13.03.2026

Internationale Staff Week an der FernUni Hagen: Austausch zu Microcredentials und europäischer Anerkennung

An der FernUniversität in Hagen fand im März 2026 eine internationale Staff Week statt, bei der Vertreterinnen und Vertreter mehrerer Partnerhochschulen der europäischen OpenEU-Allianz über Microcredentials diskutierten. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage, wie kurze, flexible Lernangebote europaweit anerkannt und in bestehende Bildungssysteme integriert werden können.

Microcredentials werden zunehmend als Instrument für lebenslanges Lernen betrachtet. Sie ermöglichen es, gezielt Kompetenzen zu erwerben, sich weiterzubilden oder beruflich neu zu orientieren – ohne ein komplettes Studium absolvieren zu müssen. Während der Staff Week standen daher Themen wie Entwicklung, Qualitätssicherung und Anerkennung von Microcredentials auf der Agenda. Neben Impulsvorträgen und Diskussionsrunden gab es praxisorientierte Formate wie Bootcamps sowie Einblicke in zentrale Einrichtungen der FernUniversität, etwa das Videostudio und den Immersive Collaboration Hub.

Die Veranstaltung bot eine Plattform, um Praxiserfahrungen auszutauschen und gemeinsame Standards für Microcredentials zu identifizieren. In einer offenen Session diskutierten Expertinnen und Experten aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im europäischen Kontext. Die Zusammenarbeit innerhalb der OpenEU-Allianz wurde durch die Staff Week weiter gestärkt. Die FernUniversität in Hagen ist das einzige deutsche Mitglied dieser von der Europäischen Kommission geförderten Allianz, die den Austausch zwischen Fern- und Präsenzuniversitäten Europas fördert und sich für flexible, inklusive Lernwege einsetzt.

Das Programm wurde durch kulturelle Aktivitäten ergänzt: Die internationalen Gäste besuchten unter anderem das Kunstquartier und das Wasserschloss Werdringen, um die Stadt Hagen kennenzulernen. Der Austausch zu Microcredentials ist Teil eines breiteren Engagements der FernUniversität für innovative Bildungsangebote und internationale Vernetzung. Bereits im Oktober 2025 hatte die Hochschule eine europäische Hochschulkonferenz ausgerichtet, bei der unter anderem die Rolle von Mikrozertifikaten und digitalen Kompetenznachweisen im Fokus stand. Ziel ist es, den Zugang zu Hochschulbildung für verschiedene Zielgruppen zu erleichtern und die Durchlässigkeit zwischen klassischen Studienabschlüssen und modularen Lernangeboten zu erhöhen.

Quelle: Pressemitteilung vom 13.03.2026
Foto: Fernuniversität
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