HFH startet Juniorstudium Soziale Arbeit für angehende Erzieherinnen und Erzieher
Die Hamburger Fern-Hochschule (HFH) bietet ab sofort ein Juniorstudium im Bereich Soziale Arbeit an, das sich speziell an Auszubildende im Erzieherberuf richtet. Das Programm ermöglicht es, bereits während der Ausbildung ausgewählte Studienmodule zu absolvieren, ein Hochschulzertifikat zu erwerben und ECTS-Punkte zu sammeln, die später auf ein Bachelorstudium angerechnet werden können.
Je nach Schulabschluss stehen zwei Modulpakete zur Auswahl: Auszubildende ohne (Fach-)Hochschulreife können vier Basismodule belegen, während für Auszubildende mit (Fach-)Abitur ein erweitertes Paket mit insgesamt acht Modulen angeboten wird. Die Module decken grundlegende Themen wie Sozialrecht, Praxisfelder der Sozialen Arbeit und wissenschaftliche Methoden ab. Die Teilnahme erfolgt zu vergünstigten Konditionen, um den Einstieg ins akademische Lernen zu erleichtern.
Das Juniorstudium ist so konzipiert, dass die erbrachten Leistungen vollständig auf das reguläre Bachelorstudium Soziale Arbeit an der HFH angerechnet werden. Dadurch können Teilnehmende im Anschluss direkt in ein höheres Fachsemester einsteigen und sowohl Zeit als auch Studiengebühren sparen. Ein Erfahrungsbericht einer Absolventin zeigt, dass der direkte Einstieg ins dritte Semester nach dem Juniorstudium möglich ist.
Mit dem neuen Angebot reagiert die HFH auf das wachsende Interesse an flexiblen und praxisnahen Studienwegen im sozialen Bereich. Auch andere Fernhochschulen bieten mittlerweile berufsbegleitende Studiengänge in Sozialer Arbeit an, wobei die Anrechnung von Vorleistungen und die Kombination von Ausbildung und Studium zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die HFH positioniert sich mit dem Juniorstudium als Anbieterin, die gezielt den Übergang von der beruflichen Ausbildung in ein akademisches Studium erleichtert und so den Fachkräftenachwuchs im Sozialwesen fördert. Einen Überblick über die Inhalte und Module vergleichbarer Fernstudiengänge bietet dieser Artikel auf fernstudi.net.
Quelle: Pressemitteilung vom 25.03.2026
Veröffentlicht am 25.03.2026 17:00 von Christian Wolf