Nachhaltige Erfolge: FernUni Hagen spart durch Recyclingpapier Millionen Liter Wasser und Energie
Die FernUniversität in Hagen ist erneut beim Papieratlas-Wettbewerb als Mehrfachsiegerin ausgezeichnet worden. Über einen Zeitraum von fünf Jahren hat die Hochschule durch den konsequenten Einsatz von Recyclingpapier rund 9,5 Millionen Liter Wasser und 2,1 Millionen Kilowattstunden Energie eingespart. Die Auszeichnung wurde im Bundesumweltministerium in Berlin überreicht und hebt das Engagement der FernUniversität besonders auf Landesebene hervor.
Die Hochschule setzt in ihrer Verwaltung sowie in Fakultäten und Druckservicebereichen ausschließlich auf Papier mit dem Umweltzeichen Blauer Engel. Nach Angaben der Initiative Pro Recyclingpapier liegt die durchschnittliche Recyclingpapierquote der 59 teilnehmenden Hochschulen bei 71 Prozent. Die FernUniversität hebt sich nicht nur durch diese konsequente Nutzung hervor, sondern auch durch die Organisation einer gemeinsamen Recyclingpapier-Beschaffung für zahlreiche Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Sie koordiniert die Bedarfserhebung und das Vergabeverfahren, was andere Hochschulen organisatorisch entlastet.
Marc Gebauer, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier, würdigt die FernUniversität als Vorreiterin in Sachen nachhaltiger Papierbeschaffung. Der konsequente Einsatz von Recyclingpapier bringe messbare ökologische Vorteile und setze Impulse für andere Hochschulen. Der Papieratlas dokumentiert seit 2008 den Verbrauch und die Recyclingquoten deutscher Städte und Hochschulen. Für das Jahr 2025 verzeichnete der Wettbewerb eine Rekordbeteiligung von 260 Kommunen und Hochschulen mit steigenden Quoten.
Im Rahmen ihrer kontinuierlichen Nachhaltigkeitsstrategie plant die FernUniversität in Hagen einen weiteren Schritt: Ab dem Sommersemester 2026 erfolgt eine stufenweise Umstellung aller Studienmaterialien auf digitale Formate. Die Maßnahme soll den Papierverbrauch weiter senken und die ökologische Bilanz verbessern. Informationen und Beratungsangebote zum Digitalisierungsprozess stellt die Hochschule bereits bereit.
Quelle: Pressemitteilung vom 19.11.2025
Veröffentlicht am 19.11.2025 13:25 von Christian Wolf