Akademisches Ghostwriting: Das halte ich davon + das ist meinem Kommilitonen passiert

Dass Ghostwriting bzw. Plagiieren für Doktorarbeiten schief gehen kann, wissen wir ja spätestens seit der Affäre Guttenberg. Christian erzählt euch hier die Story eines Kommilitonen, der sich eine Seminararbeit schreiben lassen wollte. Außerdem hat Christian selbst mal als Ghostwriter gearbeitet. Mehr hierzu und auch dazu, was er von Ghostwriting-Agenturen hält, im Video.

👉 Artikel „Bachelorarbeit oder Seminararbeit schreiben lassen - das kann in die Hose gehen“ fernstudi.net/magazin/10908
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Transkript

Schönen Tag. Heute geht es um das sehr spannende Thema Ghostwriting für akademische Abschlussarbeiten. Dieses Thema beschäftigt mich persönlich jetzt schon seit ungefähr zehn Jahren, weil ich zehn Jahre lang als Wissenschaftslektor gearbeitet habe und in dieser Zeit immer wieder mit diesem Thema zu tun hatte.

Ich habe selber mal eine Abschlussarbeit beziehungsweise eine Seminararbeit für jemanden geschrieben, darüber werde ich in diesem Video ein bisschen was erzählen. Ich habe einen Kommilitonen, der sich mal eine Arbeit hat schreiben lassen und ist damit, sage ich mal, auf die Nase gefallen – darüber erzähle ich jetzt auch. Und ich werde natürlich ein paar Worte dazu verlieren, was ich generell von Ghostwriting, von Agenturen und so halte. Und ich gebe natürlich auch ein paar Tipps, was ihr machen könnt, wenn ihr selber überlegt, eine Abschlussarbeit schreiben zu lassen, oder wenn ihr einfach nicht vorankommt mit eurer Arbeit. Mein Name ist Christian, ich wünsche euch jetzt viel Spaß mit diesem Video.

Was ich davon halte

Vielleicht erst mal ein paar Worte dazu, was ich von Ghostwriting halte. Ich muss sagen, eigentlich ist mir das total wumpe. Soll jeder machen, was er will, sollen Agenturen ihr Geld verdienen, wie sie wollen, sollen Studenten sich einfach ihre Arbeit schreiben lassen, wenn sie der Meinung sind, dass es nicht anders geht. Ist mir eigentlich relativ egal.

Ich muss sagen, vor zehn Jahren ungefähr war mir das noch nicht egal, im Gegenteil: Ich habe einen Artikel dazu geschrieben auf fernstudi.net, der ist auch heute noch online, ich packe euch den Link zum Artikel hier in die Beschreibung. Da habe ich mich damals richtig ausgekotzt zu diesem Thema. Ich war damals selber noch sehr überzeugt von unserem akademischen System, das bin ich heute nicht mehr ganz so sehr. Und ich verstehe, dass diese Sache mit dem Ghostwriter irgendwie auch systemimmanent ist und sich aus dem Bildungssystem so ein kleines bisschen ergibt, auch aus dem gesellschaftlichen System.

Ich habe als Lektor sehr viele Doktorarbeiten, Dissertationen korrigiert und in dieser Zeit gelernt, dass eine Doktorarbeit eigentlich nichts Besonderes ist, letztendlich nur Fleißarbeit. Natürlich ist es schon in dem Sinne was Besonderes, vor allem für die Doktoranden, die es geschrieben haben und endlich fertig haben – genauso besonders, wie wenn man einen Studiengang abschließt. Aber so ein Doktortitel macht einen Menschen nicht zu etwas Besserem oder zu etwas Besonderem gegenüber jemandem, der keinen Doktortitel hat.

Aber ihr wisst ja, unsere Gesellschaft ist ein bisschen so, dass es auf der einen Seite Leute gibt, die so einen Doktortitel vor sich hertragen, als sei es was wirklich sehr, sehr Besonderes und als sei es ein Grund dafür, dass man dann besonderen Respekt vor jemandem hat – ist aus meiner Sicht zumindest nicht so. Und auf der anderen Seite gibt es Leute, die haben dann halt besonders großen Respekt vor Leuten, die so einen Doktortitel haben. Aber so ist die Gesellschaft irgendwie ein bisschen, und das ist dann entsprechend auch ein System, das es fördert, dass Leute unbedingt so einen Titel haben wollen.

Wo der Betrug anfängt

Bei den Ghostwriting-Agenturen ist es so: Sollen sie ihr Geld verdienen, wie sie möchten. Ghostwriting an sich sehe ich überhaupt kein Problem drin, das ist ja gang und gäbe. Beispielsweise irgendein Promi möchte sich seine Biografie schreiben lassen. Ich finde es natürlich gut, wenn das dann einfach erwähnt wird, auch in dem Buch, das heißt, wenn der Ghostwriter mit als Autor aufgeführt wird oder als Co-Autor oder wie auch immer. Muss aber natürlich nicht sein, finde ich trotzdem absolut legitim. Es gibt Leute, die einfach nicht schreiben können, aber Lust haben, irgendwie eine Biografie oder sonst was von sich veröffentlicht zu sehen – sollen die das auch machen.

Im akademischen Bereich ist es ein bisschen was anderes. Weil so eine Agentur oder so ein Ghostwriter natürlich keinen Betrug vollzieht – der kann schreiben, was er will und für wen er möchte, und auch jeder Student kann sich schreiben lassen, was er will. Der Betrug ist dann einfach, wenn ihr so eine nicht selbst geschriebene Arbeit an der Uni einreicht und als eure eigene ausgebt, das ist dann der Betrug.

Ich persönlich habe einen relativ gut ausgerichteten moralischen Kompass, würde ich mal sagen. Ich würde es nicht machen wollen, auch wenn ich es schon mal gemacht habe – dazu gleich ein paar Worte. Aber ich halte nicht so viel davon, Studierende bei so einem Betrug zu unterstützen. Soll aber jeder selber wissen, wie er seine Geschäfte macht. Von daher: Ich sehe das alles ganz locker heutzutage.

Die eine Arbeit, die ich geschrieben habe

Ich habe selber mal so eine Arbeit für jemanden geschrieben. Ich hatte gesagt, ich habe zehn Jahre lang als Wissenschaftslektor gearbeitet. 2008 oder so habe ich meine allererste Webseite online gebracht, lektorat-wolf.de hieß die damals.

Das war noch ein ganz anderer Markt in dieser Zeit, was Lektorat und so was angeht. Natürlich gab es schon einen Haufen Lektoren und Lektorinnen in Deutschland, aber es gab im Internet vor allem nicht so einen krassen Konkurrenzkampf. Heute ist das ein bisschen anders, da kann man nicht mehr einfach so als Lektor durchstarten, ohne einen Haufen Geld für Marketing reinzubuttern. Damals war das noch supereinfach: Website online gestellt, einen Monat später kamen dann schon die allerersten Aufträge rein. Das war natürlich alles nur Pillepalle-Sachen, wie das halt so ist, wenn man anfängt, selbstständig zu sein und noch keine Erfahrung hat.

Und da kam nach ein, zwei Monaten auch eine Anfrage rein von jemandem, ob ich so eine Seminararbeit schreiben würde. Das Fach war Geschichte oder Philosophie, eines der Fächer, die ich damals studiert hatte. Und neugierig, wie ich war, dachte ich: Klar, einfach mal ausprobieren. Was kriege ich dafür? Okay, 150 Euro. 150 Euro für so eine Seminararbeit, das ist heute ein Bruchteil von einem Tagessatz. Aber damals war ich noch Student, da war ich froh über jeden Euro, den ich reinbekommen habe, um meine Wohnung damals in Berlin zu bezahlen.

Und ich muss sagen, das war ein Riesenstress, da innerhalb von zwei Wochen oder wie viel Zeit ich hatte diese Seminararbeit zusammenzuschustern, zu einem Thema – natürlich hatte ich Geschichte studiert, aber das war trotzdem ein Thema, in das ich mich neu einarbeiten musste, erst mal Quellen recherchieren. Ich habe drei Tage lang in Bibliotheken verbracht.

Ich habe sie dann tatsächlich auch fristgerecht abgeliefert, habe dann aber nie wieder was von demjenigen oder derjenigen gehört. Gehen wir davon aus, dass da nicht die beste Note bei rausgekommen ist – oder vielleicht war die Arbeit auch so schrottig, dass der- oder diejenige sie gar nicht abgeben konnte. Das Geld war dann halt weg, ich hatte es natürlich.

Auf jeden Fall habe ich mir in dieser Zeit gesagt: Alter, das machst du nie wieder. Du stellst ab sofort deine Arbeitskraft in den Dienst dessen, Leuten dabei zu helfen, bessere Texte zu schreiben. Und dann habe ich damals so eine Dokumentvorlage für Abschlussarbeiten entwickelt, die gibt es heute auch immer noch auf fernstudi.net zum Download, den Link packe ich euch mit in die Beschreibung. Und seitdem habe ich damit, denke ich mal, wirklich sehr, sehr vielen Studierenden dabei geholfen, eine bessere Abschlussarbeit zu schreiben.

Natürlich habe ich auch als Lektor sehr, sehr vielen Studierenden geholfen, vor allem Doktorandinnen und Doktoranden, gute Texte zu schreiben. Ich hatte immer noch den Anspruch, nicht einfach nur die Arbeit zu korrigieren – Rechtschreibung, Grammatik, Pipapo –, sondern immer auch ein ehrliches Feedback zu geben, inhaltlich und so weiter. Ich denke, das ist mir ganz gut gelungen, ich habe auch immer gutes Feedback für meine Arbeit als Lektor bekommen, und das hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Man verdient jetzt nicht so viel als Lektor, aber wenn man viel mit Texten zu tun hat und gut mit Sprache ist, ist das eigentlich ein ganz spannender Job.

Mein Kommilitone und die Ghostwriterin

Jetzt zu meinem Kommilitonen, der sich mal so eine Arbeit hat schreiben lassen. Das ist auch schon ein paar Jährchen her. Dazu muss man wissen: Der hat auch Philosophie studiert wie ich damals, also ein Kommilitone im Studienfach Philosophie. Und wenn man Philosophie studiert, dann ist man eigentlich schon in der Lage, gute Texte zu schreiben, das ist halt so ein typisches Lese- und Schreibfach. Ich kenne keinen beziehungsweise kannte keinen Philosophiestudenten, der das nicht wirklich kann. Und auch dieser Kommilitone konnte eigentlich ganz gut schreiben. Aber der hatte ein kleines bisschen Probleme damit: Wenn er den Druck hatte, bis zu einem bestimmten Datum seine Arbeit abgeben zu müssen, dann hat er ganz krass angefangen zu prokrastinieren.

Und dann telefoniere ich eines Tages mit ihm und frage: Wie kommst du mit deiner Arbeit voran? Er sagt: Fast fertig, ich habe die einfach in Auftrag gegeben bei einem Ghostwriter. Und ich so: Was, das gibt es doch nicht! Du bist der Letzte, bei dem ich mir vorstellen könnte, dass er sich eine Arbeit schreiben lässt. Wo machst du das denn?

Und er zeigte mir die Internetseite von der Ghostwriterin – es war eine Frau. Und ich gucke mir die Internetseite so an: kein ordentliches Impressum, man muss sich ewig durchklicken, bis ich gesehen habe, die hatte einen Magisterabschluss. Und dann hat die wirklich alle möglichen Themen angeboten, wo ich mir überlege: Das gibt es doch nicht. Ich meine, ich habe schon Schwierigkeiten gehabt, nur mit meinem Fach Geschichte da irgendwie was zusammenzuflicken für so eine Arbeit – aber die schreibt dir zu allen möglichen Themen, ganz verschiedene Fächer.

Ich habe zu ihm gesagt: Mach das lieber nicht, ich glaube, da wirst du keine ordentliche Arbeit rausbekommen, schreib die Arbeit lieber selber. Was hast du bezahlt? Ich glaube, 300 waren es bei ihm beziehungsweise er hat irgendwie 450 bezahlt. Da muss man überlegen: Die verdient halt nichts dafür, was soll die dafür für eine Arbeit abliefern? Plus, für ihn ist das natürlich ein Haufen Geld gewesen als Student.

Und ich rufe ihn zwei Monate später wieder an und frage: Wie ist es gelaufen mit deiner Arbeit? Und er sagt: Oh, doof – ich habe die Arbeit zwar pünktlich bekommen, irgendwie zwei Wochen später oder so, wie es dann ausgemacht war, aber die war kompletter Schrott. Die hat das Konzept total vergessen, die konnte ich nicht abgeben, musste sie natürlich selber schreiben.

Der hat dann auf jeden Fall von dem Punkt an wirklich alle seine Arbeiten im Studium durchgezogen, hatte immer noch so ein bisschen Prokrastinationsprobleme, aber hat dann wirklich alle seine Arbeiten komplett selber geschrieben.

Das eigentliche Risiko ist die Zeit

Das Ding ist: Wenn ihr jetzt eine umfangreiche Arbeit schreiben lassen wollt, eine Bachelorarbeit oder vielleicht sogar eine Dissertation, und ihr wartet da zwei, drei Monate drauf, und die taugt dann nichts, die ist dann Schrott – dann habt ihr einfach extrem viel Zeit verloren, mal abgesehen von dem Geld, das ihr da verliert. Sehr viel mehr Stress, obwohl ihr euch doch einfach ein bisschen auf den Hintern setzen und euch mit dem Schreiben systematisch beschäftigen und wahrscheinlich eine sehr viel bessere Arbeit selber schreiben könntet.

Was macht man jetzt, wenn man vorhat, seine Arbeit an einen Ghostwriter auszulagern? Also erst mal: Wenn ihr es wirklich machen wollt, macht es, es ist eure Sache. Ihr müsst damit leben, beispielsweise erpressbar zu sein. Denn ihr könnt es nicht anonym machen – ich kann mir keinen Weg vorstellen, wie man sich anonym so eine Arbeit schreiben lassen könnte, außer das funktioniert wirklich schwarz. Aber wenn ihr das nicht macht und eine normale, sage ich mal seriöse Agentur beauftragt, dann sind da immer Rechnungsdaten gespeichert, da führt fast kein Weg dran vorbei.

Ich meine, die seriösen Agenturen, die kommen nicht nach drei, vier Jahren an und sagen: Du, du, du hast deine Arbeit bei uns schreiben lassen, gib mir bitte noch mal 500 Euro zusätzlich, sonst gehe ich an deine Uni und sage das, ich habe auch die Beweise dafür. Aber das ist natürlich jetzt ein extremes Beispiel.

Deswegen ist es wichtig, wenn ihr es unbedingt machen wollt: Guckt euch an, wie seriös die Agenturen sind. Da guckt man natürlich mal ins Impressum, da prüft man natürlich mal über das Handelsregister, ob der Firmenname und alles stimmt. Ich hatte jetzt einen Fall, wo Kommentare auf fernstudi.net zu einem Beitrag eingetrudelt sind, zu einer Agentur – ich verlinke euch den Beitrag mal –, wo ich dann einmal ins Impressum geguckt und gesehen habe: Diese Firma existiert gar nicht. Die geben sogar einen falschen Firmennamen an. Aber wenn das schon nicht stimmt, wie kann man dann erwarten, da eine saubere Arbeit zu bekommen, und wie kann man dann vor allem Diskretion erwarten?

Und wie man es auch dreht oder wendet: Es ist aus meiner Sicht einfach noch viel größerer Stress, sich so eine Arbeit schreiben zu lassen, als die Arbeit einfach selber zu schreiben.

Was tun, wenn man nicht vorankommt

Deswegen vielleicht noch ein paar Hinweise dazu: Was mache ich, wenn ich mit meiner Arbeit nicht vorankomme?

Was ich persönlich dagegen mache, wenn ich mit dem Text nicht vorankomme, ist einfach, Schreibübungen zu machen. Ich habe beispielsweise mal ein Buch geschrieben, und um ins Schreiben reinzukommen, habe ich mich dann einfach jeden Tag zur gleichen Uhrzeit hingesetzt und bestimmte Schreibübungen gemacht. Es gibt Webseiten, da kriegt man kleine Schreibaufgaben. Oder ich habe mich hingesetzt und so eine Art Tagebuch geschrieben, habe einfach aus mir heraus aufgeschrieben, was mir gerade eingefallen ist, ohne es zu zensieren, sondern wirklich einfach nur so einen freien Gedankenfluss runterzuschreiben, um in dieses Feeling vom Schreiben zu kommen.

Und so würde ich das auch mit einer Abschlussarbeit machen, wenn ich nicht vorankomme: Ich setze mich jeden Tag hin und sage mir, okay, ich nehme mir heute nur fünf Minuten, um ein bisschen Text aus mir rauszuschreiben. Und wenn ich nicht mehr schaffe, dann habe ich halt Pech, dann mache ich morgen weiter – aber wenigstens diese fünf Minuten am Tag nehme ich mir.

Zweite Möglichkeit ist natürlich, sich von Anfang an, wenn man ein bisschen Geld hat – und das hat man ja wahrscheinlich, wenn man auch einen Ghostwriter engagieren würde –, einen Text-Coach zu engagieren. Das machen heutzutage auch viele Lektoren, die bieten das auch als Dienstleistung an. Für mich absolut legitim, dass man sich jemanden sucht, der einen dabei coacht, der einem die Gliederung mal durchschaut, alles so Sachen, die eigentlich ein Betreuer machen sollte.

Aber ich weiß ja selber, wie das ist, das habe ich als Lektor immer mitbekommen, dass die Betreuer da auch nicht immer besonders aktiv sind. Die haben selber genug zu tun, die pampern jetzt natürlich auch nicht ihre Doktorandinnen und Doktoranden. Aber wenn ihr jemanden sucht, der euch da ein bisschen hilft, dann engagiert einfach einen Lektor. Ghostwriting-Agenturen bieten das teilweise auch an, einfach so ein Text-Coaching, und das finde ich absolut okay.

Ein guter Lektor kann einen auch begleiten auf dem Weg zu seiner Abschlussarbeit. Aber bei einem Lektor ist es doch eher so: Dem sollte man schon ein möglichst fertiges Ergebnis abliefern, und der korrigiert dann noch mal die Rechtschreibung, geht noch mal wirklich alles systematisch durch, gibt noch mal Anmerkungen. Und auch für so etwas sollte man dann noch mal gut Zeit investieren. Denn erstens dauert es eine Weile, bis der Lektor das korrigiert hat, dann kommt das zurück, dann muss man selber noch mal einen Haufen Zeit reinstecken, um die Korrekturen durchzugehen. Also das ist auch keine Sache, wo man einfach seine Arbeit an den Lektor schickt und sagt, hier, machen, und dann kann man sie abgeben. Sondern wenn man wirklich ein gutes Ergebnis haben möchte, dann ist das noch mal eine Zusammenarbeit, in die man über einen gewissen Zeitraum – sagen wir mal einen Monat, bei einer Dissertation können das locker auch mal zwei, drei Monate sein – Zeit reinstecken muss, um da wirklich eine gute Arbeit rauszubekommen.

Also das ist mein Ratschlag, wenn ihr nicht vorankommt mit eurer Arbeit und wenn ihr das Geld habt: Sucht euch einen Text-Coach, oder plant einfach auch einen Lektor für eure Arbeit ein. Dann müsst ihr – wenn ihr das von Anfang an schon mit einplant – keine Angst davor haben, dass ihr einen schlechten Text schreibt oder was auch immer.

So, Freunde, so viel zum Thema Ghostwriting. Schreibt mir mal in die Kommentare, was ihr davon haltet, was ihr von den Agenturen haltet. Vielleicht habt ihr auch schon mal mitbekommen, die spammen halt auch ziemlich viel rum – sei es hier unter Kommentaren, auf fernstudi.net, in Foren oder so, da wird auch viel gespammt von so Ghostwriting-Agenturen, auf Instagram habe ich das auch mitbekommen. Schreibt mir in die Kommentare, was ihr vom Thema Ghostwriting haltet. Ich wünsche euch auf jeden Fall noch einen schönen Tag, mein Name ist Christian, wir sehen uns in einem der nächsten Videos.

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