DIPLOMA Hochschule startet drei spezialisierte Psychologie-Master im Fernstudium
Die DIPLOMA Hochschule baut ihr Angebot im Bereich Psychologie aus: Ab dem Sommersemester 2026 werden drei neue Masterstudiengänge eingeführt, die auf besondere Berufsprofile in der Psychologie zugeschnitten sind. Interessierte können künftig zwischen den Spezialisierungen Familienpsychologie, Public Mental Health sowie Schulpsychologie und Pädagogische Psychologie wählen. Alle neuen Studiengänge sind durch den Bund Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. anerkannt.
Die Konzeption der Programme erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Bildungspartner MEU – Mensch, Entwicklung, Umwelt in Magdeburg, der über langjährige Erfahrung in der psychologischen Ausbildung verfügt. Die Kooperation soll Praxisnähe und aktuelle Lehrmethoden im Fernstudium sicherstellen. Studierende absolvieren ein Blended-Learning-Format mit Online-Lehre und begleitetem Selbststudium. Ergänzend finden zu Beginn jedes Semesters mehrtägige Intensivseminare in Magdeburg, Berlin oder München statt, um praktische Fähigkeiten zu vertiefen und den direkten Austausch zu ermöglichen.
Die neuen Masterstudiengänge richten sich in erster Linie an Personen mit einem Bachelorabschluss in Psychologie. Bewerberinnen und Bewerber mit einem verwandten Bachelor, etwa in Sozialer Arbeit oder Pädagogik, können – mit Ausnahme des schulpsychologischen Masters – über Brückenkurse den Zugang zu den neuen Programmen erhalten. Dies soll den Einstieg erleichtern und den fachlichen Anschluss gewährleisten.
Im Master Familienpsychologie stehen Themen wie systemische Beratung, Familiendiagnostik sowie Prävention und Intervention im Familienkontext im Mittelpunkt. Der Schwerpunkt Public Mental Health vermittelt Kenntnisse zu gesellschaftlichen und strukturellen Fragen psychischer Gesundheit und legt Wert auf Prävention und die Entwicklung gesundheitsfördernder Maßnahmen für Bevölkerungsgruppen. Die Spezialisierung Schulpsychologie und Pädagogische Psychologie bereitet die Absolventen auf Aufgaben an der Schnittstelle von Bildung und psychologischer Beratung vor, darunter Diagnostik, Krisenintervention und Beratung von Schülern, Eltern und Lehrkräften.
Prof. Dr. Thilo Deckersbach, Dekan des Studienbereichs Psychologie, erklärte, dass die Hochschule mit den neuen Spezialisierungen auf den steigenden Bedarf an psychologischer Expertise in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen reagiere. Ziel sei es, Studierenden gezielte Karrierewege zu eröffnen.
Quelle: Pressemitteilung vom 15.09.2025
Veröffentlicht am 18.09.2025 15:00 von Christian Wolf