Weiterbildung Wirtschaftsmediation (Hochschulzertifikat) – Hochschule Wismar

👉 Die berufsbegleitende Weiterbildung Wirtschaftsmediation richtet sich insbesondere an Juristinnen und Juristen, Steuerberater, Unternehmensberater, Rechtsanwälte sowie Führungskräfte aus Personal- und Betriebsräten. Du lernst wissenschaftliche Methoden der Mediation mit Fokus auf Konfliktlösung in Wirtschafts- und Arbeitskontexten praxisnah anzuwenden. Der Kurs umfasst eine sechsteilige Basismediation sowie Spezialisierungsmodule in Wirtschaftsmediation und Supervision an den Standorten Wismar und Köln. Das Programm beinhaltet 90 Unterrichtsstunden, zwei Präsenzseminare an Wochenenden und wird mit dem Hochschulzertifikat „Wirtschaftsmediator:in“ abgeschlossen. Der Einstieg ist im Frühjahr und Herbst möglich, das Studium ist auf Deutsch.

Auf einen Blick

🏫 Anbieter Hochschule Wismar, Fachhochschule mit Sitz in Wismar
WINGS ist das Fernstudienangebot der staatlichen Hochschule Wismar – und eines der erfahrensten Modelle für berufsbegleitendes Studieren in Deutschland. Seit 2004 läuft das Studium vollständig digital: über eine eigene App, mit Videovorlesungen, Live-Tutorien und Online-Prüfungen. Den Abschluss verleiht die Hochschule Wismar – staatlich anerkannt, akkreditiert, ohne Einschränkungen.
📋 Studienmodell Weiterbildung
🎓 Fachrichtung Wirtschaft & Beruf
📜 Abschluss Hochschulzertifikat
⏳ Dauer 12 Monate
🎯 ECTS 3 Credit-Points
🌍 Unterrichtssprache Deutsch
📖 Studieninhalte Mediationsausbildung, Wirtschaftsmediation, Supervision, Konfliktvermittlung, Präsenzseminare
📚 Vertiefungen Wirtschaftsmediation, Supervision
👥 Präsenzphasen 21 Praxistage
📍 Studienort Berlin, Erfurt, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, München, Wismar
📅 Kursstart unterschiedliche Kursstarts an den Standorten
💶 Kosten
ab 4500 € insgesamt
🔗 Mehr Infos http://www.wings.hs-wismar.de

Für wen eignet sich die Weiterbildung Wirtschaftsmediation?

Der Kurs richtet sich an Personen, die professionelle Fähigkeiten in der Konfliktvermittlung im wirtschaftlichen Kontext erwerben möchten. Besonders angesprochen sind Juristinnen und Juristen, Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberaterinnen und Unternehmensberater, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Personalleiterinnen und Personalleiter, Betriebsräte sowie Personalräte. Ebenso eignet sich der Kurs für Führungskräfte und Fachkräfte, die in ihrem Arbeitsalltag mit Konflikt- und Verhandlungssituationen zu tun haben und mediative Kompetenzen zur Lösung komplexer Interessenslagen erlangen möchten. Interesse am praxisorientierten, wissenschaftlich fundierten Umgang mit Konflikten in der Arbeits- und Wirtschaftswelt wird vorausgesetzt.

Zulassung: Welche Voraussetzungen gelten für den Kurs Wirtschaftsmediation?

Ein hochschulrechtlich geregelter Abschluss ist für die Teilnahme nicht zwingend erforderlich. Grundsätzlich steht die Weiterbildung allen Interessierten offen, die sich für die Wirtschaftsmediation qualifizieren wollen. Die Anbieterin empfiehlt jedoch eine Berufserfahrung in wirtschaftsnahen, juristischen oder beratenden Tätigkeitsfeldern sowie ein grundlegendes Verständnis für betriebliche Abläufe und Konfliktdynamiken. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvieren im ersten Schritt eine Basisausbildung in Mediation mit sechs Modulen, bevor sie die Spezialisierungsmodule belegen. Die genauen Zugangsvoraussetzungen können je nach beruflichem Werdegang individuell mit der Hochschule abgestimmt werden.

Als persönliche Voraussetzungen solltest du Kommunikationsstärke, Empathie und die Bereitschaft zur Selbstreflektion mitbringen. Vorteilhaft sind erste Erfahrungen im Umgang mit Konflikten im Beruf sowie die Fähigkeit, verschiedene Standpunkte analytisch zu betrachten. Offenheit für neue Ansätze in der Verhandlungsführung sowie Interesse an strukturierter und lösungsorientierter Arbeit mit Gruppen und Teams erleichtern den erfolgreichen Abschluss. Für das berufsbegleitende Format ist außerdem zeitliche Flexibilität erforderlich, um an den Präsenzphasen und den insgesamt 90 Stunden Weiterbildung teilzunehmen.

Welche Kompetenzen vermittelt die Weiterbildung Wirtschaftsmediation?

Die Weiterbildung „Wirtschaftsmediation“ an der Hochschule Wismar vermittelt dir praxisnahe Kenntnisse der professionellen Konfliktvermittlung mit Fokus auf wirtschaftliche und arbeitsbezogene Konfliktsituationen. Im Zentrum steht die Anwendung wissenschaftlich fundierter Methoden der Mediation im betrieblichen Umfeld. Du erlernst, Konflikte systematisch zu analysieren, interessenbasierte Lösungsansätze zu entwickeln und kommunikative Techniken gezielt einzusetzen. Das Programm vermittelt dir Fertigkeiten, um nachhaltig tragfähige Einigungen zu fördern, das Betriebsklima positiv zu beeinflussen und Gerichtsprozesse durch außergerichtliche Konfliktlösung zu vermeiden.

  • Grundlagen und Ablauf von Mediationsverfahren in Unternehmen
  • Kommunikationstechniken zur Deeskalation und Konfliktsteuerung
  • Anwendung von Interessen- und Bedarfsanalysen in der Mediation
  • Arbeiten mit Stakeholdern und Parteien im Wirtschaftskontext
  • Rechtliche Grundlagen und Rahmenbedingungen der Wirtschaftsmediation
  • Selbstreflexion und professionelle Supervision als Mediatorin bzw. Mediator

Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du das anerkannte Hochschulzertifikat „Wirtschaftsmediator:in“ sowie eine Teilnahmebescheinigung „Supervision“. Du bist damit qualifiziert, eigenverantwortlich als Wirtschaftsmediatorin oder Wirtschaftsmediator tätig zu werden.

Wie ist die Weiterbildung Wirtschaftsmediation aufgebaut?

Die Weiterbildung ist berufsbegleitend konzipiert und dauert insgesamt rund 12 Monate (verlängert um Urlaubs- und Pausenzeiten). Sie setzt sich aus 6 Basismodulen der allgemeinen Mediationsausbildung sowie zwei Spezialisierungsmodulen („Wirtschaftsmediation“ und „Supervision“) zusammen. Die Module finden an verschiedenen Standorten statt; die Spezialisierung wahlweise in Wismar oder Köln.

  • 90 Stunden Zertifizierung (anerkannte Weiterbildungsleistung)
  • 3 ECTS-Punkte für den Arbeitsaufwand an der Hochschule Wismar
  • 21 Praxistage Präsenzseminare, jeweils an Wochenenden für eine flexible Integration in den Berufsalltag
  • 2 x 3 Tage Präsenz für die Spezialisierung (in Köln oder Wismar)
  • Kursstart jeweils im Frühjahr und Herbst, die genauen Termine variieren je Standort
  • Kurssprache: Deutsch

Die Weiterbildung verbindet Präsenzphasen mit Selbststudium und ermöglicht einen intensiven Praxisbezug. Der Austausch mit Dozierenden und anderen Teilnehmenden wird durch vielfältige Kasuistiken und Rollenspiele ergänzt, um die eigenen mediationspraktischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Wofür qualifizierst du dich nach dem Zertifikat Wirtschaftsmediation?

Mit dem Abschluss als Wirtschaftsmediator:in bist du in der Lage, Konflikte in Unternehmen, Behörden und Organisationen professionell zu begleiten und zu lösen. Das Hochschulzertifikat eröffnet dir Zugang zu Tätigkeiten in folgenden Bereichen:

  • Selbstständige Tätigkeit als Wirtschaftsmediatorin oder -mediator
  • Mediation in Unternehmen (z. B. Personalwesen, Betriebsrat, Management)
  • Betriebliche Konfliktbehandlung und interne Moderation von Veränderungsprozessen
  • Interne oder externe Beratung als Konfliktmanagerin bzw. -manager
  • Ergänzende Qualifikation z.B. für Führungskräfte, Juristinnen und Juristen, Steuerberaterinnen und -berater, Unternehmensberaterinnen und -berater

Typische Einsatzfelder liegen in Personalabteilungen, Rechts- und Compliance-Bereichen, im Consulting sowie in Kammern und Verbänden. Die stark praxisorientierte Ausbildung stärkt zudem deine Kommunikations- und Führungskompetenzen im eigenen Berufsumfeld.

Mit welchen Kosten musst du für die Wirtschaftsmediation-Weiterbildung rechnen?

Die Gesamtkosten für das berufsbegleitende Hochschulzertifikat „Wirtschaftsmediation“ betragen 4.500 €. Im Preis enthalten sind alle Lehrmaterialien, die Präsenzveranstaltungen und die Prüfungsleistungen. Zusätzliche Kosten können durch Anreise und Übernachtung zu den Präsenzterminen entstehen.

  • Einmalige Gesamtkosten: 4.500 € (zahlbar i. d. R. in Teilraten möglich)
  • Bildungsurlaub und steuerliche Absetzbarkeit der Kosten sind in vielen Bundesländern möglich
  • Arbeitgeberzuschüsse und individuelle Förderung durch Firmen sind gängige Modelle
  • Weitere Fördermöglichkeiten, etwa durch Bildungsgutscheine und Stipendien, können im Einzelfall geprüft werden

Die Investition in diese Weiterbildung amortisiert sich häufig bereits mit Übernahme neuer Aufgabenbereiche in der betrieblichen Konfliktlösung oder im Beratungssektor.

Studienberatung

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Quelle dieser Kursinfos: Anbieter-Website