Die meisten Fernstudierenden suchen nach dem „einfachsten“ Weg durch den Lernstoff. Klar, wer will es sich schwerer machen als nötig? Doch was, wenn genau das der größte Fehler ist?
📌 In der Lernforschung gibt es ein Konzept, das radikal dagegenhält: Desirable Difficulties, wörtlich „wünschbare Schwierigkeiten“. Bedeutet: Was kurzfristig mühsam wirkt (z. B. Abrufen statt Wiederholen, gemischte Themen, schwierige Aufgaben), sorgt langfristig für besseres Verstehen und Behalten. Studien von Bjork & Bjork zeigen: Wer gezielt anstrengende Lernwege wählt, hat später messbar mehr drauf.
📌 Kurzfristige Bequemlichkeit macht dich nicht besser, sondern vergesslicher. Wenn du dein Wissen wirklich sichern willst, musst du manchmal einen Umweg nehmen – aber klug. Desirable Difficulties sind kein Selbstzweck: Sie funktionieren nur, wenn sie dich fordern, aber nicht frustrieren. Wichtig ist, das Level klug zu wählen: Wer kein Vorwissen hat, ist mit zu harten Methoden schnell überfordert. Aber wenn du schon etwas kannst, ist gerade die Herausforderung der Booster fürs Langzeitgedächtnis.
📌 Mehr Anstrengung, mehr Erfolg. Das Prinzip ist wissenschaftlich belegt und sofort einsetzbar – von Retrieval Practice über Spacing bis zum Mischen verwandter Themen. Diese Strategie hilft besonders, wenn du Inhalte dauerhaft behalten, flexibel anwenden und auch nach Wochen, Monaten, Jahren noch abrufen willst.
Teste es und beobachte: Fühlt sich das Lernen „unbequem“ an? Dann bist du vermutlich auf dem richtigen Weg! Welche „wünschbare Schwierigkeit“ probierst du zuerst – oder hast du schon eigene Erfahrungen gemacht? Schreib es in die Kommentare und hilf anderen Fernstudis, ihren Lernweg smarter zu gestalten! 💡
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