Für wen eignet sich der Zertifikatskurs Internet- und Medienrecht?
Der Zertifikatskurs richtet sich an Personen, die im beruflichen Alltag regelmäßig mit digitalen Medien und deren rechtlichen Rahmenbedingungen zu tun haben. Typische Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind selbstständige Webdesignerinnen und Webdesigner, Journalistinnen und Journalisten, Influencer, Blogger, Online-Händler sowie Online-Marketing-Fachkräfte. Auch Quereinsteiger, die Content entwickeln oder Websites betreiben und sich sicher im Internet bewegen möchten, profitieren von diesem Kurs. Der Kurs wird insbesondere für Berufstätige angeboten, die akademisches Know-how im Umgang mit digitalen Medien und Recht erwerben wollen.
Welche Voraussetzungen brauchst du für die Teilnahme?
Für das Hochschulzertifikat Internet- und Medienrecht an der SRH Fernhochschule – The Mobile University gelten keine speziellen formalen Zulassungsbeschränkungen. Du kannst dich in der Regel unabhängig von deinem bisherigen Bildungsabschluss anmelden. Die Einschreibung ist ganzjährig möglich und erfolgt online.
Du solltest Interesse an rechtlichen Fragestellungen im Online- und Medienbereich mitbringen und bereit sein, dich selbstständig in juristische Inhalte einzuarbeiten. Erfahrungen im Bereich digitale Medien, Online-Marketing oder Content-Erstellung sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung. Wichtig sind zudem eine strukturierte Arbeitsweise, Eigenmotivation und die Fähigkeit zum selbstständigen Lernen, da das Fernstudium auf Eigeninitiative setzt und typische Lernaufwände bei rund 6 Stunden pro Woche liegen.
Welche Inhalte deckt der Kurs Internet- und Medienrecht ab?
Im Hochschulzertifikat „Internet- und Medienrecht“ der SRH Fernhochschule – The Mobile University erarbeitest du dir fundierte Kenntnisse zu allen zentralen Rechtsfragen rund um digitale Medien und Internetanwendungen. Im Mittelpunkt stehen folgende Themenbereiche:
- Medienrecht: Grundlagen wie Meinungsfreiheit, Persönlichkeitsrecht, Recht am eigenen Bild und Grenzen der Pressefreiheit.
- Urheberrecht: Schutz geistigen Eigentums, Nutzungsrechte und aktuelle Praxisfragen.
- Recht in Wettbewerb und Werbung: Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Werberecht und Wettbewerbsverstöße.
- Markenrecht: Umfang des Markenschutzes, geografische Reichweite, Markenrechtsverletzungen.
- Internetrecht: Telemediengesetz, Informationspflichten, Handlungspflichten und Haftungsfragen (z. B. Linkhaftung).
- E-Commerce-Recht: Vorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr, Gestaltung von Webshops, Widerrufsrecht im Onlinehandel.
- Datenschutzrecht: Anwendbarkeit und Umsetzung der DSGVO, Datenverarbeitung und Rechte der Betroffenen.
- Jugendmedienschutz: Jugendschutzbestimmungen und ihre Bedeutung für Anbieter und Content-Schaffende.
Ergänzt wird das Curriculum durch ein Expert:innen-Tutorial aus der SPIEGEL-Gruppe und ein aktuelles Themendossier, in dem praktische Fälle aus der Medien- und Onlinerechtspraxis behandelt werden. Du lernst, wie du Content rechtskonform gestaltest, Risiken einschätzt und juristische Stolpersteine im digitalen Raum vermeidest.
Wie ist der Studienablauf im Zertifikatskurs?
Der Lehrgang ist ein flexible konzipiertes Fernstudium, das du jederzeit starten kannst. Die Regelstudienzeit beträgt 6 Monate bei einem wöchentlichen Zeitaufwand von etwa 6 Stunden. Eine kostenlose Verlängerung um bis zu 10 Monate ist möglich. Die Studienunterlagen werden digital bereitgestellt; ergänzend nimmst du an verschiedenen Veranstaltungsformaten teil, zum Beispiel:
- Online-Seminare oder Vorlesungen
- Präsenz-Seminare (wenn angeboten)
- Online-Sprechstunden für Rückfragen
Die Leistungsnachweise erbringst du in Form von Einsendeaufgaben, die in das Gesamtergebnis einfließen. Der Abschluss wird mit 6 ECTS-Punkten auf Hochschulniveau zertifiziert. Der Kurs ist durch die ZFU staatlich zugelassen (Nr. 2101320).
Welche Berufschancen und Einsatzgebiete ergeben sich nach dem Zertifikat?
Mit dem Zertifikat qualifizierst du dich gezielt für Aufgaben auf der Schnittstelle zwischen Recht, Kommunikation, Medien und Internet. Relevante Einsatzfelder ergeben sich für:
- Selbstständige Webdesignerinnen und Webdesigner sowie Content Creator
- Journalistinnen und Journalisten, Blogger, Influencer, die rechtssicher veröffentlichen möchten
- Fachkräfte im Online-Marketing und E-Commerce, z. B. in Agenturen oder Unternehmen
- Mitglieder aus PR, Medienproduktion oder Werbung, die ihre rechtliche Handlungssicherheit steigern wollen
- Online-Händlerinnen und Online-Händler, die ihre Geschäftsmodelle und Webshops rechtskonform gestalten möchten
Das Wissen aus dem Kurs unterstützt dich, rechtliche Risiken frühzeitig zu erkennen, abmahnsicher zu arbeiten und ein hohes Maß an Professionalität im Umgang mit digitalen Rechtsfragen zu entwickeln. Damit verbesserst du deine Karrierechancen im digitalen Medienumfeld deutlich.
Mit welchen Kosten musst du für den Kurs Internet- und Medienrecht rechnen?
Die Teilnahmegebühr für den Zertifikatskurs liegt bei 1.290 Euro (zahlbar in sechs monatlichen Raten à 215 Euro). Darin sind sämtliche Studienunterlagen, Zugang zur Lernplattform und Prüfungsleistungen enthalten. Eine kostenfreie Verlängerung des Lehrgangs ist möglich. Fördermöglichkeiten bestehen beispielsweise über Arbeitgeberzuschüsse oder steuerliche Absetzbarkeit als Werbungskosten, sofern die Weiterbildung beruflich veranlasst ist.
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