Selbstständigkeit & Fernstudium: Über berufsbegleitende Krisen | mit Tamara Bronsema

Ein Fernstudium mit einer Selbstständigkeit zu verbinden, ist eine große Herausforderung – besonders in schwierigen Zeiten. Tamara Bronsema, Gründerin von fernuniplaner.de, hat genau das erlebt: Neben ihrem Studium hat sie ein eigenes Unternehmen aufgebaut, das individuelle Planer für Fernstudierende anbietet. Doch private Angelegenheiten und wirtschaftliche Unsicherheiten haben sie zeitweise an ihre Grenzen gebracht.

Im letzten Jahr hat Tamara ihre Selbstständigkeit weiterentwickelt. Gleichzeitig musste sie aus persönlichen Gründen schwierige Entscheidungen treffen, wie die Unterbrechung ihres Studiums und einen teilweisen Rückzug aus sozialen Medien. Wie geht man mit derartigen Rückschlägen um?

In Podcast Folge 44 haben Tamara und Christian über das Pausieren des Studiums, Selbstständigkeit unter schwierigen Bedingungen und den Umgang mit Krisen gesprochen – von finanziellen Herausforderungen über Resilienz bis hin zu neuen Wegen im Studium und Beruf.

Die ganze Folge: youtube.com/watch

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Transkript

Lass uns vielleicht noch über deine Selbstständigkeit reden. Du hast gesagt, es ist wie mit dem Studium: Zeitweilig musstest du das eigentlich aufs Eis legen. Vielleicht kannst du uns, bevor wir im Detail darüber reden, noch mal kurz erklären, wie man sich deinen Alltag als Selbstständige vorstellen kann. Du machst den Fernuni-Planer, du hast einen Onlineshop, du bespielst Instagram – ich weiß nicht, ob noch andere soziale Medien dazukommen –, und du produzierst das auch alles selbst.

Die Jobs von fünf Leuten

Genau. Mit Instagram habe ich tatsächlich vor ein paar Tagen aufgehört, davor habe ich aber versucht, das so gut es geht aktiv zu machen.

Das Problem ist, dass ich das wirklich alles allein mache und dass das eigentlich die Jobs von mindestens fünf Leuten sind: Es ist das Lager, es ist die Produktion, der Kundenservice, die E-Mails beantworten, dann Social Media, die Videos drehen, die Videos schneiden, die Bestellungen packen, die Website aktuell halten. Im Grunde sind das keine Ahnung wie viele Jobs gleichzeitig.

Es ist eine Herausforderung. Gerade die Produktion, glaube ich: Wenn da eine Bestellung reinkommt, sich dann erst mal hinzusetzen – das sind ja teilweise auch individuelle Dinge, die du produzierst, habe ich gesehen. Ich habe ja noch die Version vom Fernuni-Planer von 2022, im Juli hatten wir damals den Podcast gemacht. Und ich habe in deinem Shop gesehen, dass man sich jetzt auch ein Cover relativ individuell machen lassen kann, sodass es ein bisschen farbig ist und man es an seinen Geschmack anpassen kann.

Jeder Planer wird einzeln gedruckt

Ja, der Plan an sich, der Inhalt, wird wirklich bei jeder Bestellung individuell gedruckt, weil man auswählen kann, welches Zeitmodell man möchte, wie viele Module, ob es für den Bachelor oder für den Master ist, ob er zum Beispiel extra für die IU sein soll. Und ich drucke wirklich jeden Planer extra, wenn die Bestellung reinkommt – das ist nichts, was auf Lager liegt.

Ich habe in den letzten Jahren versucht, ihn noch mehr zu optimieren und auch ein bisschen individueller zu gestalten, deswegen zum Beispiel diese Cover – ich weiß gerade gar nicht, wie viele verschiedene Cover ich mittlerweile entworfen habe, aus denen man auswählen kann. Dann tatsächlich auch viele Sticker: einmal wirklich nur so Bildchen-Sticker, also Motive, aber auch die Planer-Sticker, die genau auf den Planer zugeschnitten sind und genau reinpassen, um die Planung noch effizienter und schneller zu gestalten. Dann den Notizblock – also wirklich so Kleinigkeiten, die den Planer ergänzen, um ihn noch besser zu machen. Ich gucke auch immer, was die Leute sich wünschen, frage regelmäßig nach und versuche das dann umzusetzen.

Das heißt, Produktentwicklung kommt als Job auch noch dazu. Ich stelle mir das wirklich aufwendig vor: Wenn man diesen Planer sieht – ich halte ihn mal in die Kamera, aber denjenigen, die uns zuhören, kann ich sagen: Das sind wirklich sehr viele Seiten. Eine Seitenzählung gibt es nicht, aber das sind viele Blätter, und das muss ja alles irgendwie gedruckt und gebunden werden, das ist doch recht aufwendig.

Er hat 348 Seiten.

Okay, ja, das dauert dann schon eine Weile, bis das Ding zusammen ist – das ist hier ja mit so einer Ringbindung gemacht. Und dann muss man natürlich noch verpacken, verschicken und so weiter. Die Abrechnung muss man ja auch machen als Selbstständige, man muss sich selbst versichern, solche Sachen, und die Vorsorge bezahlen. Das muss man als Selbstständiger oder Selbstständige eben auch machen. Da gibt es also super viel zu tun.

Warum kein Instagram mehr?

Einmal, weil ich gemerkt habe, dass Social Media mir persönlich tatsächlich gar nicht guttut. Ich habe zwischen Weihnachten und Neujahr wirklich eine aktive Pause gemacht, habe Instagram und so erst mal vom Handy heruntergeworfen, auch Benachrichtigungen und alles aus – und da habe ich erst mal gemerkt, wie sehr Social Media eigentlich stresst. Nicht nur, weil ich immer posten und immer irgendetwas bringen muss, was den Leuten vielleicht gefällt, sondern auch, wenn ich mir die Sachen von anderen angucke: Man vergleicht sich dann doch, und wenn es bei einem selbst nicht so gut läuft, ist das eher negativ.

Und ich habe auch nicht so das Talent für Social Media – obwohl ich mir über die Jahre schon ein bisschen was angeeignet habe. Aber das ist nicht der Punkt, der mir wirklich Spaß macht. Ich habe mehr Spaß an der Produktentwicklung und an der Produktion. Und ich habe jetzt den Fokus darauf gelegt, meinen Newsletter und auch meinen Blog wieder zu beleben, weil mir das deutlich mehr Spaß macht und da dieser Druck nicht so da ist.

Okay, wir verlinken dich natürlich in der Beschreibung von diesem Podcast, da kann man den Newsletter dann auch einfach abonnieren, E-Mail-Adresse reinschreiben. Was schreibst du da immer in deinem Newsletter, worum geht es da?

Das ist so eine Mischung aus ein bisschen persönlichen Sachen, meinen eigenen Erfahrungen – dann versuche ich im Moment wirklich, jede Woche irgendwie eine kostenlose Datei mit reinzugeben, die die Planung noch mehr unterstützt, und Tipps zu geben. Und dann vielleicht auch solche Sachen wie: Was war jetzt diesen Monat das beliebteste Produkt im Shop? Also so eine Mischung aus allem. Ich gucke auch immer, welches Feedback kommt, und versuche, mich daran anzupassen.

Das ist manchmal fast wie ein kleiner Onlinekurs als Newsletter.

Hilft KI bei der Arbeit?

Du sagst, du bräuchtest eigentlich fünf, sechs Mitarbeiter, um diese ganzen Aufgaben zu erledigen. Ich kenne das natürlich auch von uns: Wir sind auch ein super kleines Team aus eigentlich drei Mitarbeitern, aktuell gibt es noch einen Praktikanten, und manchmal frage ich mich, wie wir das alles gebacken bekommen. Worüber wir uns eigentlich gefreut haben, ist die Entwicklung von KI in den letzten Jahren – wir nutzen das natürlich auch, ich will nicht sagen exzessiv, aber wirklich ausführlich, um uns die Arbeit in allen möglichen Richtungen zu vereinfachen. Gibt es da Sachen, die dir weiterhelfen oder die du nutzt, um dir die Aufgaben in der Selbstständigkeit ein bisschen zu vereinfachen?

Tatsächlich: Ich habe eine leichte Rechtschreibschwäche. Wenn man meine alten Texte durchguckt, findet man grundsätzlich immer Rechtschreibfehler bei mir, und ich sehe sie selbst nicht. Deswegen jage ich meine Texte meistens noch mal durch die KI, um die Rechtschreibung zu korrigieren. Oder ich verschachtele auch gern mal die Sätze ewig lang, um so etwas dann ein bisschen zu optimieren. Aber ansonsten eher wenig, weil ich das Thema ein bisschen schwierig finde.

Die wirtschaftliche Lage

Das ist momentan so – wir reden ja auch ein bisschen darüber, dass die wirtschaftliche Lage gerade nicht ganz so einfach ist. Das merken wir hier in der Firma: Das Interesse an Studiengängen ist aktuell nicht so groß, die Studienzahlen gehen ein bisschen zurück, und es können nicht mehr so viele Menschen ein teures Studium bezahlen, wie es häufig an den Privathochschulen der Fall ist. Vor vier, fünf Jahren, so um 2020 herum, war das ein riesiger Boom, da lief das alles noch ein bisschen besser – ich denke mal, auch mit deinem Fernuni-Planer. Und aktuell merkt man schon, dass die Leute wirklich dreimal gucken, bevor sie einen Euro ausgeben, weil einfach weniger Geld da ist für viele von uns.

Und darauf wollte ich eigentlich hinaus: KI ist für uns dann eine Hilfe, einfach um effizienter zu werden und die Kosten auch ein kleines bisschen zu senken, in vielen Bereichen, weil wir weniger Arbeit hineinstecken müssen. Und auf der anderen Seite hilft uns KI hier intern dabei, eine bessere Arbeit zu machen, weil wir ganz viele Dinge, die wiederholend sind und die ich immer gern Dulli-Aufgaben nenne, an KI auslagern können. Da haben wir dann einfach ein bisschen mehr Fokus auf wirklich gute Inhalte und auch auf kreative Inhalte, weil wir Kleinkram wie einen Text zu korrigieren einfach auslagern können. Das ist auch eine Chance, gerade in diesen wirtschaftlich schweren Zeiten, um trotzdem zu überleben oder besser zu werden.

Was sich im Shop geändert hat

Gibt es Dinge, die du geändert hast, weil du gemerkt hast, dass es aktuell vielleicht nicht ganz so gut läuft – Rabattaktionen oder solche Sachen?

Ich habe das bei mir auch wirklich gemerkt: 2023 war das Jahr, in dem wir umgezogen sind und ich die Produktion wirklich schließen musste – trotzdem bin ich im Vergleich zum Vorjahr immer noch gewachsen, von den Umsätzen her. Und 2024, obwohl ich mir wirklich die größte Mühe gegeben habe, sind die Umsätze zum Vorjahr wirklich gesunken. Man merkt es auch allgemein daran, dass die Leute sehr häufig nach Rabattcodes fragen oder extrem danach googeln.

Ich habe es jetzt so gemacht: Bei mir fing der Planer hauptsächlich bei 25 Modulen an, dann kamen 30 Module und 35 – und je mehr Module, desto teurer wird er auch, weil mehr Material gebraucht wird. Ich habe die Planer jetzt auch mit weniger Modulen im Angebot. Das bedeutet: Wenn man zum Beispiel erst mal nur gucken möchte, ob er für einen funktioniert, oder gerade nicht so viel ausgeben möchte, kann man die kleinste Variante nehmen und ist damit deutlich günstiger.

Oder ich habe auch die Spar-Sets gemacht, also zum Beispiel der Planer und die Planer-Sticker – oder eben auch dieses Starter-Survival-Kit, das ist sehr beliebt: Da sind die Motivationsposter mit drin, die Register, der beliebte Kugelschreiber und ziemlich viele kleine Sachen. Das ist im Gegensatz dazu, wenn du es einzeln kaufen würdest, noch mal deutlich günstiger. So versuche ich zu ermöglichen, dass die Leute ein bisschen sparen können.

Und ich versuche, die ganzen Preiserhöhungen – fürs Papier, für den Versand und so weiter – nicht direkt umzuschlagen. Ich gucke wirklich, dass ich dann lieber meine Marge ein bisschen kleiner halte, aber die Preise nicht erhöhen muss.

Preise erhöhen kostet Mut

Ja, für uns auch ein Problem, Preise irgendwie anzupassen. Man hat als Unternehmerin oder Unternehmer, als Selbstständige oder Selbstständiger irgendwie Angst davor, die Preise zu erhöhen. Aber alle haben aktuell die Preise erhöht – was heißt aktuell, das hat sich wieder ein bisschen eingependelt. Aber im letzten und vorletzten Jahr kam eigentlich von überall: Ja, wir müssen leider die Preise erhöhen, es geht einfach nicht anders. Das muss man dann einfach hinnehmen und selbst eben auch die Preise erhöhen – dafür braucht man vielleicht auch den Mut.

Manchmal hilft aber auch, eine andere Strategie zu fahren, zum Beispiel eine Kostenstrategie, also einfach zu versuchen, den günstigsten Preis zu bieten – was dann sicherlich schwer ist, wenn man so ein ganz individuell gestaltetes Produkt hat.

Kooperationen mit Hochschulen

Wie sieht es aus, hast du mal geguckt, ob Kooperationen möglich sind, zum Beispiel mit Hochschulen? Das wäre doch eigentlich ganz cool, wenn eine Hochschule ihren Studierenden so ein Einführungspaket gleich mit so einem Planer schenkt.

Das ist tatsächlich mein absolut höchstes Ziel, mit einer Fernhochschule irgendwie in Kontakt zu kommen. Ich hatte auch mit mehreren Fernhochschulen schon Kontakt, und mit einer war ich auch schon sehr weit – so weit, dass ich die Angebote rausschicken konnte, es war fast alles abgeklärt. Da habe ich am Ende aber die Rückmeldung bekommen, dass es zu teuer ist und sie es deswegen nicht möchten. Obwohl ich da extra mit der Druckerei zusammengearbeitet hätte – wenn man auf große Stückzahl produziert, kann man ja auch deutlich günstiger produzieren. Ich hatte mir da die Preise geholt und bin wirklich schon sehr heruntergegangen, weil mir klar ist, dass die das an die Studenten rausschicken. Sie haben dann aber wirklich etwas anderes genommen, was günstiger ist – das hat vielleicht nicht so den Mehrwert, ist aber günstiger.

Okay, also hier mal der Aufruf an alle unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, die zum Beispiel aus dem Marketing von irgendeiner Hochschule kommen – da gibt es bestimmt auch einige: Guckt doch einfach mal, meldet euch mal bei Tamara, vielleicht findet man eine Lösung. Und man muss es ja nicht an jeden Studenten rausschicken, vielleicht kann man es zum Beispiel auch als Geschenk für eine Bewertung vergeben. Dann ist der Preis eigentlich noch mehr egal, weil man ja von der oder dem Studierenden eine Bewertung für das Studium zurückbekommt. Das ist noch mal ein anderes Thema, ob man für so eine Bewertung etwas zurückgeben sollte, aber häufig ist es ja an den Hochschulen oder generell so, dass man da vielleicht noch mal einen Rabatt vergibt. Also meldet euch bei Tamara, vielleicht gibt es da noch eine neue Möglichkeit, das wäre ganz cool.

Durchhalten – oder aufgeben?

Ansonsten kann ich nur sagen: In so wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss man als Selbstständige oder Selbstständiger einfach durchhalten und gucken, dass man durchkommt und überlebt. Man darf auch nicht zu schnell aufgeben. Es ist sicherlich einfacher bei dir, weil es da keine Angestellten gibt, du musst also keine Kündigung aussprechen, wenn es gar nicht mehr geht – was, glaube ich, für jede Unternehmerin und jeden Unternehmer schlimm ist, wenn man kündigen muss. Manchmal geht es aber auch nicht anders. Da hast du es vielleicht ein bisschen einfacher, du kannst flexibler sein. Hast du mal überlegt, die Selbstständigkeit aufzugeben und vielleicht in ein Angestelltenverhältnis zu gehen?

Ich habe tatsächlich zwischen Weihnachten und Neujahr darüber nachgedacht. Einmal, weil ich gemerkt habe, dass die Umsätze so extrem heruntergehen, obwohl ich mir auf gut Deutsch wirklich den Hintern aufgerissen und mir alle möglichen Strategien überlegt habe, wie es vielleicht wieder besser laufen könnte – und das alles nicht so richtig lief. Dann kamen im privaten Bereich noch Dinge dazu, die das ganz schön erschwert haben.

Und ich war über Weihnachten wirklich am Überlegen, weil dann zum Beispiel noch so etwas wie die Produktsicherheitsverordnung dazukam, die extrem viel Aufwand bedeutet und nicht so ganz nachvollziehbar ist. Bei mir ist es zum Beispiel so: Ich achte extrem darauf, dass ich keine unnötige Verpackung benutze, dass ich kein Plastik mehr benutze, dass ich Dinge benutze, die weiterverwendet werden können – für meine kleinen Sachen benutze ich zum Beispiel solche Organzasäckchen, die der Kunde weiterbenutzen kann. Und jetzt mit der Produktsicherheitsverordnung muss auf einmal wieder ein Flyer mit rein, alles muss mit Stickern versehen werden, das ist auch wieder unfassbar viel Material und noch mehr Müll, plus diese ganze Extraarbeit im Hintergrund. Und noch ein paar andere Sachen, die vom Gesetzgeber dazukommen und das Ganze erschweren. Sodass ich echt am Überlegen war, ob ich jetzt weitermache oder nicht.

Das Problem ist: Ich bin kein Mensch fürs Angestelltenverhältnis, ich bin schon so lange selbstständig, das funktioniert für mich persönlich nicht. Und ich wüsste auch gar nicht, wie ich das mit meiner Tochter machen sollte, weil ich im Grunde 90 Prozent der Zeit mit ihr allein bin. Und wenn sie krank ist – gerade im Herbst und Winter ist sie ja ständig krank –, wüsste ich nicht, wie ich das machen sollte.

Zum Schluss

Dann hoffen wir mal, dass es jetzt wieder ein bisschen aufwärtsgeht. Alle hoffen, dass sich in diesem Jahr die wirtschaftliche Lage wieder ein kleines bisschen erholt.

Wer von unseren Zuhörerinnen und Zuhörern Tamara ein bisschen unterstützen will: Guckt euch mal den Fernuni-Planer an, verschenkt den vielleicht auch mal – ich glaube, das ist auch ein ziemlich cooles Geschenk für Fernstudierende. Und besorgt euch das auch zum Studienstart, es gibt ja auch so ein Starterpaket. Man gibt sowieso Geld aus, und ich denke mal, dass man diesen Planer auch in seiner Steuererklärung als Ausgabe, als Kostenfaktor fürs Studium angeben kann – dann wird es in dem Sinne noch ein kleines bisschen günstiger.

Der Planer ist jetzt vielleicht, wenn man gerade auf jeden Euro gucken muss, eine kleine Ausgabe. Aber ihr habt jetzt selbst gehört, wie viel Arbeit da drinsteckt und dass das eigentlich gar nicht günstiger zu machen geht, wenn man das so macht wie Tamara.

Das Einzige, was ich noch günstiger machen könnte, wäre, auf anderes Papier zu gehen – aber dann wäre das wirklich so ein labbriger Planer mit Papier, bei dem man einmal mit dem Textmarker drübergeht und gefühlt direkt auf drei Seiten schreibt.

Ja, nein – das, was ich habe, ist richtig schön schwer, das ist schön dickes Papier, da drückt auch nichts durch, wenn ich draufschreibe. Da schreibe ich nicht gleich auf die nächsten drei Seiten mit, wenn ich mit dem Füller draufschreibe, sondern das fühlt sich richtig hochwertig an.

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