FOM Hochschule startet berufsbegleitendes Promotionsprogramm mit TU Sofia
Die FOM Hochschule erweitert ihr Angebot an internationalen Promotionsmöglichkeiten: Ab diesem Jahr können Berufstätige im Rahmen einer neuen Kooperation mit der Technischen Universität Sofia ein berufsbegleitendes Promotionsprogramm absolvieren. Die Zusammenarbeit baut auf einer rund 20-jährigen Partnerschaft auf, die insbesondere durch die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderte Fakultät für deutsche Ingenieurs- und Betriebswirtschaftsausbildung geprägt ist. Dort können Studierende in Bulgarien bereits einen MBA mit Doppelabschluss beider Hochschulen erwerben.
Mit dem neuen Promotionsprogramm ergänzt die FOM ihr bestehendes Portfolio, zu dem bereits strukturierte Promotionsmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit der Universidad Católica San Antonio de Murcia (Spanien) und der University of Sopron (Ungarn) zählen. Ziel ist es, wissenschaftlich ambitionierten Berufstätigen eine flexible und qualitativ hochwertige Promotion zu ermöglichen, die sich mit den Anforderungen des Berufslebens vereinbaren lässt.
Die inhaltlichen und organisatorischen Details des Programms werden derzeit von beiden Hochschulen abgestimmt. Die ersten Doktorandinnen und Doktoranden sollen noch in diesem Jahr starten können. Laut Prof. Dr. Thomas Heupel, Prorektor für Forschung an der FOM, stärkt die Kooperation das internationale Forschungsnetzwerk der Hochschule und verbindet gezielt Forschung und berufliche Praxis. Auch die TU Sofia hebt die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Möglichkeiten des internationalen Austauschs für Promovierende hervor.
Für Berufstätige, die eine Promotion anstreben, bieten solche Programme eine Alternative zu klassischen Vollzeit-Promotionsstellen. Die FOM zählt mit über 56.000 Studierenden zu den größten privaten Hochschulen in Deutschland und ist auf berufsbegleitende Studiengänge spezialisiert. Im Vergleich zu anderen Anbietern, wie etwa der FernUni Hagen, die ebenfalls nebenberufliche Promotionsmöglichkeiten bietet, setzt die FOM verstärkt auf internationale Kooperationen und strukturierte Programme, um die Vereinbarkeit von Beruf und wissenschaftlicher Qualifizierung zu fördern.
Quelle: Pressemitteilung vom 07.01.2026
Foto: FOM
Veröffentlicht am 08.01.2026 07:34 von Christian Wolf