NotebookLM Tutorial: So organisiert KI dein Studium! Das Aus für Syntea & Co?

Du suchst nach effizienteren Lernmethoden im Fernstudium, die mehr aus deinen Skripten, Notizen und Zusammenfassungen herausholen?

In diesem kurzen Tutorial führt dich Christian Schritt für Schritt durch NotebookLM, einem leicht zugänglichen KI-Studio von Google - mit spannenden Tools. Du lernst, wie du mit eigenen Quellen (wie PDFs, Webseiten und Videos) sogenannte Notebooks für Module, Klausurvorbereitung oder deine Bachelorarbeit erstellst.

Christian zeigt, wie du NotebookLM fürs Fernstudium nutzen kannst und automatisch Mindmaps, Podcasts, Videos und Karteikarten aus deinem Lernstoff generierst oder dich mit Quizfragen abfragen lässt. So bereitest du dich gezielt, flexibel und effizienter auf Prüfungen vor.


Inhalte:

00:00 Schönen guten Tag
00:49 Der Einstieg: NotebookLM bei Google
01:59 Der Einstieg: Bedienoberfläche & Quellenangaben
05:44 Grundlegende Funktionen: Chat & Notizen
07:44 Die NotebookLM Studio-Funktionen
09:00 NotebookLM Studio: Videos
10:33 NotebookLM Studio: Mindmaps
12:32 NotebookLM Studio: Berichte (Zusammenfassungen, Lernpläne & mehr)
13:57 NotebookLM Studio: Karteikarten, Quizzes & Podcasts
16:27 NotebookLM mobil nutzen mit der App fürs Smartphone
17:18 Fazit zu NotebookLM


Weiterführend:

👉 NotebookLM: notebooklm.google.com
👉 Fernlehrgang Fitnesstrainer B- und A-Lizenz am BTB: fernstudi.net/weiterbildung/gesundheit/fitnesstrainer/13979


Studienberatung:

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Transkript

Schönen guten Tag, liebe Freundinnen und Freunde. Ich habe dieser Tage ein neues Tool ausprobiert, von dem ich schon länger weiß, von dem ich aber absolut begeistert bin: NotebookLM. Ich bin der Meinung, dass dieses Tool den ganzen Kram ersetzen wird, den ihr an euren Hochschulen verwendet – sei es nun Syntea oder wie die ganzen Chat-Tools eurer Hochschulen auch heißen. NotebookLM ist aus meiner Sicht besser.

In diesem Video schauen wir uns an, warum das so ist und wie man es fürs Studium nutzen kann. Ich gebe euch eine kleine Einführung und zeige euch die Möglichkeiten, die ihr damit habt: wie ihr mit euren Skripten arbeiten könnt, wie ihr Videos und Podcasts erstellt und so weiter. Das macht super viel Spaß und ist wirklich richtig hilfreich beim Lernen. Ich würde sagen, wir gucken direkt rein.

Notebooks anlegen

Das ist NotebookLM. Ihr erreicht das Ganze über notebooklm.google.com und braucht dafür einfach nur euren Google-Account. Das kostet erst einmal nichts. Ihr könnt auf eine Pro-Version upgraden, braucht ihr für den Anfang und zum Ausprobieren aber eigentlich nicht – da reicht die kostenlose völlig aus. Wenn nicht, kann man für ein paar Euro im Monat upgraden und dann noch mehr Notebooks erstellen.

Grundlegend erstellt man hier immer erst einmal sogenannte Notebooks, also kleine Notizbücher. Ich habe das hier beispielhaft für Inhalte aus einer Weiterbildung gemacht, die ich selbst absolviert habe – eine Weiterbildung zum Fitnesstrainer. Wenn ihr Bachelor oder Master studiert, nutzt ihr das für euer Studium und könnt zum Beispiel Notebooks für einzelne Module anlegen, ein Notebook für eure Bachelorarbeit oder auch eines für das gesamte Studium. Für Letzteres braucht ihr dann schon die Pro-Version, weil ihr da mehr Quellen hinzufügen könnt. Aber grundsätzlich versteht ihr, was ich meine: Ihr legt euch ein Notebook für ein Modul an, das ihr aktuell bearbeitet und für das ihr euch auf eine Klausur vorbereiten möchtet.

Gucken wir hinein. Das ist das Notebook für die Weiterbildung zum Fitnesstrainer B-Lizenz, die ich absolviert habe. Wisst ihr vielleicht, wenn ihr diesen Channel verfolgt – ich habe diese Weiterbildung vor einigen Jahren gemacht und hatte die Skripte noch da, um das hier einfach mal auszuprobieren.

Ihr seht, das Ganze ist dreigeteilt. Auf der einen Seite haben wir die Quellen, die wir nutzen, um etwas zu lernen oder uns etwas zusammenfassen zu lassen. Dann haben wir einen Chat, wie ihr das auch von euren Hochschulen oder Weiterbildungsanbietern kennt – ihr könnt darin Fragen an die Quellen stellen. Das ist erst einmal nichts Besonderes, das könnt ihr auch bei euren Hochschulen, mit Syntea beispielsweise an der IU. Und dann habt ihr das Studio – und da wird es richtig interessant, Freunde. Da könnt ihr euch anhand dieser Quellen Dinge erstellen lassen: Podcasts, Videos und so weiter.

Quellen hinzufügen

Fangen wir ganz von vorne an, bei den Quellen. Der einfachste Weg ist, hier erst einmal eure Skripte hochzuladen.

Was ich nicht diskutieren möchte, ist, inwieweit das erlaubt ist oder nicht. Das müsst ihr selbst checken. Ihr müsst bei euren Hochschulen gucken und nachfragen, ob es möglich ist, diese Skripte in KI-Tools zu verarbeiten. Und wenn das nicht möglich ist, habt ihr natürlich Pech. Ganz offen gesagt kann die Hochschule das in keiner Weise nachverfolgen – aber guckt trotzdem nach und fragt nach, ob es möglich ist.

Dann ladet ihr die PDF-Dateien hoch, ein komplettes Skript. Das kann durchaus sehr umfangreich sein – diese Skripte hier sind wirklich umfangreich, 100, 200 Seiten. Und dann habt ihr das Ganze als Quellen. Da müsst ihr ein bisschen sorgfältig sein, dass ihr wirklich gute Quellen drin habt, beispielsweise das Skript für ein Modul.

Zusätzlich könnt ihr nach neuen Quellen suchen. Ihr könnt Webseiten als Quellen angeben, ihr könnt alles Mögliche hochladen, auch aus eurem Google Drive. Ihr könnt YouTube-Videos als Quellen angeben, was auch richtig cool ist, oder einfach nur Text einfügen – eure eigene Zusammenfassung zum Beispiel. Das ist wirklich richtig multimedial, was ihr hier als Quelle angeben könnt.

Hier müsst ihr also ein bisschen Arbeit hineinstecken, dass ihr die richtigen Quellen angebt – je nachdem, ob ihr eine Bachelorarbeit schreibt und dafür wissenschaftliche Paper braucht, oder ob ihr euch nur auf eine Klausur vorbereiten möchtet und dafür eure Skripte oder Zusammenfassungen als Quelle angebt.

Neuerdings gibt es auch die Funktion Deep Research. Da sucht Google für euch intensiver nach Quellen im Netz, gibt euch eine Auswahl und eine Zusammenfassung dieser Quellen. Dann könnt ihr auswählen, was ihr davon als Quelle hinzufügen wollt. Bei Deep Research sind das in der Regel Webseiten. Das probieren wir jetzt nicht aus, probiert es einfach selbst. Grundsätzlich ist wichtig, dass ihr hier wirklich relevante Quellen hinzufügt.

Der Chat

Dann haben wir den Chat in der Mitte. Der ist hier ganz groß, ich finde ihn aber gar nicht so wichtig. Natürlich könnt ihr anfangen, Fragen an eure Quellen zu stellen. Ich habe hier zum Beispiel versucht, direkt einen Podcast damit erstellen zu lassen – das funktioniert so nicht. Aber ihr könnt Fragen stellen oder Aufforderungen geben, zum Beispiel das PECH-Prinzip bei Muskelverletzungen beschreiben zu lassen.

Das steht natürlich alles in meinen Skripten, aber er sucht sich das direkt heraus und erklärt es mir noch einmal: PECH steht für Pause, Eis, Kompression und Hochlagern – der Klassiker, den man als eine der ersten Hilfsmaßnahmen machen sollte, wenn man merkt, dass man sich beim Training verletzt hat. Je nachdem natürlich, wie schwer das Ganze ist, wenn man zum Beispiel eine kleine Zerrung hat.

Das kann man sich dann als Notiz speichern, wenn es richtig gut und interessant ist. Und wenn man das als Notiz speichert, landet es drüben im Studio. Ich habe das hier auch wirklich gemacht, weil dieser Chat irgendwann immer wieder verschwindet. Wenn ihr euch also wirklich interessante Dinge im Chat habt generieren lassen, dann müsst ihr sie euch als Notizen speichern – und dann könnt ihr sie weiterverarbeiten.

Ihr könnt eine Notiz auch als Quelle festlegen, dann habt ihr sie auch bei den Quellen. Warum macht das Sinn? Ihr könnt euch die allerwichtigsten Punkte aus einem Skript schön zusammenfassen lassen – dafür gibt es noch eine andere Möglichkeit, nämlich die Berichte, die schauen wir uns gleich an – und dann könnt ihr das wieder in die Quellen übernehmen und euch daraus zum Beispiel einen Podcast erstellen lassen.

Das Studio

Das Studio ist der coolste Bereich. Wichtig zu wissen, bevor wir einsteigen: Alles bezieht sich immer auf das, was ich bei den Quellen angehakt habe. Alles, was ich mir hier generieren lasse, würde also aus all diesen Skripten erstellt werden. Das ist relativ viel – hier empfiehlt es sich, erst einmal nur ein Skript oder eine Zusammenfassung auszuwählen, damit man sich daraus zum Beispiel einen Podcast generieren lassen kann.

Hier seht ihr, was ich alles machen kann: Ich kann eine Audio-Zusammenfassung erstellen, also einen kleinen KI-Podcast, der auf meinen Quellen basiert. Ich kann mir ein Video erstellen lassen, eine Mindmap, Berichte, Karteikarten oder auch ein Quiz. Was bei mir aktuell nicht geht, sind Infografiken – auch richtig cool eigentlich – und Präsentationen, aber ich hoffe, wenn ihr dieses Video schaut, geht das vielleicht schon wieder.

Video

Ich habe aus Interesse als Allererstes ein Video erstellen lassen, aus einer einzigen Quelle. Schauen wir kurz hinein.

Das hier fand ich zum Beispiel richtig cool: diese Grafik zum Unterschied zwischen Osteoblasten, den Zellen, die Knochensubstanz aufbauen, und den Osteoklasten, die beim Umbau helfen. Richtig coole Grafik – ich glaube, die gab es so gar nicht im Heft zu finden, die wurde hier direkt für dieses Video generiert.

Dann wird natürlich ganz viel erklärt, was in den Skripten steht. Für mich wäre das ein bisschen zu langwierig. Aber wenn man eine ganz kompakte Zusammenfassung aus seinen Skripten hat, kann man sich das noch einmal als Video visualisieren lassen und gucken, ob man dadurch einen Lerneffekt hat. Ihr müsst aber selbst einschätzen, ob es nicht auch Zeitverschwendung sein kann, sich ein 15-Minuten-Video anzugucken, wenn man im Thema eigentlich schon fit ist.

Mindmaps

Als Nächstes die Mindmaps. Ich habe mir hier auch eine erstellen lassen. Die geht los mit Anatomie, Physiologie und Trainingsmethodik – das sind die großen Oberthemen der Skripte, die ich eingestellt habe. Dann kann ich mich durchklicken.

Gehen wir mal in die Trainingsmethodik hinein: Das sind die wichtigen Methodiken, die im Skript behandelt werden – Krafttraining, Ausdauer, koordinative Fähigkeiten, und es geht auch um das Thema Doping, das hatte ich mit hineingenommen. Letztendlich werden hier die Themen aufgeschlüsselt, die in den Skripten vorhanden sind.

Wahrscheinlich geht das Ganze noch besser, wenn man sich erst eine richtige Zusammenfassung aus den Skripten erstellen lässt, mit den ganz wichtigen, klausurrelevanten Punkten, und die dann in die Quellen mit hineinnimmt. Daraus lässt man sich dann die Mindmap erstellen und kann sich durchklicken.

Hier zum Beispiel: Eine Wirkung des Krafttrainings ist die Verbesserung der intra- und intermuskulären Koordination. Wenn ich darauf klicke, nimmt er mir das Ganze gleich mit einem beispielhaften Prompt in den Chat, und er fängt an zu erläutern, was in den Quellen über dieses Thema gesagt wird. Dann habe ich noch einmal eine Zusammenfassung zu diesem Thema. Auch ein sehr cooles Feature. Wer gut damit lernen kann, kann sich hier wirklich richtig coole Mindmaps erstellen lassen.

Berichte

Ein ganz wichtiges Feature finde ich die Berichte. Wenn ich hier draufklicke, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein Bericht ist letztendlich zum Beispiel eine Zusammenfassung – ihr könnt euch eine stichpunktartige Zusammenfassung für euer Skript erstellen lassen. Oder einen Lernplan. Es kann alles Mögliche sein, letztendlich ein längerer Text, der aus euren Lerninhalten generiert wird: ein Blogpost, ein Kundenhandbuch, ein Beratungsprotokoll.

Ich finde die Übersicht am praktischsten: eine Übersicht über die Quellen mit den wichtigen Informationen und Zitaten. Das habe ich hier gemacht. Wir haben jetzt einen Bericht mit einer kurzen Zusammenfassung, worum es in diesen ganzen Skripten geht.

Zum Thema Zusammenfassungen: Die eignen sich nicht so richtig zum Lernen – darauf geht auch der Lernberater Gabriel Gorbach immer wieder ein –, weil sie sehr viel Zeit kosten, wenn man sie selbst erstellen möchte. Ihr seht: Heutzutage kann man sich diese Zusammenfassungen in kürzester Zeit erstellen lassen. Diese Berichte kann man sich dann angucken, ausdrucken und vielleicht auch damit lernen.

Karteikarten und Quiz

Was haben wir noch? Karteikarten. Man kann sich hier super schnell Karteikarten erstellen lassen. Er fängt jetzt an, welche zu erstellen – ihr seht, das dauert ein bisschen.

Währenddessen gucken wir in ein Quiz hinein, das habe ich auch schon generieren lassen. Wenn ich das öffne, kann ich mich einfach abfragen. Frage Nummer 1: Welche Zellart ist primär für den Aufbau von Knochensubstanz verantwortlich? Das hatten wir eben in der Abbildung gesehen, das müssten diese Osteoblasten sein. Hier gibt es auch Tipps, was auch richtig cool ist. Sehr praktisch, um sich noch einmal auf eine Klausur vorzubereiten oder auch im Nachgang: Ich habe einen Abschnitt aus meinem Skript gelesen, jetzt lasse ich mir dazu ein Quiz generieren.

Schauen wir noch einmal in die Lernkarten: Das sind die Anatomie-Lernkarten, die sind jetzt fertig zum Umdrehen mit der Leertaste. Welche Zellen sind für den Knochenaufbau verantwortlich? Die Osteoblasten sind die knochenbildenden Zellen. Und guckt mal, er hat mir 116 Karten erstellt – richtig cool. Ich weiß nicht genau, was ich mit den Karten alles machen kann. Herunterladen kann ich sie als CSV-Datei, ich weiß nicht, ob man sie dann irgendwo wieder importieren kann. Aber ich kann sie trotzdem direkt nutzen, zum Beispiel am Handy.

Audio-Zusammenfassungen

Ein richtig cooles Feature sind die Audio-Zusammenfassungen, also die Podcasts. Hören wir kurz rein in das, was er generiert hat.

Ihr seht: Hier werden richtig coole Gespräche generiert, die stehen echten Menschen, die so etwas aufnehmen, in nichts nach. Und das Ganze kann man dann einfach unterwegs nutzen, um Lernstoff noch einmal zu wiederholen.

Die App

Wo ich beim Thema unterwegs bin: Das Ganze gibt es auch als App fürs Smartphone. Ich weiß nicht, ob es die für iOS gibt, ich habe hier ein Android-Telefon. Ihr seht, hier habe ich die Quellen in der Übersicht, ganz genauso wie am großen Bildschirm, ich habe den Chat und die Möglichkeit, mir den Podcast einfach anzuhören.

Die Podcasts kann man sich herunterladen, auch die Videos, und dann in irgendeine Audio-App auf dem Handy einfügen – oder man nutzt es direkt hier unterwegs. Ich kann auch einfach das Quiz unterwegs benutzen: Ich sitze irgendwo in der Bahn oder warte im Café und kann mich einfach zu meinem Lernstoff abfragen. Auch eine richtig coole Möglichkeit, dass es dazu gleich eine App gibt.

Fazit

Also Freunde: richtig cooles Tool. Schreibt mir einfach mal eure Use Cases für dieses Tool in die Kommentare, schreibt mir, wie ihr das nutzt oder nutzen würdet.

Es ist an sich kostenlos nutzbar, es gibt gewisse Beschränkungen – man kann sich nur eine bestimmte Zahl dieser Medien pro Tag oder pro Monat generieren lassen. Aber zum einfachen Lernen und Ausprobieren reicht es völlig aus. Und wenn man merkt, dass es wirklich etwas bringt und viel mehr als die Chat-Tools, die die Hochschulen zur Verfügung stellen, dann zahlt man einen relativ geringen Preis, vielleicht fünf Euro im Monat, und kann es richtig umfänglich nutzen. Dann kann man sich für jedes Modul so ein Notebook anlegen und wirklich intensiv mit ganz verschiedenen Medien lernen.

Mir gefällt es wirklich gut, und ich hoffe, euch gefällt es auch. Schreibt mir alles, was ihr dazu denkt, in die Kommentare. Wir sehen uns in einem der nächsten Videos auf diesem Channel. Euer Wolf.

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