So war das Fernstudium am IST-Studieninstitut/IST Hochschule – mein Erfahrungsbericht
Christian hat über das IST-Studieninstitut der IST-Hochschule für Management in Düsseldorf eine berufsbegleitende Weiterbildung absolviert. Im Video erzählt er über seine Erfahrungen mit der Fernhochschule bzw. der Fernschule in Bezug auf Studienmaterialien, Skripte, Präsenzseminare und mehr.
Inhalt:
00:00 Intro
01:23 Skripte
03:21 Betreuung
07:14 Seminare
09:16 Prüfungen
12:44 Fazit
14:58 Ciao
👉 Mehr Infos zur IST-Hochschule für Management: fernstudi.net/fernhochschulen/ist-hochschule-fuer-management
👉 Mehr Infos zum IST-Studieninstitut: fernstudi.net/fernschulen/ist-studieninstitut
👉 Details zum Stress- und Mentalcoach: fernstudi.net/weiterbildung/12382
👉 Christian zeigt euch den Onlinecampus der IST-Hochschule: youtube.com/watch
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Transkript
Schönen guten Tag. In diesem Video geht es um meine Weiterbildung am IST-Studieninstitut. Ich will euch erzählen, wie das war, meine Erfahrungen ein bisschen schildern. Ich zeige euch die Studienmaterialien und wie ich die fand, ich sage auf jeden Fall etwas zu den Seminaren und Vor-Ort-Veranstaltungen und dann natürlich auch ein paar Worte zur Betreuung. Und dann gibt es noch ein ganz kleines Fazit für alle diejenigen von euch, die sich für eine Weiterbildung am Studieninstitut interessieren oder auch für einen Bachelor- oder Masterstudiengang an der Hochschule. Mein Name ist Christian, und ich wünsche euch viel Spaß mit diesem Video.
Vorweg: um welche Weiterbildung es geht
Eine kleine Info vorweg: Ich habe die Weiterbildung zum Stress- und Mentalcoach am IST-Studieninstitut gemacht, eine der kleineren Weiterbildungen. Die ist also jetzt nicht ganz so groß wie beispielsweise die Trainerlizenz-Ausbildungen und natürlich wie die Studiengänge an der Hochschule.
Aber wenn ihr euch dafür interessiert, vielleicht an der IST-Hochschule zu studieren, Bachelor oder Master, Fernstudiengang oder auch einen dualen Studiengang – die werden dort auch angeboten –, dann guckt euch dieses Video trotzdem an. Denn die Strukturen zwischen beiden Einrichtungen, also Studieninstitut und Hochschule, sind doch fast dieselben: der gleiche Campus, derselbe Online-Campus und so weiter.
Die Studienmaterialien
Ich komme zuerst zu den Studienmaterialien. Das hier sind die Materialien, die habe ich relativ schnell in den ersten zwei, drei Monaten zugeschickt bekommen, so ein richtiger Schwung an Heften.
Ich muss sagen: Ganz am Anfang, als ich angefangen habe, die durchzuackern, war ich ein kleines bisschen enttäuscht. Dazu muss man wissen, dass ich aus dem akademischen Background komme, schon viele Semester Studium hinter mir habe und gewohnt bin, akademisch anspruchsvolle Texte mit viel verschwurbelter Sprache und Fußnoten und so weiter zu lesen. Das ist hier überhaupt nicht der Fall.
Ich habe dann aber auch relativ schnell gemerkt, dass mir diese Hefte super dabei helfen, erst mal eine generelle Übersicht über die ganzen Themen zu bekommen, die relevant sind, wenn man im Bereich Coaching arbeiten will. Und dann merkte ich: Ich brauche das überhaupt nicht, dass hier jeder Satz mit einer Fußnote versehen ist. Ich mache ja keinen Bachelorstudiengang, sondern einfach diese Weiterbildung, und dafür waren diese Hefte absolut ausreichend.
Wie gut die sind und wie gut die auch didaktisch aufbereitet sind, habe ich vor allem zum Schluss der Weiterbildung gemerkt, als ich mich intensiv auf die Prüfungen vorbereitet habe. Da habe ich gemerkt: Wenn ich die systematisch durchgehe, mit Hilfe der Fragen, die man dazubekommt, dann kann ich damit richtig gut lernen. Es ist auch sehr viel hängen geblieben.
Also Fazit zu den Heften: Die haben mir sehr gut gefallen, und sie haben mir im Verlauf des Kurses auch immer besser gefallen. Ich habe dann auch einen der Autoren kennengelernt, weil der auch Dozent in den Seminaren war – zu denen sage ich gleich noch etwas.
Aber ihr dürft am IST-Studieninstitut nicht erwarten, dass ihr da Hefte auf absolut höchstem akademischen Niveau bekommt. Wenn ihr das wollt, dann geht ihr besser gleich an die IST-Hochschule und macht einen der Bachelor- oder Masterstudiengänge.
Die Betreuung
Jetzt zur Betreuung: Die fand ich wirklich richtig, richtig gut, und das habe ich schon in den ersten Monaten gemerkt. Abgesehen davon, dass da sehr schnell Antworten auf E-Mails und Nachfragen kommen – was man natürlich auch voraussetzt in so einer Weiterbildung oder an so einer Einrichtung wie dem IST-Studieninstitut –, war ich ein bisschen ein Sonderfall, sage ich mal.
Das ging schon damit los, dass ich das allererste Seminar canceln musste, und zwar aus gesundheitlichen Gründen. Es gibt hier in der Studienordnung die Regel, dass man zwei Wochen vorher absagen muss, dann kann man das problemlos absagen. Oder man holt sich ein Attest beziehungsweise eine Krankschreibung vom Arzt, dann kann man auch ganz kurzfristig vorher absagen.
Jetzt hatte ich irgendwelche gesundheitlichen Sachen, bin aber nicht zum Arzt gegangen, um mir ein Attest zu holen, weil ich nicht wegen jeder Kleinigkeit gleich zum Arzt renne. Ich habe dann wirklich sehr kurzfristig, drei, vier Tage vorher, dieses Seminar abgesagt und wollte es dann doch noch irgendwie nachholen. Ich habe dann einen Monat später oder so meine Betreuerin angeschrieben und gefragt, ob es irgendeine Möglichkeit gibt, das Seminar noch mal zu wiederholen – ich würde auch dafür bezahlen. Und dann konnte ich tatsächlich, also da hat man es eingerichtet, dass ich in der Nachfolgegruppe an dem Seminar teilnehmen kann. Was ich dann auch gemacht habe und was sich absolut gelohnt hat. Also hier hat man wirklich eine sehr kulante Ausnahme für mich gemacht, ich habe auch nicht noch mal extra bezahlt.
Das zweite war dann zum Schluss: Ich habe meine Betreuungszeit ein ganz kleines bisschen überzogen. In diesem Kurs war es so, dass ich das Ganze noch mal ein halbes Jahr überziehen konnte und weiter betreut wurde, ohne extra zu bezahlen. Dann war ich schon kurz vorm Ende dieser Betreuungszeit, und da war klar: Ich muss jetzt endlich mal die Abschlussprüfungen machen. Und dann kam Corona dazwischen, wunderbar.
Es war dann so, dass ich meine Prüfungen beziehungsweise die nächsten Klausuren nur noch nach meiner Betreuungszeit hätte machen können. Denn man muss sich für seine Klausur zwei, drei Wochen oder vielleicht sogar Monate vorher anmelden, das muss ja auch organisiert werden. Das ist ja nicht wie an einer staatlichen Uni, wo 100 Leute aus demselben Kurs zusammen die Klausur schreiben, sondern jeder schreibt dann, wann er kann. Es gibt also feste Termine, einmal im Monat kann man an der Klausur teilnehmen.
Und wie gesagt, ich war einfach schon zu spät dran und hätte dann meine Betreuungszeit verlängern müssen, kostenpflichtig, und wollte einfach endlich fertig werden mit dieser Weiterbildung. Da habe ich dann noch mal meine Betreuerin ganz freundlich gefragt, ob es irgendwie möglich sei, an dieser Prüfung jetzt so kurzfristig noch teilzunehmen – die fand irgendwie in den nächsten zwei Wochen statt. Und auch das hat das IST-Studieninstitut dann eingerichtet, dass ich an den Prüfungen teilnehmen kann. Zu den Prüfungen sage ich gleich noch mal etwas.
Auch das war noch mal eine super Ausnahme, das kann man ja nicht von jeder Einrichtung erwarten. Ich meine, an der staatlichen Hochschule gibt es solche Ausnahmen einfach überhaupt nicht: Wenn man da nicht teilnehmen kann und keine Entschuldigung hat, dann ist man einfach durchgefallen. Aber hier ging das wirklich, das war sehr freundlich.
Also Fazit zur Betreuung: Die Betreuung am IST-Studieninstitut ist richtig, richtig gut. Und zwar nicht nur per E-Mail und bei solchen Ausnahmen wie bei mir, sondern auch in den Seminaren, wo dann immer mal wieder jemand reinkam. Unsere Betreuerin lernt man dann auch persönlich kennen, und sie hat uns teilweise sogar Trinken geholt, mitten im Sommer, als das Wasser für die Gruppe ausgegangen ist, und hat wirklich sehr persönlich mit allen von uns gesprochen. Das hat mir auch richtig gut gefallen.
Die Seminare
Jetzt zu den Seminaren. In meinem Kurs war es so, dass ich insgesamt vier Seminare hatte, über die ganzen eineinhalb Jahre Studienzeit verteilt. Die ersten beiden Seminare fanden direkt in Düsseldorf statt, und das ist schon mal ein Erlebnis für sich: Der Campus des IST-Studieninstituts ist wirklich richtig toll. Nehmt die Möglichkeit auf jeden Fall in Anspruch, wenn irgendwo Seminare sind, selbst wenn die nur optional sind. Da ist auch gleich ein Hotel in der Nähe, dort am Bahnhof – wenn man im Hotel unterkommt, läuft man nur noch ein paar Schritte bis zum IST. Die haben wirklich schon mal ein super Gebäude.
Ich habe übrigens auch Vlogs dazu gemacht, die gibt es hier auf diesem Channel, da zeige ich euch auch ein kleines bisschen den Campus. Vielleicht blenden wir hier noch ein paar Bilder von den Aufnahmen ein – gerade im Sommer macht das richtig Spaß.
Ansonsten waren die Seminare für mich das absolute Highlight dieser Weiterbildung. Die waren auf jeden Fall noch wichtiger, als nur mit den Heften zu lernen oder irgendwelche Sachen auswendig zu lernen. Da habe ich auch persönlich richtig viel mitgenommen.
Bei den ersten beiden Seminaren ging es mehr um Coaching, um diesen Coaching-Aspekt der ganzen Weiterbildung – ich hatte ja gesagt, ich habe die Weiterbildung zum Stress- und Mentalcoach gemacht. Auch mit einer super Dozentin und mit einer super Gruppe. Ich hatte sogar mit zwei Gruppen Seminare, weil ich ja gesagt hatte, dass ich an dem einen Seminar erst nicht teilnehmen konnte und dann in der späteren Gruppe teilgenommen habe – dadurch habe ich einfach noch mehr Leute kennengelernt.
Die anderen beiden Seminare fanden nicht direkt in Düsseldorf statt, sondern in Ratingen – aber das ist natürlich von Kurs zu Kurs ganz unterschiedlich. Da habe ich dann Kursleiterlizenzen im Bereich Progressive Muskelrelaxation und so etwas gemacht, auch mit einem super Dozenten und einer super Gruppe. Die Seminare waren auch sehr intensiv, weil da auch noch Prüfungen anstanden.
Die Prüfungen
Jetzt noch ein paar Worte zu den Prüfungen und dazu, wie schwer das Ganze war. Es ist natürlich eine Weiterbildung, man darf sich das nicht so schwer vorstellen wie an der Uni, aber man hat trotzdem von Anfang an sehr viel zu tun gehabt. Denn man muss erst mal Einsendeaufgaben erledigen, und das waren wirklich drei sehr umfangreiche Einsendeaufgaben.
Hier war es so, dass ich insgesamt über ein Jahr Zeit hatte, die zu bearbeiten. Also hier eine kleine Kritik ans Studieninstitut oder auch an die Hochschule: den Studierenden vielleicht nicht ganz so lange Zeit lassen. Denn ich habe mir tatsächlich diese anderthalb Jahre beziehungsweise das Jahr Zeit gelassen für diese Einsendeaufgaben und habe die dann erst kurz vor knapp erledigt. Vielleicht ist es besser, wenn man das verteilt, also wenn die erste Einsendeaufgabe direkt in den ersten zwei, drei Monaten abgegeben werden muss. Aber vielleicht geht es anderen Studierenden auch anders, die haben da nicht so ein Prokrastinationsproblem. Man lernt aber auch sehr viel bei solchen Einsendeaufgaben, die werden auch kontrolliert und benotet.
Dann gab es in den beiden Seminaren, die in Ratingen stattfanden, noch mal Prüfungen, die aus zwei Teilen bestanden. Einmal kurze Klausuren – die waren wirklich sehr einfach, also Multiple-Choice-Klausuren, alles, was da abgefragt wurde, hatte man auch in den Seminaren gelernt. Da ist auch wirklich keiner durchgefallen, und die Noten sind auch nicht in die Endnote eingeflossen.
Aber man hatte noch praktische Prüfungen, und die waren schon, ich will mal sagen, stressig für viele, weil man sich da präsentieren muss. Man muss so eine Kursstunde vorbereiten, jeder hat ganz unterschiedliche Aufgaben bekommen. Aber das hat auch richtig Spaß gemacht, weil man dann auch sehr intensiv seine Mitschüler und Kommilitonen noch mal kennenlernt – das ist wirklich eine sehr intensive Erfahrung, diese Prüfungen zusammen zu machen.
Und ganz zum Schluss gab es dann noch die Abschlussklausuren, die hatten es noch mal richtig in sich. Dazu habe ich auch ein Video hier auf diesem Channel gemacht. Ich hatte schon gesagt, ich hatte sehr wenig Zeit, mich auf diese Abschlussklausuren vorzubereiten, zwei Wochen oder so. Also hier die Empfehlung für jeden, der so einen Kurs macht: Macht euch von Anfang an schon eure Karteikarten fertig, nicht so wie ich, der erst zwei Wochen vorher die Karteikarten basteln und dann anfangen zu lernen musste. Macht euch die von Anfang an fertig und lernt konsequent von Anfang an, dann habt ihr nicht so Stress wie ich.
Aber vom Schwierigkeitsgrad her war es auch nicht so wie an einer Uni, beispielsweise an den staatlichen Unis, wo man sich wirklich gar nichts erlauben darf und wo man durchgefallen ist, wenn man nur ein Prozent oder ein Pünktchen weniger hat. Sondern es war schon recht einfach, aber man muss halt sehr viel gelernt haben.
Was natürlich krass war: dass es zwei Klausuren hintereinander waren, jeweils zwei Stunden mit einer halben Stunde Pause dazwischen. Bei der zweiten hat dann auch schon ein bisschen die Konzentration nachgelassen. Also hier weiß ich nicht, ob es vielleicht besser wäre, wenn man die Klausuren auf die Weiterbildung verteilt – keine Ahnung, nach dem ersten halben Jahr eine Klausur, nach dem zweiten halben Jahr die zweite. Aber das ist dann natürlich auch ein Kostenfaktor, denn es kostet ja auch Geld, zu den Klausuren anzureisen und vielleicht zu übernachten. Ich weiß auch nicht, was da die Beweggründe der Hochschule sind, dass man zwei Klausuren an einem Tag schreibt. Aber ich fand es okay, ich bin auf jeden Fall durchgekommen – nicht mit den allerbesten Noten, aber ich bin durchgekommen. Wie gesagt, die sind nicht ganz so schwer, wie es die Klausuren vielleicht an der IST-Hochschule wären.
Fazit
So, Fazit: Ich bin absolut zufrieden mit dieser Weiterbildung am IST-Studieninstitut. Das wird bei mir auch definitiv nicht die letzte Weiterbildung am Studieninstitut sein. Ich weiß, dass es bei meinen Mitschülern beziehungsweise anderen Teilnehmern auch so ist, und es waren auch einige dabei, für die war das nicht die erste Weiterbildung – die fanden das Studieninstitut auch so gut, dass sie da schon mehrere gemacht haben. Einer hatte beispielsweise schon eine Trainerlizenz am Studieninstitut gemacht und hat jetzt als Lehrer noch diesen Stress- und Mentalcoach gemacht, um dann auch als Beratungslehrer zu arbeiten.
Natürlich gab es von den anderen Teilnehmern hier und da auch Kritikpunkte, beispielsweise an den Studienheften. Das war dann aber auch eine Teilnehmerin, die wie ich einen akademischen Background hat – das war eine Medizinerin, glaube ich, oder eine Ärztin. Da ist klar, da hat man auch andere Ansprüche an seine Hefte. Die meisten Leute dort kamen aus Gesundheitsberufen, und für die waren die Hefte absolut ausreichend, die hatten damit genug zu tun. Für mich waren sie, wie gesagt – und das habe ich vor allem zum Schluss der Weiterbildung bei der Vorbereitung gemerkt – auch absolut ausreichend.
Also, ich würde definitiv noch mal ans Studieninstitut gehen, und ich werde das auch. Da werde ich wahrscheinlich so eine Trainerlizenz machen, A- oder B-Lizenz, darauf freue ich mich jetzt schon. Das wird in den nächsten ein, zwei Jahren passieren, denke ich mal.
Ich persönlich kann die Einrichtung, also das Studieninstitut, absolut weiterempfehlen, und ich denke mal, da kann ich auch für die IST-Hochschule sprechen. Wenn ihr also überlegt, dort einen Fernstudiengang oder dualen Studiengang zu machen: Schaut euch vielleicht mal vor Ort den Campus an und macht vielleicht mal so ein Probestudium – das könnt ihr, glaube ich, auch hier am Studieninstitut machen. Also lasst euch mal die ersten ein, zwei Hefte zuschicken, und wenn es euch nicht gefällt, brecht das einfach wieder ab. Aber ich bin mir sicher, das Ganze wird euch gefallen. Nehmt die Seminare auf jeden Fall mit.
Und schreibt mir in die Kommentare, wenn ihr Fragen habt zum IST. Ich packe euch noch einen Haufen Links mit in die Beschreibung und wünsche euch einen guten Start in eure Weiterbildung oder ins Studium. Ich bin erst mal raus, mein Name ist Christian, bis bald.

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