HAWK läutet neue Ära der Hochschul-Kollaboration mit HAWKI2 ein
Die Einführung von HAWKI2, der neuesten Version der Plattform für generative Künstliche Intelligenz (KI) der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen, markiert einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der digitalen Souveränität in der Hochschulbildung. Mit einer verstärkten Integration in den Hochschulalltag setzt die Plattform auf Flexibilität, Transparenz und Zusammenarbeit.
Laut Pressemitteilung vom 24. Februar 2025 bietet HAWKI2 interaktive Chaträume, die unter anderem die Einbindung von Künstlicher Intelligenz in Echtzeit ermöglichen. Diese Funktion soll die Zusammenarbeit unter Hochschulangehörigen intensivieren und ein besseres Verständnis für generative KI schaffen.
Die automatisierte Dokumentation von Eingaben (Prompts), einschließlich intelligenter Zusammenfassungen, bietet eine neue Ebene der Transparenz in KI-gestützten Arbeitsprozessen. Dies könnte insbesondere im Rahmen von Prüfungen und wissenschaftlichen Arbeiten von Bedeutung sein.
HAWKI2 führt zudem verschiedene Sprachmodell-Optionen ein. Diese Funktion eröffnet interkulturelle Perspektiven und ermöglicht eine vielseitigere Anwendung im Hochschulbereich, indem sie sich mit unterschiedlichen Werten, Normen und Kulturen auseinandersetzt.
Die Plattform verfolgt das Ziel, die generative KI nachhaltig und transparent auf die Bedürfnisse der Hochschulen zuzuschneiden. Im Gegensatz zu kommerziellen KI-Lösungen spielt hier die digitale Souveränität eine zentrale Rolle, indem Hochschulen ihre eigenen KI-gestützten Prozesse gestalten können.
In der Mitteilung wird zudem betont, dass HAWKI eine Open-Source-Plattform ist, die an deutschen Hochschulen weit verbreitet eingesetzt wird. Neben der aktiven Beteiligung der Hochschulangehörigen ermöglicht HAWKI2 durch seine modulare Architektur eine flexible und schnelle Integration neuer Funktionen.
Insgesamt zielt HAWKI2 darauf ab, ein vernetztes und datenschutzkonformes System zu schaffen, das die Möglichkeiten generativer Künstlicher Intelligenz für Lehre, Forschung und Verwaltung voll ausschöpft.
Quelle: Pressemitteilung vom 24.02.2025
Veröffentlicht am 26.02.2025 11:56 von Christian Wolf