06.08.2025

DIPLOMA Hochschule: Innovative KI-Lösung aus Abschlussarbeit stärkt Qualitätssicherung bei Vorwerk

Bei Vorwerk sorgt die Integration Künstlicher Intelligenz in die Qualitätssicherung für messbare Fortschritte: Gemeinsam mit der DIPLOMA Hochschule wurde eine innovative Lösung entwickelt, um die Fehlererkennung bei der Bauteilprüfung zu optimieren, Ressourceneffizienz zu steigern und die nachhaltige Produktion weiterzuentwickeln.

Wie in einer aktuellen Mitteilung dargelegt wird, setzt das Unternehmen Vorwerk verstärkt auf neue Technologien, um seine Qualitätsphilosophie zu unterstreichen und kontinuierlich zu verbessern. Ein gemeinsames wissenschaftliches Projekt mit der DIPLOMA Hochschule diente dazu, das Potenzial Künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich der Qualitätssicherung praktisch zu erproben. Im Rahmen einer Abschlussarbeit beschäftigte sich die Wirtschaftsingenieurin Nadine Kleffmann (B.Eng.) konkret mit der Implementierung von KI zur Optimierung der Prüfprozesse für Kunststoffbauteile.

Laut Prof. Dr.-Ing. Michael Namokel, Vizepräsident der DIPLOMA Hochschule und Dekan des Fachbereichs Technik, lassen sich gesammelte Erfahrungen optimal für das Training von KI-Systemen nutzen. Er wird mit der Einschätzung zitiert, dass sich die Künstliche Intelligenz durch fortlaufende Anwendung stetig verbessere und den Menschen bei bestimmten Aufgaben überlegen sei.

In der Industriekooperation mit Vorwerk werden KI-gestützte Kamerasysteme eingesetzt, die Fehler an Komponenten präziser erkennen und klassifizieren können. Nach Aussage des Unternehmens konnte damit nicht nur die Produktqualität, sondern auch die Ressourceneffizienz deutlich gesteigert werden, da der Anteil an Ausschussteilen reduziert werden konnte. Diese technologischen Fortschritte sollen zugleich nachhaltig wirken.

Die Implementierung moderner KI-Systeme ist jedoch in der Regel mit erheblichen Investitionen verbunden. Aus diesem Grund befasste sich Nadine Kleffmann in ihrer Abschlussarbeit mit der Aufgabe, eine effiziente und dennoch zukunftsfähige Lösung für den Praxiseinsatz zu entwickeln. Der Lösungsansatz der Absolventin wurde als besonders kostengünstig und gewinnbringend bewertet und soll nach Einschätzung der Projektbeteiligten die Qualitätsstandards bei Vorwerk nachhaltig bereichern.

Kleffmann nutzte dabei die Vorteile des Techniker:innen-Programms der DIPLOMA Hochschule, das für staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker eine verkürzte Studienzeit durch die Anrechnung von Vorleistungen ermöglicht. Nach Angaben der Hochschule hat sich diese Kombination von theoretischem Fachstudium und praktischer Erfahrung als ausgesprochen wertvoll für Praxisprojekte erwiesen.

Laut Prof. Namokel sei das Zusammenspiel von Praxiserfahrung und fundierter Theorie besonders bei der Implementierung innovativer Technologien ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Die Umsetzung der Abschlussarbeit und die daraus resultierenden Effizienz- und Qualitätssteigerungen bei Vorwerk gelten nach Einschätzung der Beteiligten als exemplarisch für dieses Modell.

Wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht, wurde bereits ein Leitfaden zur automatisierten visuellen Prüfung mit KI entwickelt, um die erzielten Verbesserungen auf künftige Anwendungen zu übertragen. Vorwerk und Nadine Kleffmann hätten damit die Grundlagen für weitere Schritte in Richtung optimierter und nachhaltiger Qualitätssicherung gelegt.

Quelle: DIPLOMA vom 24.06.2025
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