Bioingenieurwesen-Studium startet an der WBH: Interdisziplinärer Bachelor verbindet Technik und Biologie
Die Wilhelm Büchner Hochschule (WBH) erweitert ihr Studienangebot ab dem 1. Januar um einen neuen Bachelorstudiengang im Bereich Bioingenieurwesen. Der sechs- bzw. sieben-semestrige Studiengang soll Studierende dazu befähigen, biologische Systeme zu analysieren und ingenieurwissenschaftliche Methoden auf interdisziplinäre Herausforderungen anzuwenden.
Laut Hochschulangaben verbindet das Curriculum naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit spezialisierten Wahlpflichtmodulen. In den ersten Semestern stehen Fächer wie Biologie, Informatik, Ingenieurmechanik, Elektrotechnik und Chemie auf dem Lehrplan. Im weiteren Verlauf können die Studierenden Schwerpunkte aus den Bereichen Medizintechnik, Verfahrenstechnik, Umwelttechnik oder einem frei wählbaren Themengebiet setzen.
Der Studiengang legt einen besonderen Fokus auf anwendungsorientiertes Lernen. Übungen, Fallstudien und virtuelle Projekte sollen die Studierenden dabei unterstützen, theoretisches Wissen auf praktische Problemstellungen zu übertragen. Die Abschlussarbeit wird eigenständig und wissenschaftlich bearbeitet; sie bildet den Abschluss des Studiums.
Absolventinnen und Absolventen sind den Angaben zufolge für vielfältige Berufsfelder qualifiziert. Dazu zählen Positionen in Forschung und Entwicklung, Produktion, Prozessoptimierung, Qualitätsmanagement, Zulassungsverfahren, technischer Vertrieb sowie Projektmanagement in unterschiedlichen Branchen wie der Pharma-, Biotechnologie-, Medizintechnik-, Lebensmittel- und Chemieindustrie.
Wie aus Daten des Statistischen Bundesamts hervorgeht, gehört Biologie zu den beliebtesten Studienfächern unter Frauen. Mit dem neuen Angebot richtet sich die WBH auch gezielt an Studieninteressierte, die an der Schnittstelle zwischen Natur- und Ingenieurwissenschaften tätig werden möchten. Die Hochschule verweist auf weitere existierende Fächer wie Betriebswirtschaftslehre und Ingenieurpsychologie, die ebenfalls zum Studienangebot zählen.
Quelle: Pressemitteilung vom 24.10.2025
Veröffentlicht am 27.10.2025 12:10 von Christian Wolf