Wilhelm Büchner Hochschule startet 2026 mit neuen Studiengängen für Zukunftsbranchen
Ab Anfang 2026 erweitert die Wilhelm Büchner Hochschule ihr Angebot um zwei neue Bachelor- und drei Masterstudiengänge. Die Programme sind an der Schnittstelle von Naturwissenschaft, Technik und Digitalisierung angesiedelt und sollen Studierende gezielt auf technologische und gesellschaftliche Entwicklungen vorbereiten.
Im Bachelorbereich stehen künftig die Studiengänge Bioingenieurwesen sowie Chemieingenieurwesen zur Auswahl. Das Fach Bioingenieurwesen kombiniert Grundlagen in Biologie und Biochemie mit ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen. Schwerpunkte liegen unter anderem in Mikrobiologie, Biotechnologie und Prozesssimulation. Studierende können zwischen verschiedenen Vertiefungsrichtungen und Studienmodellen wählen. Absolventinnen und Absolventen erwartet ein breites Berufsfeld in Life-Sciences-Unternehmen und Forschungseinrichtungen.
Der neue Bachelor Chemieingenieurwesen richtet sich sowohl an Berufstätige als auch an Quereinsteiger. Im Fokus stehen fachübergreifende Kompetenzen in Chemie, Mathematik und technischer Verfahrenstechnik. Das flexible Studienmodell erlaubt individuelle Schwerpunktsetzung und berufsbegleitendes Lernen. Nach Abschluss qualifizieren sich Absolventinnen und Absolventen für Tätigkeiten in der chemischen und technischen Industrie sowie im Umfeld des Anlagenbaus und der Umwelttechnik.
Bei den neuen Masterangeboten stehen Betriebswirtschaftslehre, Medizinische Informatik und Medizintechnik im Mittelpunkt. Der Masterstudiengang Betriebswirtschaftslehre richtet sich an Beschäftigte unterschiedlicher Unternehmensbereiche, die sich auf Führungsaufgaben vorbereiten möchten. Im Studium koppeln Pflichtmodule allgemeine BWL-Themen mit wählbaren betriebswirtschaftlichen und managementorientierten Schwerpunkten. Ziel ist die Befähigung für verantwortungsvolle Managementaufgaben in nationalen und internationalen Kontexten.
Mit der Medizinischen Informatik sowie Medizintechnik setzt die Hochschule auf die digitale und technologische Entwicklung in der Gesundheitsbranche. Der Master Medizinische Informatik vermittelt Kompetenzen in den Bereichen IT, künstliche Intelligenz, digitale Transformation und IT-Sicherheit. Wahlmodule erlauben die individuelle Profilbildung, zum Beispiel im Bereich Health-Anwendungen und nachhaltige IT. Absolventinnen und Absolventen sollen sowohl in der Softwarebranche als auch im Gesundheitswesen gefragt sein.
Der Master Medizintechnik bereitet auf die Entwicklung neuer Technologien für Diagnostik, Therapie und Pflege vor. Nach dem Einstieg durch eine Homogenisierungsphase stehen Fachwissen in Produktentwicklung, Medizinrecht und Digitalisierung sowie vertiefende Wahlmodule im Zentrum. Ergänzend werden Managementkompetenzen vermittelt. Das Profil soll Absolventinnen und Absolventen für anspruchsvolle Tätigkeiten in Industrie, Kliniken oder Forschung qualifizieren.
Quelle: Pressemitteilung vom 23.09.2025
Veröffentlicht am 24.09.2025 10:45 von Christian Wolf