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B.Sc. oder B.A. im Fernstudium: Welcher Bachelor passt zu dir?

Du bist entschieden, dass du einen Bachelor per Fernstudium machen willst – und dann stolperst du bei der Recherche über die Abschluss-Bezeichnungen. Der eine Studiengang heißt Bachelor of Science, der nächste Bachelor of Arts, obwohl beide fast das Gleiche lehren und in denselben Beruf münden. Bedeutet das einen Unterschied? Vorweg: akademisch und rechtlich nicht, inhaltlich schon. Und die Details entscheiden darüber, ob du am Ende den Studiengang findest, der wirklich zu deinem Karriereziel passt.

  • B.Sc. und B.A. sind rechtlich und akademisch gleichwertig. Beide sind vollwertige Bachelor-Abschlüsse mit 180 ECTS nach dem Bologna-Modell.
  • Der Unterschied liegt in der Ausrichtung: Der Bachelor of Science signalisiert quantitativ-analytische Methoden, der Bachelor of Arts eine geistes-, sozial- oder kulturwissenschaftliche Perspektive.
  • Einige Fachbereiche – etwa Wirtschaftspsychologie oder Medienmanagement – tragen an verschiedenen Hochschulen unterschiedliche Titel. Der Blick ins Modulhandbuch ist dann wichtiger als das Label.
  • Für Arbeitgeber und Master-Zulassung zählt der Studieninhalt, nicht der Buchstabe hinter dem „Bachelor of“. Die ECTS-Verteilung ist die eigentliche Währung.
  • Neben B.Sc. und B.A. gibt es im Fernstudium noch den Bachelor of Engineering (B.Eng.) für ingenieurwissenschaftliche Fächer und den Bachelor of Laws (LL.B.) im Rechtsbereich.

Was bedeutet der Unterschied zwischen B.Sc. und B.A. überhaupt?

Der Bachelor of Science (B.Sc.) und der Bachelor of Arts (B.A.) sind beide vollwertige akademische Bachelor-Abschlüsse mit 180 ECTS. Der Unterschied liegt nicht im Niveau und auch nicht im Arbeitsmarktwert, sondern in der methodischen Ausrichtung des Studiengangs.

Die Trennung ist ein Erbe der Bologna-Reform von 1999. Mit ihr wurden die früher getrennten deutschen Hochschulabschlüsse Diplom und Magister durch ein zweistufiges, europaweit einheitliches System (Bachelor und Master) ersetzt. Dabei hat man zwei dominante Abschluss-Labels aus dem angelsächsischen Raum übernommen: den Bachelor of Science für naturwissenschaftlich und quantitativ geprägte Studiengänge und den Bachelor of Arts für geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlich geprägte Studiengänge.

Inhaltlich bedeutet das:

  • Ein B.Sc. arbeitet vor allem mit quantitativen, empirischen, mathematisch-statistischen Methoden. Forschungsdesigns, Datenanalysen und formale Modelle stehen im Zentrum. Der Studiengang will nachweisbare Ergebnisse produzieren.
  • Ein B.A. arbeitet vor allem mit qualitativen, interpretativen, hermeneutischen Methoden. Textanalyse, Diskurs, historische Einordnung und Theoriebildung stehen im Vordergrund. Der Studiengang will Bedeutungszusammenhänge verstehen.

Aber: Diese Zuordnung ist keine strikte Trennlinie, sondern eine methodische Tendenz. Jede Hochschule entscheidet selbst, welchen Titel sie für einen Studiengang vergibt – basierend darauf, wo der Schwerpunkt des Curriculums liegt. Deshalb kommt es vor, dass derselbe Fachbereich an verschiedenen Hochschulen unterschiedliche Titel trägt. Dazu kommen wir gleich noch im Detail.

In welchen Fachbereichen ist der Bachelor of Science der Standard?

Der Bachelor of Science ist der Standard-Abschluss in quantitativ orientierten Fachbereichen. Im Fernstudium sind das vor allem die folgenden Bereiche:

  • Naturwissenschaften: Biologie, Chemie, Medizin- und Biowissenschaften. Diese Fächer sind experimentell und empirisch geprägt und führen fast immer zum B.Sc.
  • Informatik und Data: Informatik, Computer Science, Data Science und AI, Wirtschaftsinformatik. Die mathematisch-algorithmische Grundlage macht den B.Sc. zum Standard.
  • Gesundheit und Therapie: Ernährungswissenschaften, Therapie- und Pflegewissenschaften, Gesundheitswissenschaften. Auch hier dominiert der B.Sc., weil Forschungsmethoden und Statistik zentrale Module sind.
  • Psychologie: Die klassische Psychologie wird im Fernstudium fast durchgängig als B.Sc. vergeben – mit Ausnahme der stark wirtschaftsorientierten Wirtschaftspsychologie, bei der der Titel zwischen den Hochschulen variiert.
  • Wirtschaft mit quantitativem Schwerpunkt: Wirtschaftswissenschaft an der FernUniversität Hagen oder Studiengänge wie Controlling und Data Analytics werden als B.Sc. geführt, weil Statistik und ökonometrische Methoden tragende Module sind.

Wenn du in einem dieser Bereiche studieren willst, wirst du fast immer einen B.Sc. bekommen – unabhängig von der Hochschule. Die Entscheidung läuft dann über Kosten, Flexibilität und Modulstruktur, nicht über den Abschluss-Titel.

In welchen Fachbereichen ist der Bachelor of Arts der Standard?

Der Bachelor of Arts ist der Standard in geistes-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen. Im Fernstudium sind das vor allem:

  • Wirtschaft und Management: Betriebswirtschaftslehre, Marketing, Tourismusmanagement, Eventmanagement, Personalmanagement und Sportmanagement tragen in aller Regel den B.A. Die Ausnahme sind sehr quantitative BWL-Profile wie Controlling und Finance.
  • Soziale Berufe: Soziale Arbeit, Sozialmanagement und Frühpädagogik werden praktisch ausschließlich als B.A. angeboten – unabhängig davon, ob sie zur staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiterin oder Sozialpädagogin führen.
  • Medien und Kommunikation: Journalismus, Medienmanagement, Kommunikationswissenschaften und Medienpsychologie sind überwiegend B.A.-Studiengänge.
  • Geistes- und Kulturwissenschaften: Kulturwissenschaft, Geschichte (zum Beispiel an der FernUniversität Hagen) und Philosophie sind klassische B.A.-Fächer.
  • Design und kreative Studiengänge: Mediendesign, Kommunikationsdesign und Illustration tragen meist den B.A., weil hier gestalterisch-interpretative Methoden im Vordergrund stehen.

Auch hier gilt: Wer sich für einen dieser Bereiche entscheidet, hat praktisch keine Wahl beim Titel – der ist durch die Hochschule vorgegeben.

Wann tragen dieselben Fächer unterschiedliche Titel?

Hier wird es für Suchende interessant: Ein und derselbe Fachbereich kann an verschiedenen Hochschulen unterschiedliche Bachelor-Titel tragen. Das ist keine Willkür, sondern spiegelt echte Unterschiede im Curriculum wider – und genau deshalb solltest du im Zweifel immer ins Modulhandbuch schauen, statt dich vom Label leiten zu lassen.

Wirtschaftspsychologie

Das häufigste Beispiel. Manche Hochschulen vergeben den B.Sc. Wirtschaftspsychologie (etwa die Hochschule Fresenius), andere den B.A. Wirtschaftspsychologie (etwa die IU Internationale Hochschule). Der Unterschied: Ein B.Sc.-Curriculum hat deutlich mehr Statistik, empirische Forschungsmethoden und psychometrische Verfahren, während ein B.A.-Curriculum stärker auf Management-, Marketing- und HR-Themen mit psychologischer Einfärbung setzt. Wenn du später in die Marktforschung oder in die wissenschaftliche Evaluation willst, greifst du besser zum B.Sc. Wenn du in die Personalentwicklung oder ins Employer Branding willst, ist ein B.A. oft die passendere Wahl.

Medienmanagement und Medienwissenschaft

Auch hier gibt es beide Varianten. Ein B.Sc. Medienmanagement hat tendenziell mehr Module zu Medienökonomie, Nutzungsforschung und quantitativer Mediennutzung. Ein B.A. Medienmanagement ist stärker redaktionell, konzeptionell und gestalterisch.

Wirtschaftsinformatik

Überwiegend als B.Sc. angeboten (zum Beispiel an der FernUniversität Hagen oder an der AKAD University), weil der Informatik-Anteil das Profil prägt. Vereinzelt gibt es aber B.A.-Varianten an sehr wirtschaftslastigen Profilen, bei denen die Informatik eher ein Werkzeugkasten als ein Fachgebiet ist.

Soziale Arbeit – der klare Gegenfall

Soziale Arbeit ist ein Gegenbeispiel: Das Fach wird im deutschen Fernstudium praktisch ausschließlich als B.A. vergeben. Die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiterin oder Sozialpädagoge ist an die Inhalte und die integrierte Praxisphase gekoppelt – nicht an den Abschluss-Titel. Auch ein B.A. führt hier also zu einem reglementierten, gut bezahlten Beruf.

Die Faustregel: Schau dir immer die Modulbeschreibung an, nicht nur das Label. Überwiegt Statistik, überwiegt Forschungsmethodik, überwiegen empirische Projekte? Dann ist es ein B.Sc.-Profil. Überwiegen Management-, Kommunikations-, Kreativ- oder Reflexionsmodule? Dann ist es ein B.A.-Profil. Der Buchstabe hinter dem Bachelor of ist am Ende nur die Etikette auf einem Inhalt, den du selbst prüfen musst.

Macht der Unterschied für Arbeitgeber oder Master-Zulassung einen Unterschied?

Für Arbeitgeber und für die Master-Zulassung zählt in aller Regel der Studieninhalt, nicht der Buchstabe hinter dem „Bachelor of“. Das klingt beruhigend, hat aber zwei praktische Konsequenzen, die du kennen solltest.

Aus Arbeitgebersicht: Die meisten Stellenanzeigen fordern „einen einschlägigen Bachelor-Abschluss“ und differenzieren dabei nicht zwischen B.Sc. und B.A. Ausnahmen gibt es bei sehr quantitativen Rollen wie Data Scientist, Quantitative Analyst oder Statistikerin – dort kann ein B.Sc. im Lebenslauf stärker wirken, weil er methodische Signalkraft hat. Umgekehrt ist ein B.A. für kreative, kommunikative oder managementnahe Rollen kein Nachteil. Entscheidender als der Titel sind meist deine Praxiserfahrungen, dein Schwerpunkt im Studium und deine Referenzen.

Aus Master-Sicht: Hier wird es technischer. Master-Studiengänge prüfen bei der Zulassung nicht den Titel des Erststudiums, sondern die ECTS-Punkte in den relevanten Modulgruppen. Wer zum Beispiel einen M.Sc. Psychologie studieren will, braucht eine bestimmte Mindestanzahl an ECTS in empirischen Forschungsmethoden, Statistik und Diagnostik – egal, ob diese aus einem B.Sc. oder einem B.A. stammen. Wenn dein B.A. die nötigen quantitativen Module liefert, hast du beim M.Sc. keine Nachteile. Wenn dein B.Sc. sie nicht liefert, hilft dir auch der Titel nichts.

Das bedeutet konkret: Bevor du einen Bachelor-Fernstudiengang wählst, weil du langfristig einen bestimmten Master anpeilst, schau dir die Zulassungsbedingungen des Master-Programms an und prüfe, ob dein Wunsch-Bachelor die geforderten Module enthält. Das ist wichtiger als die Entscheidung zwischen B.Sc. und B.A.

International – und gerade im englischsprachigen Raum – ist die Unterscheidung übrigens noch kleiner als in Deutschland. Wer mit einem deutschen B.Sc. oder B.A. ins Ausland geht, hat in beiden Fällen einen vollwertigen Bachelor, der im Rahmen des Bologna-Prozesses europaweit anerkannt wird und auch in den USA, Kanada, Australien und Asien als Bachelor-Equivalent akzeptiert ist.

Und was ist mit Bachelor of Engineering, LL.B. und Co.?

B.Sc. und B.A. sind nicht die einzigen Bachelor-Titel im Fernstudium. Drei weitere Labels begegnen dir regelmäßig, wenn du im deutschsprachigen Raum recherchierst:

  • Bachelor of Engineering (B.Eng.): Wird an ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen vergeben – Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Mechatronik, Fahrzeugtechnik. Im Fernstudium sind vor allem die Wilhelm Büchner Hochschule, die AKAD University und die SRH Fernhochschule aktiv. Der B.Eng. ist praxis- und anwendungsorientierter als ein B.Sc. und beinhaltet in der Regel Pflichtpraktika in Laboren oder Betrieben.
  • Bachelor of Laws (LL.B.): Der Rechts-Bachelor. Wichtig: Der LL.B. ist in Deutschland kein Ersatz für das klassische Staatsexamen in Rechtswissenschaften. Er führt in rechtsnahe Berufe wie Wirtschaftsjurist, Compliance oder Rechtsberatung in Unternehmen, aber nicht direkt ins Gericht oder in die Anwaltschaft. Häufig wird er als LL.B. Wirtschaftsrecht mit BWL-Modulen kombiniert.
  • Bachelor of Fine Arts (B.F.A.): Im Fernstudium eher eine Rarität. Wird an künstlerisch-gestalterischen Studiengängen vergeben, die nicht unter das Dach der angewandten Gestaltung fallen.

Wenn dich konkret der Rechts-Bachelor interessiert, empfehlen wir dir den eigenen Magazin-Artikel Bachelor of Laws im Fernstudium – dort gehen wir ausführlich auf Studiengänge, Kosten und Karrierechancen ein.

Welcher Bachelor-Abschluss passt zu dir?

Die Theorie ist das eine, deine konkrete Situation das andere. Vier typische Ausgangslagen und was sie für die Wahl deines Bachelor-Abschlusses bedeuten:

Du willst in Zahlen, Daten und empirischer Forschung arbeiten

Dein Karriereziel ist Data Science, Controlling, Statistik, Marktforschung, quantitative Psychologie oder wissenschaftliches Arbeiten. Empfehlung: Ein B.Sc. – in Informatik, Data Science, Psychologie, Wirtschaftsinformatik oder einem verwandten Fach. Achte darauf, dass der Studiengang ausreichend Statistik- und Forschungsmethoden-ECTS enthält, wenn du später einen quantitativ geprägten Master anstrebst.

Du willst in Kommunikations-, Management- oder Kreativberufen arbeiten

Du siehst dich im Marketing, in der PR, im Eventmanagement, im Sozialmanagement oder in einer redaktionell-gestalterischen Rolle. Empfehlung: Ein B.A. – in BWL, Marketing, Medienmanagement, Sozialer Arbeit oder einem geistes- bzw. kulturwissenschaftlichen Fach. Der B.A. ist hier nicht die „zweitbeste Wahl“, sondern der passende Abschluss für die Art, wie in diesen Berufen gearbeitet wird.

Du willst in einem technischen Beruf mit Praxisbezug arbeiten

Dein Ziel ist Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Mechatronik oder ein anderes klassisches Ingenieurfeld. Empfehlung: Ein B.Eng. – vor allem über die Wilhelm Büchner Hochschule, AKAD oder SRH Fernhochschule. Der B.Eng. bringt den Praxisbezug, den Arbeitgeber in diesen Feldern erwarten.

Du weißt noch nicht genau, wohin es gehen soll

Du willst studieren, bist aber beim Fachbereich noch nicht festgelegt. In diesem Fall ist die Titel-Frage zweitrangig – die wichtigere Frage ist, ob ein Fernstudium überhaupt der richtige Weg für dich ist, oder ob ein Fernlehrgang oder ein Präsenzstudium besser passt. Unser kurzer Selbsttest gibt dir in fünf Schritten eine Einschätzung:

Finde in 5 Schritten heraus, ob ein Fernstudium zu dir passt.

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Was ist dein Ziel?

Wie viel Zeit hast du pro Woche fürs Lernen?

Wie lernst du am liebsten?

Wie würdest du deine Selbstdisziplin einschätzen?

Wie sieht es finanziell aus?

Häufige Fragen zum Bachelor of Science und Bachelor of Arts

Nein. B.Sc. und B.A. sind akademisch und rechtlich gleichwertige Hochschulabschlüsse mit 180 ECTS nach dem Bologna-Modell. Beide berechtigen zum Master-Studium und zum Einstieg in qualifizierte Berufe. Der Unterschied liegt in der methodischen Ausrichtung des Studiengangs, nicht im Wert des Abschlusses. Arbeitgeber achten in der Regel auf den Studieninhalt und auf deine Schwerpunkte, nicht auf den Buchstaben hinter dem „Bachelor of“.

Ja, grundsätzlich schon – allerdings prüfen die meisten M.Sc.-Studiengänge die ECTS-Verteilung in bestimmten Modulgruppen. Wenn dein B.A. zum Beispiel ausreichend Statistik, empirische Forschungsmethoden und Diagnostik enthält, kannst du dich an einen M.Sc. Psychologie oder einen M.Sc. Data Science bewerben, auch wenn dein Erststudium formal ein B.A. war. Entscheidend ist die Modul-Dokumentation, nicht das Label. Prüfe vor der Bewerbung die konkreten Zulassungsbedingungen des Master-Programms.

Weil die Hochschulen unterschiedliche Schwerpunkte im Curriculum setzen. Ein B.Sc. Wirtschaftspsychologie (etwa an der Hochschule Fresenius) hat mehr Statistik, empirische Forschungsmethoden und psychometrische Verfahren. Ein B.A. Wirtschaftspsychologie (etwa an der IU) setzt stärker auf Management-, Marketing- und HR-Themen mit psychologischer Einfärbung. Beide führen zu einem anerkannten Bachelor-Abschluss, eröffnen aber leicht unterschiedliche Karrierewege: Marktforschung und wissenschaftliche Evaluation beim B.Sc., Personalentwicklung und Employer Branding beim B.A.

Nein. Im europäischen Hochschulraum sind beide Abschlüsse über den Bologna-Prozess gleichrangig anerkannt. Auch im englischsprachigen Raum (USA, Großbritannien, Kanada, Australien) werden B.Sc. und B.A. als Bachelor-Abschlüsse akzeptiert. Der Unterschied zwischen B.Sc. und B.A. wird in Deutschland häufiger überschätzt als im Ausland. Wichtiger ist, dass dein Abschluss von einer akkreditierten deutschen Hochschule stammt.

Eine große. Alle seriösen Fernhochschulen in Deutschland sind von einer unabhängigen Akkreditierungsagentur (etwa ACQUIN, AQAS, FIBAA oder ZEvA) akkreditiert. Die Akkreditierung garantiert, dass der Studiengang bestimmte Qualitätsstandards erfüllt und der Abschluss staatlich anerkannt ist. Für Fernstudiengänge kommt zusätzlich die Zulassung durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) dazu. Bevor du dich einschreibst, solltest du prüfen, ob der Studiengang beide Nachweise erbringt – das steht in der Regel direkt auf der Hochschulwebsite oder im Studienführer.

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