16.06.2026

Neuer Forschungsschwerpunkt Digital Health an der FernUniversität Hagen gestartet

Die FernUniversität Hagen hat im Juni 2026 ihren neuen interdisziplinären Forschungsschwerpunkt Digital Health offiziell gestartet. Ziel ist es, die digitale Transformation im Gesundheitswesen wissenschaftlich zu begleiten und innovative Lösungen für aktuelle Herausforderungen wie Kostendruck, Fachkräftemangel und steigende Anforderungen an Prävention und Versorgung zu entwickeln.

Laut Sprecherin Prof. Dr. Jenny S. Wesche ist der Forschungsschwerpunkt aus einer aktiven Community an der Hochschule entstanden und ergänzt nun die etablierten Schwerpunkte digitale Kultur, Energie, Umwelt & Nachhaltigkeit (EUN) sowie das Forschungszentrum CATALPA. Die Initiative bündelt Expertise aus unterschiedlichen Fachbereichen und fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Bereits in der Vorgängerstruktur wurden 14 Projekte im Themenfeld digitale Transformation durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert, bevor die Fokussierung auf Digital Health erfolgte.

Der Forschungsschwerpunkt setzt auf regelmäßige Community-Treffen und neue Veranstaltungsformate, um den Wissenstransfer zu stärken. Ein zentrales Angebot ist die Ringvorlesung „Digital Health“, die aktuelle Entwicklungen für Studierende, Fachpraxis und Öffentlichkeit aufgreift. Zudem findet am 29. September 2026 das nächste interdisziplinäre Symposium „Metaverse meets Health“ statt, bei dem Forschende Abstracts zu Digital-Health-Projekten einreichen können. Für das Frühjahr 2027 ist die Veröffentlichung eines interdisziplinären Lehrwerks zum Thema Digital Health geplant, das in Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke entsteht.

Mit dem neuen Schwerpunkt unterstreicht die FernUniversität Hagen ihren Anspruch, die digitale Transformation im Gesundheitssektor aktiv mitzugestalten und gesellschaftliche Herausforderungen in Forschung und Lehre aufzugreifen. Die Entwicklung reiht sich ein in eine Vielzahl von Digitalisierungsinitiativen an der FernUniversität, darunter die umfassende Umstellung auf digitale Lehrmaterialien und der Ausbau von KI-gestützten Lernangeboten.

Quelle: Pressemitteilung vom 16.06.2026
Foto: Foto: Volker Wiciok/FernUni Hagen
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