26.02.2025 👎1

Rückgang der Studienberechtigten in Deutschland: Ein alarmierender Trend

Die Zahl der Studienberechtigten in Deutschland ging im Jahr 2024 um 1,7 % zurück, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Trotz eines Anstiegs der relevanten Altersgruppe von 17 bis 19 Jahren durch Zuwanderung, vor allem aus der Ukraine, konnte keine Zunahme der Hochschulreife-Absolventen verzeichnet werden. Dies weist auf einen besorgniserregenden Trend hin, der seit drei Jahren besteht.

Insgesamt erlangten im Jahr 2024 rund 373.000 Schülerinnen und Schüler ihre Hochschul- oder Fachhochschulreife. Besonders betroffen von dem Rückgang sind die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, jeweils mit einer Abnahme von etwa 4 % im Vergleich zum Vorjahr. Eine Zunahme an Studienberechtigten wurde hingegen in Bremen (+1,8 %), Mecklenburg-Vorpommern (+0,4 %) und Hessen (+0,2 %) festgestellt.

Ein Großteil der Studienberechtigten (81 %) erwarb die Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife, während 19 % die Fachhochschulreife erhielten. Der weibliche Anteil unter den Hochschulreifeabsolventen blieb mit 54 % konstant. Insbesondere bei der Allgemeinen oder Fachgebundenen Hochschulreife lag der Frauenanteil bei 55 %, während bei der Fachhochschulreife ein fast ausgeglichenes Geschlechterverhältnis beobachtet wurde (51 % Frauen gegenüber 49 % Männer).

Weitere Informationen zu den Ergebnissen bietet der Statistische Bericht zur Schnellmeldung der Studienberechtigten 2024, sowie die Themenseite „Bildungsindikatoren“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes.

Quelle: Pressemitteilung vom 26. Februar 2025
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