IU-Fernstudium (IUBH): Ich zeige euch Studienmaterialien und Onlinecampus

Christian ist an der IU Internationalen Hochschule ins Fernstudium eingeschrieben (über das FlexLearning-Programm). Im Video zeigt er euch die gedruckten und digitalen Studienmaterialien, den Onlinecampus, den IU-Reader uvm.

Inhalt:
0:31 Studienmaterialien
1:27 IU-Reader-App und Interactive Books
5:51 Karteikarten-App BrainYoo
7:11 Campus-Management-System CARE
8:36 Lernplattform myCampus
12:19 Piazza
12:54 Office 365
13:39 Bibliotheks-Angebote

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Transkript

Moin. Ich bin eingeschrieben an der IUBH im Fach BWL und zeige euch in diesem Video mal die Studienmaterialien – sowohl die gedruckten als auch die digitalen. Ich zeige euch, worauf man alles Zugriff hat, wenn man hier eingeschrieben ist, den Onlinecampus, wie man mit anderen Kontakt aufnimmt, wie man sich in den einzelnen Modulen austauscht. Mein Name ist Christian, ich wünsche euch jetzt viel Spaß mit diesem Video.

Die gedruckten Studienskripte

Ich fange mal mit den Studienskripten an. Die sehen hier so aus – das ist jetzt der Kurs, den ich momentan belegt habe, Buchführung und Bilanzierung 1 und 2. Ich habe mir die gedruckten Studienhefte angefordert, und das Erste, was auffällt: Die sind schon sehr wertig, sage ich mal, vom Druck her. Einfach stabil, ordentlich gebunden, schönes dickes Papier, farbig gedruckt, hier ein Haufen Tabellen mit drin. Man hat genug Platz an den Rändern, um noch ein paar Notizen zu machen.

Für mich reicht es nicht aus, zumindest in diesem Modul, nur mit diesen Heften zu lernen, um mich auf die Prüfung vorzubereiten. Die Studienskripte sind zwar schon zentral zum Lernen, aber nur als Ausgangspunkt. Man hat dann doch die Videos, die Tutorien vor allem.

Der IUBH Reader auf dem iPad

Erst mal generell: Man braucht für so ein Fernstudium an der IUBH auf jeden Fall ein iPad, das ist sehr zu empfehlen. Am besten besorgt man sich selbst ein privates iPad, wenn man das von der Firma nicht hat – beziehungsweise bekommt man das dann auch zum Studienstart hier mit dazu.

Und da lädt man sich als Allererstes den sogenannten IUBH Reader herunter. Damit hat man Zugriff auf die ganzen Skripte. Wenn man den öffnet, dann hat man in diesem Reader erst mal quasi eine Übersicht über alle Skripte, vermutlich aus allen Modulen, die man an der IUBH studieren kann, aus allen Studiengängen. Ziemlich cool: Da kann man schon mal reingucken, was einen besonders interessiert, und auch, wie die Qualität der Skripte so ist. Dann kann man anhand dessen auch theoretisch entscheiden, welche Module man in welchem Semester belegen möchte.

Ihr seht, ich habe hier zwei Skripte markiert, Buchführung und Bilanzierung 1 – das ist das digitale Skript zu dem, was ich euch gerade auf Papier gezeigt habe. Man kann sich die ganzen Dinge dann auch in Favoriten speichern. Wenn ich jetzt das Skript öffne, das ich markiert habe, seht ihr, dass es ganz genauso aussieht. Man sieht auch das Cover von dem Skript, das ich in gedruckter Form habe.

Warum EPUB besser ist als PDF

Und das Schöne an diesen Skripten ist: Man darf sich das jetzt nicht so vorstellen, dass das einfach nur PDF-Dateien sind. So hat man das an der FernUni Hagen beispielsweise. Das Problem an PDF-Dateien ist – also ich persönlich kann PDF-Dateien am iPad überhaupt nicht lesen, weil du kannst die Schriftart nicht verstellen, du kannst den Hintergrund nicht dunkel machen, du kannst nur sehr umständlich markieren.

Hier an der IUBH bekommt man zwar auch PDF-Dateien, die man sich herunterladen kann – zeige ich euch gleich noch, wo man das machen kann –, aber das hier sind sogenannte EPUB-Dateien. EPUB ist so ein besonderes E-Book-Format, und da hat man dann die Möglichkeit, beispielsweise den Untergrund zu verändern. Ich lese am liebsten mit dunklem Hintergrund und weißer Schrift, man kann es auch so gelblich machen oder man lässt es einfach weiß. Dann kann man natürlich auch die Schriftgröße regeln, was super, super praktisch ist – gerade für jemanden wie mich. Ich brauche zwar noch keine Brille zum Lesen, aber ich kann doch besser lesen, wenn die Schrift ein kleines bisschen größer ist.

So geht es dann los in dem Heft beziehungsweise in dem digitalen Heft, und dann kann man anfangen, seine Lektionen durchzuarbeiten. Und ihr seht schon: Man kann natürlich auch markieren. Ich habe für das Markieren hier extra noch so einen Stift am Start, aber der ist für mich super wacklig, um Markierungen zu setzen. Man muss da eine Weile draufbleiben und kann dann irgendwie so die Markierung ziehen und sich so ein Highlight setzen. Ich glaube, es geht alles ein bisschen einfacher, wenn man einen Apple Pencil am Start hat – das habe ich aber selber nicht ausprobiert. Den sollte man sich wahrscheinlich noch dazukaufen, wenn man sich so ein iPad besorgt.

Das Praktische an den Markierungen ist, dass man hier auch eine Übersicht über all seine Markierungen hat. Ich weiß jetzt nicht, ob man die exportieren und dann drucken kann, aber das wäre natürlich noch mal super, super praktisch.

Am Ende von jeder Lektion – ihr seht es unten – hat man Fragen zur Selbstkontrolle. Das sind einfache Fragen, die abfragen, ob man den Inhalt der Lektion auch verstanden hat. Das sind unterschiedliche Typen von Fragen, das hier ist einfach so ein Lückentext, wo man die Antworten in die Lücken eingeben kann. Ich finde das auch ein bisschen hakelig, vielleicht geht es einfacher, wenn man eine Tastatur anschließt – habe ich eigentlich auch, aber ich mache das dann einfach nur im Kopf, beantworte diese Fragen im Kopf, und dann geht es weiter mit der nächsten Lektion.

BrainYoo für Karteikarten

Wo ich das iPad schon mal in der Hand habe, eine Sache zeige ich euch noch: die App, die man sich gleich nach Studienstart herunterlädt, das IUBH BrainYoo. BrainYoo ist im Prinzip so eine App, mit der man Karteikarten erstellen und dann auch über seine ganzen Geräte synchronisieren kann, sodass man sie schön aufs iPhone gepackt bekommt oder auf den Rechner.

Ich hatte BrainYoo schon, bevor ich an der IUBH eingeschrieben war, deswegen habe ich hier meine eigene BrainYoo-App. Die ist zwar jetzt nicht Premium, brauche ich aber momentan auch nicht – an der IUBH bekommt man einen Premium-Zugang quasi.

Wenn man diese App öffnet, hat man die Möglichkeit, sich einfach Karteikarten für seine Fächer anzulegen. Ihr seht, ich habe hier zwei Kategorien von Karteikarten, einmal Management – und das ist jetzt nicht für das Fernstudium an der IUBH, sondern für ein Präsenzstudium. Ich studiere noch Management beziehungsweise BWL an einer Präsenzhochschule, da stehen in den nächsten Tagen auch Klausuren an, und da habe ich mir schon über 60 Karten insgesamt angelegt. Also so ein typisches Karteikartending, einfach Fragen und Antworten. Und diese Karteikarten kann ich mir dann abfragen: Dann geht es los mit Lernen, mir wird die Frage gestellt, und ich muss dann gucken, ob ich die Antwort gewusst habe oder nicht.

CARE: das Campus-Management-System

Ich würde sagen, wir schauen uns mal den Onlinecampus an. Der ist hier an der IUBH zweigeteilt. Der erste Teil ist das Campus-Management-System CARE, und das ist so der Dreh- und Angelpunkt für das Fernstudium an der IUBH.

Wenn man sich da einloggt, hat man erst mal eine Übersichtsseite, wo ein paar News stehen. Dann sieht man auch, wer online ist, man kann sich hier auch mit anderen Fernstudierenden connecten. Und das Wichtige an diesem CARE-System, an diesem Campus-Management-System, ist, dass man hier sein Studium komplett verwalten kann. Man findet Ansprechpartner, alle möglichen Informationen zu allen möglichen Aspekten des Studiums, man hat Zugriff auf die E-Bibliothek, und ganz besonders wichtig: Man hat hier Zugriff auf die Kursbuchung beziehungsweise kann hier die Module für sein Fach belegen.

Hier sehe ich also im Prinzip, was es in dem Studiengang, in dem ich eingeschrieben bin, alles so an Modulen zu belegen gibt. Ihr seht schon, in so einem Studiengang hat man auf jeden Fall eine ganze Menge zu tun. Da sind dann natürlich aber auch noch die Wahlpflichtmodule gleich mit dabei, das heißt, man muss die nicht alle abarbeiten. Und ich habe mich hier schon in Buchführung und Bilanzierung eingeschrieben, bin angemeldet und habe diese Module gestartet. Dann hat man hier noch ein bisschen Übersicht über seine Noten und all diese Sachen, kann sein Profil bearbeiten und so weiter und so fort.

myCampus: die Lernplattform

Schauen wir uns mal die Lernplattform an, hier wird es jetzt wirklich richtig interessant. Man klickt hier auf myCampus Lernplattform, und ihr seht schon, wenn die sich geöffnet hat, hat man als Erstes eine Übersicht über die Module, die man belegt hat.

Man hat hier schon mal die Möglichkeit, einen kleinen einführenden Kurs zu machen, der einem zeigt, wie das Studium online organisiert wird. Dieses Modul habe ich jetzt auch schon angefangen zu bearbeiten. Wenn ich das öffne, habe ich hier quasi eine Übersicht über Materialien für dieses Modul, die man herunterladen kann. Ihr seht, wer der Tutor des Moduls ist, der postet hier auch immer mal etwas, das vielleicht relevant für einen ist. Man hat einen Kalender, und auch sehr interessant: Man kann auf Teilnehmer klicken, und dann sieht man, wer alles an dem Kurs teilnimmt. Ihr seht, hier haben wir insgesamt fast 2.000 Teilnehmer in diesem Kurs, was schon ziemlich heavy ist.

Gucken wir mal ganz kurz durch. Hier oben hat man ein paar grundlegende Dokumente, die man sich herunterladen kann, da geht es um die Klausurenorganisation und so weiter. Der nächste Abschnitt heißt Piazza, und Piazza ist quasi das Forum. Im nächsten Abschnitt kann man sich die Skripte herunterladen beziehungsweise die Literaturliste für das Skript. Und sehr praktisch auch: ein Repetitorium, das ist dann sehr praktisch für die Prüfungsvorbereitung. Man kann sich hier auch das gedruckte Skript bestellen – ihr seht, bei mir ist hier so ein Häkchen, weil ich mir das Skript schon bestellt habe und hier vor mir am Start habe.

Dann hat man hier noch die Möglichkeit – das ist sicherlich auch von Modul zu Modul unterschiedlich –, sich Musterklausuren beziehungsweise eine Musterklausur herunterzuladen, inklusive Lösung.

Vodcasts, Live-Tutorien und Onlinetests

Und jetzt wird es interessant: Im nächsten Abschnitt gibt es die ganzen Vodcasts. Vodcasts sind im Prinzip die Onlinevorlesungen. Das ist jetzt keine anderthalbstündige Vorlesung, wie man sie im Präsenzstudium hat, sondern eher kürzere Clips. Wir können mal einen öffnen und kurz reinschauen. Hier öffnet sich dann so ein Videofenster. Ich hätte auch die Möglichkeit, die Vodcasts herunterzuladen, was ich auch gemacht habe. Und wenn man jetzt auf Play drückt – ihr seht schon, bei mir dauert das mit dem Laden alles noch ein kleines bisschen länger, ich lebe hier auf dem Land, da ist die Internetverbindung nicht ganz so modern. Ihr seht, hier hat man dann die Möglichkeit, sich diesen Vodcast anzuschauen.

Dann gibt es einen Abschnitt, wo man Zugriff auf die Live-Tutorien bekommt, und dann kommt man in das Programm für die Tutorien. Ich selber habe noch an keinem teilgenommen, werde ich dann bestimmt kurz vor der Prüfung noch mal machen. Hier noch mal Videovorlesungen quasi, da sind auch noch mal Zusammenfassungen der Studienskripte drin.

Man sollte sich von diesem Skript, das eigentlich auf den ersten Blick recht dünn ist, nicht verwirren lassen. Man muss wirklich auch, wie an einer normalen Präsenzuni, ohne Ende lernen, um irgendwie durch die Prüfungen durchzukommen.

Und dann hat man hier unten noch Interactive Video Lectures, die habe ich jetzt erst entdeckt. Das sind im Prinzip auch noch mal Onlinevorlesungen, wo dann zum Schluss aber noch Fragen zum Anklicken gestellt werden. Hier gibt es noch mal ein paar Dokumente, die man sich herunterladen kann, und ganz zum Schluss hat man dann die Onlinetests. Die muss man auch abarbeiten. Wenn man die richtig beantwortet hat – man hat unendlich viele Versuche, man kann jetzt nicht durchfallen oder so was –, dann kommt hier so ein Häkchen. Und wenn man alle Häkchen hat, ist man so weit, sich für die Klausur für dieses Modul anzumelden.

Piazza: das Forum

Jetzt zeige ich euch mal Piazza. Wenn man auf Piazza geht, dann hat man im Prinzip ein Forum für seinen Kurs, das gibt es dann auch für jeden Kurs. Hier hat man eine kleine Forenübersicht und die Möglichkeit, einfach Fragen zu den Themen zu stellen.

Also hier fragt jemand zum Beispiel nach dem Unterschied zwischen Ist-Kaufmann und Kann-Kaufmann, und man kann dann eine Antwort schreiben. Es sind fast immer auch Fragen dabei, die man eigentlich selber hatte, sich aber wahrscheinlich nicht getraut hat zu stellen. Also superpraktisch, dieses Kursforum.

Office 365 und die Onlinebibliothek

Jetzt zeige ich euch noch Office 365, das ist auch sehr cool. Man kann seine IUBH-E-Mails auch über Office 365 abrufen, und ihr seht: Man hat einfach ein richtiges Outlook direkt im Browser. Aber man hat hier eben auch – und das ist das Praktische – Zugriff auf die ganzen anderen Office-Apps. Wer seine Hausarbeit direkt im Browser schreiben möchte, hat dann hier die Möglichkeit dazu. Und wer keine Lust hat, im Browser zu arbeiten, so wie ich zum Beispiel, der kann sich die Programme natürlich auch herunterladen und hat dann über die Dauer des Studiums an der IUBH eine Lizenz für die Vollversion dieser ganzen Programme. Sehr, sehr cool.

Dann gucken wir uns noch mal ganz kurz die Onlinebibliothek an. Man hat Zugriff auf Onlinezeitschriften, dann gibt es auch noch alle möglichen anderen Fachzeitschriften, auf die man Zugriff bekommt, verschiedene Verlagsangebote, wo man sich E-Books herunterladen kann und so weiter.

Richtig gut finde ich den Zugang für Statista, den habe ich selber auch schon benutzt. Statista ist jetzt nicht unbedingt günstig, kann man aber sehr gut benutzen, wenn man eine Hausarbeit schreibt und die noch ein bisschen mit Statistiken unterfüttern will, oder auch, wenn man Präsentationen macht. Sehr praktisch, wenn man Artikel schreibt, dann findet man auf Statista auf jeden Fall jede Menge Statistiken. Oder die BWL-Studierenden unter euch, die überlegen, keine Ahnung, selber ein Unternehmen zu gründen oder sich selbstständig zu machen, finden da auch jede Menge Statistiken, um Marktrecherchen zu machen. Und dann hat man über die IUBH auch Zugriff auf die ganze Plattform.

Mein Fazit

So, Freunde, ich glaube, jetzt habe ich euch das Wichtigste gezeigt. Das sind so die Sachen, mit denen man hier als IUBH-Studi im Alltag zu tun hat. Kontakt zu anderen Studierenden hat man vor allem über das Forum, das ich euch eben gezeigt habe, über Piazza. Vielleicht lebt man ja auch in einer größeren Stadt, wo es Stammtische gibt und man sich einfach mal mit anderen wirklich im normalen, realen Leben treffen kann.

So ein Fernstudium kann super, super effizient sein. Ich bin ja parallel noch an einer Präsenzhochschule eingeschrieben, und das ist nicht annähernd so effizient, wie ich hier lerne. Bei mir im Präsenzstudium ist es so, dass ich mich sehr viel umständlicher auf Klausuren vorbereiten muss, als ich das hier an der IUBH kenne. Deswegen denke ich, kann man sich mit dieser Form des Fernstudiums sehr viel effizienter und schneller den Lernstoff, sage ich mal, in den Kopf reinprügeln, als das im Präsenzstudium der Fall ist.

So, ich hoffe, das war interessant für euch. Wenn ihr eine Frage habt, schreibt sie einfach unten in die Kommentare. Ich wünsche euch auf jeden Fall noch einen schönen Tag, wir sehen uns in einem der nächsten Videos. Euer Wolf.

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