19.12.2024 👏1

IU-Studie in Niedersachsen zu Reisen in der Weihnachtszeit: Tradition vor Fernweh unter Studierenden

Eine aktuelle Studie der IU Internationalen Hochschule Hannover beleuchtet das Reiseverhalten von Studierenden in Niedersachsen zur Weihnachtszeit. Die Untersuchung offenbart, dass ein Großteil der jungen Akademiker zu diesem besonderen Fest lieber zu Hause bleibt, während innovative Reiseideen zwar fantasievoll, aber nicht praktikabel erscheinen.

Eine im Rahmen des Studiengangs Tourismusmanagement durchgeführte Untersuchung an der IU Internationalen Hochschule Hannover gab Auskunft darüber, wie Studierende in Niedersachsen ihre Weihnachtszeit verbringen. Die Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Ina zur Oven-Krockhaus fand zum Wintersemester 2024/25 vom 22. bis 29.11.2024 statt und beruhte auf einer nicht-repräsentativen Stichprobe von 188 Studierenden.

Mehr als die Hälfte der Befragten (52,7 Prozent) ziehe es vor, zu Weihnachten nicht zu verreisen, sondern das Fest im Kreis der Familie zu verbringen. Für die, die dennoch reisen, gehören Städte, kältere Regionen und Familienbesuche zu den Top-Reisezielen. Im Durchschnitt geben die Studierenden im Jahr 2024 110 Euro für ihre Weihnachtsreise aus.

Das bevorzugte Transportmittel ist mit 77,7 Prozent das Auto, wobei wirtschaftliche Überlegungen und Zeitersparnis eine größere Rolle spielen als Nachhaltigkeit. Lediglich 36,9 Prozent der Studierenden nutzen den Zug oder den öffentlichen Nahverkehr. Eine humorvolle Zusatzfrage in der Studie zeigte, dass für 40,2 Prozent Teleportation das Wunschtransportmittel wäre.

Benita Kalms, eine an der Studie beteiligte Studentin, erklärte, dass die begrenzte Reisezeit auf die bald folgenden universitären Verpflichtungen wie Vorlesungen und Prüfungen zurückzuführen sei. Die selbst erwirtschafteten finanziellen Mittel seien ein weiterer entscheidender Faktor für die eingeschränkte Reisedauer.

Abschließend betont Projektleiterin Prof. Dr. zur Oven-Krockhaus, dass die Studie ein lebendiges Beispiel für die Einbindung praktischer Forschungselemente in die akademische Ausbildung sei.

Quelle: Pressemitteilung vom 19.12.2024
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