11.11.2024 👍1 1

FernUniversität Hagen startet neuen Master in Wirtschaftspsychologie

Die FernUniversität in Hagen erweitert ihr Studienangebot mit einem neuen Master in Wirtschaftspsychologie, dessen Einschreibefrist ab 1. Dezember 2024 startet. Der Studiengang richtet sich an Interessierte, die an der Schnittstelle zwischen Psychologie und Wirtschaft arbeiten möchten.

Die FernUniversität in Hagen hat angekündigt, dass der neue Masterstudiengang in Wirtschaftspsychologie ab 1. Dezember 2024 zur Einschreibung offen steht. Dieser Studiengang betone die Bedeutung des Menschen als wirtschaftlichen Schlüsselfaktor und sei flexibel sowie ortsunabhängig ausgestaltet, wodurch er sich auch berufsbegleitend absolvieren lasse.

Der Studiengang ziele darauf ab, psychologische und ökonomische Expertise zu vereinen. Ziel sei es, zu verstehen, wie Menschen im wirtschaftlichen Kontext Entscheidungen treffen und inwieweit persönliche, soziale oder kulturelle Aspekte dabei eine Rolle spielen. Prof. Dr. Hans-Jörg Schmerer, der als Volkswirtschaftler den neuen Studiengang betreut, habe erklärt, dass die Wirtschaftspsychologie sich unter anderem mit der Analyse von Konsumentenentscheidungen und der Entwicklung von Teamwork-Strategien befasse. Zudem bereite das Studium auf Führungspositionen vor.

Darüber hinaus vermittele der Studiengang eine Vielzahl von Fähigkeiten, so die Universität weiter. Dazu zählen die passgenaue Abstimmung von Marketing auf Zielgruppen oder die Gestaltung von Arbeitsumgebungen zur Förderung von Produktivität und Wohlbefinden. Prof. Dr. Jenny Wesche, die den Studiengang mitkonzipiert hat, habe hinzugefügt, dass das Verständnis psychologischer Phänomene dabei helfe, Entscheidungsprozesse zu optimieren und somit effektive Lösungen in einer komplexen Wirtschaftswelt zu finden.

Die wirtschaftspsychologische Qualifikation biete weitreichende berufliche Chancen, so die Universität. Absolventinnen und Absolventen könnten in verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel im Personalwesen, Marketing, Beratung oder Organisationsentwicklung, tätig werden. Potenzielle Arbeitgeber seien Industrie- und Wirtschaftsunternehmen, Beratungsfirmen, öffentliche Verwaltungen sowie Banken und Versicherungen.

Für die Einschreibung vorausgesetzt wird ein Zeugnis über ein abgeschlossenes Studium mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern an einer Hochschule in Deutschland oder ein gleichwertiger ausländischer Studienabschluss in Wirtschaftswissenschaft, Psychologie oder Wirtschaftspsychologie. Auch die Einschreibung mit einem gleichwertigen Abschluss mit mindestens 120 ECTS-Punkten der Inhalte der genannten Studiengänge einschließlich ergänzender Fächer (Mathematik, Statistik, Wirtschaftsinformatik, Recht) ist möglich, wobei mindestens 10 ECTS-Punkte in mathematischen Inhalten erforderlich sind. Bei Fehlen der mathematischen Inhalte können diese im Akademiestudium nachgeholt werden.

Quelle: Pressemitteilung vom 13.7.2024
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