IU gründet Institut für gesellschaftsrelevante Bildungsforschung – Kick-off im Juni in Hannover
Die IU Internationale Hochschule hat das Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung (REGE) ins Leben gerufen und lädt am 17. Juni 2026 zum offiziellen Kick-off am Campus Hannover ein. Ziel des neuen Instituts ist es, wissenschaftliche Forschung zu Bildungsgerechtigkeit, demokratischer Resilienz und gesellschaftlichem Zusammenhalt zu bündeln und praxisnah weiterzuentwickeln.
Das REGE-Institut versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Es bringt Expert:innen aus Sozialer Arbeit, Psychologie, Soziologie und Politikwissenschaft zusammen, um aktuelle Herausforderungen wie gesellschaftliche Spaltung, Radikalisierung und soziale Ungleichheit zu adressieren. Zu den Gründungsmitgliedern zählen Prof. Dr. Ulrike Lichtinger, Prof. Dr. Stefanie Kessler, Prof. Dr. Karsten König, Prof. Dr. Caroline Trautwein und Prof. Dr. Okka Zimmermann – allesamt mit ausgewiesener Expertise in den Bereichen Bildungsforschung, Demokratieförderung und transformative Bildung.
Der Auftakt am 17. Juni 2026 in Hannover bietet ein vielseitiges Programm aus Keynote, Workshops und Diskussionsrunden. Im Mittelpunkt steht der Austausch zwischen Wissenschaft, Bildungspraxis, Politik und Gesellschaft. Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute, Studierende und Interessierte, die sich mit Fragen der Bildungsinnovation und gesellschaftlichen Verantwortung auseinandersetzen möchten.
Mit dem neuen Institut baut die IU ihr Engagement im Bereich gesellschaftlich relevanter Forschung weiter aus. Bereits in den vergangenen Jahren wurden unter anderem das Zentrum für Radikalisierungsforschung und Prävention sowie zahlreiche Projekte zur Förderung von Bildungsgerechtigkeit initiiert. Laut Hochschule stammen über 70 Prozent der aktuell rund 130.000 Studierenden aus nicht-akademischen Haushalten, was die Bedeutung niedrigschwelliger Bildungszugänge unterstreicht.
Für die Zielgruppe der Weiterbildungsinteressierten und Hochschulentscheider bietet die Gründung des REGE-Instituts einen Anknüpfungspunkt, um gesellschaftliche Herausforderungen stärker in Forschung, Lehre und Praxis zu integrieren. Die IU setzt damit ein Signal für interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in gesellschaftliche Debatten.
Quelle: Pressemitteilung vom 12.05.2026
Veröffentlicht am 13.05.2026 07:27 von Christian Wolf