26.11.2025

FernUniversität Hagen startet Innovationsprojekt für datengestütztes Lernen

Mit dem Projekt „LEAD:FUH – Learning Empowerment through Analytics and Data“ beginnt die FernUniversität in Hagen eine umfassende Initiative zur Digitalisierung von Lehre und Studium. Zum Auftakt am 26. November 2025 betonte die Universitätsleitung die strategische Bedeutung des Vorhabens, das von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre mit rund sieben Millionen Euro gefördert wird. Ziel des Projekts ist es, Learning Analytics und Künstliche Intelligenz systematisch und verantwortungsvoll in den Lehrbetrieb zu integrieren.

Im Fokus von LEAD:FUH steht die Entwicklung einer Lehr- und Lernarchitektur, die datenbasierte Verfahren zur Unterstützung von Lehrenden und Studierenden nutzt. Federführend arbeiten hierfür das Zentrum für Lernen und Innovation (ZLI), das Forschungszentrum CATALPA sowie das Zentrum für Digitalisierung und IT (ZDI) zusammen. Das Projektteam bringt unterschiedliche Perspektiven ein, die von didaktischer Integration über Forschung bis hin zu technischer Umsetzung reichen.

Das Projekt ist langfristig angelegt: Bis zum Jahr 2029 sollen drei konkrete Anwendungsfälle umgesetzt werden. Dazu zählen die Prognose von Studienabbrüchen, personalisierte Lernangebote und die Förderung selbstregulierten Lernens. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt CATALPA gemeinsam mit der Forschungsprofessur Learning Analytics unter Leitung von Professor Marcus Specht. Er erläuterte, dass bei der Einführung neuer Tools sowohl etablierte Standardlösungen als auch individuelle Anpassungen für die einzelnen Fachbereiche vorgesehen sind.

Bei der Kick-off-Veranstaltung wurde deutlich, dass das Projekt als transparenter und partizipativer Prozess gestaltet ist. Teilnehmende diskutierten zentrale Aspekte wie Datenschutz, Barrierefreiheit, Transparenz und praktische Anwendungsmöglichkeiten. Die Hochschulleitung verspricht sich von LEAD:FUH einen nachhaltigen Beitrag zur Leistungsfähigkeit der FernUniversität sowie Impulse für den Wandel im gesamten Hochschulbereich.

Quelle: Pressemitteilung vom 26.11.2025
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