Bachelor Soziale Arbeit im Fernstudium: DIPLOMA vs. Fresenius + Infos zur staatlichen Anerkennung

In diesem Video vergleicht Christian zwei Fernstudiengänge im Bereich Soziale Arbeit: den Bachelor an der Hochschule Fresenius und den Bachelor an der Diploma-Hochschule.

Dabei geht er auf die Studieninhalte, Vertiefungsmöglichkeiten und die Gestaltung der verpflichtenden Praxisphasen ein, die mit insgesamt 100 Tagen für die Zulassung zum/zur „Staatlich anerkannten Sozialarbeiter/-in“ nötig sind. Ebenfalls erläutert werden die unterschiedlichen Studienmodelle von Online- bis Hybridvarianten sowie Onlinecampus und Studienmaterial. Zudem gibt Christian Einblicke in die Kostenstrukturen, die Zeitmodelle und das Feedback bisheriger Studierender.


Inhalt:

00:00 Schönen guten Tag
02:16 Besonderheiten an der Fresenius
04:21 Besonderheiten an der Diploma
05:52 Studieninhalte & Vertiefungen an der Fresenius
09:18 Studieninhalte & Vertiefungen an der Diploma
10:37 Präsenzen & Seminare an der Fresenius
12:09 Präsenzen & Seminare an der Diploma
13:18 Kosten an der Fresenius
15:50 Kosten an der Diploma
17:35 Bewertungscheck Fresenius
18:40 Bewertungscheck Diploma
20:06 Fazit
23:08 Verabschiedung


Weiterführend:

👉 Alle Details zum Studiengang der DIPLOMA: fernstudi.net/fernstudium/humanwissenschaften/sozialarbeit/…
👉 Alle Details zum Studiengang der Fresenius: fernstudi.net/fernstudium/humanwissenschaften/sozialarbeit/…
👉 Alle Fernstudiengänge im Fachbereich Soziale Arbeit im Überblick: fernstudi.net/fernstudium/humanwissenschaften/sozialarbeit
👉 Unsere Studienberatung auf Fernstudi.net: fernstudi.net/hilfe
👉 Das passende Fernstudium finden, mit unserem KI-basierten Kursfinder: fernstudi.net/kursfinder
👉 Christian zeigt Onlinecampus & Skripte im Fresenius-Fernstudium: youtube.com/watch

Studienberatung:

ℹ️ Wir versuchen, alle Fragen in den Kommentaren auf Youtube zu beantworten. Wenn du ausführlicher beraten werden möchtest, nutze die Studienberatung auf fernstudi.net, dort sind auch Hochschulen und Anbieter unterwegs: fernstudi.net/hilfe


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Disclaimer:

Grundsätzlich basieren unsere Videos *nicht* auf bezahlten Partnerschaften. Das heißt, dass wir uns nicht bezahlen lassen, um bestimmte Videos zu produzieren, bestimmte Studiengänge vorzustellen usw. Ausnahmen kann es natürlich geben, dann stellen wir das auch im entsprechenden Video klar. Die Auswahl unserer Themen folgt auf diesem Channel keinen journalistischen, objektiven Kriterien, sondern eher danach, was die Community interessiert. Davon abgesehen pflegen wir Partnerschaften mit Hochschulen, die in unserem Portal fernstudi.net Werbung schalten und hervorgehoben dargestellt werden. Ihr erkennt das auf der Website beispielsweise an der Markierung als „Sponsoren“. Gelegentlich verlinken wir unter den Videos mit sog. Affiliate-Links, über die wir eine kleine Provision erhalten, falls ihr etwas kauft; solche Links kennzeichnen wir immer mit einem Stern (*).

#fernstudium #sozialearbeit #bachelor

Transkript

Schönen guten Tag, liebe Freundinnen und Freunde der sozialen Arbeit. In diesem Video schauen wir uns zwei Fernstudiengänge in sozialer Arbeit genauer an: den Bachelor Soziale Arbeit an der Hochschule Fresenius im Vergleich mit dem Bachelor Soziale Arbeit an der DIPLOMA Hochschule. Beide Studiengänge sind doch sehr unterschiedlich, deswegen schauen wir uns genauer an, wie es mit den Studieninhalten und den Vertiefungsmöglichkeiten aussieht. Wir gucken uns an, wie die Praxisphasen in beiden Studiengängen ablaufen – die sind nämlich in beiden verpflichtend, dafür habt ihr dann zum Schluss die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiterin oder Sozialarbeiter. Wir schauen uns an, wie unterschiedlich die Kosten sind, und natürlich auch, wie die Stimmung bei beiden Studiengängen ist, also was die Leute in Bewertungen darüber sagen. Ich würde sagen, wir legen direkt los.

Das Angebot an Fernstudiengängen in sozialer Arbeit

Ihr habt sicherlich mitbekommen, dass es ganz viele Fernstudiengänge im Bereich der sozialen Arbeit gibt. Da hat eigentlich jede Fernhochschule ihr Angebot, sowohl staatliche als auch private Hochschulen. Eine Übersicht über Bachelor und Master in diesem Bereich findet ihr bei uns im Portal auf fernstudi.net.

An der IU gibt es auch einen Studiengang Soziale Arbeit, der ist ebenfalls sehr beliebt – lest euch dort einfach mal die ganzen Kommentare und Fragen durch. Viele davon drehen sich immer um die Praxisphase: Was kann ich anerkennen lassen und so weiter. Dann gibt es den Studiengang über die ZFH, Soziale Arbeit als berufsbegleitendes Fernstudium, auch ein super beliebter Studiengang, weniger flexibel als die, die wir uns jetzt angucken. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es das alles noch gibt. Und dann gibt es natürlich die ganzen Master in dem Bereich.

Das könnt ihr euch alles bei uns auf der Seite filtern und findet noch jede Menge Informationen. Ihr könnt euch alles im Merkzettel speichern und mit anderen Studiengängen vergleichen. Oder ihr legt euch einfach ein Konto bei uns an, weil ihr dann euer Studium von Anfang bis Ende mit ganz vielen verschiedenen Mitstreitern begleiten könnt. Ladet euch unsere App herunter und so weiter – genug der Eigenwerbung, wir gucken uns jetzt die Studiengänge genauer an.

Die beiden Hochschulen im Überblick

Vorab ein paar allgemeine Informationen zu beiden Hochschulen. Wir haben die Hochschule Fresenius, eine Fachhochschule, sowie die DIPLOMA Hochschule – soziale Arbeit studiert man in der Regel auch an Fachhochschulen.

Die Hochschule Fresenius hat eine ganz lange Tradition, die geht zurück bis auf das Jahr 1848. Mittlerweile sind dort ungefähr 16.000 Studierende eingeschrieben, aber nicht nur im Fernstudium, sondern überwiegend würde ich sagen in Präsenzstudiengängen und berufsbegleitenden Studiengängen. Es gibt aber auch jede Menge Fernstudiengänge, die die Hochschule Fresenius seit vielen Jahren anbietet, auch im sozialen Bereich – Sozialmanagement, Kindheitspädagogik –, aber auch in ganz anderen Fachbereichen.

Was die Hochschule außerdem auszeichnet, ist eine sehr moderne Lernplattform, die mittlerweile auch immer mehr KI-Nutzung ermöglicht. Es gibt dort so etwas wie einen KI-Chatbot, im Prinzip wie an der IU, wo ihr vielleicht Syntea schon kennt. An der Hochschule Fresenius gibt es auch ein KI-Programm in dem Sinne, das wird mehr und mehr in die Studiengänge integriert. Also eine sehr moderne und innovative Hochschule. Ich finde die Lernplattform großartig, die habe ich auch schon einmal in einem Video auf diesem Kanal vorgestellt, schaut da einfach mal rein.

Eine weitere Besonderheit ist, dass der Fokus auch auf innovativen Prüfungsformen liegt. Die Hochschule versucht also nicht, alles einfach nur mit Klausuren abzufrühstücken, sondern setzt auch auf alternative Prüfungsformen. Um Klausuren kommt ihr trotzdem nicht ganz herum, aber die könnt ihr in der Regel online schreiben.

Eine Besonderheit für diesen Studiengang – und in dem Sinne ist es gar keine echte Besonderheit, weil es bei beiden vorgestellten Studiengängen so ist – ist, dass ihr das Berufsfeldpraktikum direkt ins Studium integriert habt. Ihr müsst es also nicht mehr im Anschluss absolvieren. Ihr braucht diese Anerkennung zum Sozialarbeiter oder zur Sozialarbeiterin, und dafür müsst ihr ein Praktikum absolvieren, das insgesamt 100 Tage dauert. Ihr könnt es auch ein bisschen verkürzen, das schauen wir uns gleich noch genauer an.

Dann haben wir die DIPLOMA Hochschule, auch eine Fachhochschule. Die ist nicht ganz so groß wie die Hochschule Fresenius, mit ungefähr 6.200 Studierenden im Wintersemester 2023/24, aktuell dürften es ungefähr genauso viele sein. Trotzdem eine sehr große Hochschule – 6.200 Studierende als Privathochschule muss man erst einmal zusammenbekommen. Die gibt es eben auch schon seit einer ganzen Weile, seit ungefähr 1998 müsste das sein. Sie bietet ebenfalls eine ganze Reihe an Studiengängen an, auch im sozialen Bereich, Pädagogik zum Beispiel und eben soziale Arbeit. Vielleicht interessant für euch ist auch der schon spezialisiertere Studiengang Digitalisierung in der sozialen Arbeit.

Die Besonderheit hier ist, einmal abgesehen vom Berufsfeldpraktikum, das man auch hier absolvieren muss: Dieser Studiengang wird im Prinzip in zwei Varianten angeboten. Einmal als reines Onlinestudium, da habt ihr die Seminare als Online-Seminare, trotzdem in der Regel zu festen Zeiten. Oder ihr studiert es als eine Art hybrides Studium und absolviert die Präsenzseminare in eurer Nähe. Das ist für diejenigen von euch interessant, die trotzdem ein bisschen menschlichen Offline-Kontakt im Studium brauchen. Alle anderen, die wirklich maximale Flexibilität brauchen, wählen die Variante mit den Live-Online-Seminaren und den Online-Prüfungen.

Studieninhalte und Vertiefungen

Schauen wir uns die Studieninhalte für beide Studiengänge im Detail an. Es ist natürlich ein Bachelorstudium, und da gibt es einen Kern an Studieninhalten, der im Prinzip an allen Hochschulen derselbe ist. Deswegen schauen wir da kurz drüber. Viel interessanter sind die Vertiefungsrichtungen, die sind bei allen Hochschulen relativ unterschiedlich.

Ihr habt hier den Studienverlaufsplan der Hochschule Fresenius für das Studium der sozialen Arbeit. Das Ganze ist nach Themenbereichen aufgeteilt, zum Beispiel Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der sozialen Arbeit. Damit beschäftigt man sich im allerersten Semester, wenn man Vollzeit studiert – erst einmal mit dem Fach an sich, wie es entstanden ist, was die üblichen Theorien und die Arbeitsfelder der sozialen Arbeit sind. Professionalisierung und Berufsethik ist dann ein anderes Modul.

Wichtig ist immer, wenn ihr euch die Studienverlaufspläne anguckt: Schaut euch auch an, wie viele Leistungspunkte ein Modul umfasst. Hier sind es immer fünf Leistungspunkte, das ist eigentlich ganz gut zu absolvieren – so ein Modul schafft man in ungefähr einem Monat. Ganz am Anfang des Studiums braucht man vielleicht ein bisschen länger, da muss man sich erst einmal überall reinarbeiten und reinfuchsen. Aber wenn ihr fortgeschritten seid, schafft ihr so ein Modul denke ich ganz gut in einem Monat. Andere Hochschulen haben umfangreichere Module. Hier habt ihr fünf Leistungspunkte pro Modul, dadurch sind es in Summe ein paar mehr Module, aber ihr habt auch immer relativ schnelle Erfolgserlebnisse.

Im ersten Semester habt ihr im Vollzeitstudium noch zwei weitere Module, unter anderem gesellschaftliche Grundlagen. Ihr könnt das Ganze auch in Teilzeit studieren, das gucken wir uns bei der Preisgestaltung genauer an. Dann geht es in den nächsten Semestern weiter mit Ökonomie und Recht – Recht ist natürlich ein ganz wichtiges Thema in der sozialen Arbeit, Sozialrecht und so weiter. Dann habt ihr einen Fachbereich wissenschaftliches Arbeiten, auch ganz wichtig, ihr sollt ja lernen, wissenschaftlich zu denken und zu arbeiten. Dazu gehören eigentlich auch die Methoden der sozialen Arbeit. Und so setzt sich das mit all den Themen fort, die man absolviert, wenn man soziale Arbeit studiert.

Dann gibt es noch ein Praxisprojekt, das aber nicht das Berufsfeldpraktikum ist – das absolviert man nämlich komplett im fünften Semester beziehungsweise gegen Ende des Studiums, da macht man eigentlich nichts anderes mehr. Was ich an diesem Studiengang ziemlich cool finde, ist, dass das Ganze direkt ins Studium integriert ist.

Dann habt ihr den Wahlpflichtbereich, der aus meiner Sicht doch nicht so umfangreich ist. Der wird durch das Berufsfeldpraktikum ein bisschen aufgefressen, sage ich mal. In anderen Studiengängen an der Hochschule Fresenius hat man viel mehr Wahlmöglichkeiten. Hier habt ihr eigentlich nur zwei kleinere Wahlmodule zur Auswahl, und eines davon wählt ihr. Das kann man der Hochschule aber auch nicht vorwerfen, weil eben durch das Praktikum in dem Sinne viel weniger Möglichkeiten zur Auswahl stehen, wenn ihr das Ganze in sechs Semestern im Vollzeitstudium absolvieren wollt.

Hier haben wir den Studienverlauf an der DIPLOMA Hochschule im Studiengang Soziale Arbeit. Man sieht schon: Es gibt ein Vollzeitstudium, das dauert sechs Semester, und es gibt eine Teilzeitmöglichkeit, die dauert acht Semester. Hier geht das Ganze eher methodisch los, mit Technik des wissenschaftlichen Arbeitens und empirischer Sozialforschung. Aber auch hier wird relativ schnell im ersten Semester die Geschichte der sozialen Arbeit vermittelt, sodass das Studienfach erst einmal ein bisschen innerhalb der Wissenschaft verortet wird. Dann habt ihr tatsächlich ähnliche Module wie im Studium an der Hochschule Fresenius.

Der Wahlpflichtbereich gestaltet sich fast ähnlich wie an der Hochschule Fresenius, wobei das, was ihr hier wählen könnt, ein kleines bisschen umfangreicher ist. Ihr habt die Möglichkeit, aus insgesamt vier Modulen eines zu wählen, zum Beispiel Soziale Arbeit mit Kindern oder psychosoziale Beratung und Gesundheit. Und so ein Modul hat dann immer einen Umfang von 12 Leistungspunkten, ist also doch recht umfangreich. Das heißt, ihr könnt euch hier ein bisschen besser spezialisieren als an der Hochschule Fresenius. Finde ich auch ganz gut, dass ihr euch einfach noch ein Thema heraussuchen könnt, das euch besonders interessiert oder das zu eurem aktuellen Berufsleben passt.

Die Praxisphase

Schauen wir uns an, wie es mit der Praxisphase aussieht. An der Hochschule Fresenius macht man das Berufsfeldpraktikum im fünften Semester, wenn man Vollzeit studiert, oder in einem etwas späteren Semester, wenn man Teilzeit studiert, also zum Beispiel in acht oder sogar in zwölf Semestern. Hier ist es so, dass ihr das fünfte Semester nur mit diesem Praktikum belegt, ihr müsst nichts anderes machen, keine anderen Module, und dann bekommt ihr insgesamt 30 Leistungspunkte für dieses Praktikum von fast 100 Tagen.

Ihr müsst euch eine Stelle suchen, die bestimmten Kriterien entspricht: Da muss jemand sein, der wirklich qualifiziert ist, euch dabei zu betreuen. Möglicherweise könnt ihr auch eure Arbeitsstelle nutzen, wenn ihr schon im Bereich der sozialen Arbeit berufstätig seid. Das ist natürlich optimal, dann müsst ihr euch nicht extra jemanden suchen und es lässt sich ganz einfach in den Berufsalltag integrieren. Es gibt auch die Möglichkeit, sich ein bisschen etwas anerkennen zu lassen von Dingen, die man schon gemacht hat – ich glaube, bis zu 25 Stunden kann man sich anerkennen lassen, dann kann man das Praktikum noch ein kleines Stückchen verkürzen. Das ist aber eine ganz wichtige Sache, die ihr organisiert bekommen müsst, wenn ihr den Bachelor in sozialer Arbeit machen wollt. Dafür habt ihr mit Abschluss des Studiums dann auch den Titel zum staatlich anerkannten Sozialarbeiter beziehungsweise zur staatlich anerkannten Sozialarbeiterin oder zum staatlich anerkannten Sozialpädagogen oder zur Sozialpädagogin.

Wie sieht es mit der Praxisphase an der DIPLOMA Hochschule aus? Auch hier habt ihr eine integrierte Praxisphase von insgesamt 100 Tagen. Im Studienverlauf sieht man, dass das Ganze gesplittet ist, vor allem wenn man Teilzeit studiert. Wenn man Vollzeit studiert, hat man sie in zwei Phasen, es gibt eine Praxisphase 1 und eine Praxisphase 2. Wenn man Teilzeit studiert, hat man insgesamt vier Praxisphasen. Was ich jetzt nicht ganz so gut finde – wahrscheinlich gibt es viele von euch, die das auch locker in einem Stück absolvieren können. Ich weiß nicht, warum das hier unbedingt auf die einzelnen Semester gesplittet ist, aber ich denke, es zeigt auch einfach, dass es möglich ist, diese Praxisphasen zu splitten und nicht alles an einem Stück zu absolvieren.

Soweit ich weiß, kann man das sogar bei verschiedenen Arbeitgebern machen. Wenn man also wirklich ganz unterschiedliche Arbeitsfelder kennenlernen möchte, sucht man sich einfach mehrere Praxispartner. Die müssen natürlich auch hier den Anforderungen entsprechen: Es muss jemanden geben, der qualifiziert ist, die Betreuung durchzuführen, und es muss ein Betrieb sein, der im Bereich der sozialen Arbeit agiert, Diakonie oder was auch immer.

Was die Studiengänge kosten

Was kosten die Studiengänge? Ich sage es euch gleich: Die Hochschule Fresenius ist tatsächlich ein ganzes Stückchen teurer. Ihr habt auf der Webseite eine Übersicht über die Gebühren, und dort sieht man auch die einzelnen Zeitmodelle. Ihr habt das Vollzeitstudium, ihr habt ein Teilzeitstudium, das 48 Monate beziehungsweise acht Semester dauert, oder ihr habt die Möglichkeit, wirklich richtig langsam in zwölf Semestern zu studieren.

Wichtig zu wissen ist: Diese Zeitmodelle sind hauptsächlich eigentlich Finanzierungsmodelle. Wenn ihr euch für die längste Variante entscheidet, dann habt ihr eine relativ geringe monatliche Belastung, 209 Euro als Aktionspreis – aber das ist eigentlich ein Dauerpreis, sage ich mal, damit rechne ich jetzt auch. Damit kommt ihr auf insgesamt […] Euro. Das ist doch recht teuer, aber immer noch günstiger als zum Beispiel an der IU Internationalen Hochschule. Wenn ihr euch für das mittlere Zeit- beziehungsweise Finanzierungsmodell entscheidet, zahlt ihr 289 Euro im Monat und kommt auf insgesamt 13.872 Euro. Oder ihr zieht wirklich durch, in sechs Semestern – ihr könnt dann auch noch einmal um ein, zwei Semester verlängern ohne zusätzliche Gebühren – und zahlt monatlich zwar am meisten, nämlich 333 Euro, kommt aber auf insgesamt knapp 12.000 Euro.

Ganz wichtig zu wissen bei den Studiengebühren an der Hochschule Fresenius: Das ist eigentlich erst einmal ein ganz digitales Studium. Das heißt, ihr bekommt die ganzen Studienunterlagen für diesen Preis in digitaler Form. Das sind diese StudyMags, die könnt ihr am iPad lesen, oder ihr druckt euch die PDF-Dateien einfach aus. Aber wenn ihr die StudyMags gedruckt haben wollt, so wie ich sie hier als Beispiel habe – ich habe meinen Kurs an der Hochschule Fresenius absolviert und habe mir diese StudyMags gekauft –, dann müsst ihr die zusätzlich kaufen. Die kosten extra, ich weiß jetzt nicht mehr genau wie viel, ich glaube 15 Euro für ein StudyMap oder so etwas. Das bestellt man sich im Shop und bekommt es zugeschickt, und für das gesamte Studium kommt da schon noch einiges an Kosten zusammen. Lass es mal 1.500 Euro sein.

Das müsst ihr aber nicht ausgeben, und ich habe mitbekommen, dass das an der Hochschule Fresenius auch ganz viele nicht machen. Die kaufen sie sich nicht, sondern laden sie einfach herunter und lesen sie digital am iPad oder drucken sie sich aus. Kann man natürlich auch machen. Aber wenn man Bock hat, sich diese wirklich sehr hübsch gestalteten StudyMags ins Regal zu stellen und damit zu arbeiten, dann kauft man sie sich und zahlt on top auf die Studiengebühren noch ein paar Euro zusätzlich drauf.

Was kostet der Spaß an der DIPLOMA Hochschule? Grundsätzlich habt ihr hier die Studienhefte auch gedruckt, soweit ich weiß mit inbegriffen. Ihr könnt euch ein Studienheft einfach mal herunterladen zum Angucken. Die sehen – das ist meine ganz ehrliche Meinung – nicht ganz so hübsch aus wie diese StudyMags, das sind eher sehr textlastige Studienskripte, ein bisschen wie an der FernUniversität in Hagen. Dafür habt ihr hier aber auch ein sehr günstiges Studium.

Im 72-Monats-Modell zahlt ihr nur 157 Euro monatlich – es gibt auch hier drei Ratenmodelle, im Prinzip wie an der Hochschule Fresenius – und kommt dann auf insgesamt 11.300 Euro plus die Prüfungsgebühr. Dann seid ihr bei ganz knapp über 12.000 Euro, versus 15.000 bis 16.000, 17.000 Euro, wenn man die StudyMags an der Hochschule Fresenius dazunimmt. Die meisten von euch werden sich wahrscheinlich für das mittlere Ratenmodell entscheiden: 48 Monatsraten zu 217 Euro im Monat, dann kommt ihr auf insgesamt 10.400 Euro plus noch einmal die Prüfungsgebühr, ungefähr 11.000 Euro. Oder wenn ihr wirklich flott studieren wollt und könnt, zahlt ihr 277 Euro im Monat und kommt auf insgesamt knapp über 10.000 Euro.

Also wirklich ein sehr günstiges Studium, muss man sagen, auch im Vergleich mit anderen Hochschulen. Dafür habt ihr aber eben nicht diese absolut klicki-bunti Studienskripte, und ihr habt auch nicht ganz so viel Flexibilität, weil das Studium zum Beispiel zu festen Zeiten beginnt und ihr relativ viele Seminare habt, die ihr online absolvieren müsst oder auch vor Ort, wenn ihr das wollt.

Was Studierende sagen

Was sagen Studierende eigentlich zu diesen Studiengängen? Schaut auch einfach gerne noch einmal bei uns ins Portal, ich verlinke euch das in der Beschreibung für dieses Video. Wir haben dort Redaktionsrezensionen, da habe ich mir zum Beispiel im Detail angeguckt, wie die Stimmung zu diesem Studiengang ist. Ihr habt dort im Prinzip eine redaktionelle Bewertung, und ihr seht: Die ist hier wirklich schon sehr gut.

Insgesamt wird der Online-Campus wirklich als absolut top bewertet, finde ich auch. Die Studieninhalte als sehr gut, praxisnah und so weiter, und die Flexibilität auch als sehr hoch. Wo es bei der Hochschule Fresenius immer ganz kleine Abstriche gibt, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Das kommt vor allem dadurch, dass man eben noch die StudyMags extra bezahlen muss, aber das ist wirklich der einzige Abstrich. Die meisten Studierenden sind doch wirklich sehr zufrieden. Schaut euch diese redaktionelle Bewertung wirklich mal im Detail an. Natürlich habt ihr dort auch noch Bewertungen von anderen Nutzerinnen und Nutzern.

Für die DIPLOMA Hochschule haben wir auch so eine redaktionelle Bewertung, schaut da gerne auch mal rein. Hier ist das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut top, weil es wie gesagt wirklich ein sehr günstiges Studium ist und man trotzdem seinen Abschluss bekommt. Das finden die meisten Leute sehr gut. Nicht ganz so flexibel wie die Hochschule Fresenius: Man startet zu festen Zeiten, es gibt relativ viele Veranstaltungen – die die meisten Leute aber auch ganz gut finden. Der Online-Campus ist nicht ganz so top und modern wie bei der Hochschule Fresenius, aber mit der Betreuung und auch den Studieninhalten sind die meisten Studierenden doch sehr zufrieden. Es gibt Kritikpunkte, die könnt ihr einfach mal bei unserem Portal durchlesen, und dort gibt es dann auch noch Kommentare beziehungsweise Bewertungen von anderen Studierenden.

Wenn ihr selbst bewerten wollt, macht das übrigens gerne bei uns im Portal. Wir haben, sage ich mal, ein besonderes Bewertungssystem: Wir versuchen nämlich, ohne Anreize bewerten zu lassen. Da gibt es kein iPad zu gewinnen oder sonst etwas, wir versuchen einfach, wirklich sehr ehrliche und offene Bewertungen zu erhalten. Dafür haben wir auch weniger – da gibt es jetzt keine 500 Bewertungen für einen Studiengang, aber die Bewertungen, die es gibt, und auch die, die in letzter Zeit zu den Studiengängen eingehen, sind immer sehr fundiert, offen und ehrlich.

Fazit

Liebe Freunde, ein kleines Fazit zu beiden Studiengängen. Ich fange an mit Punkt 1, den Studieninhalten: Die sind natürlich basic. Bei beiden Hochschulen habt ihr Standardinhalte, die man überall im Bereich soziale Arbeit absolviert. Dafür gibt es an der DIPLOMA Hochschule aus meiner Sicht ein bisschen bessere Vertiefungsmöglichkeiten. An der Hochschule Fresenius habt ihr im Prinzip nur ein Modul mit dem Vertiefungsfach, das relativ klein ist, an der DIPLOMA Hochschule gibt es ein bisschen mehr. Wenn das wichtig für euch ist, ist vielleicht die DIPLOMA Hochschule die bessere Wahl. Aber das sollte aus meiner Sicht nicht ganz ausschlaggebend sein für die Entscheidung für oder gegen eine dieser Hochschulen, beide haben wirklich ganz solide Studieninhalte im Gepäck.

Dann die Praxisphase: Die ist aus meiner Sicht an der Hochschule Fresenius ein bisschen besser organisiert. Die habt ihr dort im fünften Semester, das füllt eigentlich das fünfte Semester aus, wenn ihr Vollzeit studiert. Im Teilzeitstudium wird das wahrscheinlich ein späteres Semester sein, lass es mal das siebte sein. Anerkennen lassen könnt ihr etwas bei beiden Hochschulen, falls ihr schon in diesem Bereich tätig seid, und ihr könnt das Ganze bei einem Arbeitgeber absolvieren – das ist auch bei beiden so. Da nehmen sich beide Hochschulen nicht viel, ich finde es nur ein ganz kleines bisschen besser organisiert an der Hochschule Fresenius.

Bei der Flexibilität hat aus meiner Sicht zumindest die Hochschule Fresenius ein bisschen die Nase vorn, weil ihr dort jederzeit ins Studium einsteigen könnt. Da gibt es nicht diese festen Starttermine – nicht Semestertermine, aber Quartalstermine – wie an der DIPLOMA Hochschule. Wobei ihr euch an der DIPLOMA Hochschule auch aussuchen könnt, ob ihr ein flexibleres Studienmodell wollt, das nur online abläuft, oder ein weniger flexibles, in dem ihr auch Präsenzveranstaltungen habt. Da müsst ihr wissen, was für euch wichtiger ist.

Bei den Kosten ist die DIPLOMA Hochschule der Vorreiter, die hat ein wirklich sehr günstiges Studium. Ich weiß auch gar nicht so richtig, wie die dieses Studium eigentlich so günstig anbieten können, weil sie auch deutlich günstiger sind als andere Hochschulen. Ich kann mir nur vorstellen, dass es hier und da vielleicht den einen oder anderen Abstrich gibt, zum Beispiel bei der Gestaltung der Studienhefte, die ist nicht so klicki-bunti wie an der Hochschule Fresenius.

Aber wenn euch die paar tausend Euro mehr, die man an der Hochschule Fresenius bezahlt, nicht ganz so wichtig sind, dann ist natürlich auch die Hochschule Fresenius eine super Wahl, weil ihr dort eben noch ganz viele andere Sachen bekommt, die es so an der DIPLOMA Hochschule aktuell zumindest noch nicht gibt. Zum Beispiel hat die Hochschule Fresenius mittlerweile ganz viele KI-Möglichkeiten ins Studium integriert, sodass man im Studium schon intensiv lernt, damit umzugehen – da gibt es die KI-Plattform Next Generation AI. Das gibt es meines Wissens bei DIPLOMA in dem Sinne noch nicht so, aber dafür zahlt man eben auch ein ganzes Stückchen mehr an der Hochschule Fresenius.

So Freunde, ich hoffe, das war interessant für euch. Schreibt mir eure Fragen gerne in die Kommentare. Nutzt auch einfach unsere Studienberatung, da könnt ihr euch wirklich ganz ausführlich beraten lassen, auch anonym, ihr müsst euch nicht einmal anmelden, wenn ihr wollt. Wir antworten euch dann wirklich in aller Ausführlichkeit zu euren Fragen und Problemen. Ich würde sagen, wir sehen uns in einem der nächsten Videos auf diesem Channel. Euer Wolf.

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