27.06.2025

Praxisnah und zukunftsweisend: Neuer FOM-Master verbindet Industrie mit Künstlicher Intelligenz

Mit einem innovativen Masterstudiengang will die FOM Hochschule zusammen mit der RWTH Aachen und der TH Köln erfahrenen Fach- und Führungskräften der Industrie ermöglichen, den praktischen Einsatz von KI und Digitalisierung voranzutreiben und wertschöpfende Innovationspotenziale zu erschließen.

Mit dem neuen Masterprogramm „Industrial Data Analytics & Künstliche Intelligenz (M.Sc.)“ richtet sich die FOM an Berufstätige aus dem industriellen Sektor, die ihr Wissen und ihre Kompetenzen im Bereich datengetriebener Innovation und digitaler Wertschöpfung gezielt ausbauen wollen. Ziel sei es nach Angaben der Hochschule, die Absolventinnen und Absolventen dazu zu befähigen, KI-Technologien sinnvoll in Prozessabläufe zu integrieren und die Effizienz industrieller Wertschöpfung maßgeblich zu erhöhen.

Das Programm setzt einen deutlichen Schwerpunkt auf praxisnahe Lehre. Besondere Beachtung findet dabei die intensive Kooperation mit der RWTH Aachen und der TH Köln, wie die FOM mitteilt. Gemeinsam wurden drei Module entwickelt, die vor Ort am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen und in Laboren und der Modellfabrik der TH Köln stattfinden. Hier, so wurde kommuniziert, können Studierende reale industrielle Abläufe simulieren, KI-Technologien hands-on erproben und an konkreten Lösungen für industrielle Herausforderungen mitwirken.

Prof. Dr.-Ing. Thomas Russack, Dekan für den Hochschulbereich Ingenieurwesen an der FOM, hebt laut Meldung den außergewöhnlichen Praxisbezug des Studiums hervor. Die enge Zusammenarbeit mit den renommierten Partnerhochschulen bringe exzellente Forschung, modernste Infrastruktur und reale Anwendungsbeispiele direkt in die Lehre ein, wodurch die Studierenden besonders profitieren sollen.

Inhaltlich umfasst das Masterprogramm die zentralen Aspekte industrieller Datenanalyse und den effektiven Einsatz steuernder KI-Tools. Die Teilnehmenden vertiefen ihr Verständnis für industrielle Datenquellen von Maschinen über Prozesse bis zu Endprodukten. Sie beschäftigen sich außerdem mit Datenmanagement, definieren und führen zielorientierte Analysen durch und wenden moderne KI-Werkzeuge sowie Digitale Zwillinge an. Ein wesentliches Element des Curriculums ist die Integration realer Industrieprozesse und Herausforderungen in die Lehre.

Der Studiengang wird laut Angaben der Hochschule im „Campus-Studium+“ an den FOM Zentren in Düsseldorf, Köln, München und Stuttgart angeboten und setzt auf eine lebendige Verbindung von Theorie und Praxis. Die Möglichkeit, moderne KI-Technologien unter Echtbedingungen in Produktion und Simulation zu testen, ist demnach ein Alleinstellungsmerkmal des neuen Angebots.

Dr.-Ing. Anas Abdelrazeq vom WZL der RWTH Aachen betont laut Mitteilung, dass die Studierenden so KI-Technologien direkt an realen Produktionseinheiten erproben können – eine Kombination aus Forschung, Lehre und industrieller Anwendung. Auch Prof. Dr.-Ing. Marcel Walkowiak von der TH Köln hebt das praxisorientierte, lebensnahe Lernumfeld hervor: Die Labore und die Modellfabrik am Campus Gummersbach bieten laut seiner Einschätzung ideale Voraussetzungen für datengetriebenes, aktuelles Denken und Handeln.

Für Interessierte besteht die Möglichkeit, sich am 7. Juli 2025 bei einer Online-Infoveranstaltung ausführlich über Studieninhalte und Kompetenzen des neuen Masterprogramms zu informieren. Das Angebot richtet sich an alle, die datenbasierte Innovationen im industriellen Umfeld nachhaltig fördern möchten.

Quelle: Pressemitteilung vom 27.6.2025
Foto oben: Bei der Vertragsunterzeichnung am Campus Gummersbach der TH Köln: (v.l.n.r) FOM Kanzler Dr. Harald Beschorner, Prof. Dr.-Ing. Eike Permin, Prof. Dr.-Ing. Denis Anders, Prof. Dr.-Ing. Marcel Walkowiak (alle TH Köln), FOM Prof. Dr.-Ing. Rudolf Jerrentrup und Prof. Dr.-Ing. Thomas Russack, Dekan für den Hochschulbereich Ingenieurwesen an der FOM. (Foto: Dirk Baumbach Fotografie)
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