikat ist kein spezieller Hochschulabschluss erforderlich.
- Du benötigst gute Englischkenntnisse, da der gesamte Kurs und die Prüfungsleistungen auf Englisch stattfinden.
- Technischer Zugang zu einem internetfähigen Computer ist notwendig, da das Programm komplett online durchgeführt wird.
Persönliche Voraussetzungen:
- Bereitschaft, dich mit eigenen Denk- und Verhaltensmustern auseinanderzusetzen und Selbstreflexion zu üben.
- Interesse an den Themen Achtsamkeit, Stressmanagement und sozial-emotionaler Kompetenz.
- Eigenverantwortliches Arbeiten: Du solltest selbstständig online lernen und Projektergebnisse fristgerecht abgeben können.
- Kommunikationsfähigkeit und Offenheit, da der Austausch in einer internationalen Lerncommunity stattfindet.
- Du solltest etwa 10 Stunden pro Woche für die Bearbeitung der Kursinhalte einplanen können.
Mental Health & Wellbeing: Diese Kompetenzen erwirbst du im Zertifikat
Im Zertifikat Mental Health & Wellbeing entwickelst du praxisrelevante Fähigkeiten, um die psychische Gesundheit im beruflichen und privaten Alltag gezielt zu stärken. Der Fokus liegt auf den Kernbereichen Achtsamkeit, Stressmanagement, Selbstführung und emotionale Intelligenz. Du lernst, Gedanken und Gefühle bewusster wahrzunehmen und zu steuern, die wissenschaftlichen Grundlagen von Wohlbefinden zu verstehen und Techniken für einen resilienten Umgang mit Belastungssituationen anzuwenden.
- Selbstführung und Somatische Intelligenz: Du lernst, innere Ressourcen zu aktivieren und mit körperlichen sowie emotionalen Reaktionen konstruktiv umzugehen. Ziel ist es, eigenverantwortliche Entscheidungen zu stärken und das persönliche Wohlbefinden nachhaltig zu fördern.
- Vorurteilsfreies Denken & Diversity-Kompetenz: Du reflektierst soziale Prägungen, erkennst Stereotype und entwickelst Methoden, um Vielfalt wertschätzend einzubinden. Dazu gehört das Formulieren konkreter DEI-Ziele (Diversity, Equity, Inclusion) für inklusive Teams und Organisationen.
- Umgang mit Emotionen in unsicheren Zeiten: Du setzt dich mit emotionalen Herausforderungen, Stress und Trauma auseinander und lernst, eigene sowie fremde Emotionen besser zu identifizieren und zu regulieren. Dabei werden dir Strategien zur Förderung von Widerstandsfähigkeit und Stabilität vermittelt.
- Intersektionalität & soziale-emotionale Kompetenz: Du analysierst den Zusammenhang von Identität, Zugehörigkeit und Gerechtigkeit und übst praxisorientierte Schritte, um ein unterstützendes und sicheres Umfeld für dich und andere zu schaffen.
Am Ende bist du in der Lage, sowohl für dich selbst als auch für Teams gezielte Maßnahmen zur Förderung von mentaler Gesundheit zu konzipieren und umzusetzen.
Wie ist das Zertifikat aufgebaut und wie läuft es ab?
Das Zertifikat ist als reiner Online-Fernkurs angelegt und dauert 3 Monate. Es umfasst 15 ECTS-Punkte und ist auf einen wöchentlichen Arbeitsaufwand von etwa 10 Stunden ausgelegt. Der Kurs ist in drei thematische Challenges (je etwa einen Monat) gegliedert:
- Challenge 1: Managing Your Inner Team – Stärkung der Selbstführung und Grundlagen der Somatischen Intelligenz
- Challenge 2: Non Judgemental Thinking – Vorurteilsfreie Denkansätze in Bezug auf Diversity, Komplexitätsreduktion und Förderung eines inklusiven Arbeitsklimas
- Challenge 3: Managing Emotions in Times of Uncertainty and Stress – Praktiken für den Umgang mit schwierigen Emotionen, Stress und sozialen Herausforderungen
Das didaktische Konzept setzt auf Challenge-based Learning statt klassischer Prüfungen. Du arbeitest an praxisnahen Aufgaben und Projekten, die von Branchenexpertinnen und Experten begleitet werden. Wöchentliche Live-Sessions und interaktive Selbstlernphasen über die Lernplattform bieten Flexibilität und ermöglichen internationales Networking. Nach Abschluss erhältst du ein staatlich anerkanntes Hochschulzertifikat, das deine neu erworbenen Kompetenzen digital und nachvollziehbar ausweist. Die im Kurs erworbenen ECTS können dir auf weiterführende Studiengänge angerechnet werden.
Berufliche Einsatzmöglichkeiten nach dem Zertifikatsabschluss
Mit dem Zertifikat Mental Health & Wellbeing schärfst du dein Profil für unterschiedliche berufliche Rollen.
- Du qualifizierst dich als Health & Wellbeing Coach, für die Beratung zu mentaler Gesundheit in Unternehmen, Organisationen oder Bildungseinrichtungen.
- Das Zertifikat ist ein wertvoller Zusatz für Führungskräfte, Personalentwicklerinnen und HR-Manager, die resiliente Teams fördern und Diversity-Strategien implementieren möchten.
- Auch in sozialen und pädagogischen Berufen, im Change Management sowie im betrieblichen Gesundheitsmanagement bietet das Wissen deutliche Vorteile.
- Die erlangten Kompetenzen sind branchenübergreifend gefragt – insbesondere in zukunftsorientierten Unternehmen mit Fokus auf nachhaltige Entwicklung und Arbeitskultur.
Das Zertifikat bietet zudem die Möglichkeit, sich für weiterführende Studiengänge (z. B. Bachelor oder Master) anrechnen zu lassen und das eigene Kompetenzprofil gezielt auszubauen.
Wie hoch sind die Gebühren und welche Finanzierung gibt es?
Für das Zertifikat Mental Health & Wellbeing fallen 1.950 Euro Gesamtkosten an. Im Preis enthalten sind sämtliche digitalen Lernmaterialien, persönliche Betreuung, Zugang zur Lernplattform sowie die Prüfungsleistungen. Ratenzahlungen sind in der Regel möglich, sodass du die Kursgebühr flexibel an deine finanzielle Situation anpassen kannst. Vielfach besteht die Möglichkeit, dass der Arbeitgeber Weiterbildungskosten übernimmt oder fördert. Darüber hinaus kannst du die Ausgaben für die Weiterbildung als Werbungskosten steuerlich geltend machen.
Studienberatung
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