Wissen über Pflanzen stärken: Neuer BTB-Fernlehrgang vermittelt Gesundheitsaspekte von Kultur- und Wildpflanzen
Das Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB) hat einen neuen Fernlehrgang mit dem Titel „Pflanzenkunde in der Ernährung“ vorgestellt. Ziel ist es, Teilnehmenden fundierte Kenntnisse über die gesundheitlichen Vorteile von essbaren Kultur- und Wildpflanzen zu vermitteln. Der Kurs richtet sich insbesondere an Fachkräfte aus Ernährung, Gesundheitswesen und Einzelhandel, steht aber auch Interessierten ohne Vorkenntnisse offen.
Laut Angaben der BTB-Schulleitung vermittelt der Kurs praktische und theoretische Grundlagen, um gesundheitsfördernde Pflanzen gezielt im Alltag einzusetzen. Die Ausbildung umfasst sieben Studienbriefe, die Aspekte wie Pflanzenportraits, Anbaumethoden, Sammeltechniken sowie rechtliche und gesundheitliche Hinweise behandeln. Abgerundet wird das Angebot durch praktische Anleitungen, beispielsweise für das Anlegen einer eigenen Heilpflanzen-Hausapotheke.
Der Fernlehrgang ist auf eine Dauer von etwa acht Monaten ausgelegt. Teilnehmende erwerben dabei Kenntnisse zur ernährungsphysiologischen Bedeutung pflanzlicher Lebensmittel und erlernen Maßnahmen, um eine pflanzenbasierte Ernährung in der Alltagspraxis umzusetzen. Damit soll das Wissen sowohl in der Ernährungsberatung als auch in der Prävention chronischer Erkrankungen angewandt werden können.
Die Kursverantwortlichen heben hervor, dass der Lehrgang über klassische Ernährungsausbildungen hinausgeht, indem er nicht nur die Nachhaltigkeit und Nährstoffversorgung, sondern vor allem auch die gesundheitliche Wirkung von Pflanzen betont. Die Kombination mit anderen Ausbildungsgängen, etwa zum/zur Ernährungsberater/in, ist laut BTB möglich.
Mit Abschluss des Lehrgangs erhalten die Teilnehmenden eine Übersicht über pflanzliche Lebensmittel, deren Nähr- und Wirkstoffe sowie Empfehlungen für professionelle Beratung in Ernährungsfragen. Das BTB unterstreicht, dass Absolventinnen und Absolventen damit dazu beitragen können, eine bewusste, nachhaltige und gesundheitsfördernde Ernährung zu unterstützen.
Quelle: Pressemitteilung vom 29.09.2025
Veröffentlicht am 30.09.2025 08:19 von Christian Wolf