Master in Artificial Intelligence per Fernstudium in nur 2 Semestern: IU vs. Hochschule Fresenius

Ein Masterstudium im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) vermittelt fundiertes Wissen über moderne Technologien wie Machine Learning, Deep Learning und Data Engineering sowie über die Anwendung intelligenter Systeme in Wirtschaft und Gesellschaft. Studierende erlangen sowohl technische als auch analytische Kompetenzen, um KI-Projekte in Unternehmen zu planen, umzusetzen und strategisch weiterzuentwickeln.

Die @IUInternationaleHochschule sowie die @hsfresenius bieten jeweils spezialisierte Masterprogramme im Fernstudium an, die gezielt auf unterschiedliche berufliche Zielsetzungen zugeschnitten sind. Der Master in Artificial Intelligence an der IU legt den Fokus auf technologische Aspekte und wird vollständig in englischer Sprache angeboten. Der Master of Management in Artificial Intelligence an der Hochschule Fresenius kombiniert Management- und Digitalisierungskompetenzen mit KI-Grundlagen.

Im Video vergleicht Christian beide Studienangebote im Detail: von den Zulassungsvoraussetzungen über Studieninhalte und Vertiefungsmöglichkeiten bis hin zu Praxiselementen, Präsenzoptionen und Studiengebühren.

Inhalt:

00:00 Schönen guten Tag
01:00 Weitere Studiengänge zum Thema auf Fernstudi.net
02:43 Besonderheiten an der IU
05:16 Besonderheiten an der HS Fresenius
07:45 Zulassungsvoraussetzungen an der IU
13:40 Zulassungsvoraussetzungen an der HS Fresenius
16:12 Studieninhalte & Vertiefungen an der IU
22:47 Studieninhalte & Vertiefungen an der HS Fresenius
25:27 Präsenzen & Seminare an der IU
26:44 Präsenzen & Seminare an der HS Fresenius
27:51 Kosten an der IU
30:46 Kosten an der HS Fresenius
27:51 Fazit


Weiterführend:

👉 M.Sc. Artificial Intelligence an der IU: fernstudi.net/fernstudium/ingenieurwissenschaften/data-scie…
👉 Master of Management in AI an der Fresenius: fernstudi.net/fernstudium/ingenieurwissenschaften/data-scie…
👉 Überblick zu Fernstudiengängen in Data Science & AI: fernstudi.net/fernstudium/ingenieurwissenschaften/data-scie…
👉 Unser KI-gestützter Kursfinder: fernstudi.net/kursfinder
👉 Über die Zulassung zum „Master for Professionals“ an der IU: fernstudi.net/magazin/master-ohne-bachelor-iu


Studienberatung:

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Disclaimer:

Grundsätzlich basieren unsere Videos *nicht* auf bezahlten Partnerschaften. Das heißt, dass wir uns nicht bezahlen lassen, um bestimmte Videos zu produzieren, bestimmte Studiengänge vorzustellen usw. Ausnahmen kann es natürlich geben, dann stellen wir das auch im entsprechenden Video klar. Die Auswahl unserer Themen folgt auf diesem Channel keinen journalistischen, objektiven Kriterien, sondern eher danach, was die Community interessiert. Davon abgesehen pflegen wir Partnerschaften mit Hochschulen, die in unserem Portal fernstudi.net Werbung schalten und hervorgehoben dargestellt werden. Ihr erkennt das auf der Website beispielsweise an der Markierung als „Sponsoren“. Gelegentlich verlinken wir unter den Videos mit sog. Affiliate-Links, über die wir eine kleine Provision erhalten, falls ihr etwas kauft; solche Links kennzeichnen wir immer mit einem Stern (*).

Transkript

Schönen guten Tag, liebe Freunde der künstlichen Intelligenz. In diesem Video wollen wir uns mal zwei Masterstudiengänge im Bereich AI anschauen. Ich habe mir rausgesucht den Master in AI beziehungsweise Artificial Intelligence an der IU Internationalen Hochschule, ein Fernstudiengang, und den möchte ich vergleichen mit dem Master of Management in AI an der Hochschule Fresenius, auch ein Fernstudiengang. Beide Master kann man sehr, sehr schnell absolvieren, in nur zwei Semestern, je nach Voraussetzung. Das schauen wir uns jetzt mal im Detail an. Dann gucken wir uns die Studieninhalte an, die recht unterschiedlich sind, wir arbeiten die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede raus. Natürlich auch, was die Kosten angeht, die sind auch relativ unterschiedlich. Und wir gucken uns an, wie es aussieht mit Praxis, Präsenzphasen und Seminaren. Ich würde sagen, ich lege direkt los.

Es gibt noch viel mehr Studiengänge in dem Bereich

Fairerweise muss man sagen, dass es noch sehr viel mehr Studiengänge in diesem Bereich gibt. Das könnt ihr euch alles genauer anschauen bei uns auf der Plattform fernstudi.net, da gibt es eine Vergleichsseite für Studiengänge im Bereich Data Science und AI. Da haben wir jetzt über 30 Studiengänge, könnt ihr auch filtern nach Bachelor und Master. Ihr seht, da gibt es natürlich im Bereich Data Science auch einige Studiengänge, auch an der FernUni Hagen, auch hier an der Universität Mannheim, auch eine staatliche Hochschule. Ihr habt noch einen Studiengang in angewandter künstlicher Intelligenz, der auch sehr günstig ist im Vergleich zu den anderen Studiengängen, über das Verbundstudium, also auch an einer staatlichen Hochschule würdet ihr den absolvieren. An der AKAD University gibt es auch einen KI-Studiengang.

Ich kann euch auch unseren Kursfinder empfehlen, da könnt ihr beispielsweise auch Weiterbildungen finden. Der ist tatsächlich auch KI-basiert, ihr könnt hier AI eingeben und findet dann Studiengänge, die euch interessieren. Wenn ihr angemeldet seid bei uns in der Plattform, könnt ihr auch einfach angeben, was ihr beruflich macht, und der schlägt euch dann ganz personalisiert vor, was für euch interessant sein könnte. Ihr könnt natürlich auch filtern, ob ihr jetzt eine Weiterbildung sucht oder einfach nur einen Masterstudiengang. Ihr könnt auch gucken, was es für englischsprachige Studiengänge in diesem Bereich gibt: Hier dieser Master, den wir uns jetzt genauer anschauen an der IU, dann gibt es noch einen Master an der Media University. All diese Dinge könnt ihr auch über unseren Kursfinder erforschen, natürlich auch in unserer fernstudi-App, schaut da einfach mal rein.

Die IU Internationale Hochschule

Ich möchte erst mal ein paar allgemeinere Sachen zu beiden Hochschulen sagen. Ich fange mal an mit der IU Internationalen Hochschule, wobei die meisten von euch diese Hochschule wahrscheinlich kennen. Und irgendwie passt die Hochschule auch gut zu dem Thema, ist irgendwie auch so eine KI-Hochschule: Die arbeiten selber ganz viel mit KI, bieten auch ihren Studierenden ganz viele Möglichkeiten, KI im Studium zu benutzen. Das geht los bei Syntea, dem KI-Assistenten, und vielen anderen Dingen. Die müssen auch irgendwie KI nutzen, weil mit 130.000 Studierenden kommt man wahrscheinlich irgendwann mit der Klausurkontrolliererei nicht mehr hinterher und mit den ganzen Dingen, die man da so hochskaliert betreiben muss. Deswegen ist das aus meiner Sicht auch eine interessante Hochschule, wenn man sich für KI interessiert.

Ihr seht ja schon, es gibt noch ganz viele andere Master in dem Bereich. Wir gucken uns jetzt nur diesen einen Master an, den es auch in verschiedenen Varianten gibt. Data Science könnt ihr studieren, natürlich auch Informatik, viele Studiengänge auch englischsprachig.

Ich würde gerne schon mal ein, zwei Besonderheiten für den Studiengang vorweg nennen, vielleicht könnt ihr ja gleich ausschließen, ob das jetzt interessant für euch ist oder nicht. Besonderheit Nummer eins: Es gibt ganz unterschiedliche Zugangswege für diesen Studiengang, je nachdem, was ihr im ersten Studium abgeschlossen habt. Aber ihr könnt in diesen Studiengang auch einsteigen, wenn ihr keinen Bachelorabschluss habt – der sogenannte Master for Professionals ist möglich an der IU Internationalen Hochschule. Da muss man verschiedene Voraussetzungen erfüllen, Führungserfahrung nachweisen können, Berufserfahrung für ein paar Jahre. Man braucht trotzdem ein Abitur oder eine abgeschlossene Berufsausbildung, und dann kann man unter Umständen tatsächlich auch schon in das Masterstudium einsteigen. Man muss vorher noch eine Hausarbeit schreiben, um zu beweisen, dass man in der Lage ist, wissenschaftlich zu arbeiten und zu denken, und dann kann man sich auch ohne Bachelorabschluss in diesen Studiengang einschreiben.

Besonderheit Nummer zwei sind die Studieninhalte: Dieser Studiengang ist im Vergleich zur Hochschule Fresenius sehr stark technikorientiert, nicht so managementorientiert. Und Besonderheit Nummer drei ist, dass dieser Studiengang in englischer Sprache angeboten wird, nicht in deutscher. Vielleicht für einige von euch ein Ausschlusskriterium, weil sie lieber auf Deutsch lesen, arbeiten und schreiben. Aber wenn das für euch kein Problem ist, dann ist dieser Studiengang natürlich auch geeignet für euch.

Die Hochschule Fresenius

So, Freunde, dann haben wir hier die Hochschule Fresenius. Die gibt es schon sehr, sehr lange, also eine sehr traditionsreiche, auch private Hochschule, auch eine Fachhochschule wie die IU Internationale Hochschule, schon im Jahre 1848 gegründet. Aber trotzdem sehr fortschrittlich, bezeichnet sich selber auch als Next Generation University seit 1848. Also sehr viel Tradition auf der einen Seite, aber auch sehr viel Fortschritt. Das merkt man auch zum Beispiel im Online-Campus, die haben wirklich einen super Online-Campus. Das andere, was auch sehr fortschrittlich ist, sind diese studymags, die Hefte, die man hier im Studium als Studienskripte nutzen kann. Die sind wirklich sehr liebevoll gestaltet. Das ist so eine Besonderheit an der Hochschule, die auch ein bisschen zeigt: Die sind natürlich schon sehr alt und traditionsreich als Hochschule, aber auch sehr fortschrittlich und nach vorne gewandt. Deswegen gibt es ja auch diesen Master of Management in AI.

Ich nenne schon mal ein, zwei Besonderheiten auch für diesen Studiengang vorweg. Die Lernplattform studynet hatte ich schon genannt, die finde ich persönlich sehr ansprechend und praktisch, aber letztendlich sollte das jetzt keine Studienentscheidung sein, weil auf dieser Lernplattform verbringt man auch nicht zu viel Zeit. Hauptsächlich verbringt man Zeit mit den Skripten, die sind auf jeden Fall wichtig im Studium – wobei man sagen muss, mit diesem Studiengang an der Hochschule Fresenius werdet ihr nicht so viel Zeit verbringen, weil der eigentlich in zwei bis vier Semestern absolviert werden sollte.

Zweite Besonderheit ist, dass die Studieninhalte hier wirklich sehr stark managementbezogen sind. So heißt der Studiengang ja auch: Master of Management in AI. Da könnt ihr schon mal gucken, ob das für euch interessanter ist als dieses wirklich stark technikfokussierte, was ihr an der IU habt. Interessant für euch auch, wenn ihr vielleicht in die Teamleitung gehen wollt oder wenn ihr tatsächlich auch eine Firma leitet, die im Bereich AI tätig ist. Letzte Besonderheit, die ich schon mal vorweg nenne: Der Studiengang an der Hochschule Fresenius ist günstiger.

Zulassungsvoraussetzungen an der IU

Jetzt wollen wir aber erst mal in die Zulassungsvoraussetzungen eintauchen. Das wird ein bisschen ausführlicher, die sind relativ komplex bei beiden Studiengängen. Ich fange mal an mit der IU Internationalen Hochschule. Hier gibt es zwei Studienvarianten: einmal die 60-ECTS-Variante, das heißt, man erwirbt mit diesem Studiengang 60 Leistungspunkte, und einmal die 120-ECTS-Variante.

Wir fangen mal an mit der 60-ECTS-Variante. Was die auf den ersten Blick bringt, ist natürlich, dass sie kürzer ist: Die könnt ihr in nur zwei Semestern absolvieren, wenn ihr Vollzeit studiert, ihr könnt es natürlich auch ein bisschen strecken auf drei Semester oder auch auf vier Semester.

Was sind die Zulassungsvoraussetzungen? Ihr seht, das ist schon wirklich super umfangreich. Grundsätzlich, wenn ihr in diese stark verkürzte Variante wollt, braucht ihr ein abgeschlossenes grundständiges Studium, also einen Bachelorabschluss mit mindestens 240 ECTS. Und ich würde mal sagen, das hat eigentlich keiner von euch – welcher Bachelorabschluss hat schon einen Umfang von 240 ECTS? Die meisten haben 180 Leistungspunkte, so ein Standard-Bachelor. Viele Bachelor gerade im technischen Bereich haben auch mal 210 Leistungspunkte, aber 240 hat eigentlich keiner. Die Abschlussnote sollte mindestens befriedigend sein, und zusätzlich zu diesem Abschluss mit 240 ECTS müsst ihr mindestens ein Jahr relevante und qualifizierte Berufserfahrung nachweisen, die nach Abschluss eures Studiums erworben sein sollte.

Wenn ihr jetzt diese 240 ECTS nicht habt, was bei den meisten von euch der Fall ist, dann gibt es immer noch andere Möglichkeiten, in diesen Studiengang reinzukommen. Und zwar wie folgt: Wenn euer Studiengang nur 210 ECTS umfasst – also ihr habt, keine Ahnung, irgendwie Wirtschaftsingenieurwesen absolviert und da noch ein Praxissemester gehabt, häufig ist es so, dass das dann 210 ECTS hat –, dann kommt ihr hier rein, wenn ihr noch mal Kurse nachbelegt. Ihr müsst also die fehlenden 30 Leistungspunkte nachlegen, um diese ECTS-Lücke zu schließen. Oder alternativ könnt ihr reinkommen, wenn ihr mindestens ein Jahr qualifizierte Berufserfahrung nachweist.

Oder ihr habt 180 Leistungspunkte mit eurem Bachelor erworben, dann könnt ihr hier auch reinkommen, wenn ihr noch mal Kurse im Umfang von 30 ECTS nachbelegt und zusätzlich noch qualifizierte Berufserfahrung von mindestens einem Jahr nachweist. Oder ihr habt keinen Bock, diese Kurse nachzubelegen, dann müsst ihr mindestens zwei Jahre qualifizierte Berufserfahrung nachweisen.

Also ihr seht schon, eigentlich dreht sich hier alles um die Berufserfahrung, die ihr habt. Ihr braucht wirklich in diesem Bereich auch relevante Berufserfahrung, wenn ihr in diesen Studiengang reinkommen wollt. Als Berufserfahrung kann das auch gelten, wenn ihr ein duales Studium abgeschlossen habt, aber das ist dann wirklich schon ein sehr spezifischer Sonderfall.

Zusätzlich braucht ihr noch ein paar Fachkenntnisse: fortgeschrittene Mathematik, Statistik und Python-Programmierung. Vielleicht habt ihr das im ersten Studium gehabt, dann ist es überhaupt kein Problem, das nachzuweisen. Wenn ihr es nicht nachweisen könnt oder nicht habt, dann könnt ihr auch noch mal Kurse nachbelegen beziehungsweise kriegt ihr einfach noch mal Lernmaterial von der IU, um das nachzuholen. Dann braucht ihr noch Englischkenntnisse, die müsst ihr auch nachweisen, ihr braucht also hier zum Beispiel ein Cambridge-Zertifikat oder irgendeinen von diesen Tests – ihr studiert ja hier auf Englisch, da ist klar, dass ihr eure englischen Sprachkenntnisse nachweisen müsst.

Dann haben wir hier diesen regulären Master mit 120 Leistungspunkten, so einen ganz typischen Master, der in der Regelstudienzeit vier Semester dauert. Da sind die Zulassungsvoraussetzungen nicht ganz so kompliziert: Ihr braucht ein abgeschlossenes Studium, das mindestens 180 Leistungspunkte umfasst, also ein Bachelorstudium im MINT-Bereich, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft oder Technik. Hier solltet ihr mindestens ein Befriedigend haben – wenn ihr diese Note nicht erreicht habt, gibt es auch noch Möglichkeiten, trotzdem reinzukommen. Zusätzlich braucht ihr auch noch die Englischkenntnisse wie in der 60-ECTS-Variante.

Für beide Varianten gilt, es gibt noch die Möglichkeit, ohne Bachelor einzusteigen. Ich hatte schon gesagt, ihr braucht hier Berufserfahrung als Führungskraft oder auch als Experte: mindestens sechs Jahre Berufserfahrung mit fachlichem Bezug zu diesem Studiengang. Also irgendwas im Bereich AI schon seit sechs Jahren gearbeitet, und davon sollten drei Jahre Führungsverantwortung sein oder auch das, was die Hochschule Expertentätigkeit nennt. Das Ganze muss man irgendwie auch nachweisen können. Ich verlinke euch einfach mal einen umfangreichen Artikel zu diesem Master for Professionals an der IU in der Beschreibung für dieses Video.

Zulassungsvoraussetzungen an der Hochschule Fresenius

Schauen wir uns mal die Zulassungsvoraussetzungen an der Hochschule Fresenius an. Die sind, das kann ich schon mal vorweg sagen, nicht ganz so komplex, aber auch nicht unkomplex. Grundsätzlich braucht ihr hier einen Hochschulabschluss auch mit 240 Leistungspunkten – ich habe es schon ein paar Mal gesagt, das haben die wenigsten von euch. Und dieser sollte tatsächlich auch noch einen Schwerpunkt im Bereich BWL, also Wirtschaftswissenschaften, oder IT beziehungsweise Technologie enthalten. Das soll dann so aussehen, dass mindestens 25 Leistungspunkte aus dem BWL-Bereich kommen, also allgemeine BWL, Marketing und so weiter oder auch strategisches Management, und noch mal mindestens 25 Leistungspunkte aus dem IT-Bereich.

Da das bei den meisten von euch nicht der Fall ist, dass sie so einen umfangreichen Bachelor haben, gibt es hier natürlich auch Alternativen. Wenn ihr diese Studieninhalte nicht in eurem Studium habt, also wirklich ganz fachfremd seid – ihr habt zum Beispiel, weiß ich nicht, Soziale Arbeit studiert oder so was –, dann könnt ihr hier auch mit fachspezifischer Berufserfahrung trotzdem reinkommen. Dann braucht der Bachelor aber trotzdem 240 ECTS. Falls euer Bachelor 210 Leistungspunkte hat, was dann doch schon recht wahrscheinlich ist, dann müsst ihr hier, wenn der jetzt auch fachfremd ist, nur ein bis anderthalb Jahre fachspezifische Berufserfahrung nachweisen. Oder ihr habt wirklich so einen Standard-Bachelor mit 180 Leistungspunkten und zwei Jahre fachspezifische Berufserfahrung, dann könnt ihr hier auch in dieses 60-Leistungspunkte-Programm reinkommen.

Das ist eigentlich die wahrscheinlichste Variante, würde ich sagen: Viele von euch haben möglicherweise schon diese Berufserfahrung, zwei Jahre irgendwie im IT-Bereich gearbeitet, irgendwas mit KI rumgefrickelt diese zwei Jahre lang, und einen ganz normalen Bachelor mit 180 Leistungspunkten – dann könnt ihr in dieses verkürzte Studienprogramm reinkommen, mit 60 ECTS, und ihr bekommt dann einfach eure Berufserfahrung angerechnet.

Also ihr seht, es ist nicht ganz so kompliziert wie an der IU Internationalen Hochschule, aber auch nicht ganz so offen, ist ein bisschen schwieriger in dem Sinne, da reinzukommen. Entweder eben mit 240 Leistungspunkten und dieser Ausrichtung, die ihr braucht, entweder BWL oder IT, oder ihr könnt auch reinkommen, wenn ihr nur 180 Leistungspunkte habt und entsprechend die Berufserfahrung.

Studieninhalte an der IU

Jetzt steigen wir aber mal in die Studieninhalte ein, das eigentlich Interessante. Ich gehe mal davon aus, ihr könntet in beide Studiengänge reinkommen, und da wollen wir erst mal gucken, was man da genau macht in diesen Studiengängen, weil das ist ein ganz wichtiges Entscheidungskriterium.

Die 60-ECTS-Variante an der IU dauert im Vollzeitstudium nur zwei Semester, während die andere im Vollzeitstudium vier Semester dauert – da hat man natürlich entsprechend mehr Module. Ich fange mal an mit der 60-ECTS-Variante. Ihr habt hier immer schon einen Überblick auf der Webseite. Ich empfehle euch, immer mal in diesen Studienablaufplan zu gucken und zur vertieften Entscheidungsfindung dann auch immer mal in das Modulhandbuch.

Ihr seht schon: Ihr habt hier die Aufteilung in zwei Semester im Vollzeitstudium. An der IU gibt es ja immer noch das Teilzeitstudium 1, das würde in dem Fall drei Semester dauern, oder so ein richtiges Hardcore-Teilzeitstudium, das dauert dann vier Semester, also doppelt so lang wie das Vollzeitstudium. Trotzdem habt ihr in allen Varianten natürlich dieselben Module. Erstes Modul, was ihr hier absolviert: Deep Learning, dann Reinforcement Learning. Das könnt ihr alles im ersten Semester absolvieren, selbst in diesem Teilzeitstudium, das wären dann drei Module, die jeweils mit gerade mal fünf Leistungspunkten abgeschlossen werden, also die sind nicht so umfangreich.

Ihr seht auch gleich die Prüfungsformen, die sind natürlich auch interessant: Das hier schließt mit einer Klausur ab, hier habt ihr eine mündliche Prüfung, und hier müsst ihr ein Assignment schreiben. Ganz cool, wenn man sich das so anguckt: Ihr habt tatsächlich nur eine Klausur in diesem ganzen Studium – wobei es in diesen Wahlpflichtmodulen auch noch Klausuren geben könnte, das hängt wahrscheinlich vom Modul ab. Aber grundsätzlich ist es doch recht durchwachsen an Prüfungsformen, ein bisschen ungewöhnlich eigentlich auch für die IU. Finde ich ganz cool in diesem Studienplan.

Dann habt ihr gegen Ende des Studiums noch zwei Wahlpflichtfächer mit jeweils zehn Leistungspunkten. Das ist ziemlich cool, da kann man sich das Studium doch noch ein ganzes Stückchen personalisieren. Wenn man mal guckt, was es hier für Wahlpflichtmodule gibt: zum Beispiel autonomes Fahren oder Computer Vision, auch ziemlich interessant. Weiß nicht, wie das bei euch ist, aber mittlerweile einfach irgendein Bild zum Beispiel bei ChatGPT hochzuladen und zu sagen, weiß ich nicht, fass mir das mal zusammen – das ist so einfach und funktioniert so gut mittlerweile. Für dieses autonome Fahren ist das ja noch mal eine ganz andere Anforderung, da müssen ja auch Videos in Echtzeit ausgewertet werden. Damit kann man sich in diesem Wahlpflichtbereich beschäftigen. Und dann gibt es noch den Wahlpflichtbereich B, da hat man dann noch mal ein Vertiefungsfach, was man sich aussuchen kann, zum Beispiel AI und Analytics und so weiter, Personalisierung. Schaut da einfach mal rein in diese Möglichkeiten, insgesamt 20 Leistungspunkte.

Schauen wir uns den Studienaufbau in der Vier-Semester-Variante an. Auch hier wirklich dieselbe Empfehlung: Guckt nicht einfach nur auf die Module, sondern schaut euch den genauen Studienablaufplan an, da habt ihr an der IU auch immer gleich die Übersicht über die einzelnen Prüfungsformen. Ihr seht, das Ganze ist ein bisschen umfangreicher, aber eigentlich habt ihr fast dieselben Module wie in der 60-ECTS-Variante, und da kommen noch ein Haufen Wahlpflichtmodule dazu – drei Wahlpflichtbereiche gibt es.

Grundsätzlich habt ihr hier ein AI-Modul, dann noch ein Python-Modul, ist dann ein bisschen Nachholen für diese 120-ECTS-Variante. Von den Prüfungsformen: Das erste Modul wird mit einer Klausur abgeschlossen und das eine oder andere Modul auch, aber ansonsten ist es auch durchwachsen. Immer fünf Leistungspunkte, so ein Modul lässt sich eigentlich recht flott absolvieren, ich würde mal sagen in einem Monat – vielleicht habt ihr auch schon an der IU studiert, dann kennt ihr das Ganze schon. Ihr habt da noch Mathematik und Statistik, mit denen ihr euch in der 120-ECTS-Variante beschäftigt, also so gesehen ein bisschen Nachholen: Das wird ja als Zugangsvoraussetzung vorausgesetzt, wenn ihr in die 60-ECTS-Variante einsteigen wollt, und hier beschäftigt ihr euch noch mal systematisch damit. Auch hier Deep Learning und so weiter, hier gibt es noch ein Projekt zum Beispiel, und hier habt ihr ein Modul zu Forschungsmethoden – ist auch super wichtig im Master, sich damit zu beschäftigen.

Dann haben wir hier diese Wahlpflichtbereiche A, B und C. Im Wahlpflichtbereich A könnt ihr euch so etwas aussuchen wie NLP, gibt es auch als Wahlpflichtfach in der 60-ECTS-Variante, oder Bildbearbeitung beziehungsweise Bilderkennung. Dann habt ihr im Wahlpflichtbereich B, da könnt ihr euch auch irgendwas raussuchen, um euch zu vertiefen, zum Beispiel Data Engineering. Und dann – das ist eine Besonderheit in diesem Studiengang – habt ihr diesen Wahlpflichtbereich C. Ihr seht, das sind vier Module, die man hier absolviert, je nachdem, wofür man sich entscheidet.

Und zwar kann man sich dann entscheiden, hier ein Praktikum zu machen. Da gibt es bestimmte Anforderungen, die Hochschule empfiehlt, dieses Praktikum bei so einer AI-Firma zu machen oder bei einer Firma, die auch sehr viel AI nutzt – Google, Amazon oder sogar auch OpenAI, das wäre natürlich das Optimum, so steht es auch in der Modulbeschreibung für dieses Praktikum. Vielleicht kann man das aber auch einfach verbinden mit dem Job, den man schon hat, und da spart man sich dann noch ein bisschen Studienzeit: Dann macht man einfach ein Projekt in seinem Job und fertigt dann einen Projektbericht an. Alternativ kann man aber auch einfach noch mal irgendein Modul belegen, zum Beispiel so ein Startup Lab, auch als Projekt letztendlich, oder auch so eine Case Study beziehungsweise Fallstudie absolvieren.

Studieninhalte an der Hochschule Fresenius

Schauen wir uns mal die Studieninhalte an der Hochschule Fresenius an. Ihr habt da auch einen Studienverlaufsplan, den ihr euch runterladen und genauer anschauen solltet. Und hier wird das ganze Studium aufgeteilt in ein Grundlagenstudium, dann habt ihr einen Studienbereich Management digitaler Transformation und AI-Technologien.

Auf den allerersten Blick sieht man schon, dass es nicht ganz so technikfokussiert ist wie an der IU Internationalen Hochschule, sondern eben eine Mischung aus diesen technischen Modulen und vor allem auch wirtschaftswissenschaftlichen Modulen. Ihr wollt ja irgendwie in den Managementbereich gehen, euch aber wirklich auch sehr gut mit AI auskennen, Experte in diesem Thema sein.

Ihr habt erst mal Grundlagen, natürlich Grundlagen der Ökonomie, die muss man vielleicht auch nachholen – vielleicht habt ihr die aber auch schon mal gehabt in eurem Erststudium – oder Grundlagen der Informationstechnik. Und das hängt natürlich davon ab, was ihr in eurem ersten Studium für eine Ausrichtung hattet: Wenn ihr ein technisches Studium absolviert habt im ersten Studium, dann müsst ihr hier Ökonomiegrundlagen nachholen oder eben diese IT-Grundlagen.

Dann habt ihr hier zwei Module, ein Modul im Bereich Change Management und Digital Leadership, auch sehr interessant – die Hochschule hat sogar einen ganzen Masterstudiengang im Bereich Change Management –, und ihr habt hier ein Modul zur digitalen Transformation. Dann habt ihr noch Module im Bereich AI-Technologien, zum Beispiel Machine Learning, Deep Learning, was ihr auch an der IU machen würdet, und auch ein Modul zu Methoden und Anwendungen der KI.

Dann könnt ihr euch hier was raussuchen: klassisches und agiles Projektmanagement, also eure Vertiefungsrichtung zum Beispiel Projektmanagement, oder auch Design Thinking, oder ihr vertieft euch in Produkt- und Prozessmanagement. Eines von diesen Modulen sucht ihr euch raus. Da sieht man schon, das sind nicht so viele Vertiefungsmöglichkeiten wie an der IU, ihr könnt euch eben nur ein Modul raussuchen, das hat auch nur fünf Leistungspunkte. Und dann habt ihr natürlich noch mal wissenschaftliches Arbeiten, super wichtig im Masterstudium, weil ihr ja wirklich auch eine ordentliche Masterarbeit schreiben sollt.

Also ihr seht, das ist nicht viel, das sind halt nur zwei Semester im Vollzeitstudium, und entsprechend kurz sind die Einzelmodule auch mit fünf Leistungspunkten. Ihr habt eben nur ganz wenig Möglichkeiten, euch zu vertiefen, weil das eben kein 120-ECTS-Studium ist wie die 120-ECTS-Variante an der IU, sondern nur 60 ECTS. Da kann man gar nicht so viele Vertiefungsmodule reinbauen.

Präsenzen und Praxisanteile

Ich würde gerne noch zwei, drei Worte zu den Präsenzmöglichkeiten und Praxisanteilen im Studium sagen. Ich fange auch hier an mit der IU. Ich hatte schon gesagt, was ich ziemlich cool finde, ist, dass in diesen Studiengang auch ein Praxismodul eingebaut ist: Wenn man Bock hat, kann man ein Praktikum machen, optimalerweise wirklich in so einer großen Firma, die AI wirklich bis zum Geht-nicht-mehr nutzt, sage ich mal, vielleicht sogar OpenAI. Vielleicht hat man da irgendwie die Möglichkeit, oder man arbeitet auch schon dort oder in einer dieser Firmen und möchte sich dann einfach noch richtig reinvertiefen in dieses Thema KI. Oder man arbeitet einfach schon irgendwo im Bereich AI, vielleicht als Entwickler, und möchte jetzt diesen Master absolvieren – da kann man auch dieses Praktikumsmodul sehr gut in dieses Studium integrieren. Man muss es aber nicht machen, das ist keine Pflicht. Also das finde ich sehr cool.

Ansonsten, vielleicht kennt ihr die IU schon: Ihr habt da keine verpflichtenden Präsenzphasen, wo ihr irgendwo hin müsst, sondern ihr habt auch mal ein Seminar online oder ein Tutorium online, und da trifft man sich dann per Zoom. Viel mehr gibt es da eigentlich nicht, was verpflichtend ist, und soweit ich weiß, werden diese auch in der Regel aufgezeichnet, da muss man auch nicht immer teilnehmen.

Bei der Hochschule Fresenius ist es erst mal schwierig rauszufinden, ob es überhaupt irgendwelche Seminare gibt, die verpflichtend sind. Wenn man dann aber mal auf die Website der ZFU guckt, der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht – die müssen diese Studiengänge, ich sage jetzt mal ganz vereinfacht, zertifizieren und prüfen und gucken, ob das qualitätstechnisch alles so hinhaut, wenn es ein Fernstudiengang ist –, da steht, dass es zwei verpflichtende Präsenzphasen gibt, mehr eigentlich nicht. Ob man da jetzt irgendwo anreisen muss, ich glaube es eigentlich nicht, ich glaube, das kann man auch alles online machen. Falls ihr das genauer wisst, schreibt mir das gerne einfach noch mal in die Kommentare.

Ansonsten gibt es hier an der Hochschule Fresenius natürlich die Möglichkeit, Online-Seminare und all diese Dinge abzuhalten, das ist natürlich auch eine sehr digitale Hochschule. Aber hier gibt es keine Praktikumsphase in dem Sinne wie an der IU. Das liegt auch einfach daran, dass das eben ein 60-ECTS-Master ist – und in der 60-ECTS-Variante an der IU gibt es jetzt auch keine Möglichkeit, da irgendwie noch ein Praktikum zu integrieren, das geht eben nur in der Vier-Semester-Variante.

Die Kosten

Jetzt gucken wir uns noch an, was der ganze Spaß kosten sollte an beiden Hochschulen. Ich fange auch hier an mit der 60-Leistungspunkte-Variante an der IU. Ihr habt die Möglichkeit, Vollzeit zu studieren, dann dauert das Ganze zwölf Monate beziehungsweise zwei Semester, Teilzeit 1 18 Monate und Teilzeit 2 24 Monate. Hier habt ihr die günstigste monatliche Rate, im Vollzeitstudium habt ihr die höchste monatliche Rate, aber hier habt ihr auch den höchsten Gesamtpreis.

Also ihr kommt, wenn ihr Teilzeit 2 studiert und das ganze Studium auf vier Semester strecken wollt, auf insgesamt 11.976 Euro. Da kommt dann noch eine Graduierungsgebühr dazu, 799 Euro. Da seid ihr dann bei gut 12.000 Euro für das gesamte Masterstudium. Oder ihr meldet euch wirklich in so einem Aktionszeitraum an, der eigentlich immer ist an der IU – ich habe immer mit dem regulären Preis gerechnet –, und dann könnt ihr auch noch mal ein bisschen was sparen, hier 1.400 Euro für das gesamte Studium.

Teilzeit 1 wird insgesamt 11.600 kosten plus die Graduierungsgebühr. Und der günstigste Gesamtpreis ist natürlich, wenn ihr wirklich versucht, hier zügig durchzustudieren, dann kommt ihr auf insgesamt 9.948 Euro plus die Graduierungsgebühr, minus möglicherweise diesen Rabatt – dann seid ihr bei ungefähr 9.000 bis 10.000 Euro für das Studium, das gerade mal zwei Semester dauert.

Ein ganzes Stückchen teurer wird es natürlich im 120-Leistungspunkte-Studium. Also hier Vollzeit vier Semester, insgesamt 24 Monate, und Teilzeit 2 dann 48 Monate. Da habt ihr natürlich auch die günstigste monatliche Belastung, aber insgesamt würdet ihr dann auf 17.232 Euro kommen. Können wir den Rabatt gerne noch mal abziehen, dann ist es noch mal ein bisschen weniger, und dann rechnen wir die Graduierungsgebühr wieder drauf. Und dann kommt man hier doch auf 17.000, weiß ich nicht, 17.500 Euro oder irgendso etwas für das gesamte Studium. Also das ist doch, sage ich mal, nicht ohne an der IU, die Preise sind wirklich nicht ohne.

Im Vollzeitstudium seid ihr dann aber wirklich ein ganzes Stückchen günstiger. Also es lohnt sich wirklich, hier schnell zu studieren. Ihr wisst vielleicht auch, dass ihr das auch noch ein bisschen überziehen könnt, ihr könnt euch auch noch ein kleines bisschen länger als diese 24 Monate Zeit lassen. Also wirklich hier betriebswirtschaftlich gucken und prüfen, ob es sich nicht lohnt, tatsächlich ins Vollzeitstudium einzuschreiben, vielleicht auch einen Kredit aufzunehmen – könnte noch günstiger sein als diese Teilzeit-2-Variante von der Finanzierung her, weil letztendlich ist das ja auch ein Finanzierungsmodell. Und hier würde man dann auf insgesamt 14.300 Euro ungefähr kommen, noch mal diesen Rabatt abgezogen und die Graduierungsgebühr draufgerechnet, dann seid ihr so bei 14.000, 15.000 Euro für diesen gesamten Studiengang.

Schauen wir uns mal an, was der ganze Spaß an der Hochschule Fresenius kosten würde. Ist auch eine private Hochschule, da wird einem nichts geschenkt. Wenn ihr Vollzeit studiert, dann habt ihr natürlich auch hier die höchste monatliche Belastung mit 618 Euro. Oder ihr studiert tatsächlich auch Teilzeit, hier gibt es auch diese beiden Teilzeitmodelle, und dann seid ihr bei 404 beziehungsweise regulär eigentlich 455 Euro. Ich rechne erst mal mit diesen regulären Preisen – das alles hier, Rabatt und Marketing, lernt ihr tatsächlich möglicherweise auch, wenn ihr hier diesen Master studiert, der ja sehr wirtschafts- und BWL-bezogen ist, da lernt man bestimmt auch ein bisschen was über Marketing und über diese Preispolitik. Aber ich rechne der Einfachheit halber erst mal mit diesen Preisen: Bei einer Studiendauer von 24 Monaten kommt ihr hier auf ganz knapp 11.000 Euro für das gesamte Studium. Oder wenn ihr wirklich flott studieren wollt, kommt ihr auf 8.300 Euro.

So, jetzt habe ich aber noch nichts zu diesen studymags gesagt. Die sind wirklich super Hefte, ganz toll gestaltet, wirklich alles schön klickibunti gemacht, also nicht einfach nur Bleiwüsten, sondern ganz viele Abbildungen, alles so magazinartig gestaltet – deswegen heißt es auch studymag. Wenn man die aber gedruckt möchte, so wie ich die jetzt hier in der Hand halte, dann muss man die extra kaufen im Studium, die zahlt man da noch mal extra. Ich weiß jetzt nicht mehr genau, wie viel das ist, vielleicht 15 Euro für so ein studymag. Für ein Modul braucht man dann häufig ein paar mehr, und dann kommt man für das gesamte Studium – lass es jetzt mal für diesen Masterstudiengang – auf 500 bis vielleicht sogar 1.000 Euro mehr, wenn man sie gedruckt möchte.

Man muss sie aber nicht gedruckt nehmen. Ich würde mal sagen, meiner Erfahrung nach nehmen die meisten, die an der Hochschule Fresenius studieren, die gar nicht gedruckt, sondern die nehmen einfach die digitale Variante. Die kann man am iPad lesen oder an irgendeinem Tablet oder als PDF, oder man kann sie sich auch selber ausdrucken – da spart man sich dieses ganze Geld, das hier an Studienkosten noch draufkommen würde. Aber wie gesagt, man muss sie nicht nehmen. Manche von euch sind vielleicht so ganz haptisch, oder die haben so ein Bücherregal, so wie ich, da stellt man sich dann zum Studienende gerne noch mal so eine Erinnerung an das Studium rein – aber wie gesagt, man braucht es nicht. Also die günstigste Möglichkeit, hier an der Hochschule Fresenius diesen Studiengang zu absolvieren, das wären dann gut 8.000 Euro für diesen gesamten Studiengang.

Fazit

So, Freunde, ganz zum Schluss noch mal das Fazit zusammenfassend zu beiden Studiengängen. Ich fange mal an mit den Voraussetzungen. Bei der IU ist das Ganze ein bisschen offener, dadurch, dass es eben diese beiden Varianten gibt, die 60-ECTS-Variante und die 120-ECTS-Variante, ist es generell ein bisschen einfacher, da in diesen Studiengang reinzukommen. Man braucht trotzdem in der Regel Berufserfahrung und diesen ganzen Kram, vielleicht auch einen passenden Studiengang, aber es geht eben auch ohne. Wahrscheinlich ist es einfach so, dass da mehr von euch in diesen Studiengang reinkommen könnten. Während es auf der anderen Seite an der Hochschule Fresenius relativ spezifisch ist: Entweder habt ihr so einen Turbo-Bachelor mit 240 Leistungspunkten, der möglichst auch noch fachlich passt beziehungsweise aus dem IT-Bereich oder aus dem Wirtschaftsbereich kommt, dann könnt ihr da sofort einsteigen in diese 60-ECTS-Variante, oder ihr habt eben Berufserfahrung, und damit kommt ihr dann eigentlich auch rein, auch mit einem 180-Leistungspunkte-Bachelor.

Die Inhalte sind bei beiden Studiengängen sehr interessant, ihr wollt ja auch irgendwas mit KI studieren, das ist ja gerade eines der Hypethemen. An der IU ist es aber so, dass ihr mehr diesen technischen Fokus habt. Also wenn ihr weiter als Techniker arbeiten wollt, als Entwickler, als Programmierer, dann ist das natürlich der Studiengang eurer Wahl, da beschäftigt ihr euch auch mit Python und solchen Dingen. Das habt ihr jetzt nicht an der Hochschule Fresenius, dort habt ihr eher diesen Bezug auf das Management und auf Wirtschaftswissenschaften, ihr beschäftigt euch hier auch mit Projektmanagement. Also entsprechend ist dieser Studiengang vor allem für diejenigen von euch interessant, die vielleicht tatsächlich auch als Geschäftsführer einer Firma, die im KI-Bereich tätig ist, arbeiten wollen oder auch als Teamleiter für ein KI-Team und dann eine gute Mischung möchten aus diesen technischen Themen auf der einen Seite und den Leadership-Themen auf der anderen Seite.

Was die Praxis angeht, finde ich die IU sehr interessant in der 120-ECTS-Variante, weil ihr da die Möglichkeit habt, noch ein Praktikum zu machen. Aber vielleicht könnt ihr diese Variante gar nicht studieren oder wollt in die 60-ECTS-Variante, dann habt ihr auch kein Praktikum im Studium integriert, zumindest kein optionales. Und ansonsten nimmt sich das nichts bei beiden Hochschulen: Ihr habt eigentlich keine verpflichtenden Präsenzen groß, also ihr müsst da nicht irgendwo anreisen, und ihr habt immer die Möglichkeit, natürlich auch an Online-Tutorien teilzunehmen und da in Austausch mit anderen zu treten.

Von den Kosten her ist es relativ unterschiedlich, hatte ich euch auch gezeigt. Eigentlich, wenn man es mal zusammennimmt, ist es an der Hochschule Fresenius ein Stückchen günstiger als an der IU, wobei sich das Ganze jetzt auch nicht so viel nimmt. In der 60-ECTS-Variante seid ihr an der IU in der günstigsten Variante bei ungefähr 9.500 Euro, an der Hochschule Fresenius bei 8.500 Euro. Da könnte es dann eben nur noch mal ein bisschen teurer werden durch diese studymags, aber grundsätzlich ist es ein ganzes Stückchen günstiger an der Hochschule Fresenius. Deswegen ist die Hochschule Fresenius hier aus meiner Sicht der preistechnische Gewinner von diesem Studienvergleich.

Ich hoffe mal, das war interessant für euch. Schreibt mir eure Fragen einfach in die Kommentare, nutzt auch gerne unsere Studienberatung auf fernstudi.net – klickt da einfach an der Seite auf Studienberatung oder googelt einfach mal nach fernstudi.net Studienberatung, und da könnt ihr auch ganz komplexe Fragen stellen, und wir versuchen euch wirklich bestmöglich zu helfen. Schreibt mir meinetwegen auch auf Instagram, aber da kann ich eben nicht immer ganz so gut helfen, da passt einfach nicht so viel Text in so ein kleines Chatfenster. Am besten wirklich die Studienberatung bei uns auf der Seite benutzen oder gerne auch hier in den Kommentaren auf YouTube. Ich würde sagen, wir sehen uns in einem der nächsten Videos auf diesem Channel. Euer Wolf.

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